Exportieren (0) Drucken
Alle erweitern

Benutzermodelle in Lync Server 2013

 

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2015-03-09

Die hier beschriebenen Benutzermodelle bilden die Grundlage für die Zahlenangaben und Empfehlungen für die Kapazitätsplanung, die unter Kapazitätsplanung mithilfe von Benutzermodellen für Lync Server 2013 beschrieben werden.

In der folgenden Tabelle wird das Benutzermodell für Registrierung, Kontakte, Chat und Anwesenheitsinformationen für Lync Server 2013 beschrieben.

Benutzermodell für Umgebung und Registrierung

Kategorie Beschreibung

Bereitstellungsgröße und Verteilung

Es wird eine große Bereitstellung mit drei zentralen Standorten und einem Front-End-Pool pro Standort modelliert.

Prozentsatz an Active Directory-Benutzern

Es wird davon ausgegangen, dass 70 % aller Active Directory-Benutzer in der Organisation für Lync Server aktiviert sind. 80 % dieser aktivierten Benutzer sind täglich bei Lync Server angemeldet (80 % gleichzeitige Benutzer). Die gleichzeitigen Benutzer sind die Grundlage für die weiteren Zahlenangaben in diesem Abschnitt.

Active Directory-Änderungen

Es wird davon ausgegangen, dass 0,5 % der Gesamtanzahl von Benutzern jede Woche für Lync in Active Directory erstellt und aktiviert werden, und dass 0,5 % der Gesamtanzahl von Benutzern jede Woche in Active Directory und in Lync deaktiviert werden. Für 5 % der Benutzer wird jede Woche mindestens ein Active Directory-Attribut geändert.

Active Directory-Verteilergruppen

Es wird davon ausgegangen, dass die Anzahl der Active Directory-Verteilergruppen in der Organisation dreimal die Anzahl aller Benutzer in Active Directory ist. Die Verteilergruppen haben folgende Größe:

  • 64% umfassen 2-30 Benutzer

  • 13 % umfassen 31-50 Benutzer

  • 10% umfassen 51-100 Benutzer

  • 13 % umfassen 101-500 Benutzer

VoIP-Benutzer (Voice over IP)

Für 60 % der Lync Server-Benutzer ist Unified Communications (UC) aktiviert (d. h. ihre Rufnummern befinden sich im Besitz von Lync Server).

Verteilung registrierter Clients

Auf 65 % der Clients wird Lync 2013-Software ausgeführt, einschließlich Lync und Lync Phone Edition.

Auf 30 % der Clients wird Clientsoftware einer früheren Version von Lync ausgeführt.

5 % der Clients verwenden Lync Web App.

Wenn die Mobilität aktiviert ist, wird davon ausgegangen, dass 40 % der Benutzer die Mobilität gleichzeitig mit anderen zuvor genannten registrierten Clientoptionen verwenden. In diesem Fall beträgt das MPOP-Verhältnis (Multiple Point Of Presence) für Clients 1:1,9. Wenn die Mobilität deaktiviert ist, beträgt das MPOP-Verhältnis 1:1,5.

Verteilung von Remotebenutzern

70 % der Benutzer verbinden sich intern.

30 % der Benutzer stellen über einen Edgeserver und einen Director eine Verbindung her.

Verteilung von Kontakten

Die maximale Anzahl von Kontakten eines Benutzers beträgt 1.000. Weniger als 1 % der Benutzer verfügen über 1.000 Kontakte. Weniger als 25 % der Benutzer verfügen über 100 Kontakte oder mehr.

Benutzer, die mit einem öffentlichen Netz verbunden sind, verfügen über durchschnittlich 80 Kontakte. Für diese Benutzer gilt Folgendes:

  • 50% der Kontakte befinden sich innerhalb der Organisation. 10 % dieser Benutzer sind Remotebenutzer, die sich von außerhalb der Firewall verbinden.

