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Microsoft Security Bulletin MS14-006 - Hoch

Sicherheitsanfälligkeit in IPv6 kann zu einem Denial-of-Service-Angriff führen (2904659)

Veröffentlicht: Dienstag, 11. Februar 2014

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein Angreifer eine große Anzahl speziell gestalteter IPv6-Pakete an ein betroffenes System sendet. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss das System eines Angreifers zu demselben Subnetz gehören wie das Zielsystem.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Windows 8, Windows RT und Windows Server 2012 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die betroffenen Betriebssysteme die TCP/IP-Anforderungen überprüfen. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die meisten Benutzer haben die automatische Aktualisierung aktiviert und müssen keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Knowledge Base-Artikel

Knowledge Base-Artikel 2904659
DateiinformationenJa
SHA1/SHA2-HashesJa
Bekannte ProblemeKeine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

BetriebssystemMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsErsetzte Updates
Windows 8
Windows 8 für 32-Bit-Systeme
(2904659)
DoS (Denial of Service)Hoch2868623 in MS13-065
Windows 8 für x64-basierte Systeme
(2904659)
DoS (Denial of Service)Hoch2868623 in MS13-065
Windows Server 2012
Windows Server 2012
(2904659)
DoS (Denial of Service)Hoch2868623 in MS13-065
Windows RT
Windows RT[1]
(2904659)
DoS (Denial of Service)Hoch2868623 in MS13-065
Server Core-Installationsoption
Windows Server 2012 (Server Core-Installation)
(2904659)
DoS (Denial of Service)Hoch2868623 in MS13-065

[1]Das Update ist über Windows-Update verfügbar.

Nicht betroffene Software

Betriebssystem
Windows XP Service Pack 3
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 Service Pack 2
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1
Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme
Windows 8.1 für x64-basierte Systeme
Windows Server 2012 R2
Windows RT 8.1
Server Core-Installationsoption
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 (Server Core-Installation)
Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Februar. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit durch Denial-of-Service in TCP/IP Version 6 (IPv6) – CVE-2014-0254 Bewertung des Gesamtschweregrads
Windows 8
Windows 8 für 32-Bit-Systeme Hoch
DoS (Denial of Service)
Hoch
Windows 8 für x64-basierte Systeme Hoch
DoS (Denial of Service)
Hoch
Windows Server 2012
Windows Server 2012 Hoch
DoS (Denial of Service)
Hoch
Windows RT
Windows RT Hoch
DoS (Denial of Service)
Hoch
Server Core-Installationsoption
Windows Server 2012 (Server Core-Installation) Hoch
DoS (Denial of Service)
Hoch

In Windows in der IPv6-Implementierung von TCP/IP liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service vor. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2014-0254.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Das System eines Angreifers muss zu demselben Subnetz gehören wie das Zielsystem.
  • Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. Betroffene Systeme, die IP-Verbindungen mit dem Internet zulassen, können für dieses Problem anfällig sein.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Deaktivieren des Router D iscovery Protocols
    Wenn das Router Discovery Protocol bereits aktiviert ist, wird es durch die folgende Problemumgehung deaktiviert. Dies trägt dazu bei, Versuche zur Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit durch Denial-of-Service in TCP/IP Version 6 (IPv6) zu vermeiden.
    • Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

      netsh interface ipv6 set interface "InterfaceName" routerdiscovery=disabled

    Auswirkung der Problemumgehung: Routersuche wird deaktiviert.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    • Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

      netsh interface ipv6 set interface "InterfaceName" routerdiscovery=enabled

  • Deaktivieren von IPv6 (Internetprotokoll Version 6)
    Durch den Registrierungswert DisabledComponents können Sie IPv6 auf dem Host deaktivieren. Der Registrierungswert DisabledComponents wirkt sich auf alle Netzwerkschnittstellen auf dem Host aus. Weitere Informationen zum Deaktivieren von IPv6-Komponenten finden Sie unter So deaktivieren Sie IPv6 oder bestimmte IPv6-Komponenten in Windows.

    Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.

    Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie bestimmte IPv6-Komponenten selbst deaktivieren möchten:
    1. Klicken Sie auf Start, geben Sie regedit ein, und klicken Sie wählen Sie anschließend die Anwendung regedit aus.
    2. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzerkontensteuerung auf Ja.

      Suchen Sie im Registrierungs-Editor den folgenden Registrierungsunterschlüssel und klicken Sie dann darauf:

      HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters\

    3. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents , um diesenEintrag zu ändern.

      Hinweis: Wenn der Eintrag DisabledComponents nicht verfügbar ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

      1. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf DWORD-Wert (32-Bit).

      2. Geben Sie DisabledComponents ein, und drücken Sie dann die Eingabetaste.

      3. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents.

    4. Um alle IPv6-Schnittstellen außer der IPv6-Loopback-Schnittstelle zu deaktivieren, geben Sie 0x11 ein.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    1. Klicken Sie auf Start, geben Sie regedit ein, und klicken Sie wählen Sie anschließend die Anwendung regedit aus.
    2. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzerkontensteuerung auf Ja.

