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Fünf Schritte zur Windows 7-Anwendungsvorbereitung

In diesem Artikel:


Optimieren des Anwendungsanalyse- und -testprojekts

Was ist unser nächstes Projekt? Wir sollen unsere Anwendungen auf ihre Kompatibilität mit Windows 7 testen? Kein Problem, Chef. Wir müssen dafür nur ungefähr 950 Anwendungen analysieren.

Wie gründlich Sie die Anwendungskompatibilität im Rahmen des Migrationsprojekts überprüfen lassen, bestimmt, ob die Betriebssystembereitstellung relativ problemlos verläuft oder ob Sie Gefahr laufen, Ihrem IT-Team einen Ansturm von Helpdeskanrufen, Schuldzuweisungen und unzählige Überstunden zuzumuten.

Als Unternehmen vor einigen Jahren mit der Evaluierung von Windows Vista begannen, stellte die Anwendungskompatibilität für einige ein unüberwindbares Hindernis dar. In vielen Fällen waren kritische Anwendungen, auf die das Unternehmen bei wesentlichen Geschäftsprozessen angewiesen war, einfach nicht für Windows Vista verfügbar. In anderen Fällen hatten die Organisationen nicht das Budget oder den Wunsch, die neue, für Windows Vista entwickelte Version zu lizenzieren. Und schließlich handelte es sich in einigen Fällen bei wichtigen Anwendungen um angepasste oder interne Entwicklungen, und die ursprünglichen Entwickler waren entweder nicht mehr im Unternehmen angestellt oder aus anderen Gründen nicht verfügbar, um den Code anzupassen.

Wenn Sie eine Migration zu Windows 7 in Erwägung ziehen, ist die Situation heute nicht so schwierig wie vor einigen Jahren. Die meisten für Windows Vista konzipierten Dateien funktionieren unter Windows 7 einwandfrei, und die meisten unabhängigen Softwarehersteller haben ihre Anwendungen aktualisiert, sodass sie mit dieser neuen Generation des Windows-Betriebssystems funktionieren. Unabhängig davon, ob Sie von Windows XP oder von Windows Vista zu Windows 7 migrieren – es ist heute einfacher als damals.

Abgesehen davon, kann es ein größeres Unterfangen sein, das Anwendungsportfolio auf eine Betriebssystemmigration vorzubereiten. Wenn die Schritte jedoch in der richtigen Reihenfolge ausgeführt und klare Entscheidungen zur Verringerung des Testumfangs gefällt werden, dann ist die Aufgabe nicht ganz so gewaltig.

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Warum funktionieren Anwendungen unter Windows Vista und Windows 7 nicht mehr?

Welche Änderungen wurden in Windows 7 (und Windows Vista) eingeführt, die bewirkten, dass für Windows XP entwickelte Anwendungen nicht mehr funktionierten? Sicherlich haben die für Windows Vista und Windows 7 verantwortlichen Entwicklerteams das Problem nicht auf die leichte Schulter genommen. 

Die Änderungen, die für Windows vorgenommen wurden, sollten die Sicherheit, Zuverlässigkeit, Leistungs und Benutzerfreundlichkeit verbessern. In einigen Fällen wurden ältere Komponenten entfernt, die nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen. Wir werden in diesem Artikel nicht sämtliche Änderungen auflisten. Zu den für die Anwendungskompatibilität wichtigsten Änderungen gehören jedoch:

Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC)/Standardbenutzerkonten. Bei der Entwicklung von Windows Vista sahen es die Entwickler als Ziel an, den meisten Unternehmen die Bereitstellung von Windows Vista mit Standardbenutzerkonten zu ermöglichen. Administratorrechte sollten den Benutzern vorbehalten sein, die diese benötigten, den IT-Experten. Dieser Grundsatz, den wir „Benutzerkonto mit den geringsten Rechten“ nannten, hilft beim Schutz vor Malware, reduziert die Anzahl der Konfigurationsfehler durch Endbenutzer und verhindert. dass nicht genehmigte Anwendungen auf PCs installiert werden. In der Vergangenheit konnte eine Anwendung in die Registryeinstellungen schreiben, den Kernel modifizieren und andere, ähnlich invasive Aktionen durchführen. Leider hatte dieser Grad an Freiheit einen Preis – die Sicherheit. Windows beschränkt nun die Betriebssystemparameter, die durch eine Anwendung geändert werden können und begrenzt damit die Auswirkungen, die Malware haben kann. Anwendungen, die diese Aktionen weiterhin durchführen, müssen modifiziert oder angepasst werden, damit sie unter Windows 7 funktionieren.

