Microsoft Security Bulletin MS12-039 - Hoch
Sicherheitsanfälligkeiten in Lync können Remotecodeausführung ermöglichen (2707956)
Veröffentlicht:
Version: 1.0
Allgemeine Informationen
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und drei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Lync. Die schwerwiegendsten dieser Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer freigegebene Inhalte anzeigt, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten.
Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft Lync 2010, Microsoft Lync 2010 Attendee, Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit) und Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit) als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie speziell gestaltete TrueType-Schriftartendateien verarbeitet werden; indem korrigiert wird, wie Microsoft Lync externe Bibliotheken lädt, und indem geändert wird, wie die Funktion „SafeHTML“ HTML-Inhalt bereinigt. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Benutzer können die automatische Aktualisierung konfigurieren, um mithilfe des Dienstes Microsoft Update online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen. Benutzer, die die automatische Aktualisierung aktiviert und darauf konfiguriert haben, online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen, müssen in der Regel keine Maßnahmen ergreifen, weil dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates von Microsoft Update prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen in der automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871. Weitere Informationen zur automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 finden Sie unter Automatische Aktualisierung von Windows.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2707956 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Software | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Ersetzte Updates |
|---|---|---|---|
| Microsoft Communicator 2007 R2 (KB2708980) | Offenlegung von Informationen | Hoch | Keine |
| Microsoft Lync 2010 (32-Bit) (KB2693282) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Microsoft Lync 2010 (64-Bit) (KB2693282) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene) (KB2696031) Microsoft Lync 2010 Attendee[1] (Installation auf Benutzerebene) (KB2693283) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit) (KB2702444) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit) (KB2702444) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
[1]Dieses Update ist nur im Microsoft Download Center verfügbar.
Nicht betroffene Software
| Office und andere Software |
|---|
| Microsoft Speech Server 2004 |
| Microsoft Speech Server 2004 R2 |
| Microsoft Live Meeting 2007 Console |
| Microsoft Live Communications Server 2003 |
| Microsoft Live Communications Server 2005 Service Pack 1 |
| Microsoft Communicator 2005 |
| Microsoft Communicator 2005 Web Access |
| Microsoft Communicator 2007 |
| Microsoft Communicator 2007 Web Access |
| Microsoft Communications Server 2007 |
| Microsoft Communications Server 2007 Speech Server |
| Microsoft Communications Server 2007 R2 |
| Microsoft Communicator 2007 R2 Attendant |
| Microsoft Communicator 2007 R2 Group Chat Admin |
| Microsoft Communicator 2007 R2 Group Chat Client |
| Microsoft Communicator für Mac 2011 |
| Microsoft Lync für Mac 2011 |
| Microsoft Lync Server 2010 |
| Microsoft Lync Server 2010 Software Development Kits |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Warum ist das Update für Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) nur im Microsoft Download Center verfügbar?
Microsoft veröffentlicht das Update für Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) nur im Microsoft Download Center. Da die Installation auf Benutzerebene von Lync 2010 Attendee durch eine Lync-Sitzung verarbeitet wird, sind Verteilungsmethoden wie automatische Aktualisierung nicht für diese Art von Installationsszenario geeignet.
In welcher Beziehung steht dieses Sicherheitsupdate zu MS12-034?
Die Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten (CVE-2011-3402), die sich auf Microsoft Lync und ähnliche Software wie in diesem Bulletin beschrieben auswirkt, betrifft auch weitere Microsoft-Software, wie in MS12-034 beschrieben. Sie dürfen jedoch nur die Updates für die Software installieren, die auf Ihren Systemen installiert ist. Wenn Sie Microsoft Lync oder ähnliche betroffene Software installiert haben, installieren Sie die erforderlichen Updates gemäß diesem Bulletin. Installieren Sie für Microsoft Windows, Microsoft Office und Microsoft Silverlight die erforderlichen Updates gemäß MS12-034.
In welcher Beziehung steht dieses Sicherheitsupdate zu MS12-037?
