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Microsoft Security Bulletin MS14-040 – Hoch

Sicherheitsanfälligkeit im Treiber für zusätzliche Funktionen (Ancillary Function Driver, AFD) kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2975684)

Veröffentlicht: 8. Juli 2014

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer sich bei einem System anmeldet und eine speziell gestaltete Anwendung ausführt. Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Versionen von Microsoft Windows als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Abschnitt Betroffene und nicht betroffene Software.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie der AFD-Treiber (Ancillary Function Driver) Eingaben überprüft, bevor diese vom Benutzermodus an den Windows-Kernel übergeben werden. Weitere Informationen zu der Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) für die bestimmte Sicherheitsanfälligkeit weiter unten in diesem Bulletin.

Empfehlung. Die meisten Benutzer haben die automatische Aktualisierung aktiviert und müssen keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, können die automatische Aktualisierung mit den Schritten in Automatische Aktualisierung ein- oder ausschalten aktivieren.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen. Die Updates sind auch über die Downloadadressen in der Tabelle Betroffene Software weiter unten in diesem Bulletin erhältlich.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Knowledge Base-Artikel

  • Knowledge Base-Artikel: 2975684
  • Dateiinformationen: Ja
  • SHA1/SHA2-Hashes: Ja
  • Bekannte Probleme: Keine

 

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

Betriebssystem

Maximale Sicherheitsauswirkung

Bewertung des Gesamtschweregrads

Ersetzte Updates

Windows Server 2003

Windows Server 2003 Service Pack 2
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2645640 in MS12-009

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Vista

Windows Vista Service Pack 2
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2503665 in MS11-046

Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2008

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2503665 in MS11-046

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows 7

Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows 8 und Windows 8.1

Windows 8 für 32-Bit-Systeme
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8 für x64-basierte Systeme
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme [1]
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme[2]
(2973408)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme [1]
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme[2]
(2973408)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2012 R2 [1]
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2012 R2[2]
(2973408)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows RT und Windows RT 8.1

Windows RT[3]
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows RT 8.1[1][3]
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Server Core-Installationsoption

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2503665 in MS11-046

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 (Server Core-Installation)
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2012 (Server Core-Installation)
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

2875783 in MS13-093

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)[1]
(2961072)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)[2]
(2973408)

Erhöhung von Berechtigungen

Hoch

Keine

[1]Dieses Update gilt für Systeme, auf denen das Update 2919355 installiert ist. Weitere Informationen finden Sie in den Häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

[2]Dieses Update gilt für Systeme, auf denen das Update 2919355 nicht installiert ist. Dieses Updatepaket ist nicht im Microsoft Download Center verfügbar. Weitere Informationen finden Sie in den Häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

[3]Dieses Update ist über Windows Update erhältlich.

 

Für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 sind mehrere Updatepakete aufgeführt. Muss ich alle Updates installieren, die in der Tabelle „Betroffene Software“ für die Software aufgeführt sind? 
Nein. Je nachdem, wie Ihr System für den Bezug von Updates konfiguriert ist, trifft möglicherweise nur eines der Updates für Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 zu.

Für Systeme, auf denen Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 ausgeführt wird:

  • Das Update 2961072 trifft auf Systeme zu, auf denen das Update 2919355 (Windows 8.1-Update) bereits installiert ist.
  • Das Update 2973408 trifft auf Systeme zu, auf denen das Update 2919355 nicht installiert ist. Das Update 2973408 ist nur für Endbenutzer erhältlich, die Updates mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS), Windows Intune oder System Center Configuration Manager verwalten.