Anwendungen, in denen die Windows XP-Betriebssystemversion explizit überprüft wird, sind ebenfalls betroffen. Für einen Entwickler mag es zwar sinnvoll erscheinen, die Unterstützung und Funktionalität der Anwendung auf die Betriebssystemversion zu beschränken, mit der er die Anwendung ursprünglich getestet hat, allerdings wird hier unterstellt, dass der Benutzer nie den Versuch unternehmen wird, diese Anwendung unter einer neueren Betriebssystemversion zu installieren, und auch kein neueres Service Pack für das Betriebssystem installieren wird. Dieses Problem lässt sich mithilfe von Kompatibilitätsmodi oder Fixes zwar recht einfach entschärfen, es tritt bei der Migration von Windows XP zu Windows 7 allerdings häufig auf.

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Die fünf Schritte zur Anwendungsbereitschaft für Windows 7

Wie bei den meisten großen Unternehmungen ist die Schwierigkeit nicht unüberwindlich, wenn Sie sich die Zeit nehmen und das Problem in logische, überschaubare Aufgaben zerlegen. 

Ein Projekt zur Anwendungsbereitschaft lässt sich in drei Hauptabschnitte unterteilen: Erfassen, Analysieren und Migrieren. Es gibt jedoch eine Reihe weiterer Schritte, die wir hier nennen möchten: Ziehen Sie vor dem Beginn der Tests Virtualisierungstechnologien in Betracht, um den Testaufwand zu reduzieren und möglicherweise dazu beizutragen, die Desktopinfrastruktur zu verbessern und zukünftige Migrationen einfacher zu machen. Richten Sie die Schritte der Testphase an Ihrer Bereitstellungsstrategie aus.

Wenn Sie nun bereit sind, sich eingehender mit dem Thema zu befassen, dann lassen Sie uns anfangen.

Schritt 1: Erfassen Sie Ihre Anwendung

Der erste Schritt besteht in der Erfassung Ihrer Anwendungen, um den Status festzustellen. Sie können uns glauben, dass Sie an diesem Punkt wahrscheinlich erkennen werden, dass das Problem größer ist, als Sie denken. Wichtiger ist jedoch, dass Sie nun die Fakten kennen und in einer besseren Position sind, den Testumfang und das Bereitschaftsprogramm festzulegen und die Aufgaben zu verstehen. 

Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Tools, die die Automatisierung des Prozesses ermöglichen. Möglicherweise ist diese Fähigkeit bereits in Ihre Clientverwaltungssoftware integriert. Sie können auch das Application Compatibility Toolkit verwenden, das Sie kostenlos herunterladen können. Wenn Sie bereits über einen anderen Mechanismus zum Erstellen einer Bestandsaufnahme verfügen, z. B. System Center Configuration Manager, Asset Inventory Service oder einen anderen Mechanismus, können Sie diesen als Ausgangspunkt nutzen. 

Um die Erfassung auch später nutzen zu können, sollten Sie mehr als nur eine Liste von Anwendungen erstellen. Sie sollten notieren, wer eine bestimmte Anwendung verwendet, welche Aufgaben diese Benutzer haben und wie wichtig diese Anwendung für diese Benutzer ist. Mittels dieser Informationen können Sie die missionskritischen Anwendungen priorisieren und nicht verwendete oder redundante Anwendungen eliminieren (dazu mehr im nächsten Schritt).

Es gibt einen Nebenvorteil – die Identifizierung häufig verwendeter Anwendungen, die zurzeit nicht von Ihnen verwendet werden. Sie können so die Kontrolle über diese Anwendungen erlangen, sodass diese korrekt verwaltet, in der genehmigten Version ausgeführt und die erforderlichen Updates durchgeführt werden.

Schritt 2: Analysieren Sie die Anwendungen

Wie viele Anwendungen unterstützen Sie zurzeit, die ersetzt wurden oder von den Benutzern im Unternehmen nicht mehr verwendet werden? In den meisten Unternehmen ist dies eine beträchtliche Anzahl. In einigen Unternehmen gehören sogar die meisten Anwendungen zu dieser Kategorie. Wenn Sie die Bewertung abgeschlossen haben und das Terrain sorgfältig sondiert haben, sollten Sie als Nächstes die Liste der unterstützten Anwendungen bereinigen und auf die wirklich erforderlichen Anwendungen begrenzen, bevor Sie mit den zeit- und kostenaufwendigen Regressionstests beginnen.

