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Verfügbarkeitsmodi (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen)

 

Betrifft: SQL Server 2016

<_caps3a_sxs _xmlns3a_caps="http://schemas.microsoft.com/build/caps/2013/11"><_caps3a_sxstarget locale="de-DE">In AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen ist der Verfügbarkeitsmodus eine Replikateigenschaft, die bestimmt, ob ein angegebenes Verfügbarkeitsreplikat im Modus für synchrone Commits ausgeführt werden kann. Für jedes Verfügbarkeitsreplikat muss der Verfügbarkeitsmodus konfiguriert werden, entweder als Modus für synchrone Commits oder aber als Modus für asynchrone Commits. Wenn das primäre Replikat für den Modus für asynchrone Commits konfiguriert wird, wartet es nicht, bis ein sekundäres Replikat eingehende Transaktionsprotokoll-Datensätze auf den Datenträger geschrieben hat (Protokoll festschreiben). Wenn ein bestimmtes sekundäres Replikat für den Modus für asynchrone Commits konfiguriert ist, wartet das primäre Replikat nicht, bis das betreffende sekundäre Replikat das Protokoll festgeschrieben hat. Wenn sowohl das primäre Replikat und auch ein angegebenes sekundäres Replikat für den Modus für synchrone Commits konfiguriert sind, wartet das primäre Replikat, bis das sekundäre Replikat bestätigt, dass es das Protokoll festgeschrieben hat (es sei denn, das sekundäre Replikat konnte innerhalb des Sitzungstimeouts für das primäre Replikat keinen Ping-Befehl an dieses senden).Wenn das Sitzungstimeout des primären Replikats von einem sekundären Replikat überschritten wird, wechselt das primäre Replikat für das betreffende sekundäre Replikat vorübergehend in den Modus für asynchrone Commits. Wenn das sekundäre Replikat erneut eine Verbindung mit dem primären Replikat herstellt, wird der Modus für synchrone Commits wieder aufgenommen.In diesem Thema:Unterstützte VerfügbarkeitsmodiVerfügbarkeitsmodus "Asynchroner Commit"Verfügbarkeitsmodus "Synchroner Commit"Verwandte AufgabenVerwandte InhalteUnterstützte VerfügbarkeitsmodiAlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen unterstützt zwei Verfügbarkeitsmodi (Modus für asynchrone und synchrone Commits) wie folgt: Der Modus für asynchrone Commits ist eine Wiederherstellungslösung für Notfälle, die gut funktioniert, wenn die Verfügbarkeitsreplikate über weite Entfernungen verteilt sind. Wenn jedes sekundäre Replikat im Modus für asynchrone Commits ausgeführt wird, wartet das primäre Replikat nicht, bis ein sekundäres Replikat das Protokoll festschreibt. Stattdessen sendet das primäre Replikat die Transaktionsbestätigung, unmittelbar nachdem es einen Protokolldatensatz in die lokale Protokolldatei geschrieben hat, an den Client. Das primäre Replikat wird mit minimaler Transaktionswartezeit bezogen auf ein sekundäres Replikat ausgeführt, das für den Modus für asynchrone Commits konfiguriert wurde. Wenn das aktuelle primäre Replikat für den Verfügbarkeitsmodus "Asynchroner Commit" konfiguriert ist, führt es für alle sekundären Replikate, unabhängig von deren Verfügbarkeitsmoduseinstellungen, asynchron ein Commit für Transaktionen aus. Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Thema unter Verfügbarkeitsmodus "Asynchroner Commit".Im Modus für synchrone Commits hat hohe Verfügbarkeit Vorrang vor Leistung, und dies hat eine größere Transaktionswartezeit zur Folge. Im Modus für synchrone Commits wird mit dem Senden der Transaktionsbestätigung an den Client gewartet, bis das sekundäre Replikat das Protokoll auf dem Datenträger festgeschrieben hat. Wenn die Datensynchronisierung für eine sekundäre Datenbank beginnt, fängt das sekundäre Replikat an, eingehende Protokolldatensätze von der entsprechenden primären Datenbank zu übernehmen. Sobald alle Protokolldatensätze festgeschrieben wurden, wechselt die sekundäre Datenbank in den Status SYNCHRONIZED. Anschließend wird jede neue Transaktion vom sekundären Replikat festgeschrieben, bevor der Protokolleintrag in die lokale Protokolldatei geschrieben wird. Wenn alle sekundären Datenbanken eines gegebenen sekundären Replikats synchronisiert worden sind, unterstützt der Modus für synchrone Commits manuelles Failover und optional automatisches Failover.Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Thema unter Verfügbarkeitsmodus "Synchroner Commit".In der folgenden Abbildung wird eine Verfügbarkeitsgruppe mit fünf Verfügbarkeitsreplikaten angezeigt. Das primäre Replikat und ein sekundäres Replikat sind für den Modus für synchrone Commits mit automatischem Failover konfiguriert. Ein weiteres sekundäres Replikat ist für den Modus für synchrone Commits ausschließlich mit geplantem manuellen Failover konfiguriert, und zwei sekundäre Replikate sind für den Modus für asynchrone Commits konfiguriert, der nur erzwungene manuelle Failover (normalerweise als erzwungene Failover bezeichnet) unterstützt.Das Synchronisierungs- und Failoververhalten zwischen zwei Verfügbarkeitsreplikaten hängt vom Verfügbarkeitsmodus beider Replikate ab. Beispiel: Damit ein synchroner Commit ausgeführt werden kann, muss sowohl das aktuelle primäre Replikat als auch das entsprechende sekundäre Replikat für synchrone Commits konfiguriert sein. Das Gleiche gilt für automatische Failover, weil beide Replikate in diesem Fall für automatische Failover konfiguriert sein müssen. Das Verhalten des oben beschriebenen Bereitstellungsszenarios ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst, die das Verhalten je nach verwendetem primären Replikat aufschlüsselt:Aktuelles primäres ReplikatAutomatische FailoverzieleModus für synchrone Commits beiModus für asynchrone Commits beiAutomatisches Failover möglich010202 und 0304ja020101 und 0304ja0301 und 02 04Nein0401, 02 und 03NeinNormalerweise wird Knoten 04 als Replikat mit asynchronem Commit an einem Standort für die Notfallwiederherstellung bereitgestellt. Die Tatsache, dass die Knoten 01, 02 und 03 nach einem Failover auf Knoten 04 im Modus für asynchrone Commits verbleiben, hilft, einen Leistungsabfall in der Verfügbarkeitsgruppe zu vermeiden, der infolge einer hohen Netzwerklatenz zwischen den beiden Standorten auftritt.Verfügbarkeitsmodus "Asynchroner Commit"Im Modus für asynchrone Commits wird das sekundäre Replikat nie mit dem primären Replikat synchronisiert. Obwohl eine gegebene sekundäre Datenbank den gleichen Datenbestand wie eine entsprechende primäre Datenbank aufweisen kann, kann der Datenbestand jeder sekundären Datenbank jederzeit älter sein. Der Modus für asynchrone Commits kann in einem Notfallwiederherstellungsszenario nützlich sein, in dem das primäre Replikat und das sekundäre Replikat räumlich weit voneinander getrennt sind und in dem sich kleine Fehler nicht auf das primäre Replikat auswirken sollen, oder in Situationen, in denen die Leistung wichtiger als der Schutz der synchronisierten Daten ist. Zudem ist vorteilhaft, dass sich Probleme mit dem sekundären Replikat nie auf das primäre Replikat auswirken, weil das primäre Replikat nicht auf die Bestätigungen des sekundären Replikats wartet.Das sekundäre Replikat im Modus für asynchrone Commits versucht, mit den vom primären Replikat empfangenen Protokolldatensätzen Schritt zu halten. Im Modus für asynchrone Commits bleiben sekundäre Datenbanken jedoch stets unsynchronisiert und weisen meist einen älteren Datenbestand als die zugehörigen primären Datenbanken auf. In der Regel ist die Lücke zwischen einer sekundären Datenbank mit asynchronem Commit und der entsprechenden primären Datenbank klein. Doch kann sich die Lücke erheblich vergrößern, wenn der Server, der das sekundäre Replikat hostet, überlastet oder das Netzwerk langsam ist.Im Modus für asynchrone Commits wird lediglich ein erzwungenes manuelles Failover (mit möglichem Datenverlust) unterstützt. Das erzwungene Failover ist lediglich als letztes Mittel für Situationen vorgesehen, in denen das aktuelle primäre Replikat über einen längeren Zeitraum nicht verfügbar ist und die sofortige Verfügbarkeit der primären Datenbanken wichtiger ist als das Risiko eines möglichen Datenverlusts. Das Failoverziel muss ein Replikat sein, dessen Rolle den SECONDARY-Status oder RESOLVING-Status aufweist. Das Failoverziel wechselt in die primäre Rolle, und seine Datenbankkopien werden zur primären Datenbank. Sämtliche verbleibenden sekundären Datenbanken werden zusammen mit den bisherigen primären Datenbanken, sobald diese verfügbar werden, angehalten, bis Sie sie einzeln manuell fortsetzen. Unter dem Modus für asynchrone Commits gehen alle Transaktionsprotokolle verloren, die das ursprüngliche primäre Replikat noch nicht an das frühere sekundäre Replikat gesendet hatte. Dies bedeutet, dass in den neuen primären Datenbanken möglicherweise einige oder alle Transaktion fehlen, für die kürzlich ein Commit