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Microsoft Security Bulletin MS14-023 – Hoch

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office können Remotecodeausführung ermöglichen (2961037)

Veröffentlicht: 13. Mai 2014 | Aktualisiert: 13. Mai 2014

Version: 1.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office. Die schwerwiegendste Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine Office-Datei öffnet, die sich in demselben Netzwerkverzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete Bibliotheksdatei. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2007, Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2013 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Betroffene und nicht betroffene Software.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem sichergestellt wird, dass die Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht) in Microsoft Office Dateipfade richtig überprüft, bevor externe Bibliotheken geladen werden, und indem sichergestellt wird, dass Microsoft Office-Software speziell gestaltete Antworten von Websites richtig verarbeitet. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag weiter unten in diesem Bulletin.

Empfehlung. Benutzer können die automatische Aktualisierung konfigurieren, um mithilfe des Dienstes Microsoft Update online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen. Benutzer, die die automatische Aktualisierung aktiviert und darauf konfiguriert haben, online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen, müssen in der Regel keine Maßnahmen ergreifen, weil dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates von Microsoft Update prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Knowledge Base-Artikel

  • Knowledge Base-Artikel: 2961037
  • Dateiinformationen: Ja
  • SHA1/SHA2-Hashes: Ja
  • Bekannte Probleme: Ja

 

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

Software

Komponente

Maximale Sicherheitsauswirkung

Bewertung des Gesamtschweregrads

Ersetzte Updates

Microsoft Office 2007

Microsoft Office 2007 Service Pack 3 (Korrekturhilfen)
(2767772)

Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht)

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2010

Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(2878284)

Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht)

Remotecodeausführung

Hoch

2760781 in MS13-091

Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(2878284)

Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht)

Remotecodeausführung

Hoch

2760781 in MS13-091

Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(2878284)

Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht)

Remotecodeausführung

Hoch

2760781 in MS13-091

Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(2878284)

Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht)

Remotecodeausführung

Hoch

2760781 in MS13-091

Microsoft Office 2013 und Microsoft Office 2013 RT

Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen ) (Korrekturhilfen)
(2880463)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(2880463)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen) (mso)
(2878316)

Nicht anwendbar

Offenlegung von Informationen

Hoch

2850064 in MS13-104

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (mso)
(2878316)

Nicht anwendbar

Offenlegung von Informationen

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen ) (Korrekturhilfen)
(2880463)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(2880463)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen) (mso)
(2878316)

Nicht anwendbar

Offenlegung von Informationen

Hoch

2850064 in MS13-104

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (mso)
(2878316)

Nicht anwendbar

Offenlegung von Informationen

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 RT (Korrekturhilfen)[1]
(2880463)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 RT Service Pack 1 (Korrekturhilfen)[1]
(2880463)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2013 RT (mso)[1]
(2878316)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

2850064 in MS13-104

Microsoft Office 2013 RT Service Pack 1 (mso)[1]
(2878316)

Nicht anwendbar

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

[1]Das Update ist über Windows-Update verfügbar.

 

Nicht betroffene Software

Office und andere Software

Microsoft Word Viewer

Microsoft Office Compatibility Pack Service Pack 3

Microsoft Office für Mac 2011

Mir wird dieses Update für Software angeboten, die ich nicht auf meinem System installiert habe. Warum wird mir dieses Update angeboten? 
Aufgrund des Wartungsmodells für Microsoft Office-Updates werden Ihnen möglicherweise Updates für Software angeboten, die Sie nicht auf Ihrem System installiert haben. Zum Beispiel sind nur Systeme, auf denen die Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht) installiert ist, anfällig für CVE-2014-1756. Ihnen kann jedoch das Update für Korrekturhilfen für Ihre Version von Microsoft Office angeboten werden, auch wenn Sie die Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht) nicht installiert haben.

Außerdem betrifft CVE-2014-1808 eine gemeinsam genutzte Komponente von Microsoft Office 2013-Software. Das MSO-Update wird u. U. Systemen angeboten, auf denen das betroffene Microsoft Office 2013-Produkt ausgeführt wird, das die gemeinsam genutzte Komponente verwendet.

