Bereitstellen des Windows Intune-AgentenVeröffentlicht: 23. März 2011 Windows Intune hilft Unternehmen, Clientcomputer mittels Windows-Clouddiensten zu verwalten und zu schützen. Windows Intune besteht aus drei Komponenten:
Windows Intune setzt keine besondere Infrastruktur voraus und kann schnell und einfach bereitgestellt werden. In diesem Artikel wird beschrieben, wie die Windows Intune-Clientsoftware mittels Bereitstellungstools von Microsoft bereitgestellt wird, darunter das Microsoft Deployment Toolkit (MDT) 2010 und System Center Configuration Manager 2007. Weitere Informationen zum Installieren der Clientsoftware finden Sie im Thema Administration in der Hilfe für Windows Intune. In diesem Artikel:
Vorbereiten der BereitstellungSie laden die Windows Intune-Clientsoftware von der Administrationswebsite für das Windows Intune-Konto herunter. Da die von Ihnen heruntergeladene Datei ein für Ihr Unternehmen eindeutiges Zertifikat enthält, müssen Sie sich an der Website mittels der Windows Live-ID und des Windows Live-Kennworts anmelden, das mit dem Windows Intune-Konto verknüpft ist. Klicken Sie im Bereich Administration auf Clientsoftware herunterladen, und speichern Sie die Datei (Windows_Intune_Setup.zip) auf Ihrem Computer. Nach dem Herunterladen von Windows_Intune_Setup.zip extrahieren Sie diese in einen Ordner auf Ihrem Computer. Der Ordner enthält nun zwei Dateien: Windows_Intune_Setup.exe und WindowsIntune.accountcert:
Sie können den Windows Intune-Client manuell installieren, indem Sie diesen direkt von der Website für die Kontoadministration herunterladen oder von einem Netzwerkverzeichnis, einem USB-Wechselmedium oder einer Intranetseite aus installieren. Dieser Artikel behandelt die Bereitstellung des Windows Intune-Clients mittels Microsoft Deployment Toolkit 2010, Microsoft System Center Configuration Manager 2007 und angepasster Windows-Abbilder. Microsoft Deployment Toolkit 2010Nach dem Herunterladen und Extrahieren der Installationsdateien für die Windows Intune-Clientsoftware können Sie diese dem Microsoft Deployment Toolkit 2010-Bereitstellungsverzeichnis hinzufügen. Dieser Artikel setzt voraus, dass Sie das Microsoft Deployment Toolkit 2010 bereits installiert haben und das Bereitstellungsverzeichnis bereits Betriebssysteme, Anwendungen usw. enthält. Um die Windows Intune-Clientsoftware dem Bereitstellungsverzeichnis hinzuzufügen, führen Sie die folgenden Schritte durch:
Nachdem diese Schritte abgeschlossen sind, befindet sich die Windows Intune-Clientsoftware im Microsoft Deployment Toolkit 2010-Bereitstellungsverzeichnis. Dies reicht jedoch nicht aus, um die Clientsoftware zu installieren. Sie müsse den einzelnen Aufgabenschritten einen Befehl hinzufügen, mit dem die Clientsoftware während der Bereitstellung installiert wird.
das war’s. Wenn Sie diese Tasksequenz auf Clientcomputern ausführen, wird Windows Intune während der Statuswiederherstellungsphase automatisch installiert. Es gilt jedoch zu beachten, dass jeder Computer über eine Internetverbindung verfügen muss, andernfalls schlägt die Installation von Windows Intune fehl. Windows Intune erfordert während der Installation eine Internetverbindung, damit der Computer im Dienst registriert werden kann. System Center Configuration Manager 2007Sie können die Windows Intune-Clientsoftware auch mithilfe von System Center Configuration Manager bereitstellen. In diesem Artikel wird davon ausgegangen, dass Sie System Center Configuration Manager bereits Windows-Abbilder hinzugefügt und Tasksequenzen für deren Installation erstellt haben. Um die Windows Intune-Clientsoftware mithilfe einer Tasksequenz zu installieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
Wie bei der Bereitstellung mit MDT 2010 muss jeder Computer, auf dem die Tasksequenz ausgeführt wird, während der Bereitstellung über eine Internetverbindung verfügen, da die Windows Intune-Clientsoftware den Computer registriert. Die Installation schlägt fehl, wenn das Installationsprogramm den Computer nicht registrieren kann. Angepasste Windows-AbbilderDas Erstellen von Windows-Abbildern, die Anwendungen wie z. B. Verwaltungs-Agents enthalten, war früher ein gängiges Verfahren, das neuerdings nicht mehr so beliebt ist. Bei diesem Verfahren, bekannt als Thick Imaging, wurden monolithische Abbilder erstellt, die schwer zu verwalten waren und viel Speicherplatz beanspruchten. Das Verfahren bestand darin, Windows auf einem Mastercomputer zu installieren, Anwendungen zu installieren, den Computer zu konfigurieren und dann ein neues Abbild zu erfassen, das die Anwendungen enthielt. Die Windows Intune-Clientsoftware ist nicht mit dem Thick Imaging-Verfahren kompatibel. Die Clientsoftware registriert den Computer während der Installation beim Dienst, daher ist bei der Installation eine Internetverbindung erforderlich. Demzufolge funktioniert das folgende Szenario nicht:
Infolgedessen müssen Sie ein Thin Imaging-Verfahren verwenden, um die Windows Intune-Clientsoftware bereitzustellen. Bei diesem Prozess installieren Sie das Windows-Standardabbild, und die erforderlichen Anwendungen werden unmittelbar darauf automatisch installiert. Sowohl MDT 2010 als auch System Center Configuration Manager vereinfachen diesen Prozess. Der Vorteil liegt darin, dass Thin Imaging den Wartungsaufwand für Abbilder sowie die Abbildanzahl wesentlich verringert. Durch die Aktualisierung einer Anwendung erübrigt sich das Erfassen eines neuen Abbilds. Sie aktualisieren einfach die Anwendung in der Bereitstellungsfreigabe. Für Unternehmen, die weder MDT 2010 noch System Center Configuration Manager nutzen, ist ein Hybridprozess möglich. Sie können einem Abbild die Windows Intune-Installationsdateien hinzufügen und anschließend das Installationsprogramm beim ersten Start des Abbilds ausführen. Dies ist möglich, indem Sie eine Unattend.xml-Datei erstellen. Eine Beschreibung hierzu finden Sie unter Arbeiten mit Antwortdateien. SchlussbemerkungWindows Intune ermöglicht wesentliche Verwaltungs- und Schutzfunktionen für Unternehmen jeder Größe, die über nicht oder nur wenig verwaltete Clientcomputer verfügen. Großunternehmen können Windows Intune auch zur Ergänzung vorhandener Verwaltungssysteme nutzen, um Bereiche mit nicht verwalteten Computern (d. h. nicht mit einer Domäne verbundene Computer, Mitarbeiter mit Zeitvertrag oder wenig verwaltete externe Mitarbeiter) zu verwalten. Windows Intune ist nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch einfach bereitzustellen. Microsoft empfiehlt die Verwendung des Microsoft Deployment Toolkit 2010 oder von System Center Configuration Manager 2007, um die Bereitstellung zu automatisieren. Folgende wichtigen Punkte sollten bei der Bereitstellung der Clientsoftware mit beliebigen Tools beachtet werden:
Weitere Informationen zu Windows Intune finden Sie auf www.microsoft.com/germany/windows/windowsintune. | Verwandte Ressourcen
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