  • 40 % der Kontakte sind Benutzer einer öffentlichen Cloud (z. B. Benutzer von AOL, Yahoo!, MSN oder Google Talk).

  • 10% der Kontakte sind Benutzer von Verbundpartnern.

    importantWichtig:
    • Ab dem 1. September 2012 kann die Microsoft Lync-Benutzerabonnementlizenz für die Verbindung mit öffentlichen Chatdiensten ("PIC USL") nicht mehr neu erworben werden, und Verträge können nicht verlängert werden. Kunden mit aktiven Lizenzen können den Partnerverbund mit Yahoo! Messenger weiterhin nutzen, bis der Dienst eingestellt wird. Als Datum der Einstellung des Diensts für AOL und Yahoo! wurde Juni 2014 angekündigt. Einzelheiten hierzu finden Sie unter Unterstützen von Verbindungen mit öffentlichen Chatdiensten in Lync Server 2013.

    • Bei PIC USL handelt es sich um eine Abonnementlizenz pro Benutzer und pro Monat, die für Lync Server oder Office Communications Server zum Einrichten eines Partnerverbunds mit Yahoo! Messenger erforderlich ist. Die Bereitstellung dieses Services durch Microsoft hing von der Unterstützung durch Yahoo! ab, deren zugrundeliegende Vereinbarung ausläuft.

    • Lync ist mehr denn je ein leistungsstarkes Tool das Organisationen und Einzelpersonen weltweit verbindet. Der Partnerverbund mit Windows Live Messenger erfordert keine zusätzlichen Benutzer-/Gerätelizenzen außer der Lync Standard CAL. Der Partnerverbund mit Skype wird dieser Liste hinzugefügt und ermöglicht Lync-Benutzern, Abermillionen von Personen per Chat oder VoIP zu erreichen.

Benutzer ohne Verbindung mit einem öffentlichen Netz verfügen über durchschnittlich 50 Kontakte. Für diese Benutzer gilt Folgendes:

  • 80 % der Kontakte befinden sich innerhalb der Organisation. 10 % dieser Benutzer sind Remotebenutzer, die sich von außerhalb der Firewall verbinden.

  • 20 % der Kontakte sind Benutzer von Verbundpartnern.

    Jeder Benutzer weist 1 Verteilergruppe in seiner Kontaktliste auf. Für Leistungstest wird davon ausgegangen, dass Verteilergruppen immer erweitert werden.

25 % der Kontakte eines Benutzers verwenden XMPP.

Sitzungszeit

Eine durchschnittliche Benutzeranmeldesitzung dauert 12 Stunden. Sämtliche Benutzer melden sich innerhalb von 120 Minuten nach dem Sitzungsstart an.

Benutzermodell für Chat und Anwesenheit

Kategorie Beschreibung

Peer-zu-Peer-Chatsitzungen

Jeder Benutzer verfügt über durchschnittlich sechs Peer-zu-Peer-Chatsitzungen pro Tag.

10 Chatnachrichten pro Sitzung.

Jeder Nachricht sind zwei SIP INFO-Nachrichten und zwei SIP 200 OK-Nachrichten zugeordnet (für Statusindikatoren wie z. B. <Name> gibt ein ).

Abfrage von Anwesenheitsinformationen

Insgesamt wird von durchschnittlich 60 Abfragen von Anwesenheitsinformationen pro Benutzer und Stunde ausgegangen. Für jeden Benutzer wird von folgenden Durchschnittswerten ausgegangen:

  • Eine Abfrage pro Tag für die Anwesenheitsinformationen von Benutzern auf der Registerkarte Organisation (nicht jedoch von Benutzern in der Kontaktliste) des Benutzers. Die durchschnittliche Anzahl von Benutzern auf der Registerkarte Organisation eines Benutzers, bei denen es sich nicht um Kontakte handelt, beträgt 15 Benutzer. Zwei Anzeigevorgänge für Visitenkarten pro Tag.

