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Consumerization of IT: Häufig gestellte Fragen

Veröffentlicht: 19. April 2011

Was bedeutet der Ausdruck „Consumerization of IT“?

Die Anpassung an Verbrauchertechnologien stellt einen wachsenden Trend dar, indem letzten Endes die Benutzer im Unternehmen entscheiden, welche Geräte, Anwendungen und Dienste sie verwenden, um ihre Aufgaben zu erledigen.

Was hat zu der Diskussion über die Consumerization of IT geführt?

Computingleistung ist nun für eine große Zahl von Geräten verfügbar. Verbrauchergeräte wie Smartphones und Slate-PCs werden nun leistungsfähig genug, um die Arten von Anwendungen auszuführen, die traditionell Desktop-PCs und tragbaren Computern vorbehalten waren.

Für viele Benutzer stellen diese Verbrauchergeräte die Zukunft des Computings dar und helfen ihnen, ihre Aufgaben effizienter auszuführen. Es sind so viele Geräte für Verbraucher verfügbar, dass Mitarbeiter es bevorzugen, ihr eigenes Gerät bei der Arbeit zu verwenden. Sie üben Druck auf die IT-Abteilung aus, ihre diesbezüglichen Anforderungen zu erfüllen, um produktiv und erfolgreich zu bleiben.

Außerdem verbringen viele Mitarbeiter Arbeitszeit außerhalb des Büros. Möglicherweise arbeiten sie einen Teil der Woche von zuhause aus. Die Grenzen zwischen Berufsleben und Privatleben verwischen sich zunehmend. Viele Mitarbeiter verwenden nun ihre eigenen Geräte und sind flexibel genug, außerhalb der Arbeitszeit zu arbeiten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Produktivität der Benutzer zu steigern, z. B. können diese auf dem Weg zur Arbeit produktiv sein.

Bringt die Einführung von Verbrauchertechnologien Vorteile für Ihr Unternehmen?

Mitarbeiter können produktiver, verfügbarer und flexibler bei der Arbeit sein. Dazu benötigen sie jedoch Technologien, die dies ermöglichen. Sie erwarten von der Technologie, die ihnen bei der Arbeit zur Verfügung steht, dass diese so gut wie diejenige ist, die ihnen zuhause zur Verfügung steht. Sie möchten eine leistungsfähige Technologie.

Wenn die IT auf die Wünsche der Mitarbeiter eingeht und diese mit den neuesten und besten Technologien ausstattet, kann sie dem Unternehmen helfen, Produktivität freizusetzen, Kosten zu reduzieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. In einer aktuellen Studie bezeichneten 83 Prozent der Entscheidungsträger in der IT die Auswirkungen der Einführung von Verbrauchertechnologien als überwiegend positiv.[1].

Welchen Herausforderungen sehen wir uns möglicherweise gegenüber, wenn wir Verbrauchertechnologien einführen?

Die Einführung von Verbrauchertechnologien ist keine einfache Aufgabe und setzt eine sorgfältige Planung seitens der IT voraus. Unternehmen müssen untersuchen, wie sie die Produktivität an allen Stellen sicherstellen und gleichzeitig Daten schützen, die Einhaltung von Gesetzen sicherstellen und eine angemessene Verwaltung der PCs und Geräte ermöglichen können. All dies setzt die IT unter Druck, überzeugende Lösungen für die Endbenutzer zu finden, während sie die Sicherheit und angemessene Verwaltung der Umgebung sicherstellt.

Ist Microsoft der Ansicht, wir wollten Verbrauchertechnologien einführen?

