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Microsoft Security Bulletin MS14-025 – Hoch

Sicherheitsanfälligkeit in Gruppenrichtlinieneinstellungen kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2962486)

Veröffentlicht: 13. Mai 2014

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn Kennwörter mithilfe der Active Directory-Gruppenrichtlinieneinstellungen über die Domäne verteilt werden; eine Vorgehensweise, die einem Angreifer ermöglicht, das mit den Gruppenrichtlinieneinstellungen gespeicherte Kennwort abzurufen und zu entschlüsseln.

Dieses Sicherheitsupdate wird für Remoteserver-Verwaltungstools unter betroffenen Editionen von Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1 als Hoch eingestuft. Für alle betroffenen Editionen von Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 wird das Update ebenfalls als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Betroffene und nicht betroffene Software.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Möglichkeit zum Konfigurieren und Verteilen von Kennwörtern entfernt wird, die bestimmte Erweiterungen der Gruppenrichtlinieneinstellungen verwenden. Weitere Informationen zu der Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) für die bestimmte Sicherheitsanfälligkeit weiter unten in diesem Bulletin.

Zusätzliche Maßnahme erforderlich. Um vollständig vor der in diesem Bulletin behobenen Sicherheitsanfälligkeit geschützt zu sein, müssen Endbenutzer mit vorhandenen Gruppenrichtlinien, die Gruppenrichtlinieneinstellungen verwenden, zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um diese Richtlinien zu entfernen. Weitere Informationen finden Sie in den Häufig gestellten Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in diesem Bulletin.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Endbenutzern, das Update so bald wie möglich zu installieren und die zusätzlichen Aktionen auszuführen, die oben und in den dazugehörigen häufig gestellten Fragen (FAQs) beschrieben sind.

Das Update ist nur im Microsoft Download Center und im Microsoft Update-Katalog erhältlich.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Knowledge Base-Artikel

  • Knowledge Base-Artikel: 2962486
  • Dateiinformationen: Ja
  • SHA1/SHA2-Hashes: Ja
  • Bekannte Probleme: Keine

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Betriebssystem

Komponente

Maximale Sicherheitsauswirkung

Bewertung des Gesamtschweregrads

Ersetzte Updates

Windows Vista

Windows Vista Service Pack 2[1]

Remoteserver-Verwaltungstools
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Vista x64-Edition Service Pack 2[1]

Remoteserver-Verwaltungstools
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2008

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 [2]
(2928120)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 [2]
(2928120)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 [2]
(2928120)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 7

Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1[1]

Remoteserver-Verwaltungstools
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1[1]

Remoteserver-Verwaltungstools
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 [2]
(2928120)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 [2]
(2928120)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8 und Windows 8.1

Windows 8 für 32-Bit-Systeme[1]

Remoteserver-Verwaltungstools
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8 für x64-basierte Systeme[1]

Remoteserver-Verwaltungstools
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme[1]

Remoteserver-Verwaltungstools [3]
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme[1]

Remoteserver-Verwaltungstools [4]
(2961899)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme[1]

Remoteserver-Verwaltungstools [3]
(2928120)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme[1]

Remoteserver-Verwaltungstools [4]
(2961899)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012 [2]
(2928120)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2012 R2 [2][3]
(2928120)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2012 R2 [2][4]
(2961899)

Nicht anwendbar

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

[1]Clientsysteme sind nur betroffen, wenn die Remoteserver-Verwaltungstools installiert wurden.
[2]Serversysteme sind nur betroffen, wenn die Gruppenrichtlinien-Verwaltung auf dem Server konfiguriert ist.
[3]Dieses Update gilt für Systeme, auf denen das Update 2919355 installiert ist. Weitere Informationen finden Sie in den Häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.
[4]Dieses Update gilt für Systeme, auf denen das Update 2919355 nicht installiert ist. Weitere Informationen finden Sie in den Häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

 

Nicht betroffene Software

Betriebssystem

Windows Server 2003 Service Pack 2

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Windows RT

Windows RT 8.1

Server Core-Installationsoption

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 (Server Core-Installation)

Windows Server 2012 (Server Core-Installation)

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)

Welche Verhaltensänderungen verursacht dieses Update bei den Gruppenrichtlinieneinstellungen? 
Ausführliche Informationen zu der Art und Weise, in der das Update das Verhalten von Gruppenrichtlinieneinstellungen ändert, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2962486.