Legen Sie für Ihr Anwendungsportfolio angemessen Ziele fest. Wie viele Anwendungen möchten Sie insgesamt unterstützen? An welchem Punkt gehört eine Anwendung zu den „verwalteten“ Anwendungen? 

Wenn Sie die Ziele festgelegt haben, ist es an der Zeit, die Problemfälle zu finden und die Anwendungen einzugrenzen, die getestet werden müssen.

  • Eliminieren Sie redundante und nicht verwendete Anwendungen. Sie werden zweifellos feststellen, dass einige Anwendungen vorhanden sind, die dieselbe Funktion erfüllen. Dies ist der richtige Zeitpunkt, eine Standardanwendung pro Funktion festzulegen und diejenigen Anwendungen zu entfernen, die dadurch nicht mehr erforderlich sind. Wir empfehlen Ihnen, die Anwendungsabhängigkeiten zu ermitteln, da Sie möglicherweise eine ältere Version einer Anwendung unterstützen müssen, damit eine andere Anwendung weiterhin vom Hersteller unterstützt wird. Entfernen Sie die Anwendungen, die selten oder nie verwendet werden. Dadurch werden nicht nur die Tests vereinfacht, sondern Sie sparen möglicherweise auch Lizenzierungskosten.
  • Entfernen Sie mehrere Versionen der gleichen Anwendung, und standardisieren Sie auf die aktuellste Version. In beinahe allen Fällen funktioniert die neueste Version am besten und ist die sicherste und zuverlässigste Version. Achten Sie auch hier wieder auf Anwendungsabhängigkeiten.

Erfassen Sie Informationen von Benutzern im Unternehmen, um die kritischen Anwendungen priorisieren zu können. Ermitteln Sie, welche Abteilungen welche Anwendungen verwenden. Dies ist für die Sequenzierung des Testprozesses nützlich. Sie sollten die Tests an Ihrer Planung für die Bereitstellung des neuen Desktopabbilds ausrichten.

Schritt 3: Bewerten Sie Inkompatibilitäten und Migrationsoptionen

Zweifellos werden Sie einige Anwendungen finden, die erst durch spezielle Maßnahmen auf Windows 7 vorbereitet werden müssen. Sie haben an diesem Punkt verschiedene Möglichkeiten:

  1. Sie können die nicht kompatible Anwendung durch eine neue Version ersetzen. Dies ist sicher die zuverlässigste Methode, leider jedoch auch die kostspieligste. Wenn die Anwendung für das Unternehmen kritisch ist oder eine strategische Bedeutung für das Unternehmen hat, sollten Sie dies tun.
  2. Erstellen Sie Shims der vorhandenen Anwendungen. Shims sind kleine Codestücke, die zwischen der Anwendung und Windows eingefügt werden, um Aufrufe an das zugrunde liegende Betriebssystem zu modifizieren. Beispielsweise kann einer Anwendung vorgetäuscht werden, dass der Benutzer Administratorrechte hat, obwohl die Anwendung im Standardbenutzermodus ausgeführt wird. Dies bedeutet etwas Verwaltungsaufwand, da Sie eine Shimdatenbank verwalten müssen, löst jedoch zahlreiche Probleme mit Anwendungen. Dies ist die kostengünstigste Lösung und möglicherweise die einzige, wenn der Hersteller der Anwendung nicht mehr existiert. Sie sollten jedoch beachten, dass zahlreiche Hersteller Anwendungen mit Shims nicht unterstützen.
  3. Sie können Gruppenrichtlinien verwenden, um das Verhalten der Anwendung zu ändern. Wie im Fall von Shims, hat auch diese Lösung einige Nachteile. Im Wesentlichen verwendet dieses Verfahren eine Richtlinie, um ein bestimmtes Feature oder eine bestimmte Funktion zu deaktivieren, das bzw. die das Problem für die Anwendung verursacht. Unglücklicherweise hängen diese Funktionen in vielen Fällen mit der Sicherheit des zugrunde liegenden Systems zusammen, sodass es erhebliche Nachteile gibt. Die Anwendung muss außerdem über Gruppenrichtlinieneinstellungen verfügen, um dieses Verfahren zu ermöglichen.