Die Anpassung an Verbrauchertechnologien ist ein Phänomen, das Unternehmen nicht ignorieren können. Daher sollten sie eine Strategie hierfür entwickeln. Durch die Einführung von Verbrauchertechnologien können Unternehmen die Produktivität steigern und Wettbewerbsvorteile erzielen. Verbrauchertechnologien stellen eine große Chance dar, wenn die im Whitepaper Strategien für die Einführung von Verbrauchertechnologienbeschriebenen Strategien befolgt werden. Unternehmensressourcen können geschützt werden, und die Mitarbeiter und die IT-Abteilung werden zu Partnern. Microsoft bietet eine Reihe von Lösungen für Unternehmen an, die Ihnen helfen können, die Anforderungen der Benutzer an Verbrauchertechnologien zu erfüllen, von der Bereitstellung von Windows Optimized Desktop über die cloudbasierte Verwaltung mittels Windows Intune bis hin zu Smartphones, auf denen Windows oder andere Betriebssysteme ausgeführt werden.

Welche Faktoren sind für die erfolgreiche Einführung von Verbrauchertechnologien ausschlaggebend?

Es gibt mehrere wichtige Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, damit nicht verwaltete Verbrauchergeräte erfolgreich am Arbeitsplatz verwendet werden können.

  • Analysieren und verstehen Sie die Benutzer.
  • Analysieren und verstehen Sie die Sensibilität von Inhalten und Informationen.
  • Analysieren und verstehen Sie die Anforderungen der Gerätetypen und Anwendungen.
  • Definieren Sie die Kriterien für eine erfolgreiche Lösung.
  • Verwenden Sie unterstützende Technologien zur Implementierung der Lösung.
  • Aktualisieren Sie die Unternehmensrichtlinien.
  • Führen Sie ein Pilotprojekt durch.
  • Planen Sie für laufende Verbesserungen.
  • Stellen Sie sicher, dass das Programm Geschäftswert bereitstellt.
  • Stellen Sie Ressourcen für die Implementierung und die Entwicklung bereit.
  • Führen Sie das Programm ein.

Im Whitepaper  Strategien für die Einführung von Verbrauchertechnologien werden diese Faktoren detailliert beschrieben.


Empfehlungen

Stellt Microsoft Technologien für die Einführung von Verbrauchertechnologien bereit?

Ja. Als führender Anbieter von Geschäfts- und Verbrauchertechnologien ist Microsoft in der einzigartigen Lage, dies zu verstehen und Anleitungen bereitzustellen, wie die Einführung von Verbrauchertechnologien in Unternehmen auf verantwortungsvolle Weise durchgeführt werden kann. Weitere Informationen zu Microsoft-Technologien, die Unternehmen bei der Einführung von Verbrauchertechnologien helfen können, finden Sie unter  Technologien für die Anpassung an Verbrauchertechnologien.

Wie können wir Mitarbeiter in die Lage versetzen, die Anwendungen überall und auf allen Geräten zu verwenden?

Sie können Mitarbeiter mittels Anwendungsvirtualisierung in die Lage versetzen, die Anwendungen überall und auf allen Geräten zu verwenden. Microsoft Application Virtualization (App-V) und Citrix XenApp, eine Microsoft Partner-Lösung, erweitern die Unterstützung für Anwendungen auf eine große Bandbreite an Geräten, darunter Smartphones und andere Geräte, auf denen kein Windows ausgeführt wird.

XenApp ermöglicht die bedarfsbasierte Bereitstellung von Anwendungen und kann beinahe jede Anwendung im Rechenzentrum virtualisieren, zentralisieren und verwalten. Mit XenApp können Sie die Anwendungen im Rechenzentrum zentralisieren, den Zugriff auf Daten und Anwendungen steuern und verschlüsseln und die Anwendungen den Benutzern beinahe überall sofort zur Verfügung stellen. Weitere Informationen zu Citrix XenApp finden Sie auf der Website für  Citrix XenApp.

Welche Empfehlungen hat Microsoft für die Verwaltung von Windows-basierten PCs?

Microsoft empfiehlt zwei Technologien für die Verwaltung von Windows-basierten PCs. Zunächst stellt Windows Optimized Desktop Optionen für das Clientcomputing bereit, um die Benutzerproduktivität zu verbessern, während gleichzeitig spezifische Geschäfts- und IT-Anforderungen erfüllt werden.