Weitere Informationen zu diesem Verhalten und empfohlene Aktionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun? 
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Mai. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software

Betroffene Software

Sicherheitsanfälligkeit bei der Grammatiküberprüfung im chinesischen Microsoft Office – CVE-2014-1756

Sicherheitsanfälligkeit durch Wiederverwendung von Token – CVE-2014-1808

Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Office 2007

Microsoft Office 2007 Service Pack 3 (Korrekturhilfen)
(nur Vereinfachtes Chinesisch)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2010

Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(nur Vereinfachtes Chinesisch)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(nur Vereinfachtes Chinesisch)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(nur Vereinfachtes Chinesisch)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)
(nur Vereinfachtes Chinesisch)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2013 und Microsoft Office 2013 RT

Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen ) (Korrekturhilfen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen) (mso)

Nicht anwendbar

Hoch 
Offenlegung von Informationen

Hoch

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (mso)

Nicht anwendbar

Hoch 
Offenlegung von Informationen

Hoch

Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen ) (Korrekturhilfen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen) (mso)

Nicht anwendbar

Hoch 
Offenlegung von Informationen

Hoch

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (mso)

Nicht anwendbar

Hoch 
Offenlegung von Informationen

Hoch

Microsoft Office 2013 RT (Korrekturhilfen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2013 RT Service Pack 1 (Korrekturhilfen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Nicht anwendbar

Hoch

Microsoft Office 2013 RT Service Pack 1 (mso)

Nicht anwendbar

Hoch 
Offenlegung von Informationen

Hoch

Microsoft Office 2013 RT (mso)

Nicht anwendbar

Hoch 
Offenlegung von Informationen

Hoch

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie betroffene Microsoft Office-Software das Laden von DLL-Dateien (Dynamic Link Library) verarbeitet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2014-1756.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Nur Systeme, auf denen in Microsoft Office die Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht) aktiviert ist, sind von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen.
  • Damit ein Angriff in einem Netzwerkangriffsszenario erfolgreich ist, muss ein Benutzer einen nicht vertrauenswürdigen Speicherort eines Remotedateisystems oder eine WebDAV-Freigabe besuchen und dort eine Office-bezogene Datei (z. B. eine DOCX-Datei) öffnen. Oft ist das Dateifreigabeprotokoll SMB (Server Message Block) in der Umkreisfirewall deaktiviert. Dadurch werden potenzielle Angriffsmethoden für diese Sicherheitsanfälligkeit eingeschränkt.
  • Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Deaktivieren des Ladens von Bibliotheken von WebDAV und Remotenetzwerkfreigaben

    Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Bereitstellung eines Problemumgehungstools, das Benutzern ermöglicht, das Laden von Bibliotheken von Remotenetzwerk- oder WebDAV-Freigaben zu deaktivieren. Dieses Tool kann so konfiguriert werden, dass das nicht sichere Laden pro Anwendung oder für das gesamte System nicht zulässig ist.

    Benutzer, die von ihrem Lieferanten über eine anfällige Anwendung informiert werden, können sich mit diesem Tool gegen Versuche schützen, dieses Problem auszunutzen.

    Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Verwendung der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung, um den Registrierungsschlüssel bereitzustellen, der das Laden von Bibliotheken für SMB- und WebDAV-Freigaben blockiert. Beachten Sie, dass Sie für diese Fix it-Lösung zuerst das Problemumgehungstool installieren müssen, das auch im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 beschrieben wurde. Diese Fix it-Lösung stellt nur den Registrierungsschlüssel bereit und erfordert das Problemumgehungstool, um wirksam zu werden. Wir empfehlen Administratoren, den KB-Artikel sorgfältig zu lesen, bevor sie diese Fix it-Lösung bereitstellen.

     

  • Deaktivieren des WebClient-Dienstes

    Durch das Deaktivieren des WebClient-Dienstes werden betroffene Systeme vor Versuchen geschützt, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem die wahrscheinlichste Remoteangriffsmethode durch den Client-Dienst Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) blockiert wird. Nachdem diese Problemumgehung angewendet wurde, können Remoteangreifer diese Sicherheitsanfälligkeit immer noch erfolgreich ausnutzen und bewirken, dass das System Programme ausführt, die sich auf dem Computer des Benutzers oder dem lokalen Netzwerk (LAN) befinden. Benutzer werden aber dazu aufgefordert, das willkürliche Öffnen von Programmen im Internet zu bestätigen.

    Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst zu deaktivieren:

    1. Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
    3. Ändern Sie den Starttyp in Deaktiviert. Wenn der Dienst ausgeführt wird, klicken Sie auf Beenden.
    4. Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.

    Auswirkung der Problemumgehung. Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Web Distributed Authoring and Versioning-Anforderungen (WebDAV) nicht übertragen. Außerdem werden keine Dienste gestartet, die explizit vom WebClient-Dienst abhängen, und im Systemprotokoll wird eine Fehlermeldung verzeichnet. Zum Beispiel kann vom Clientcomputer nicht auf WebDAV-Freigaben zugegriffen werden.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst wieder zu deaktivieren:

    1. Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
    3. Ändern Sie den Starttyp in Automatisch. Wenn der Dienst nicht ausgeführt wird, klicken Sie auf Start.
    4. Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.