  • Eine Abfrage von Anwesenheitsinformationen, sobald der Benutzer einen anderen Benutzer anklickt, um eine Unterhaltung zu beginnen (diese Aktion erfolgt schätzungsweise einmal pro Stunde).

  • Sechs Suchvorgänge für Benutzer pro Stunde. Jedes Mal, wenn eine Suche ausgeführt wird, wird eine Stapelabfrage an alle Benutzer in der Suchergebnisliste gesendet. Es wird von einer durchschnittlichen Größe von 20 Suchergebnissen ausgegangen. Falls die Suchergebnisse weiterhin auf dem Bildschirm angezeigt werden, wird die Stapelabfrage alle 5 Minuten aktualisiert. Es wird von zwei derartigen Aktualisierungen pro Stunde ausgegangen.

  • Wenn der Benutzer eine E-Mail in Outlook öffnet bzw. eine Vorschau anzeigt, werden die Anwesenheitsinformationen für die Benutzer in den Feldern An: und CC: der E-Mail abgefragt (dieser Vorgang erfolgt schätzungsweise bei fünf E-Mails pro Stunde und für vier Benutzer pro E-Mail).

Anwesenheitsabonnements

Wenn ein Benutzer einen anderen Benutzer als Kontakt hinzufügt, abonniert der erste Benutzer fünf Kategorien von Informationen zum zweiten Benutzer. Aktualisierungen dieser Informationskategorien werden automatisch an den ersten Benutzer gesendet.

Für jeden Client wird eine einzige Stapelabonnementanforderung gesendet, um den Anwesenheitsstatus von durchschnittlich 40 Kontakten abzurufen, mit zusätzlich 40 Dialogen zum Abrufen von Anwesenheitsinformationen für Partnerkontakte.

Die Anwesenheitsinformationen für Mitglieder einer erweiterten Verteilergruppe werden über beständige Anwesenheitsabonnements ermittelt, nicht über Abrufe, und werden als 1 Erweiterung pro Benutzer für jeweils 2 Stunden modelliert.

Kurze Abonnements werden verwendet, wenn sich ein Benutzer anmeldet, wenn ein Stapelabonnement für alle Kontakte des Benutzers vorhanden ist und wenn sich der Benutzer bald abmeldet. Es wird von 6 kurzen Abonnements pro Benutzer und Stunde ausgegangen, wobei jedes Abonnement 10 Minuten dauert.

Veröffentlichung der Anwesenheit

Der Anwesenheitsstatus wird durchschnittlich viermal pro Benutzer und Stunde veröffentlicht, mit einer maximalen Anzahl von 6 Veröffentlichungen pro Benutzer und Stunde.

Größe des Anwesenheitsdokuments

Bei einem vollständigen Anwesenheitsdokument wird von einer durchschnittlichen Größe von 4 KB ausgegangen, mit einer maximalen Größe von 25 KB.

In der folgenden Tabelle wird das Benutzermodell für die Adressbuchverwendung beschrieben.

Benutzermodell für die Adressbuchverwendung

Adressbuchsuchmodus Verwendung

Nur Adressbuchwebabfrage (alle Abfragen werden vom Adressbuch-Webabfragedienst ausgeführt)

Vier Präfixabfragen pro Benutzer und Tag.

60 exakte Suchabfragen pro Benutzer und Tag. 40 % dieser Abfragen werden als Batchabfragen ausgeführt, mit durchschnittlich 20 Kontakten pro Abfrage. Die übrigen 60 % der Abfragen werden für einen einzelnen Kontakt ausgeführt.

25 Fotoabfragen pro Benutzer und Tag. 24 Abfragen für ein einzelnes Foto, die verbleibende Abfrage wird als Batchabfrage mit durchschnittlich 20 Kontakten ausgeführt.

Eine Suchabfrage für die gesamte Organisation pro Benutzer und Tag.

