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Contig v1.7

Von Mark Russinovich

Veröffentlicht: 15. November 2012

Einführung

Es gibt eine Anzahl von NT-Programmen zur Datenträgerdefragmentierung auf dem Markt, darunter Defrag Manager von Winternals. Diese Tools sind nützlich für das Durchführen einer allgemeinen Defragmentierung der Datenträger, aber u. U. werden nicht alle Dateien auf den Laufwerken defragmentiert, die von diesen Dienstprogrammen bearbeitet werden. Außerdem ist es schwierig sicherzustellen, dass bestimmte Dateien, die oft verwendet werden, defragmentieren werden. Sie können aus Gründen fragmentiert bleiben, die für die Defragmentierungsalgorithmen des angewendeten Defragmentierungstools spezifisch sind. Schließlich könnten, selbst wenn alle Dateien defragmentiert worden sind, nachfolgende Änderungen an wichtigen Dateien diese wieder fragmentieren. Nur durch Ausführen eines vollständigen Defragmentierungsvorgangs können sie wieder defragmentiert werden.

Contig ist ein Defragmentierungsprogramm für einzelne Dateien, das versucht, Dateien auf dem Datenträger zusammenhängend zu machen. Es ist ideal zum schnellen Optimieren von Dateien, die ständig fragmentiert werden, oder die Sie in so wenigen Fragmenten wie möglich haben möchten.

 

Installation und Verwendung

Contig funktioniert unter NT 4.0 und höher. Contig kann verwendet werden, um eine vorhandene Datei zu defragmentieren oder eine neue Datei mit einer bestimmten Größe und einem bestimmten Namen zu erstellen und dabei ihre Speicherung auf dem Datenträger zu optimieren. Contig verwendet standardmäßige Windows-Defragmentierungs-APIs, damit es keine Datenträgerbeschädigung verursacht, selbst wenn Sie es während der Ausführung beenden.

Um eine vorhandene Datei zusammenhängend zu machen, verwenden Sie Contig folgendermaßen:

Verwendung: contig [-v] [-a] [-q] [-s] [Dateiname]

Verwenden Sie den -v-Schalter, um Contig Informationen zu den durchgeführten Dateidefragmentierungsvorgängen ausdrucken zu lassen. Wenn Sie einfach nur sehen wollen, wie fragmentiert Dateien sind, verwenden Sie den -a-Schalter, um Contig die Fragmentierung analysieren zu lassen. Verwenden Sie den -s-Schalter, um eine rekursive Verarbeitung der Unterverzeichnisse durchzuführen, wenn Sie einen Dateinamen mit Platzhaltern angeben. Um z. B. alle DLLs unter c:\winnt zu defragmentieren, könnten Sie „contig -s c:\winnt\*.dll“ eingeben. Der -q-Schalter, der den -v-Schalter außer Kraft setzt, lässt Contig in stillem Modus ausführen, wobei das einzige, das während eines Defragmentierungslaufs ausgedruckt wird, zusammenfassende Informationen sind.

Um eine neue Datei zu erstellen, die bei der Erstellung defragmentiert wird, verwenden Sie Contig wie folgt:

Verwendung: contig [-v] [-n Dateiname Länge]

 

Funktionsweise

Contig verwendet die systemeigene Windows NT-Defragmentierungsunterstützung, die mit NT 4.0 eingeführt wurde. (Weitere Informationen finden Sie in meiner Dokumentation zu den Defragmentierungs-APIs.) Es scannt zuerst den Datenträger und sammelt die Speicherorte und die Größen freier Bereiche. Dann bestimmt es, wo sich die fragliche Datei befindet. Als Nächstes entscheidet Contig, ob die Datei optimiert werden kann, und zwar aufgrund der freien Bereiche und der Anzahl von Fragmenten, aus denen die Datei derzeit besteht. Wenn die Datei optimiert werden kann, wird sie an die freien Speicherplätze des Datenträgers verschoben.

 

Weitere Informationen

Inside Windows NT von Helen Custer bietet einen guten Überblick über den Objekt-Manager-Namespace, und Marks Artikel „Einblick in den Objekt-Manager“ im Windows NT Magazin vom Oktober 1997 bietet (selbstverständlich) eine ausgezeichnete Übersicht.



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