Windows Optimized Desktop wurde auf der Basis von Windows 7 Enterprise entwickelt, wird mittels Microsoft System Center verwaltet und durch Microsoft Forefront Endpoint Protection geschützt. Die Technologie stellt Virtualisierungstechnologien mit integrierter Verwaltung für physische und virtuelle Computer bereit, einschließlich virtueller Desktopinfrastrukturen. Durch die Hinzufügung von Microsoft Office 2010, Windows Internet Explorer 9 und des Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) werden die Produktivität, die Verwaltbarkeit und der Schutz der Mitarbeiter verbessert. Weitere Informationen finden Sie unter  Windows Optimized Desktop.

Als Zweites kann Windows Intune Unternehmen, die nicht über ausreichend Ressourcen oder über die nötige Infrastruktur verfügen, um Windows Optimized Desktop zu unterstützen, dabei helfen, die wesentlichen Grundlagen für die Verwaltung und die Sicherheit zu schaffen. Unternehmen, die Windows Optimized Desktop bereitgestellt haben, können Bereiche mit nicht verwalteten Computern (Computer im Heimbüro und Verbrauchergeräte, auf denen Windows ausgeführt wird und die Mitarbeiter mit zur Arbeit bringen) mittels Windows Intune verwalten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website für  Windows Intune.

Welche Technologien können uns helfen, PCs für die Arbeit zu nutzen, auf denen kein Windows ausgeführt wird?

Aufgrund der Einführung von Verbrauchertechnologien verwenden Benutzer am Arbeitsplatz auch Geräte, auf denen kein Windows ausgeführt wird. Slate- und Tablet-PCs, auf denen kein Windows ausgeführt wird, führen eine Reihe von Betriebssystemen aus, wie Apple iOS, Google Android, Linux usw. Diese Geräte stellen unterschiedliche Benutzeroberflächen, Sicherheitsstufen und Verwaltungsfunktionen bereit. Für Verbrauchergeräte sind zahlreiche Betriebssysteme verfügbar. Die Anwendung eines systematischen Verfahrens für deren Verwaltung und Schutz ist von wesentlicher Bedeutung.

Microsoft bietet Technologien an, die Verwaltungs- und Schutzfunktionen für eine Reihe verschiedener Verbrauchergeräte bereitstellen. Für Geräte, die nicht in der Lage sind, die vollständige Umgebung und Sicherheit von Windows 7 bereitzustellen, können Sie eine Strategie auf der Basis von Virtual Desktop Infrastructure (VDI) verwenden, um den sicheren Zugriff auf einen von einem Server gehosteten, Windows-basierten Desktop zu ermöglichen. Dieser Ansatz ist für tragbare Computer und Slate-PCs, die nicht auf Windows basieren, am effektivsten. Eine VDI-basierte Strategie kann jedoch auch nützlich sein, wenn Mitarbeiter ihre eigenen tragbaren Windows-Computer mit an den Arbeitsplatz bringen. In diesem Fall wird VDI für die Bereitstellung eines sicheren Unternehmens-Desktops verwendet, während alle persönlichen Daten und Anwendungen nicht für das Netzwerk zugelassen werden.

Weitere Informationen zu VDI finden Sie unter  Virtualisierungsprodukte und -technologien.

Welche Empfehlungen hat Microsoft für die Verwaltung von Smartphones (mit Windows oder mit anderen Betriebssystemen)?

Es gibt Tools für die Verwaltung von Smartphones in Unternehmen. Sie können z. B. Exchange ActiveSync verwenden, um zahlreiche Smartphones mit Windows und anderen Betriebssystemen zu verwalten. Exchange ActiveSync ist ein Microsoft Exchange Server-Synchronisierungsprotokoll, das Netzwerke mit hoher Latenz und niedriger Bandbreite optimiert ist. Dieses Protokoll basiert auf HTTP und XML und ermöglicht Geräten den Zugriff auf Informationen wie E-Mail, Kalender und Kontakte auf einem Exchange Server-System.