Im gemischten Modus werden sowohl die Adressbuchdatei als auch Webabfragen verwendet. Dies ist der Standardmodus.

Nur zwei Abfragetypen werden über das Netzwerk ausgeführt, die Suchabfragen für Fotos und für die gesamte Organisation.

25 Fotoabfragen pro Benutzer und Tag. 24 Abfragen für ein einzelnes Foto, die verbleibende Abfrage wird als Batchabfrage mit durchschnittlich 20 Kontakten ausgeführt.

Eine Suchabfrage für die gesamte Organisation pro Benutzer und Tag.

In der folgenden Tabelle ist das Konferenzmodell beschrieben.

Konferenzmodell

Kategorie Beschreibung

Geplante Besprechungen im Vergleich zu Sofortbesprechungen

60 % geplant, 40 % ungeplant.

Bei den geplanten Besprechungen wird von 80 % zugewiesenen Konferenzen ausgegangen, wobei es sich um Instanzen von wiederkehrenden Konferenzen handelt. 10 % sind einmalige offene Besprechungen, 8% sind einmalige anonyme Besprechungen, und 2 % sind einmalige geschlossene Besprechungen.

Verteilung von Konferenzclients

Für geplante Besprechungen:

  • 65 % der Konferenzbenutzer verwenden Lync 2013.

  • 5 % der Konferenzbenutzer verwenden Microsoft Lync Web App.

  • 30 % der Clients verwenden ältere Clients, einschließlich Microsoft Lync 2010, Office Communicator 2007 R2, Office Communicator 2007 und Microsoft Office Communicator Web Access (Version 2007).

Für ungeplante Besprechungen:

  • 70 % der Konferenzbenutzer verwenden Lync 2013.

  • 30 % der Clients verwenden ältere Clients, einschließlich Microsoft Lync 2010, Office Communicator 2007 R2, Office Communicator 2007 und Microsoft Office Communicator Web Access (Version 2007).

Gleichzeitigkeit von Besprechungen

5 % der Benutzer befinden sich während der Arbeitszeiten in Konferenzen. Bei einem Pool mit 80.000 Benutzern können sich daher bis zu 4.000 Benutzer gleichzeitig in Konferenzen befinden.

Verteilung der Audiofunktion in Besprechungen

40 % Kombination aus VoIP-Audio- und Einwahlkonferenzen, mit einem Verhältnis von 3:1 von VoIP-Benutzern zu Einwahlbenutzern.

35 % nur VoIP-Audio.

15 % nur Audio bei Einwahlkonferenzen.

10 % ohne Audio (reine Chatkonferenzen mit durchschnittlich fünf gesendeten Nachrichten pro Benutzer).

Medienmix für Konferenzen

Bei 75 % der Konferenzen handelt es sich um Webkonferenzen mit Audio sowie einigen anderen Methoden für die Zusammenarbeit.

Für diesen Konferenzen werden die folgenden weiteren Methoden für die Zusammenarbeit genutzt:

noteHinweis:
Die Summe dieser Zahlen beträgt mehr als 100 %, da in einer Konferenz mehrere Methoden zur Zusammenarbeit verwendet werden können.
  • 50 % nutzen zusätzlich die Anwendungsfreigabe. Es wird davon ausgegangen, dass ein Benutzer Daten mit maximal 1,1 MB pro Sekunde sendet.

  • 50 % nutzen zusätzlich Chatdienste (mit durchschnittlich zwei Chatnachrichten pro Benutzer).

  • 20 % nutzen zusätzlich die Datenzusammenarbeit, einschließlich PowerPoint oder Whiteboard. Dabei werden pro Konferenz durchschnittlich zwei PowerPoint-Dateien mit einer durchschnittlichen Größe von 10 MB (ohne eingebettetes Video) oder 30 MB (mit eingebettetem Video) präsentiert. Durchschnittlich 20 Anmerkungen pro Whiteboard.