 

  • Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:

    Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.

    Auswirkung der Problemumgehung. Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.

    • Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
    • Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
    • Server (Datei- und Druckerfreigabe)
    • Gruppenrichtlinie
    • Anmeldedienst
    • Distributed File System (DFS)
    • Terminal Server-Lizenzierung
    • Druckwarteschlange
    • Computerbrowser
    • Remote Procedure Call Locator
    • Faxdienst
    • Indexdienst
    • Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
    • Systems Management Server
    • Lizenzprotokollierdienst

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit? 
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung im Kontext des aktuellen Benutzers.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass die Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht) in Microsoft Office den Pfad zum Laden externer Bibliotheken nicht richtig überprüft.

Was ist die Grammatik-/Stilprüfung in Microsoft Office? 
Die Grammatik-/Stilprüfung ist Bestandteil der Korrekturhilfen, die in den Korrekturhilfen des Sprachpakets von Microsoft Office aktiviert sind. Korrekturhilfen der Sprachpakete für Microsoft Office stehen für bestimmte Sprachen oder als vollständiger Satz zur Verfügung; dann werden sie als Office Multi Language Pack bezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter What's included in Office Language Pack Proofing Tools (Englisch).

Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft nur Systeme, auf denen die Korrekturhilfen des Sprachpakets für Chinesisch (vereinfacht) installiert sind.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen? 
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen? 
Ein Angreifer kann einen Benutzer dazu verleiten, eine Office-bezogene Datei (z. B. eine DOCX-Datei) zu öffnen, die sich in dem gleichen Netzwerkverzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei (Dynamic Link Library). Wenn dann die Office-bezogene Datei geöffnet wird, kann die chinesische Grammatikprüfung in Microsoft Office versuchen, die DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er einem Benutzer eine Office-bezogene Dateianlage (z. B. eine DOCX-Datei) sendet und ihn dazu verleitet, die Dateianlage in einem Verzeichnis abzulegen, das eine speziell gestaltete DLL-Datei enthält, und danach die gültige Datei zu öffnen. Wenn dann die Office-bezogene Datei geöffnet wird, kann die chinesische Grammatikprüfung in Microsoft Office versuchen, die DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen.

In einem Netzwerkangriffsszenario kann ein Angreifer eine Office-bezogene Datei (z. B. eine DOCX-Datei) und eine speziell gestaltete DLL-Datei auf einer Netzwerkfreigabe, einem UNC- oder WebDAV-Speicherort ablegen und dann den Benutzer dazu verleiten, die Office-bezogene Datei zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar? 
Systeme, auf denen betroffene Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update? 
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem sichergestellt wird, dass die Grammatikprüfung für Chinesisch (vereinfacht) in Microsoft Office die Dateipfade richtig überprüft, bevor externe Bibliotheken geladen werden.

Steht diese Sicherheitsanfälligkeit in Zusammenhang mit der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637? 
Ja, diese Sicherheitsanfälligkeit steht in Zusammenhang mit der in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637 beschriebenen Klasse von Sicherheitsanfälligkeiten, die sich darauf auswirken, wie Anwendungen externe Bibliotheken laden. Mit diesem Sicherheitsupdate wird eine besondere Instanz dieser Art von Sicherheitsanfälligkeit behoben.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen vor, wenn betroffene Microsoft Office-Software bei dem Versuch, eine Office-Datei zu öffnen, die auf der schädlichen Website gehostet wird, eine speziell gestaltete Antwort nicht richtig verarbeitet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Zugriffstoken ermitteln, mit denen der aktuelle Benutzer bei einem Ziel-Microsoft Online Service authentifiziert wird.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2014-1808.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Damit ein Angriff erfolgreich ist, muss ein Benutzer eine Dateianlage öffnen, die in einer E-Mail-Nachricht gesendet wurde, oder auf eine Verknüpfung in einer E-Mail-Nachricht klicken.
  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Datei einrichten, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Er muss den Benutzer dazu verleiten, aktiv zu werden. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Problemumgehungen

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit? 
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bestimmte Zugriffstoken ermitteln, mit denen der aktuelle Benutzer bei einem Ziel-Microsoft Online Service authentifiziert wird.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass betroffene Microsoft Office-Software bei dem Versuch, eine Office-Datei zu öffnen, die auf der schädlichen Website gehostet wird, speziell gestaltete Antworten nicht richtig verarbeitet.