      Suchen Sie im Registrierungs-Editor den folgenden Registrierungsunterschlüssel und klicken Sie dann darauf:

      HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters\

    3. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents , um diesenEintrag zu ändern.
    4. Geben Sie 0 ein, um alle IPv6-Komponenten zu aktivieren.
  • Deaktivieren der Firewallregel „Kernnetzwerk - Routerankündigung (ICMPv6 eingehend)“
    Um diese Firewallregel zu deaktivieren, führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    netsh advfirewall firewall set rule name="Core Networking – Router Advertisement (ICMPv6-In)" dir=in new enable=No

    Auswirkung der Problemumgehung. ICMPv6-Routerankündigungen werden blockiert. Dies kann sich ungünstig auf die IPv6-Funktionalität in gängigen Bereitstellungen auswirken, in denen ein Routerentdeckungsprotokoll für die Hostkonfiguration verwendet wird.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    Um diese Firewallregel wieder zu aktivieren, führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    netsh advfirewall firewall set rule name="Core Networking – Router Advertisement (ICMPv6-In)" dir=in new enable=Yes

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um einen Denial-of-Service-Angriff.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die betroffenen Betriebssysteme führen eine unvollständige Überprüfung der TCP/IP-Netzwerkpakete durch. Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass ein Angreifer große Mengen speziell gestalteter IPv6-Routerankündigungspakete über ein Zielsubnetz sendet. Dieser Angriff kann Denial-of-Service auf allen Computern bewirken, die demselben Subnetz angehören.

Was ist IPv6 ?
IPv6 (Internetprotokoll Version 6) ist eine Suite von Standardprotokollen für die Vermittlungsschicht des Internets, das IPv4 (IP Version 4) ersetzt. IPv6 ist in Microsoft Windows XP und höher integriert. IPv6 wurde entworfen, um viele der Probleme von IPv4 zu lösen, z. B. Adresserschöpfung, Sicherheit, AutoKonfiguration und Erweiterbarkeit. Weitere Informationen zu IPv6 finden Sie in IPv6 for Microsoft: Frequently Asked Questions (Englisch).

Was ist TCP/IP?
Unter TCP/IP versteht man Netzwerkprotokolle, deren Verwendung im Internet weit verbreitet ist. TCP/IP ermöglicht die Kommunikation zwischen miteinander verbundenen Computernetzen, die über unterschiedliche Hardwarearchitekturen verfügen und in denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt werden. TCP/IP umfasst Standards für die Computerkommunikation sowie Konventionen zum Verbinden von Netzwerken und Weiterleiten des Netzwerkverkehrs. Weitere Informationen zu TCP/IP finden Sie in dem TechNet-Artikel Überblick über Netzwerke und TCP/IP.

Was sind Routerankündigungen?
Mithilfe von Routerankündigungen können Router Hosts anweisen, wie die automatische Konfiguration der Adressen durchgeführt werden soll. Beispielsweise können Router angeben, ob Hosts die DHCPv6- und/oder autonome (zustandslose) Adresskonfiguration verwenden sollen. Router kündigen ihre Anwesenheit zusammen mit verschiedenen Link- und Internetparametern entweder regelmäßig oder als Antwort auf eine Routeranfragenachricht an. Routerankündigungen enthalten Präfixe, mit denen bestimmt wird, ob eine andere Adresse den gleichen Link (on-link-Bestimmung) und/oder die gleiche Adresskonfiguration, einen vorgeschlagenen Abschnittlimitwert usw. nutzt. Weitere Informationen zu Routerankündigungen und Nachbarsuche in IPv6 finden Sie in RFC 4861.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, kann bewirken, dass betroffene Systeme nicht mehr reagieren.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine große Anzahl speziell gestalteter IPv6-Pakete erstellt und diese über ein Subnetz an betroffene Systeme sendet. Die Pakete können bewirken, dass die betroffenen Systeme nicht mehr reagieren.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit stellt für alle betroffenen Betriebssysteme ein Risiko dar.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die betroffenen Betriebssysteme die TCP/IP-Anforderungen überprüfen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2014-0254 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zwar zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins Codebeispiele für ein Angriffskonzept vor, aber keine Informationen, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde, die IPv6 verwenden.

Informationen zum Update

Es stehen mehrere Ressourcen zur Verfügung, um Administratoren bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu helfen.

  • Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter.
  • Windows-Server Update Services (WSUS), Systems Management Server (SMS) und System Center Configuration Manager helfen Administratoren beim Verteilen von Sicherheitsupdates.
  • Die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthaltenen Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung helfen dabei, die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen zu testen und zu überprüfen.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren verfügbaren Tools finden Sie unter Sicherheitstools.

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 8 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2904659-x86.msu
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2904659-x64.msu
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Neustartanforderung Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Datei informationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2904659.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Windows Server 2012 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2012:
Windows8-RT-KB2904659-x64.msu
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Neustart anforderung Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Dateiinformationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2904659.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Windows RT (alle Editionen)

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Bereitstellung Diese Updates sind nur über Windows-Update verfügbar.
N eustartanforderung Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation Um dieses Update zu entfernen, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf System und Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates, und wählen Sie das Update aus der angezeigten Liste aus.
Dateiinformationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2904659.

Weitere Informationen:

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (11. Februar 2014): Bulletin veröffentlicht.

Built at 2014-04-18T01:50:00Z-07:00

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