ausgeführt wurde. Weitere Informationen zur Funktionsweise des erzwungenen Failovers und bewährte Methoden zu dessen Verwendung finden Sie unter Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups).Verfügbarkeitsmodus "Synchroner Commit"Im Verfügbarkeitsmodus mit synchronem Commit (Modus für synchrone Commits) wird jede sekundäre Datenbank, sobald sie einer Verfügbarkeitsgruppe zugeordnet wurde, so schnell wie möglich auf den Stand der entsprechenden primären Datenbank gebracht und wechselt in den Status SYNCHRONIZED. Die sekundäre Datenbank verbleibt so lange im Status SYNCHRONIZED, bis die Datensynchronisierung fortgesetzt wird. Damit wird sichergestellt, dass für jede Transaktion, für die auf einer bestimmten primären Datenbank ein Commit ausgeführt wird, auch auf der neuen sekundären Datenbank ein Commit ausgeführt wurde. Wenn jede sekundäre Datenbank für ein bestimmtes sekundäres Replikat synchronisiert wurde, wird der Synchronisierungsstatus des sekundären Replikats insgesamt auf den Status HEALTHY festgelegt.In diesem Abschnitt:Faktoren, die die Datensynchronisierung störenWie die Synchronisierung bei einem sekundären Replikat funktioniertModus für synchrone Commits ausschließlich mit manuellem FailoverModus für synchrone Commits mit automatischem FailoverFaktoren, die die Datensynchronisierung störenNachdem alle Datenbanken synchronisiert wurden, wechselt ein sekundäres Replikat in den Status HEALTHY. Das synchronisierte sekundäre Replikat verbleibt so lange im Status HEALTHY, bis eine der folgenden Situationen eintritt:Eine Verzögerung oder eine Störung im Netzwerk oder auf dem Computer führt dazu, dass für die Sitzung zwischen dem sekundären und dem primären Replikat ein Timeout auftritt.Weitere Informationen zur Sitzungstimeout-Eigenschaft von Verfügbarkeitsreplikaten finden Sie unter Overview of AlwaysOn Availability Groups.Eine sekundäre Datenbank auf dem sekundären Replikat wird angehalten. Das sekundäre Replikat wird nicht mehr synchronisiert, und der Synchronisierungsstatus wird als NOT_HEALTHY angegeben. Das sekundäre Replikat kann erst dann wieder fehlerfrei werden, wenn die angehaltene sekundäre Datenbank entweder fortgesetzt und erneut synchronisiert bzw. aus der Verfügbarkeitsgruppe entfernt wurde.Sie fügen der Verfügbarkeitsgruppe eine primäre Datenbank hinzu. Zuvor synchronisierte sekundäre Replikate wechseln in den Synchronisierungsstatus NOT_HEALTHY. Dieser Status gibt an, dass sich mindestens eine Datenbank im Synchronisierungsstatus NOT SYNCHRONIZING befindet. Ein bestimmtes sekundäres Replikat kann erst dann wieder in den Status HEALTHY wechseln, nachdem eine entsprechende sekundäre Datenbank für das Replikat vorbereitet, mit der Verfügbarkeitsgruppe verknüpft und mit der neuen primären Datenbank synchronisiert wurde.Sie ändern das primäre Replikat oder das sekundäre Replikat in den Verfügbarkeitsmodus mit asynchronem Commit. Nachdem der Modus für asynchrone Commits aktiviert wurde, verbleibt das sekundäre Replikat so lange im Synchronisierungsstatus HEALTHY, bis die Datensynchronisierung fortgesetzt wird. Wenn jedoch nur das primäre Replikat in den Modus für asynchrone Commits geändert wird, wechselt das sekundäre Replikat mit synchronem Commit in den Synchronisierungsstatus PARTIALLY_HEALTHY. Dieser Status zeigt an, dass sich mindestens eine Datenbank im Synchronisierungsstatus SYNCHRONIZING, jedoch keine der Datenbanken im Status NOT SYNCHRONIZING befindet.Sie ändern alle sekundäre Replikate, indem Sie sie in den Verfügbarkeitsmodus mit synchronem Commit versetzen. Dies bewirkt, dass das sekundäre Replikat mit dem Synchronisierungsstatus PARTIALLY_HEALTHY gekennzeichnet wird. bis sich alle zugehörigen Datenbanken im Synchronisierungsstatus SYNCHRONIZED befinden.Um den Synchronisierungsstatus einer Verfügbarkeitsgruppe, eines Verfügbarkeitsreplikats oder einer Verfügbarkeitsdatenbank anzuzeigen, fragen Sie die synchronization_health- oder synchronization_health_desc-Spalte von sys.dm_hadr_availability_group_states, sys.dm_hadr_availability_replica_states oder sys.dm_hadr_database_replica_states ab.Wie die Synchronisierung bei einem sekundären Replikat funktioniertNachdem im Modus für synchrone Commits ein sekundäres Replikat mit der Verfügbarkeitsgruppe verknüpft und eine Sitzung mit dem primären Replikat eingerichtet wurde, schreibt das sekundäre Replikat eingehende