Bestehen unter Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 oder Windows RT 8.1 Voraussetzungen für das Update 2961072? 
Ja. Endbenutzer, die Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 oder Windows RT 8.1 ausführen, müssen zuerst das im April 2014 veröffentlichte Update 2919355 (Windows 8.1-Update) installieren, bevor sie das Update 2961072 installieren. Weitere Informationen zu dem vorausgesetzten Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2919355.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun? 
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Juli. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software

Betroffene Software

Sicherheitsanfälligkeit im Treiber für zusätzliche Funktionen bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen – CVE-2014-1767

Bewertung des Gesamtschweregrads

Windows Server 2003

Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Vista

Windows Vista Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2008

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows 7

Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows 8 und Windows 8.1

Windows 8 für 32-Bit-Systeme

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows 8 für x64-basierte Systeme

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2012 R2

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows RT und Windows RT 8.1

Windows RT

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows RT 8.1

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Server Core-Installationsoption

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme (Server Core-Installation)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme (Server Core-Installation)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme (Server Core-Installation)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2012 (Server Core-Installation)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)

Hoch 
Erhöhung von Berechtigungen

Hoch 

 

Im Treiber für zusätzliche Funktionen (Ancillary Function Driver, AFD) liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen kann. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code ausführen und vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2014-1767.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Problemumgehungen

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit? 
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann für eine lokale Erhöhung von Berechtigungen ausgenutzt werden.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass der Treiber für zusätzliche Funktionen (AFD) benutzerdefinierte Eingaben, die zu einem Szenario mit doppelter Freigabe führen, falsch verarbeitet.

Was ist der Treiber für zusätzliche Funktionen? 
Der Treiber für zusätzliche Funktionen (AFD) unterstützt Windows Sockets-Anwendungen und befindet sich in der Datei „afd.sys“. Der afd.sys-Treiber wird im Kernelmodus ausgeführt und verwaltet das Winsock TCP/IP-Kommunikationsprotokoll. Diese Winsock-Kernelschnittstelle bietet Zugriff auf die TDI-Transporte.

Was ist die TDI (Transport Driver Interface)? 
Mit TDI (Transport Driver Interface) wird eine Netzwerkschnittstelle im Kernelmodus definiert, die am oberen Ende sämtlicher Transportprotokollstapel verfügbar gemacht wird. Der Protokolltreiber auf höchster Ebene in jedem solchen Stapel unterstützt die TDI-Schnittstelle für Netzwerkclients im Kernelmodus auf noch höherer Ebene. Weitere Informationen zur TDI-Komponente finden Sie im MSDN-Artikel Transport Driver Interface.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen? 
Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kernel-Modus beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen administrativen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen? 
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Ein Angreifer kann dann eine speziell gestaltete Anwendung ausführen, die die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise vollständige Kontrolle über ein betroffenes System übernehmen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar? 
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update? 
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie AFD Eingaben überprüft, bevor diese vom Benutzermodus an den Windows-Kernel übergeben werden.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Es stehen mehrere Ressourcen zur Verfügung, um Administratoren bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu helfen. 

  • Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. 
  • Windows-Server Update Services (WSUS), Systems Management Server (SMS) und System Center Configuration Manager helfen Administratoren beim Verteilen von Sicherheitsupdates. 
  • Die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthaltenen Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung helfen dabei, die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen zu testen und zu überprüfen. 

Weitere Informationen zu diesen und weiteren verfügbaren Tools finden Sie unter Sicherheitstools

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2961072-x86-ENU.exe


Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2961072-x64-ENU.exe


Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2961072-ia64-ENU.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Protokolldatei aktualisieren

KB2961072.log

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB2961072$\Spuninst.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB2961072\Filelist

 

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2961072-x86.msu


Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2961072-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2961072-x86.msu


Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2961072-x64.msu


Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2961072-ia64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2961072-x86.msu


Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2961072-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2961072-x64.msu


Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2961072-ia64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows 8 und Windows 8.1 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2961072-x86.msu


Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2961072-x64.msu


Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 8.1:
Windows8.1-KB2961072-x86.msu


Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 8.1:
Windows8.1-KB2961072-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2012:
Windows8-RT-KB2961072-x64.msu


Für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2012 R2:
Windows8.1-KB2961072-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows RT und Windows RT 8.1 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Bereitstellung

Diese Updates sind nur über Windows-Update verfügbar.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um dieses Update zu entfernen, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf System und Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates, und wählen Sie das Update aus der angezeigten Liste aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2961072.

 

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Sebastian Apelt in Zusammenarbeit mit der Zero Day Initiative von HP für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Treiber für zusätzliche Funktionen bezüglich Erhöhung von Berechtigungen (CVE-2014-1767).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (8. Juli 2014): Bulletin veröffentlicht.

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