Exchange ActiveSync stellt darüber hinaus über Exchange ActiveSync-Postfachrichtlinien und verwandte Tools Verwaltungsfunktionen bereit. Beispielsweise unterstützt Windows Phone 7 Verwaltungsrichtlinien wie die Anforderung von Kennwörtern und die Durchsetzung der Kennwortstärke. Es ermöglicht außerdem die Remotelöschung von Daten auf dem Gerät und die Wiederherstellung der herstellerseitigen Einstellungen, wenn die Entsperrung mehrfach misslingt.

Die Verwaltung mittels Exchange ActiveSync ist ein Branchenstandard für Smartphones und andere Kleingeräte. Plattformen wie Apple iPhone und iPad, Google Android, Nokia Symbian und Palm unterstützen Exchange ActiveSync und Postfachrichtlinien in unterschiedlichem Umfang. Weitere Informationen zu Exchange ActiveSync finden Sie auf TechNet unter  Verwalten von Exchange ActiveSync-Geräten.


Technologien

Welches sind die Schlüsselfunktionen von Windows Optimized Desktop im Hinblick auf Verbrauchertechnologien?

Windows Optimized Desktop kann IT-Abteilungen helfen, Verbrauchertechnologien auf leistungsfähigen Geräten einzuführen, auf denen Windows 7 ausgeführt wird. Diese Technologien unterstützen Aufgaben wie die Verwaltung von Anwendungen und Benutzerdaten sowie den Schutz von Daten, des Netzwerks und des geistigen Eigentums in Szenarien, in denen Verbrauchergeräte verwendet werden. Weitere Informationen zu Windows Optimized Desktop und Verbrauchertechnologien finden Sie im Artikel  Technologien für die Anpassung an Verbrauchertechnologien.

Wenn wir PCs mit Windows Optimized Desktop verwalten, warum sollten wir dann Windows Intune in Betracht ziehen?

Unternehmen, die Windows Optimized Desktop bereitgestellt haben, können Bereiche mit nicht verwalteten Computern (Computer im Heimbüro und Verbrauchergeräte, auf denen Windows ausgeführt wird und die Mitarbeiter mit zur Arbeit bringen) mittels Windows Intune verwalten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website für  Windows Intune.

Können wir Windows Intune für die Verwaltung von PCs in einer virtuellen Desktopinfrastruktur verwenden?

Ja, Sie können Windows Intune für die Verwaltung von PCs in einer virtuellen Desktopinfrastruktur verwenden. Sie sind zur Ausführung von Windows Intune auf physischen und virtuellen Instanzen der in Frage kommenden Windows-Clientbetriebssysteme berechtigt. Sie dürfen die Clientsoftware nicht in angepassten Windows-Abbildern oder Vorlagen-VHDs installieren. Sie müssen die Clientsoftware stattdessen im Rahmen des Konfigurationsprozesses nach der Bereitstellung installieren. Zusätzlich müssen Sie auf allen verwendeten Servern eine getrennte Lösung für die Verwaltung und den Schutz vor Malware installieren, da der Windows Intune-Dienst nicht auf Servern installiert werden kann.

Wie unterstützen wir virtuelle Anwendungen auf Geräten, auf denen kein Windows ausgeführt wird?

Citrix XenApp ist eine Microsoft Partner-Lösung, die die Unterstützung für traditionelle und virtuelle App-V-Anwendungen auf eine große Bandbreite an Geräten erweitert, darunter Smartphones und andere Geräte, auf denen kein Windows ausgeführt wird. Sie ermöglicht die bedarfsbasierte Bereitstellung von Anwendungen und kann beinahe jede Anwendung im Rechenzentrum virtualisieren, zentralisieren und verwalten. Mit XenApp können Sie die Anwendungen im Rechenzentrum zentralisieren, den Zugriff auf Daten und Anwendungen steuern und verschlüsseln und die Anwendungen den Benutzern beinahe überall sofort zur Verfügung stellen. Weitere Informationen zu Citrix XenApp finden Sie auf der Website für  Citrix XenApp.

Was sind die wesentlichen Komponenten von Microsoft Virtual Desktop Infrastructure?