Protokolldatensätze auf den Datenträger (schreibt das Protokoll fest) und sendet eine Bestätigungsmeldung an das primäre Replikat. Sobald das festgeschriebene Protokoll auf der sekundären Datenbank das Ende des Protokolls auf der primären Datenbank erreicht hat, wird der Status der sekundären Datenbank auf SYNCHRONIZED festgelegt. Wie viel Zeit für die Synchronisierung benötigt wird, hängt in hohem Maße davon ab, wie weit die sekundäre Datenbank zu Beginn der Sitzung gegenüber der primären Datenbank zurücklag (gemessen an der Anzahl der Protokolldatensätze, die anfänglich vom primären Replikat empfangen wurden), sowie von der Arbeitslast der primären Datenbank und der Geschwindigkeit des Computers der Serverinstanz, die als Host für das sekundäre Replikat fungiert.Die synchrone Operation wird wie folgt beibehalten: Sobald eine Transaktion von einem Client empfangen wird, wird der Protokolleintrag für die Transaktion vom primären Replikat in das Transaktionsprotokoll geschrieben und der Protokolldatensatz gleichzeitig an die sekundären Replikate gesendet.Sobald ein Protokolldatensatz in das Transaktionsprotokoll der primären Datenbank geschrieben wird, kann die Transaktion nur rückgängig gemacht werden, wenn zu diesem Zeitpunkt ein Failover für die sekundäre Datenbank ausgeführt wird, von der das Protokoll nicht empfangen wurde. Das primäre Replikat wartet auf die Bestätigung des sekundären Replikats mit synchronem Commit.  Das sekundäre Replikat schreibt das Protokoll auf den Datenträger und gibt eine Bestätigung an das primäre Replikat zurück.Sobald das primäre Replikat die Bestätigung vom sekundären Replikat empfängt, beendet es die Commitverarbeitung und sendet eine Bestätigungsmeldung an den Client.Wenn ein Timeout für ein sekundäres Replikat mit synchronem Commit auftritt, ohne dass das Festschreiben des Protokolls bestätigt wird, kennzeichnet das primäre Replikat dieses sekundäre Replikat als fehlerhaft. Der Verbindungsstatus des sekundären Replikats ändert sich in DISCONNECTED, und das primäre Replikat wartet nicht mehr auf die Bestätigung des sekundären Replikats. Durch dieses Verhalten wird sichergestellt, dass das Festschreiben des Transaktionsprotokolls auf dem primären Replikat nicht vom sekundären Replikat mit fehlgeschlagenem synchronen Commit verhindert wird. Im Modus für synchrone Commits werden die Daten dadurch geschützt, dass die an zwei Stellen vorhandenen Daten synchronisiert werden müssen. Dies hat allerdings eine etwas höhere Wartezeit für die Transaktion zur Folge.Modus für synchrone Commits ausschließlich mit manuellem FailoverWenn diese Replikate verbunden sind und die Datenbank synchronisiert ist, wird das manuelle Failover unterstützt. Ein Ausfall des sekundären Replikats wirkt sich nicht auf das primäre Replikat aus. Das primäre Replikat wird ungeschützt ausgeführt, wenn keine Replikate mit dem Status SYNCHRONIZED vorhanden sind (das heißt, ohne Daten an ein sekundäres Replikat zu senden). Wenn das primäre Replikat verloren geht, wechseln die sekundären Replikate in den Status RESOLVING, aber der Datenbankbesitzer kann ein Failover zum sekundären Replikat (mit möglichem Datenverlust) erzwingen. Weitere Informationen finden Sie unter Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups).Modus für synchrone Commits mit automatischem FailoverDas automatische Failover bietet eine hohe Verfügbarkeit, indem sichergestellt wird, dass die Datenbank nach dem Ausfall des primären Replikats schnell wieder verfügbar gemacht wird. Um eine Verfügbarkeitsgruppe für ein automatisches Failover zu konfigurieren, müssen Sie sowohl das aktuelle primäre Replikat als auch mindestens ein sekundäres Replikat für den Modus für synchrone Commits mit automatischem Failover festlegen. Sie können bis zu drei Replikate für automatisches Failover haben.Damit ein automatisches Failover innerhalb einer bestimmten Zeit ausgeführt werden kann, muss dieses sekundäre Replikat darüber hinaus mit dem primären Replikat synchronisiert werden (Synchronisierung aller sekundären Datenbanken), und der WSFC (Windows Server Failover Clustering)-Cluster muss über ein Quorum verfügen. Wenn das primäre Replikat unter diesen Bedingungen ausfällt, findet ein automatisches Failover statt. Das sekundäre Replikat wechselt in die Rolle des primären Replikats und bietet seine Datenbank als primäre Datenbank an. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Automatisches Failover" des Themas Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups).Weitere Informationen über das WSFC-Quorum und AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen finden Sie unter WSFC Quorum Modes and Voting Configuration (SQL Server).Verwandte Aufgaben So ändern Sie den Verfügbarkeitsmodus und FailovermodusSet the Availability Mode of an Availability Replica (SQL Server) Set the Failover Mode of an Availability Replica (SQL Server) So passen Sie Quorumsstimmen anView Cluster Quorum NodeWeight Settings Configure Cluster Quorum NodeWeight Settings Force a WSFC Cluster to Start Without a Quorum So führen Sie ein manuelles Failover ausPerform a Planned Manual Fail Over of an Availability Group (SQL Server) Perform a Forced Manual Failover of an Availability Group (SQL Server) Use the Fail Over Availability Group Wizard (SQL Server Management Studio) So zeigen Sie Verfügbarkeitsgruppe, Verfügbarkeitsreplikat und Datenbankstatus an sys.dm_hadr_availability_group_states sys.dm_hadr_availability_replica_states sys.dm_hadr_database_replica_states Verwandte Inhalte Microsoft SQL Server AlwaysOn-Lösungshandbuch zu hoher Verfügbarkeit und Notfallwiederherstellunghttp://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=227600SQL Server AlwaysOn-Teamblog: Der offizielle SQL Server AlwaysOn-Teambloghttp://blogs.msdn.com/b/sqlalwayson/AlwaysOn Availability Groups (SQL Server) Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups) Windows Server Failover Clusters (WSFC) with SQL Server <_caps3a_sxssource locale="en-US">In AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen, the availability mode is a replica property that determines whether a given availability replica can run in synchronous-commit mode. For each availability replica, the availability mode must be configured for either synchronous-commit mode or asynchronous-commit mode. If the primary replica is configured for asynchronous-commit mode, it does not wait for any secondary replica to write incoming transaction log records to disk (to harden the log). If a given secondary replica is configured for asynchronous-commit mode, the primary replica does not wait for that secondary replica to harden the log. If both the primary replica and a given secondary replica are both configured for synchronous-commit mode, the primary replica waits for the secondary replica to confirm that it has hardened the log (unless the secondary replica fails to ping the primary replica within the primary's session-timeout period).If primary's session-timeout period is exceeded by a secondary replica, the primary replica temporarily shifts into asynchronous-commit mode for that secondary replica. When the secondary replica reconnects with the primary replica, they resume synchronous-commit mode.In this Topic:Supported Availability ModesAsynchronous-Commit Availability ModeSynchronous-Commit Availability ModeRelated TasksRelated ContentSupported Availability ModesAlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen supports two availability modes—asynchronous-commit mode and synchronous-commit mode, as follows: Asynchronous-commit mode is a disaster-recovery solution that works well when the availability replicas are distributed over considerable distances. If every secondary replica is running under asynchronous-commit mode, the primary replica does not wait for any of the secondary replicas to harden the log. Rather, immediately after writing the log record to the local log file, the primary replica sends the transaction confirmation to the client. The primary replica runs with minimum transaction latency in relation to a secondary replica that is configured for asynchronous-commit mode. If the current primary is configured for asynchronous commit availability mode, it will commit transactions asynchronously for all secondary replicas regardless of their individual availability mode settings. For more information, see Asynchronous-Commit Availability Mode, later in this topic.Synchronous-commit mode emphasizes high availability over performance, at the cost of increased transaction latency. Under synchronous-commit mode, transactions wait to send the transaction confirmation to the client until the secondary replica has hardened the log to disk. When data synchronization begins on a secondary database, the