Im Fall angepasster oder intern entwickelter Anwendungen können Sie den Code natürlich modifizieren. Dies ist nicht immer eine Option; wenn es sie jedoch gibt, stehen Ihnen hervorragende Ressourcen bereit, die Sie dabei unterstützen. Das Application Compatibility Cookbook listet beispielsweise die Änderungen von Windows Vista zu Windows 7 auf und ist als kostenlose Anleitung verfügbar, die Entwicklern bei der Neucodierung von Anwendungen für systemeigene Kompatibilität unterstützt.

Schritt 4: Vorbereitung der Betriebssystembereitstellung und neuer Anwendungsverteilungsoptionen

Der Beginn eines Migrationsprojekts für ein Betriebssystem ist der ideale Zeitpunkt für Sie, die Art der Bereitstellung von Anwendungen für Ihre Endbenutzer zu überdenken. Virtualisierungstechnologien haben neue Optionen eröffnet, die für die letzte größere Betriebssystemmigration einfach nicht zur Verfügung standen. Sie sollten verschiedene Modelle für Desktopabbilder und Anwendungsbereitstellung betrachten, bevor Sie mit dem Testen beginnen. Möglicherweise stellen Sie fest, dass die Einsparungen bei Anwendungstests und Anwendungsvorbereitung die Kosten der Implementierung einer virtualisierten Umgebung mehr als aufwiegen und gleichzeitig eine flexiblere und leichter zu verwaltende Umgebung für zukünftige Projekte bereitstellen.

Es gibt zwei wesentliche Arten der Virtualisierung, mit denen Probleme bei der Anwendungskompatibilität gelöst werden können: Anwendungsvirtualisierung und Betriebssystemvirtualisierung. Bei der Anwendungsvirtualisierung wird die Anwendungsschicht vom Betriebssystem getrennt, einschließlich der Anwendungsdateien und der Registryeinstellungen. Die Anwendung wird für das Streaming verpackt. Bei der Betriebssystemvirtualisierung gibt es verschiedene Varianten. Im Wesentlichen wird jedoch ein vom systemeigenen Abbild des Computers unabhängiges Betriebssystemabbild erstellt.

Die Virtualisierung Ihres Anwendungsportfolios bietet Ihnen eine Reihe von Vorteilen bei Verwaltbarkeit und Flexibilität. Einer der wichtigsten Vorteile besteht jedoch darin, dass Konflikte zwischen Anwendungen minimiert werden. Diese Art von Konflikt entsteht beispielsweise, wenn Sie zwei Versionen der gleichen Anwendung gleichzeitig ausführen müssen. Dies kommt häufig bei Schulungen vor, wenn die Durchführung einer bestimmten Aufgabe in der alten und in der neuen Anwendung miteinander verglichen werden soll. Ein anderer Fall sind Finanzabteilungen, die zu einer neueren Version der Buchhaltungssoftware wechseln, für den Abschluss des Geschäftsjahres jedoch den Zugriff auf die alte Version benötigen.

Eine allgemeinere Art der Verwendung von Virtualisierung zur Sicherstellung der Anwendungskompatibilität besteht in der Erstellung eines virtuellen Abbilds, das eine kritische Anwendung und das Betriebssystem enthält, auf dem diese ausgeführt werden soll. Es gibt verschiedene Tools für die Betriebssystemvirtualisierung, von Virtual PC und dem Windows XP-Modus in Windows 7 Professional und höheren SKUs (ein nicht verwaltetes Abbild, das Anwendungen ausführt, die für Windows XP vorgesehen und nicht mit Windows 7 kompatibel sind) bis zu Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V) im Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP). MED-V ermöglicht die Bereitstellung, Konfigurierung und Verwaltung virtueller Computer, wobei mithilfe von Gruppenrichtlinien bestimmt wird, wie die physischen und virtuellen Umgebungen zusammenarbeiten.

Natürlich ist die Übernahme eines alternativen IT-Modells für Client PCs ein ganz eigenes Unterfangen. Jetzt wäre aber der geeignete Zeitpunkt abzuschätzen, ob die Vorteile für die Organisation (höhere Flexibilität und bessere Verwaltbarkeit) den Zusatzaufwand aufwiegen, der mit der Übernahme dieses Modell für die PC-Bereitstellung verbunden ist.