Wichtige technische Komponenten der Microsoft VDI sind:

  • Windows Server 2008 R2 with Hyper-V. Dies ist ein Virtualisierungshost, auf dem virtuelle Computer ausgeführt werden. Es handelt sich im Wesentlichen um ein Raster in der Infrastruktur für die Virtualisierungslösung. Es ist ein Repository mit Virtualisierungsressourcen wie virtuellen Computern, virtuellen Festplatten (Virtual Hard Disks, VHDs), Hardware- und Softwareprofilen usw.
  • Microsoft App-V: App-V ist ein dynamisches Tool für die Anwendungsbereitstellung, das auf Benutzerprofilen beruht und für das lokale Betriebssystem transparent ist.
  • Microsoft Remote Desktop Services (RDS). RDS stellt eine einzelne und konsistente URL für den Zugriff auf Ressourcen bereit, die auf mehreren Remote Desktop Session Hosts (RDSHs) und Terminalservern veröffentlicht wurden.
  • Microsoft RemoteFX. RemoteFX ist Teil von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 und ermöglicht die Bereitstellung einer vollständigen Windows-Benutzerumgebung für eine Reihe von Clientgeräten, einschließlich Verbrauchergeräten. RemoteFX stellt eine hoch funktionale Benutzerumgebung für VDI bereit, in der ein virtueller 3D-Adapter, intelligente Codecs sowie der direkte Anschluss von USB-Geräten an virtuelle Computer enthalten sind. Das Tool ist in Remote Desktop Protocol (RDP) integriert. Dies ermöglicht die Freigabe der Verschlüsselung, die Authentifizierung, die Verwaltung und die Geräteunterstützung.
  • System Center Management Suite. Die Suite stellt eine umfassende Verwaltungslösung für die Verwaltung des gesamten IT-Lebenszyklus bereit. Sie kann die Bereitstellung, die Aktivierung und die Verwaltung von Virtualisierungshosts und virtuellen Computern vereinfachen.

Was ist der Unterschied zwischen statischen und dynamischen virtuellen Desktopinfrastrukturen?

Es gibt zwei Bereitstellungsmodelle für VDI:

  • Ein statischer oder persistenter virtueller Desktop. In einer statischen Architektur gibt es eine 1:1-Zuordnung von virtuellen Computern und Benutzern. Jedem Benutzer wird ein designierter virtueller Computer zugewiesen. Da virtuelle Computer in der Regel in einem Storage Area Network (SAN) gespeichert und auf einem Server ausgeführt werden, führt eine große Anzahl von Benutzern wahrscheinlich zu erheblichen SAN-Anforderungen.
  • Ein dynamischer oder nicht persistenter virtueller Desktop. In einer dynamischen Architektur gibt es nur ein einziges Masterabbild des gespeicherten Desktops. Alle Benutzerpersonalisierungen, Profile, Anwendungen usw. werden getrennt vom Desktop gespeichert. Wenn ein Benutzer einen Desktop anfordert, wird ein virtueller Computer bereitgestellt, der einen Klon des Masterabbilds darstellt und mit den persönlichen Daten und Anwendungen des Benutzers kombiniert wurde. Dieser wird dem Benutzergerät dynamisch auf der Basis von Roamingprofilen und App-V bereitgestellt. Dies stellt eine personalisierte Desktopumgebung bereit, indem ein Basisabbild dynamisch bereitgestellt wird. Die Verwaltung der virtuellen Computer wird insgesamt vereinfacht, indem die Anzahl der Desktopabbilder reduziert wird.

Lizenziert Microsoft Produktsuiten für virtuelle Desktopinfrastrukturen?

Um neue Bereitstellungsszenarien zu ermöglichen, hat Microsoft zwei neue Lösungen für VDI eingeführt:

  • Microsoft Virtual Desktop Infrastructure Standard Suite (VDI Standard Suite)
  • Microsoft Virtual Desktop Infrastructure Premium Suite (VDI Premium Suite)

Sowohl die VDI Standard Suite als auch die VDI Premium Suite werden pro Clientgerät lizenziert, das auf die VDI-Umgebung zugreift. Dies ermöglicht Flexibilität bei Serverinfrastruktur und Serveranzahl. Weitere Informationen zur Lizenzierung über die VDI-Suiten finden Sie auf der Microsoft-Website für  Remote Desktop Services.