secondary replica begins applying incoming log records from the corresponding primary database. As soon as every log record has been hardened, the secondary database enters the SYNCHRONIZED state. Thereafter, every new transaction is hardened by the secondary replica before the log record is written to the local log file. When all the secondary databases of a given secondary replica are synchronized, synchronous-commit mode supports manual failover and, optionally, automatic failover.For more information, see Synchronous-Commit Availability Mode, later in this topic.The following illustration shows an availability group with five availability replicas. The primary replica and one secondary replica are configured for synchronous-commit mode with automatic failover. Another secondary replica is configured for synchronous-commit mode with only planned manual failover, and two secondary replicas are configured for asynchronous-commit mode, which supports only forced manual failover (typically called forced failover).The synchronization and failover behavior between two availability replicas depends on the availability mode of both replicas. For example, for synchronous commit to occur, both the current primary replica and the secondary replica in question must be configured for synchronous commit. Likewise, for automatic failover to occur, both replicas need to be configured for automatic failover. Therefore, the behavior for the illustrated deployment scenario above can be summarized in the following table, which explores the behavior with each potential primary replica:Current Primary ReplicaAutomatic Failover TargetsSynchronous-Commit Mode Behavior WithAsynchronous-Commit Mode Behavior WithAutomatic failover possible010202 and 0304Yes020101 and 0304Yes0301 and 02 04No0401, 02, and 03NoTypically, Node 04 as an asynchronous-commit replica, is deployed in a disaster recovery site. The fact that Nodes 01, 02, and 03 remain at asynchronous-commit mode after failing over to Node 04 helps prevent potential performance degradation in your availability group due to high network latency between the two sites.Asynchronous-Commit Availability ModeUnder asynchronous-commit mode, the secondary replica never becomes synchronized with the primary replica. Though a given secondary database might catch up to the corresponding primary database, any secondary database could lag behind at any point. Asynchronous-commit mode can be useful in a disaster-recovery scenario in which the primary replica and the secondary replica are separated by a significant distance and where you do not want small errors to impact the primary replica or in or situations where performance is more important than synchronized data protection. Furthermore, since the primary replica does not wait for acknowledgements from the secondary replica, problems on the secondary replica never impact the primary replica.An asynchronous-commit secondary replica attempts to keep up with the log records received from the primary replica. But asynchronous-commit secondary databases always remain unsynchronized and are likely to lag somewhat behind the corresponding primary databases. Typically the gap between an asynchronous-commit secondary database and the corresponding primary database is small. But the gap can become substantial if the server hosting the secondary replica is over loaded or the network is slow.The only form of failover supported by asynchronous-commit mode is forced failover (with possible data loss). Forcing failover is a last resort intended only for situations in which the current primary replica will remain unavailable for an extended period and immediate availability of primary databases is more critical than the risk of possible data loss. The failover target must be a replica whose role is in the SECONDARY or RESOLVING state. The failover target transitions to the primary role, and its copies of the databases become the primary database. Any remaining secondary databases, along with the former primary databases, once they become available, are suspended until you manually resume them individually. Under asynchronous-commit mode, any transaction logs that the original primary replica had not yet sent to the former secondary replica are lost. This means that some or all of the new primary databases might be lacking recently committed