  • 20 % nutzen zusätzlich die Videofunktion. 70 % dieser Benutzer nehmen an Konferenzen teil, für die Mehrfachansicht-Video aktiviert ist, wobei jeder Benutzer 2 bis 3 Videostreams empfängt.

  • 15 % fügen freigegebene Notizen hinzu.

Verteilung der Konferenzteilnehmer

50 % interne, authentifizierte Benutzer.

25 % authentifizierte Benutzer mit Remotezugriff.

15 % anonyme Benutzer.

10 % Partnerbenutzer.

Verteilung für den Besprechungsbeitritt

Für die Benutzer wird simuliert, dass sie der Besprechung innerhalb der ersten 5 Minuten beitreten.

Bei regulären Front-End-Pools unterstützt Lync Server 2013 maximal 250 Benutzer pro Besprechung. Jeder Pool kann zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Besprechung mit 250 Benutzern hosten. Während eine Besprechung dieser Größe stattfindet, kann der Pool zusätzlich weitere kleinere Konferenzen hosten. Darüber hinaus können Sie Besprechungen mit bis zu 1000 Benutzern unterstützen, indem Sie einen Pool speziell zum Hosten dieser Besprechungen einrichten. Ausführliche Informationen finden Sie unter Unterstützung für große Besprechungen in Lync Server 2013.

Konferenzen wurden wie folgt simuliert:

  • 85 % der Konferenzen wiesen vier Teilnehmer auf.

  • 10 % der Konferenzen wiesen sechs Teilnehmer auf.

  • 5 % der Konferenzen wiesen elf Teilnehmer auf.

  • Eine große Konferenz mit 250 Benutzern.

Die folgende Tabelle enthält ausführliche Informationen zum Benutzermodell für Konferenzen mit Einwahlbenutzern.

Benutzermodell für Einwahlkonferenzen

Kategorie Beschreibung

Authentifiziert/anonym

70 % der Anrufer treten anonym bei und werden zur Aufzeichnung ihres Namens aufgefordert. 30 % nehmen als authentifizierte Benutzer teil.

Anrufdauer und Wartemusik

Durchschnittliche Anrufdauer ohne Wartemusik: 50 Sekunden.

Für 50 % der Einwahlbenutzer wird Wartemusik wiedergegeben (durchschnittlich 5 Minuten).

DTMF (Dual-Tone Multifrequency, Mehrfrequenzverfahren)

15 % der Konferenzen, auf die ausschließlich per Einwahl zugegriffen wird, werden per Telefon geleitet. 10 % der gemischten Konferenzen, an denen Einwahlbenutzer teilnehmen, werden ebenfalls per Telefon geleitet.

20 % der Konferenzleiter (per Telefon) nutzen 2 DTMF-Befehle pro Konferenz.

Sprache von Ansagen

Bei Simulationen wird Englisch als Ansagensprache verwendet.

Die folgende Tabelle enthält ausführliche Informationen zum Benutzermodell für die Konferenzlobby.

Benutzermodell für die Konferenzlobby

Kategorie Beschreibung

Anzahl von Benutzern in der Lobby

5 % der Einwahlbenutzer betreten zunächst die Lobby, 25 % der anderen Benutzer werden zunächst in die Lobby weitergeleitet.

Zulassen von Benutzern aus der Lobby

Bei Simulationen wurden alle Benutzer vom Referenten zugelassen, bevor ein Clienttimeout auftritt.

In der folgenden Tabelle ist das Benutzermodell für andere Peer-zu-Peer-Sitzungen beschrieben.

Benutzermodell für Peer-zu-Peer-Sitzungen

Kategorie Beschreibung

Anwendungsfreigabe

Jeder Benutzer nimmt an fünf Peer-zu-Peer-Anwendungsfreigabesitzungen pro Monat teil (durchschnittlich 0,25 Sitzungen pro Tag).