Woher wissen wir, dass Exchange ActiveSync die Smartphones unserer Mitarbeiter unterstützt?

Die Verwaltung mittels Exchange ActiveSync ist ein Branchenstandard für Smartphones und andere Kleingeräte. Plattformen wie Apple iPhone und iPad, Google Android, Nokia Symbian und Palm unterstützen Exchange ActiveSync und Postfachrichtlinien in unterschiedlichem Umfang. Im Blogbeitrag  Aktualisierung – Vergleich von Exchange ActiveSync-Clients (Windows Phone, Windows Mobile, Android, Nokia, Apple, Palm) wird die Unterstützung für Exchange ActiveSync auf zahlreichen verschiedenen Plattformen behandelt.

Inwiefern wird System Center Configuration Manager 2012 die Diskussion verändern?

Configuration Manager 2012 ist nun als Beta-2-Version verfügbar und hilft IT-Abteilungen, die Benutzer mit den Geräten und Anwendungen auszustatten, die diese benötigen, um produktiv zu sein. Gleichzeitig behalten sie die Kontrolle, die für den Schutz der Unternehmensressourcen erforderlich ist. Die Anwendung stellt eine einheitliche Infrastruktur für die Verwaltung mobiler, physischer und virtueller Umgebungen bereit. IT-Abteilungen können die Benutzerumgebungen auf der Basis von Benutzeridentität, Konnektivität und Gerätemerkmalen bereitstellen und steuern. Zusammen mit der hervorragenden Inventarisierungsfunktion, der Betriebssystembereitstellung, der Updateverwaltung und der Einstellungsdurchsetzung, die Sie von Configuration Manager gewohnt sind, bietet Ihnen die neue Version:

  • Integration der Verwaltung mobiler, physischer und virtueller Umgebungen. Sie stellt ein einziges, einheitliches Tool dar, mit dem Sie alle Clientdesktops, Thin Clients, mobilen Geräte und virtuellen Desktops verwalten können.
  • Angepasste Anwendungsumgebung. Hiermit werden die Identität des Unternehmens, der Gerätetyp und die Netzwerkkapazitäten evualiert, um den Benutzern die Anwendungen auf optimale Weise bereitzustellen, unabhängig davon, ob es sich um eine lokale Installation, eine Übertragung mittels App-V oder um eine Bereitstellung über einen Präsentationsserver handelt. Diese Funktion kann in Citrix XenApp integriert werden, um Benutzern von einer großen Zahl mobiler Plattformen aus den Zugriff auf Geschäftsanwendungen zu ermöglichen.
  • Anwendungs-Selfservice. Ermöglicht Benutzern die sichere Selbstbereitstellung von Anwendungen von allen Standorten aus und verfügt über einen benutzerfreundlichen Webkatalog.
  • Integrierte Sicherheit und Kompatibilität. Die Integration mit Forefront Endpoint Protection stellt eine zentrale Lösung für den Schutz vor schädlicher Software sowie für die Erkennung und Behebung von Sicherheitslücken bereit. Systeme, die die Voraussetzungen nicht erfüllen, werden transparent.
  • Laufende Durchsetzung der Einstellungen. Identifiziert automatisch physische oder virtuelle Computer, die die Voraussetzungen nicht erfüllen, und richtet diese entsprechend ein.

Weitere Informationen zu den neuen aktualisierten Funktionen einschließlich der Bereitstellung virtueller Anwendungen in System Center Configuration Manager 2012 Beta 2 finden Sie unter  Einführung in die Anwendungsverwaltung in Configuration Manager 2012.



[1] IT-Manager treffen bei der Nutzung von Verbrauchertechnologien eine Auswahl, Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Microsoft, Februar 2011 (möglicherweise in Englisch)

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