transactions. For more information on how forced failover works and on best practices for using it, see Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups).Synchronous-Commit Availability ModeUnder synchronous-commit availability mode (synchronous-commit mode), after being joined to an availability group, a secondary database catches up to the corresponding primary database and enters the SYNCHRONIZED state. The secondary database remains SYNCHRONIZED as long as data synchronization continues. This guarantees that every transaction that is committed on a given primary database has also been committed on the corresponding secondary database. When every secondary database on a given secondary replica is synchronized, the synchronization-health state of the secondary replica as a whole is HEALTHY.In This Section:Factors That Disrupt Data SynchronizationHow Synchronization Works on a Secondary ReplicaSynchronous-Commit Mode with Only Manual FailoverSynchronous-Commit Mode with Automatic FailoverFactors That Disrupt Data SynchronizationOnce all of its databases are synchronized, a secondary replica enters the HEALTHY state. The synchronized secondary replica will remain healthy unless one of the following occurs:A network or computer delay or glitch causes the session between the secondary replica and primary replica to timeout.For information about the session-time property of availability replicas, see Overview of AlwaysOn Availability Groups.You suspend a secondary database on the secondary replica. The secondary replica ceases to be synchronized, and its synchronization-health state is marked as NOT_HEALTHY. the secondary replica cannot become healthy again until the suspended secondary database is either resumed and resynchronized or removed from the availability group.You add a primary database the availability group. Previously synchronized secondary replicas enter the NOT_HEALTHY synchronization-health state. This state indicates that at least one database is in the NOT SYNCHRONIZING synchronization state. A given secondary replica cannot be HEALTHY again until a corresponding secondary database has been prepared on the replica, has been joined to the availability group, and has become synchronized with the new primary database.You change the primary replica or the secondary replica to asynchronous-commit availability mode. After changing to asynchronous-commit mode, the secondary replica will remain in the HEALTHY synchronization-health state as long as data synchronization continues. However, if only the primary replica is changed to asynchronous-commit mode, the synchronous-commit secondary replica will enter the PARTIALLY_HEALTHY synchronization-health state. This state indicates that at least one database is in the SYNCHRONIZING synchronization state, but none of the databases are in the NOT SYNCHRONIZING state.You change any secondary replica to synchronous-commit availability mode. This causes that secondary replica to be marked as in the PARTIALLY_HEALTHY synchronization-health state. until all of its databases are in the SYNCHRONIZED synchronization state.To view the synchronization health of an availability group, availability replica, or availability database, query the synchronization_health or synchronization_health_desc column of sys.dm_hadr_availability_group_states, sys.dm_hadr_availability_replica_states, or sys.dm_hadr_database_replica_states, respectively.How Synchronization Works on a Secondary ReplicaUnder the synchronous-commit mode, after a secondary replica joins the availability group and establishes a session with the primary replica, the secondary replica writes incoming log records to disk (hardens the log) and sends a confirmation message to the primary replica. Once the hardened log on the secondary database has caught up the end of log on the primary database, the state of the secondary database is set to SYNCHRONIZED. The time required for synchronization depends essentially on how far the secondary database was behind the primary database at the start of the session (measured by the number of log records initially received from the primary replica), the work load on the primary database, and the speed of the computer of the server instance that hosts the secondary replica.Synchronous operation is maintained in the following manner: On receiving a transaction from a client, the primary replica writes the log for the transaction to the transaction log and concurrently sends the log record to the secondary replicas.Once a log record is written to the transaction log of the primary database, the transaction can be undone only if there is a failover at this point to a secondary that did not receive the log. The primary replica waits for confirmation from the synchronous-commit secondary replica.  