Die in diesem Bulletin beschriebene Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung (CVE-2012-1858) betrifft auch Internet Explorer. Sie können aber auch nur die Updates installieren, die der Software entsprechen, die auf Ihren Systemen installiert ist. Wenn Sie Microsoft Lync installiert haben, installieren Sie die erforderlichen Updates gemäß diesem Bulletin. Wenn Sie Internet Explorer installiert haben, installieren Sie die erforderlichen Updates gemäß MS12-037.
Steht dieses Update in Zusammenhang mit der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637?
Ja, eine Sicherheitsanfälligkeit steht in Zusammenhang mit der in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637 beschriebenen Klasse von Sicherheitsanfälligkeiten, die sich darauf auswirken, wie Anwendungen externe Bibliotheken laden. Mit diesem Sicherheitsupdate wird eine besondere Instanz dieser Art von Sicherheitsanfälligkeit behoben.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Ja. Zusätzlich zu den Änderungen, die im Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update Tiefenverteidigungsänderungen, um sicherheitsbezogene Funktionen in Microsoft Communicator und Microsoft Lync zu verbessern.
Was ist Tiefenverteidigung?
Im Bereich der Informationssicherheit bezeichnet Tiefenverteidigung einen Ansatz, bei dem mehrere Verteidigungsschichten implementiert werden, um zu verhindern, dass Angreifer die Sicherheit eines Netzwerks oder eines Systems beeinträchtigen können.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Juni. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2011-3402 | Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2012-0159 | Sicherheitsanfälligkeit in Lync durch nicht sicheres Laden von Bibliotheken – CVE-2012-1849 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung – CVE-2012-1858 | Bewertung des Gesamtschweregrads | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Microsoft Communicator 2007 R2 | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Hoch | |
| Microsoft Lync 2010 (32-Bit) | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Hoch | |
| Microsoft Lync 2010 (64-Bit) | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Hoch | |
| Microsoft Lync 2010 Attendee | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Hoch | |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit) | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch | |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit) | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch | |
Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2011-3402
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie betroffene Komponenten freigegebene Inhalte verarbeiten, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer freigegebene Inhalte anzeigt, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2011-3402.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2011-3402
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2011-3402
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2011-3402
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass speziell gestaltete TrueType-Schriftartendateien (TTF) falsch verarbeitet werden.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann Inhalte freigeben, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer freigegebene Inhalte anzeigt, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie speziell gestaltete TTF-Dateien verarbeitet werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2011-3402 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Obwohl diese Sicherheitsanfälligkeit zuvor in beschränkten, gezielten Angriffe ausgenutzt wurde, wurden die ausgenutzten Angriffsmethoden in MS11-087, „Sicherheitsanfälligkeit in Windows-Kernelmodustreibern kann Remotecodeausführung ermöglichen (2639417)“ behoben. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass die in diesem Bulletin behobenen Angriffsmethoden öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurden.
Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2012-0159
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie betroffene Komponenten freigegebene Inhalte verarbeiten, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer freigegebene Inhalte anzeigt, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-0159.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2012-0159
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2012-0159
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten – CVE-2012-0159
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass speziell gestaltete TrueType-Schriftartendateien (TTF) falsch verarbeitet werden.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann Inhalte freigeben, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer freigegebene Inhalte anzeigt, die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten enthalten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind in erster Linie Arbeitsstationen betroffen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie speziell gestaltete TTF-Dateien verarbeitet werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit in Lync durch nicht sicheres Laden von Bibliotheken – CVE-2012-1849
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Lync das Laden von DLL-Dateien verarbeitet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-1849.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Lync durch nicht sicheres Laden von Bibliotheken – CVE-2012-1849
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Damit ein Angriff erfolgreich ist, muss ein Benutzer einen nicht vertrauenswürdigen Speicherort eines Remotedateisystems oder eine WebDAV-Freigabe besuchen und an diesem Ort eine gültige Datei (z. B. eine OCSMEET-Datei) öffnen, die dann von einer anfälligen Anwendung geladen wird.
