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PsKill v1.15

Von Mark Russinovich

Veröffentlicht: 28. Jun 2012

Einführung

Windows NT/Windows 2000 ist nicht mit einem Befehlszeilendienstprogramm zum Beenden von Prozessen ausgestattet. Ein solches Dienstprogramm steht zwar im Windows NT oder Windows 2000 Resource Kit zur Verfügung, kann jedoch nur Prozesse auf dem lokalen Computer beenden. PsKill ist ein Dienstprogramm, das sich nicht auf die Arbeitsweise der Version im Resource Kit beschränkt, sondern auch Prozesse auf Remotesystemen beenden kann. Sie müssen nicht einmal einen Client auf dem Zielcomputer installieren, um einen Remoteprozess mit PsKill zu beenden.

Installation

Kopieren Sie PsKill in den Pfad der ausführbaren Dateien, und geben Sie „pskill“ mit den gewünschten Befehlszeilenoptionen ein (siehe unten).

Verwendung

In der Ausgabe des Windows IT Pro Magazine vom September 2004 finden Sie den Artikel von Mark Russinovich über die fortgeschrittene Verwendung von PsKill.

Wenn Sie PsKill mit einer Prozess-ID ausführen, wird der Prozess mit dieser ID auf dem lokalen Computer beendet. Wenn Sie einen Prozessnamen angeben, beendet PsKill entsprechend alle Prozesse mit diesem Namen.

Verwendung: pskill [- ] [-t] [\\Computer [-u Benutzername] [-p Kennwort]] <Prozessname | Prozess-ID>

-

Zeigt die unterstützten Optionen an.

-t

Prozess und abhängige Elemente beenden.

\\Computer

Gibt den Computer an, auf dem der zu beendende Prozess ausgeführt wird. Der Remotecomputer muss über die NT-Netzwerkumgebung erreichbar sein.

-u Benutzername

Falls Sie einen Prozess auf einem Remotesystem beenden und das ausgeführte Konto nicht über Administratorrechte auf dem Remotesystem verfügt, müssen Sie sich mit dieser Befehlszeilenoption als Administrator anmelden. Wenn Sie kein Kennwort mit der Option -p angegeben haben, werden Sie durch PsKill aufgefordert, das Kennwort einzugeben, wobei das Kennwort während der Eingabe nicht angezeigt wird.

-p Kennwort

Mit dieser Option wird das Anmeldekennwort in der Befehlszeile angegeben, sodass Sie PsKill auch aus einer Batchdatei heraus nutzen können. Wenn Sie einen Kontonamen angeben, ohne die Option -p zu verwenden, werden Sie durch PsKill interaktiv aufgefordert, ein Kennwort einzugeben.

Prozess-ID

Gibt die Prozess-ID des zu beendenden Prozesses an.

Prozessname

Gibt den Prozessnamen der zu beendenden Prozesse an.

Microsoft-KB-Artikel zu PsKill

Der nachstehende Microsoft Knowledge Base-Artikel befasst sich mit PsKill:

810596: PSVR2002: Fehlermeldung "Es sind keine Informationen in dieser Ansicht vorhanden, die angezeigt werden können" beim Zugriff auf eine Projektansicht

 

 

Download

PsTools
PsTools herunterladen (1,46 MB)

PsTools

PsKill ist Teil eines immer größer werdenden Kits an Sysinternals-Befehlszeilenprogrammen mit dem Namen PsTools, die die Verwaltung von lokalen und der Remotesystemen unterstützen.

Läuft unter:

  • Client: Windows XP oder höher
  • Server: Windows Server 2003 oder höher
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