The secondary replica hardens the log and returns an acknowledgement to the primary replica.On receiving the confirmation from the secondary replica, the primary replica finishes the commit processing and sends a confirmation message to the client.If a synchronous-commit secondary replica times out without confirming that it has hardened the log, the primary marks that secondary replica as failed. The connected state of the secondary replica changes to DISCONNECTED, and the primary replica stops waiting for confirmation from the secondary replica. This behavior ensures that a failed synchronous-commit secondary replica does not prevent hardening of the transaction log on the primary replica. Synchronous-commit mode protects your data by requiring the data to be synchronized between two places, at the cost of somewhat increasing the latency of the transaction.Synchronous-Commit Mode with Only Manual FailoverWhen these replicas are connected and the database is synchronized, manual failover is supported. If the secondary replica goes down, the primary replica is unaffected. The primary replica runs exposed if no SYNCHRONIZED replicas exist (that is, without sending data to any secondary replica). If the primary replica is lost, the secondary replicas enter the RESOLVING state, but the database owner can force a failover to the secondary replica (with possible data loss). For more information, see Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups).Synchronous-Commit Mode with Automatic FailoverAutomatic failover provides high availability by ensuring that the database is quickly made available again after the loss of the primary replica. To configure an availability group for automatic failover, you need to set both the current primary replica and at least one secondary replica to synchronous-commit mode with automatic failover. You can have up to three automatic failover replicas.Furthermore, for an automatic failover to be possible at a given time, this secondary replica must be synchronized with the primary replica (that is, the secondary databases are all synchronized), and the Windows Server Failover Clustering (WSFC) cluster must have quorum. If the primary replica becomes unavailable under these conditions, automatic failover occurs. The secondary replica switches to the role of primary, and it offers its database as the primary database. For more information, see the "Automatic Failover " section of the Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups) topic.For information about WSFC quorum and AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen, see For more information, see WSFC Quorum Modes and Voting Configuration (SQL Server).Related Tasks To change the availability mode and failover modeSet the Availability Mode of an Availability Replica (SQL Server) Set the Failover Mode of an Availability Replica (SQL Server) To adjust quorum votesView Cluster Quorum NodeWeight Settings Configure Cluster Quorum NodeWeight Settings Force a WSFC Cluster to Start Without a Quorum To perform a manual failoverPerform a Planned Manual Fail Over of an Availability Group (SQL Server) Perform a Forced Manual Failover of an Availability Group (SQL Server) Use the Fail Over Availability Group Wizard (SQL Server Management Studio) To view availability group, availability replica, and database states sys.dm_hadr_availability_group_states sys.dm_hadr_availability_replica_states sys.dm_hadr_database_replica_states Related Content Microsoft SQL Server AlwaysOn Solutions Guide for High Availability and Disaster Recoveryhttp://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=227600SQL Server AlwaysOn Team Blog: The official SQL Server AlwaysOn Team Bloghttp://blogs.msdn.com/b/sqlalwayson/AlwaysOn Availability Groups (SQL Server) Failover Modes (AlwaysOn Availability Groups) Windows Server Failover Clusters (WSFC) with SQL Server

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