- Oft ist das Dateifreigabeprotokoll SMB (Server Message Block) in der Umkreisfirewall deaktiviert. Dadurch werden potenzielle Angriffsmethoden für diese Sicherheitsanfälligkeit eingeschränkt.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Lync durch nicht sicheres Laden von Bibliotheken – CVE-2012-1849
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Deaktivieren des Ladens von Bibliotheken von WebDAV und Remotenetzwerkfreigaben
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Bereitstellung eines Problemumgehungstools, das Benutzern ermöglicht, das Laden von Bibliotheken von Remotenetzwerk- oder WebDAV-Freigaben zu deaktivieren. Dieses Tool kann so konfiguriert werden, dass das nicht sichere Laden pro Anwendung oder für das gesamte System nicht zulässig ist.
Benutzer, die von ihrem Lieferanten über eine anfällige Anwendung informiert werden, können sich mit diesem Tool gegen Versuche schützen, dieses Problem auszunutzen.
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Verwendung der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung, um den Registrierungsschlüssel bereitzustellen, der das Laden von Bibliotheken für SMB- und WebDAV-Freigaben blockiert. Beachten Sie, dass Sie für diese Fix it-Lösung zuerst das Problemumgehungstool installieren müssen, das auch im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 beschrieben wurde. Diese Fix it-Lösung stellt nur den Registrierungsschlüssel bereit und erfordert das Problemumgehungstool, um wirksam zu werden. Wir empfehlen Administratoren, den KB-Artikel sorgfältig zu lesen, bevor sie diese Fix it-Lösung bereitstellen.
- Deaktivieren des WebClient-Dienstes
Durch das Deaktivieren des WebClient-Dienstes werden betroffene Systeme vor Versuchen geschützt, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem die wahrscheinlichste Remoteangriffsmethode durch den Client-Dienst Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) blockiert wird. Nachdem diese Problemumgehung angewendet wurde, können Remoteangreifer diese Sicherheitsanfälligkeit immer noch erfolgreich ausnutzen und bewirken, dass das System Programme ausführt, die sich auf dem Computer des Benutzers oder dem lokalen Netzwerk (LAN) befinden. Benutzer werden aber dazu aufgefordert, das willkürliche Öffnen von Programmen im Internet zu bestätigen.
Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst zu deaktivieren:
- Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
- Ändern Sie den Starttyp in Deaktiviert. Wenn der Dienst ausgeführt wird, klicken Sie auf Beenden.
- Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.
Auswirkung der Problemumgehung: Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Web Distributed Authoring and Versioning-Anforderungen (WebDAV) nicht übertragen. Außerdem werden keine Dienste gestartet, die explizit vom WebClient-Dienst abhängen, und im Systemprotokoll wird eine Fehlermeldung verzeichnet. Zum Beispiel kann vom Clientcomputer nicht auf WebDAV-Freigaben zugegriffen werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst wieder zu deaktivieren:
- Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
- Ändern Sie den Starttyp in Automatisch. Wenn der Dienst nicht ausgeführt wird, klicken Sie auf Start.
- Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.
- Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:
Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.
- Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
- Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
- Server (Datei- und Druckerfreigabe)
- Gruppenrichtlinie
- Anmeldedienst
- Distributed File System (DFS)
- Terminal Server-Lizenzierung
- Druckwarteschlange
- Computerbrowser
- Remote Procedure Call Locator
- Faxdienst
- Indexdienst
- Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
- Systems Management Server
- Lizenzprotokollierdienst
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in Lync durch nicht sicheres Laden von Bibliotheken – CVE-2012-1849
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass Microsoft Lync den Pfad zum Laden externer Bibliotheken falsch einschränkt.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als aktueller Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann einen Benutzer dazu verleiten, eine gültige Microsoft Lync-bezogene Datei (z. B. eine OCSMEET-Datei) zu öffnen, die sich im gleichen Netzwerkverzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei (Dynamic Link Library). Wenn dann die legitime Datei geöffnet wird, kann Microsoft Lync versuchen, die DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine gültige Microsoft Lync-bezogene Datei (z. B. eine OCSMEET-Datei) an einen Benutzer sendet und diesen dazu verleitet, die Dateianlage in einem Verzeichnis abzulegen, das eine speziell gestaltete DLL-Datei enthält, und danach die gültige Datei zu öffnen. Wenn dann die legitime Datei geöffnet wird, kann Microsoft Lync versuchen, die DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen.