Weshalb sind die Updates nur im Microsoft Download Center und im Microsoft Update-Katalog erhältlich? 
Microsoft veröffentlicht diese Updates im Microsoft Download Center und im Microsoft Update-Katalog, damit Benutzer ihre Systeme so bald wie möglich aktualisieren können.

Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen? 
Ja. Das Update ändert das Fenster des Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editors in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (GPMC), indem die Möglichkeit zum Konfigurieren und Verteilen von Kennwörtern mithilfe der folgenden Erweiterungen der Gruppenrichtlinieneinstellungen entfernt werden:

  • Lokale Benutzer und Gruppe
  • Zugeordnete Laufwerke
  • Services
  • Geplante Aufgaben (aufwärtskompatibel)
  • Geplante Aufgaben (abwärtskompatibel)
  • Unmittelbare Aufgaben (aufwärtskompatibel)
  • Unmittelbare Aufgaben (abwärtskompatibel)
  • Datenquellen

Für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 sind mehrere Updates aufgeführt. Muss ich beide Updates installieren? 
Nein. Je nachdem, wie Ihr System für den Bezug von Updates konfiguriert ist, trifft möglicherweise nur eines der Updates für eine bestimmte Edition von Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 zu.

Für Systeme, auf denen Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 ausgeführt wird:

  • Das Update 2928120 trifft auf Systeme zu, auf denen das Update 2919355 installiert ist.
  • Das Update 2961899 trifft auf Systeme zu, auf denen das Update 2919355 nicht installiert ist.

Ich führe Windows 8.1 bzw. Windows Server 2012 R2 aus. Besteht eine Voraussetzung für die Installation des Updates 2928120? 
Ja. Endbenutzer, die Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 ausführen, müssen zunächst das im April 2014 veröffentlichte Update 2919355 installieren, bevor sie das Update 2928120 installieren können. Weitere Informationen zu dem vorausgesetzten Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2919355.

Wie sind Server Core-Installationen von den in diesem Bulletin behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betroffen? 
Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten wirken sich nicht wie in der Tabelle „Nicht betroffene Software“ auf unterstützte Editionen von Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2 aus, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln Verwalten einer Server Core-Installation: Übersicht, Wartung einer Server Core-Installation und Server Core und vollständige Serverintegration: Übersicht.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun? 
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Endbenutzer, die nicht über einen Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Mai. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software

Betroffene Software

Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen in Kennwort der Gruppenrichtlinieneinstellungen – CVE-2014-1812

Bewertung des Gesamtschweregrads

Windows Vista

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows Vista Service Pack 2
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows Vista x64-Edition Service Pack 2
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2008

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows 7

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows 8 und Windows 8.1

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 8 für 32-Bit-Systeme
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 8 für x64-basierte Systeme
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme
(2961899)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 8.1 für x64-basierte Systeme
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Remoteserver-Verwaltungstools bei Installation unter Windows 8.1 für x64-basierte Systeme
(2961899)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2012 R2
(2928120)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Windows Server 2012 R2
(2961899)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen vor, die dadurch verursacht wird, wie Active Directory Kennwörter verteilt, die mit Gruppenrichtlinieneinstellungen konfiguriert wurden. Ein authentifizierter Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die Kennwörter entschlüsseln und dazu verwenden, Berechtigungen in der Domäne zu erhöhen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2014-1812.