Dateiübertragung

Jeder Benutzer nimmt (im Rahmen einer Chatsitzung) an einer Peer-zu-Peer-Dateiübertragungssitzung pro Monat teil (durchschnittlich 0,05 Sitzungen pro Tag). Die durchschnittliche Größe der in einer Sitzung übertragenen Dateien beträgt 1 MB.

In der folgenden Tabelle wird das Benutzermodell für Richtlinien beschrieben.

Benutzermodell für Richtlinien

Kategorie Beschreibung

Konferenz-, Anwesenheits- und Archivierungsrichtlinien

Es wird von einer globalen Richtlinie, zehn Konferenzrichtlinien, vier Archivierungsrichtlinien und zehn Anwesenheitsrichtlinien ausgegangen.

VoIP-Richtlinie

Es wird von einer globalen Richtlinie und zwei Richtlinien pro Standort ausgegangen. 100 % der Standorte verfügen über eine Standortrichtlinie, und 30 % der Benutzer ist eine benutzerbasierte Richtlinie zugewiesen. Pro Standort wird von einem Wählplan und zwei Routen ausgegangen.

Die Spitzenauslastung für Peer-zu-Peer-Sitzungen wird basierend auf der Anzahl von Anrufversuchen (Busy Hour Call Attempts, BHCA) zu Spitzenzeiten berechnet. Für diesen Begriff aus der VoIP-Branche wird davon ausgegangen, dass 50 % aller Anrufe an einem Tag innerhalb von 20 % der Gesamtzeit getätigt werden. Der BHCA-Wert wird mithilfe der folgenden Formel berechnet:

BHCA=(total calls * 0.5) / 1.6

Zur Simulation von Spitzenzeiten wurden in Leistungstests VoIP- und andere Peer-zu-Peer-Sitzungen bei einer Spitzenauslastung mit einer Dauer von mindestens 1,6 Stunden pro Tag ausgeführt.

Für die Spitzenauslastung bei Konferenzen wird davon ausgegangen, dass 75 % aller Konferenzen an einem achtstündigen Arbeitstag innerhalb von vier Stunden zu Spitzenzeiten stattfinden. Für diese Spitzenzeiten wird das 1,5-Fache der durchschnittlichen Konferenzauslastung verzeichnet.

Für Enterprise-VoIP-Anrufe gelten die folgenden Annahmen:

  • Für 50 % der Benutzer ist Enterprise-VoIP aktiviert, und für 60 % dieser Benutzer sind PSTN-Anrufe aktiviert.

  • Jeder dieser Benutzer, für den PSTN-Anrufe aktiviert sind, tätigt 4 PSTN-Anrufe in Spitzenzeiten. Jeder Anruf dauert 3 Minuten.

  • 65 % dieser PST-VoIP-Anrufe verwenden die Medienumgehung.

Es wird davon ausgegangen, dass für 40 % der registrierten Benutzer die Mobilität aktiviert ist. Für jeden Benutzer mit aktivierter Mobilität wird davon ausgegangen, dass sich die Aktivität des mobilen Clients zur Aktivität der anderen MPOP-Instanzen für diesen Benutzer summiert. Mit Ausnahme von Konferenzinteraktionen, für die der Mobilitätsclient einfach ein weiterer Clienttyp ist, der für die Teilnahme an Konferenzen verwendet werden kann.

Es wird davon ausgegangen, dass 25 % der registrierten Benutzer an Sitzungen für beständigen Chat beteiligt sind, wobei Folgendes gilt:

  • Durchschnittlich 1,5 Chatrooms pro Benutzer

  • Jeder Chatroom führt zu 12 Abrufanforderungen pro Stunde, mit einem Zielwert von durchschnittlich je 10 Benutzern

Es wird davon ausgegangen, dass 0,15 % der registrierten Benutzer Reaktionsgruppen angehören. Außerdem wird davon ausgegangen, dass 0,02 % der registrierten Benutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt Anrufe parken.

 
Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Anzeigen:
© 2015 Microsoft