Was ist ein Zugriffstoken? 
Ein Zugriffstoken ist ein Objekt, mit dem der Sicherheitskontext von einem Prozess oder Thread beschrieben wird. Die Informationen in einem Token umfassen die Identität und die Berechtigungen des Benutzerkontos, das dem Prozess oder dem Thread zugeordnet ist. Wenn ein Benutzer sich anmeldet, wird vom System das Kennwort des Benutzers überprüft, indem es mit Informationen verglichen wird, die in einer Sicherheitsdatenbank gespeichert sind. Ist das Kennwort authentifiziert, wird vom System ein Zugriffstoken erzeugt.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen? 
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bestimmte Zugriffstoken ermitteln, mit denen der aktuelle Benutzer bei einem Ziel-Microsoft Online Service authentifiziert wird.

Ein Angreifer kann versuchen, die Informationen zu verwenden, die von dieser Sicherheitsanfälligkeit offengelegt werden, um einen Wiederholungsangriff gegen einen Ziel-Microsoft Online Service durchzuführen. Ein Benutzer wird z. B. dazu überlistet, auf eine Verknüpfung zu klicken, um eine Office-Datei zu öffnen, die auf einer schädlichen Website gehostet wird. Wird diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt, kann die schädliche Website mit einer speziell gestalteten Antwort das Zugriffstoken des Benutzers ermitteln, mit dem der Benutzer sich bei einem bestimmten Microsoft Service authentifiziert. Ein Angreifer kann dann bei dem Versuch, den Benutzer nachzuahmen, das Zugriffstoken dann erneut an die bestimmte SharePoint-Website übertragen. Ein Angreifer, der den Benutzer erfolgreich nachahmt, kann dann im Namen des Benutzers Aktionen auf der Zielsite durchführen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen? 
Die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer versucht, mit einer betroffenen Version von Microsoft Office-Software eine Office-Datei zu öffnen, die auf einer schädlichen Website gehostet wird.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Datei einrichten, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Ein Angreifer kann Benutzer z. B. dazu überlisten, auf eine Verknüpfung zu klicken, mit der versucht wird, eine Office-Datei zu öffnen, die auf der Website des Angreifers gehostet wird.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar? 
Systeme wie Arbeitsstationen und Terminalserver, auf denen Office-Software verwendet wird, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update? 
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem sichergestellt wird, dass Microsoft Office-Software speziell gestaltete Antworten von Websites richtig verarbeitet.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Es stehen mehrere Ressourcen zur Verfügung, um Administratoren bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu helfen. 

  • Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. 
  • Windows-Server Update Services (WSUS), Systems Management Server (SMS) und System Center Configuration Manager helfen Administratoren beim Verteilen von Sicherheitsupdates. 
  • Die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthaltenen Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung helfen dabei, die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen zu testen und zu überprüfen. 

Weitere Informationen zu diesen und weiteren verfügbaren Tools finden Sie unter Sicherheitstools

Microsoft Office 2007 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für Microsoft Office 2007 (Korrekturhilfen für das Sprachpaket für vereinfachtes Chinesisch):
proof2007-kb2767772-fullfile-x86-zh-cn.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen

Für Microsoft Office 2007 (Korrekturhilfen für das Sprachpaket für vereinfachtes Chinesisch):
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2767772.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

 

Microsoft Office 2010 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für Microsoft Office 2010-Software (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen):
proofloc2010-kb2878284-fullfile-x86-glb.exe

 

Für Microsoft Office 2010-Software (64Bit-Editionen) (Korrekturhilfen):
proofloc2010-kb2878284-fullfile-x64-glb.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.

Dateiinformationen

Für Microsoft Office 2010 (Korrekturhilfen):
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2878284.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

 

Microsoft Office 2013 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen):
proofloc2013-kb2880463-fullfile-x86-glb.exe

 

Für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen) (mso):
mso2013-kb2878316-fullfile-x86-glb.exe

 

Für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen) (Korrekturhilfen):
proofloc2013-kb2880463-fullfile-x64-glb.exe

 

Für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen) (mso):
mso2013-kb2878316-fullfile-x64-glb.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen

Für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2013 (Korrekturhilfen):
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2880463.

 

Für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2013 (mso):
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2878316.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht anwendbar

 

Microsoft Office 2013 RT (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Bereitstellung

Die Updates 2880463 und 2878316 für Microsoft Office 2013 RT sind über Windows Update erhältlich.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Um dieses Update zu entfernen, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf System und Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates, und wählen Sie das Update aus der angezeigten Liste aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2880463 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2878316.

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Dem NSFOCUS Security Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der Grammatiküberprüfung im chinesischen Microsoft Office (CVE-2014-1756).
  • Arnaud Maillet von ANSSI für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Wiederverwendung von Token (CVE-2014-1808).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (13. Mai 2014): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (13. Mai 2014): Die Ersetzung von Updates für das Update 2878284 für Microsoft Office 2010 (Korrekturhilfen) wurde korrigiert.

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