Schadensbegrenzende Faktoren

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine schadensbegrenzenden Faktoren.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit? 
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann für eine lokale Erhöhung von Berechtigungen ausgenutzt werden.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
Die Sicherheitsanfälligkeit wird durch die Art und Weise verursacht, wie Active Directory Kennwörter verteilt, die mit Gruppenrichtlinieneinstellungen konfiguriert wurden.

Was sind Gruppenrichtlinieneinstellungen? 
Gruppenrichtlinieneinstellungen umfassen mehr als 20 neue Gruppenrichtlinienerweiterungen, die den Bereich der konfigurierbaren Einstellungen innerhalb eines Gruppenrichtlinienobjekts (GPO) erweitern. Diese neuen Erweiterungen sind im Fenster „Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor“ in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (GPMC) unter dem neuen Element „Einstellungen“ enthalten. Beispiele für die neuen Erweiterungen der Gruppenrichtlinieneinstellungen umfassen Ordneroptionen, zugeordnete Laufwerke, Drucker, geplante Aufgaben, Dienste und Startmenüeinstellungen. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinieneinstellungen finden Sie unter Erste Schritte mit Gruppenrichtlinieneinstellungen.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen? 
Ein authentifizierter Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann neue lokale oder Domänenadministrator-Anmeldeinformationen erlangen und diese dazu verwenden, die Berechtigungen in der Domäne zu erhöhen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen administrativen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen? 
Um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Angreifer zuerst Zugang zu einem authentifizierten Benutzerkonto in der Domäne erlangen. Wenn ein GPO mithilfe von Gruppenrichtlinieneinstellungen darauf konfiguriert ist, ein lokales administratives Kennwort festzulegen oder Anmeldeinformationen zu definieren, um ein Netzlaufwerk zuzuordnen; eine Aufgabe zu planen oder den ausgeführten Kontext eines Dienstes zu konfigurieren, dann kann ein Angreifer das mit den Gruppenrichtlinieneinstellungen gespeicherte Kennwort abrufen und entschlüsseln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar? 
Für Server, die als Domänencontroller fungieren, besteht das größte Risiko durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.

Was bewirkt das Update? 
Das Update beseitigt die Möglichkeit, Kennwörter mithilfe der folgenden Erweiterungen der Gruppenrichtlinieneinstellungen zu konfigurieren und zu verteilen.

  • Konfigurieren der Zuordnung von Laufwerken
  • Konfigurieren von lokalen Benutzern und Gruppen
  • Konfigurieren von geplanten Aufgaben
  • Konfigurieren von Diensten
  • Konfigurieren von Datenquellen

Zusätzliche Maßnahme erforderlich. Beachten Sie unbedingt, dass das Update keine vorhandenen GPOs entfernt, die vor der Installation dieses Sicherheitsupdates konfiguriert wurden. Endbenutzer mit vorhandenen GPOs, die mit den genannten Gruppenrichtlinieneinstellungen konfiguriert wurden, sollten dieses Risiko aus ihrer Domänenumgebung entfernen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2962486.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2014-1812 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Ja. Microsoft ist sich gezielter Angriffe bewusst, bei denen versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Microsoft Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS14-001“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2928120-x86.msu


Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2928120-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Informationen zur Deinstallation

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2928120.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2928120-x86.msu


Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2928120-x64.msu


Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2928120-ia64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Informationen zur Deinstallation

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2928120.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2928120-x86.msu


Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2928120-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2928120.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2928120-x64.msu


Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2928120-ia64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2928120.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Windows 8 und Windows 8.1 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2928120-x86.msu


Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2928120-x64.msu


Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 8.1:
Windows8.1-KB2928120-x86.msu
Windows8.1-KB2961899-x86.msu


Für Remoteserver-Verwaltungstools unter allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 8.1:
Windows8.1-KB2928120-x64.msu
Windows8.1-KB2961899-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2928120.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961899.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2012:
Windows8-RT-KB2928120-x64.msu


Für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2012 R2:
Windows8.1-KB2928120-x64.msu
Windows8.1-KB2961899-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2928120.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961899.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (13. Mai 2014): Bulletin veröffentlicht.
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