In einem Netzwerkangriffsszenario kann ein Angreifer eine gültige, Microsoft Lync-bezogene Datei und eine speziell gestaltete DLL auf einer Netzwerkfreigabe, einem UNC- oder WebDAV-Speicherort ablegen und den Benutzer anschließend dazu verleiten, die Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Lync verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalservern, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt diese Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft Lync externe Bibliotheken lädt.
Steht diese Sicherheitsanfälligkeit in Zusammenhang mit der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637?
Ja, diese Sicherheitsanfälligkeit steht in Zusammenhang mit der in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637 beschriebenen Klasse von Sicherheitsanfälligkeiten, die sich darauf auswirken, wie Anwendungen externe Bibliotheken laden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung – CVE-2012-1858
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen vor, die dadurch verursacht wird, wie HTML gefiltert wird. Dies kann einem Angreifer ermöglichen, Angriffe mit siteübergreifender Skripterstellung durchzuführen und Skripts im Sicherheitskontext des aktuellen Benutzers auszuführen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-1858.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung – CVE-2012-1858
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine schadensbegrenzenden Faktoren.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung – CVE-2012-1858
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung – CVE-2012-1858
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Angriffe bezüglich siteübergreifender Skripterstellung gegen Benutzer von Lync oder Microsoft Communicator durchführen, die angegriffen werden soll. Ein Angreifer kann dann Skript im Namen eines Benutzers ausführen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, wie SafeHTML HTML bereinigt.
Steht diese Sicherheitsanfälligkeit in Beziehung zu CVE-2012-1858 in MS12-037, „Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer“?
Ja, die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung, CVE-2012-1858, betrifft auch Internet Explorer.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Angriffe bezüglich siteübergreifender Skripterstellung gegen Benutzer von Lync oder Microsoft Communicator durchführen, die angegriffen werden soll. Ein Angreifer kann dann Skript im Namen eines Benutzers ausführen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Angreifer die Möglichkeit haben, ein speziell gestaltetes Skript an ein Chatfenster zu senden, in dem Lync oder Microsoft Communicator verwendet werden. Aufgrund der Sicherheitsanfälligkeit wird das speziell gestaltete Skript in bestimmten Situationen nicht richtig bereinigt. Dies kann dazu führen, dass das vom Angreifer bereitgestellte Skript im Sicherheitskontext eines Benutzers ausgeführt wird, der schädliche Inhalte auf der Website anzeigt.
Bei Angriffen bezüglich siteübergreifender Skripterstellung muss ein Benutzer eine speziell gestaltete Chatnachricht erhalten, damit schädliche Aktionen auftreten können.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Lync oder Microsoft Communicator häufig genutzt werden (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie SafeHTML HTML-Inhalte bereinigt.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Sicherheitsportal:
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Benutzern von Microsoft Office für Mac kann Microsoft AutoUpdate für Mac helfen, Ihre Microsoft-Software auf dem neuesten Stand zu halten. Weitere Informationen zur Verwendung von Microsoft AutoUpdate für Mac finden Sie unter Automatisch nach Softwareupdates suchen.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Microsoft Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA |
|---|---|
| Microsoft Communicator 2007 R2 | Ja |
| Microsoft Lync 2010 (32-Bit) | Ja |
| Microsoft Lync 2010 (64-Bit) | Ja |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene) | Ja |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) | Nein |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit) | Ja |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit) | Ja |
Hinweis: Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten Microsoft Baseline Security Analyzer besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.