Schritt 5: Festlegen der Reihenfolge von Tests, Pilottests und Bereitstellungen

Legen Sie anhand der in Schritt 2 festgelegten Prioritäten die Reihenfolge der Tests fest, damit Sie mit der gestaffelten Bereitstellung beginnen und gleichzeitig die anschließenden Tests durchführen können.

Bei der Einleitung des Testprozesses können Sie zwei Ansätze verfolgen: die statische und die dynamische Analyse. Die statische Analyse ist relativ neu, in gründlichen Tests werden jedoch beide Ansätze verwendet. 

  • Die statische Analyse untersucht die Struktur der Anwendung und identifiziert Probleme, die mit Sicherheit auftreten werden, entweder bei der Installation oder zur Laufzeit. Es gibt eine Reihe von Tools und Diensten, die die Automatisierung dieses Prozesses unterstützen können und die offensichtlichen Probleme schnell analysieren.
  • Die dynamische Analyse untersucht das Verhalten der Anwendung zur Laufzeit. Dies ist traditionell die Aufgabe von Regressionstests. Sie testen die Anwendung in Ihrer spezifischen Umgebung – wobei die Erfahrungen repliziert werden, die eine Vielzahl von Benutzern mit der Hardware und anderen wichtigen Anwendungen und Treibern machen werden.
  • Schließlich führen einige echte Benutzer die Anwendung aus und achten auf ungewöhnliche Verhaltensweisen, die während der strukturierten Tests nicht aufgetreten sind. Die Aussicht, für die Teilnahme am Test den neuen PC behalten zu dürfen kann hier äußerst motivierend wirken!

Wenn Sie zur Implementierung der Anwendung in der Produktionsumgebung bereit sind, identifizieren Sie die Benutzer, für die Migration als Erstes sinnvoll ist. Legen Sie dabei bestimmte Funktionen zugrunde, die diese benötigen, oder berücksichtigen Sie die möglichen Betriebsunterbrechungen. Die Migration erfahrener Benutzer ist einfacher als die Bearbeitung von Helpdeskanrufen von Benutzern, die auf einmal in einer nicht vertrauten Umgebung arbeiten müssen und nicht wissen, was sie tun sollen. Identifizieren Sie als Nächstes, welche Anwendungen diese Gruppen für ihre Arbeit brauchen. Beginnen Sie mit den Gruppen, die aufgrund der von ihnen verwendeten Anwendungen von Kompatibilitätsproblemen nur minimal oder gar nicht betroffen sind. Dies ermöglicht es Ihnen, den Bereitstellungsprozess und das Betriebssystem zu überprüfen. Während Sie das Anwendungsportfolio durchgehen und weitere Gruppen von inkompatiblen Anwendungen befreit werden, überprüfen Sie diese Gruppen.

Ein letztes Wort zur Vorsicht – vermeiden Sie es, den Prozess endlos auszuweiten. Wenn Sie beginnen, nicht nur die Anwendungskompatibilität, sondern die Anwendungsqualität zu testen, werden Sie möglicherweise nie ein Ende finden. Akzeptieren Sie, dass das Ziel darin besteht, Fehler zu beseitigen, die die Benutzer bei der Arbeit behindern. Versuchen Sie nicht, alle vorhandenen Fehler zu beseitigen. Sie können Ihre Zeit mit Sicherheit besser nutzen!

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Weitere Ressourcen

Die Vorbereitung Ihrer Anwendung auf die Migration zu Windows 7 stellt ein großes Vorhaben dar. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Tools und eine Fülle von Anleitungen, die diesen Prozess optimieren und einfacher machen. Wir haben hier nur an der Oberfläche gekratzt. Wenn Sie detailliertere Informationen erhalten und den Prozess starten möchten, besuchen Sie die Top Task-Seite Windows Client Application Compatibility auf TechNet, laden Sie das Application Compatibility Toolkit herunter, und beginnen Sie mit der Entwicklung Ihres Projektplans!

Weitere nützliche Informationen und Anleitungen finden Sie im Blog von Chris Jackson sowie im Whitepaper „Windows 7 Application Compatibility“ (Windows 7-Anwendungskompatibilität), in dem die Themen Anwendungskompatibilität und Anwendungskompatibilität in Ihrer Umgebung behandelt werden. Informationen zu den oben genannten Virtualisierungstechnologien erhalten Sie in der MDOP Resource Zone.

Aktuelle Informationen, Anleitungen und Communitykontakte zu Windows 7 und den Windows-Clienttechnologien finden Sie im Windows 7 TechCenter.

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