Windows Server Update Services
Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2003 mit ITMU | System Center Configuration Manager |
|---|---|---|
| Microsoft Communicator 2007 R2 | Ja | Ja |
| Microsoft Lync 2010 (32-Bit) | Ja | Ja |
| Microsoft Lync 2010 (64-Bit) | Ja | Ja |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene) | Ja | Ja |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) | Nein | Nein |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit) | Ja | Ja |
| Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit) | Ja | Ja |
Hinweis: Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf System Center Configuration Manager zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das Inventurprogramm für Microsoft Update (ITMU) auch eine Option.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Update erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur System Center Configuration Manager Softwareupdateverwaltung finden Sie auf System Center.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Microsoft Communicator 2007 R2, Microsoft Lync 2010, Microsoft Lync 2010 Attendee, Microsoft Lync 2010 Attendant
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Microsoft Lync 2007 R2 (KB2708980): communicator.msp /passive |
| Für Microsoft Lync 2010 (32-Bit) (KB2693282): lync.msp /passive | |
| Für Microsoft Lync 2010 (64-Bit) (KB2693282): lync.msp /passive | |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene) (KB2696031): attendeeadmin.msp /passive | |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) (KB2693283): attendeeuser.msp /passive | |
| Für Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit) (KB2702444): attendantconsole.msp /passive | |
| Für Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit) (KB2702444): attendantconsole.msp /passive | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Microsoft Lync 2007 R2 (KB2708980): communicator.msp /norestart |
| Für Microsoft Lync 2010 (32-Bit) (KB2693282): lync.msp /norestart | |
| Für Microsoft Lync 2010 (64-Bit) (KB2693282): lync.msp /norestart | |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene) (KB2696031): attendeeadmin.msp /norestart | |
| Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) (KB2693283): attendeeuser.msp /norestart | |
| Für Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit) (KB2702444): attendantconsole.msp /norestart | |
| Für Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit) (KB2702444): attendantconsole.msp /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen: | Für Microsoft Lync 2007 R2: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2708980. |
| Für Microsoft Lync 2010: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2693282. | |
| Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene): Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2696031. Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene): Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2693283. | |
| Für Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit und 64-Bit): Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2702444. | |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| /quiet oder /q[n|b|r|f] | Stiller Modus, kein Benutzereingriff und keine Anzeige oder /q[n|b|r|f] legt Benutzeroberflächenebene fest: n – Keine Benutzeroberfläche b – Einfache Benutzeroberfläche r – Reduzierte Benutzeroberfläche f – Vollständige Benutzeroberfläche (Standard) |
| /passive | Unbeaufsichtigter Modus – nur Fortschrittsanzeige. |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
| /l[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x|+|!|*] <Protokolldatei> | Aktiviert Protokollierung. Optionen: i – Statusmeldungen w – Nicht schwerwiegende Warnungen e – Alle Fehlermeldungen a – Ausführung von Aktionen r – Aktionsspezifische Einträge u – Benutzeranforderungen c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz p – Terminaleigenschaften v – Ausführliche Ausgabe x – Zusätzliche Debuginformationen + – An vorhandene Protokolldatei anhängen ! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen * – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren |
| /log<Protokolldatei> | Entspricht /l* <Protokolldatei>. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen. - Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- hamburgers maccoy über Secunia SVCRP für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Lync durch nicht sicheres Laden von Bibliotheken (CVE-2012-1849).
- Adi Cohen von IBM Security Systems - Application Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich HTML-Bereinigung (CVE-2012-1858).
- Alin Rad Pop in Zusammenarbeit mit der Zero Day Initiative von Tipping Point für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der Analyse von TrueType-Schriftarten (CVE-2012-0159).
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate
- Hilfe beim Installieren von Updates: Support für Microsoft Update
- Sicherheitslösungen für IT-Experten: TechNet Sicherheit – Problembehandlung und Support
- So schützen Sie Ihren Computer, auf dem Windows ausgeführt wird, vor Viren und schädlicher Software: Viruslösung und Security Center
- Lokaler Support entsprechend Ihrem Land: Internationaler Support
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.
Revisionen
- V1.0 (12. Juni 2012): Bulletin veröffentlicht.