Installieren von SQL Server 2016 unter Server Core

 

Veröffentlicht: September 2016

Sie können SQL Server in einer Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 oder Windows Server 2012 installieren. Dieses Thema enthält setupspezifische Details zum Installieren von SQL Server 2016 auf Server Core.

Die Server Core-Installationsoption für das Betriebssystem Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 stellt eine minimale Umgebung zum Ausführen von bestimmten Serverrollen bereit. Dies hilft, Wartung und Verwaltungsanforderungen und die Angriffsfläche für jene Serverrollen zu reduzieren. Weitere Informationen zur Implementierung von Server Core unter Windows Server 2008 R2 finden Sie unter Server Core für Windows Server 2008 R2 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=202439). Weitere Informationen zur Implementierung von Server Core unter Windows Server 2012 finden Sie unter Server Core für Windows Server 2012 (http://msdn.microsoft.com/library/hh846323(VS.85).aspx).

AnforderungSo führen Sie die Installation durch
.NET Framework 2.0 SP2In der Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 und Windows Server 2012 enthalten. Wenn nicht aktiviert, aktiviert Setup es standardmäßig.

Es ist nicht möglich, die Versionen 2.0, 3.0 und 3.5 parallel auf einem Computer auszuführen. Wenn Sie .NET Framework 3.5 SP1 installieren, erhalten Sie die 2.0- und 3.0-Ebenen automatisch.
.NET Framework 3.5 SP1 Vollständiges ProfilIn der Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 enthalten. Wenn nicht aktiviert, aktiviert Setup es standardmäßig.

Auf einem Computer mit einem Windows-Serverbetriebssystem müssen Sie .NET Framework 3.5 SP1 herunterladen und installieren, bevor Sie Setup ausführen, um von .NET 3.5 SP1 abhängige Komponenten installieren zu können.

Weitere Informationen zu den Empfehlungen und Anleitungen zum Abrufen und Aktivieren von .NET Framework 3.5 in Windows Server 2012 finden Sie unter Überlegungen zur Bereitstellung von Microsoft .NET Framework 3.5 (http://msdn.microsoft.com/library/windows/hardware/hh975396).
.NET Framework 4 Server Core-ProfilFür alle Editionen von SQL Server 2016 außer SQL Server Express installiert Setup das .NET Framework 4 Server Core-Profil als erforderliche Komponente.
Windows Installer 4.5Im Lieferumfang der Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 und Windows Server 2012 enthalten.
Windows PowerShellIm Lieferumfang der Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 und Windows Server 2012 enthalten.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Funktionen, die in SQL Server 2016 bei einer Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 und Windows Server 2012 unterstützt werden.

FunktionUnterstütztZusätzliche Informationen
Datenbankmodul-Diensteja
SQL Server-ReplikationJa
Volltextsucheja
Analysis ServicesBenutzerkontensteuerung
R Services (In-Database)Benutzerkontensteuerung
Reporting ServicesNein
SQL Server Data Tools (SSDT)Nein
Konnektivität der ClienttoolsJa
Integration Services-ServerJaWeitere Informationen zum neuen Integration Services-Server und dessen Features in SQL Server 2016 finden Sie unter Integration Services (SSIS)-Server.
Clienttools-AbwärtskompatibilitätNein
Clienttools SDKNein
SQL Server-OnlinedokumentationNein
Verwaltungstools - EinfachAusschließlich remoteDie Installation dieser Funktionen unter Server Core wird nicht unterstützt. Diese Komponenten können auf einem anderen Server, der nicht Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 oder Windows Server 2012 Server Core aufweist, installiert und mit den auf Server Core installierten Datenbankmodul-Diensten verbunden werden.
Verwaltungstools - VollständigAusschließlich remoteDie Installation dieser Funktionen unter Server Core wird nicht unterstützt. Diese Komponenten können auf einem anderen Server, der nicht Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 oder Windows Server 2012 Server Core aufweist, installiert und mit den auf Server Core installierten Datenbankmodul-Diensten verbunden werden.
Distributed Replay ControllerNein
Distributed Replay ClientAusschließlich remoteDie Installation dieser Funktionen unter Server Core wird nicht unterstützt. Diese Komponenten können auf einem anderen Server, der nicht Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 oder Windows Server 2012 Server Core aufweist, installiert und mit den auf Server Core installierten Datenbankmodul-Diensten verbunden werden.
SQL Client Connectivity SDKja
Microsoft Sync FrameworkJaMicrosoft Sync Framework ist im Installationspaket von SQL Server 2016 nicht enthalten. Sie können die geeignete Sync Framework-Version von dieser Microsoft Download Center-Seite (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=221788) herunterladen und auf einem Computer mit der Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 oder Windows Server 2012 installieren.
Master Data ServicesNein
Data Quality ServicesNein

In der folgenden Tabelle wird die Matrix unterstützter Szenarien zum Installieren von SQL Server 2016 auf einer Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 und Windows Server 2012 angezeigt.

SQL Server EditionenAlle SQL Server 2016 64-Bit-Editionen*
SQL Server-SpracheAlle Sprachen
SQL Server-Sprache auf Betriebssystem Sprache/Gebietsschema (Kombination)ENG SQL Server auf JPN (Japanisch) Windows

ENG SQL Server auf GER (Deutsch) Windows

ENG SQL Server auf CHS (Chinesisch-China) Windows

ENG SQL Server auf ARA (Arabisch (SA)) Windows

ENG SQL Server auf THA (Thai) Windows

ENG SQL Server auf TRK (Türkisch) Windows

ENG SQL Server auf pt-PT (Portugiesisch Portugal) Windows

ENG SQL Server auf ENG (Englisch) Windows
Windows-EditionWindows Server 2012 64-Bit x64 Datacenter

 Windows Server 2012 64-Bit x64 Standard

 Windows Server 2008 R2 SP1 64-bit x64 Data Center Server Core

 Windows Server 2008 R2 SP1 64-Bit x64 Enterprise Server Core

 Windows Server 2008 R2 SP1 64-bit x64 Standard Server Core

 Windows Server 2008 R2 SP1 64-Bit x64 Web Server Core

*Die Installation der 32-Bit-Version von SQL Server 2016-Editionen wird auf Server Core nicht unterstützt.

In Server Core-Installationen werden Upgrades von SQL Server 2014 auf SQL Server 2016 unterstützt.

SQL Server 2016 unterstützt kein Setup mit dem Installations-Assistenten unter dem Server Core-Betriebssystem. Beim Installieren unter Server Core unterstützt SQL Server-Setup mithilfe des /Q-Parameters den vollständigen stillen Modus oder mithilfe des /QS-Parameters den einfachen stillen Modus. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von SQL Server 2016 über die Eingabeaufforderung.

System_CAPS_ICON_important.jpg Wichtig


SQL Server 2016 kann nicht parallel mit früheren Versionen von SQL Server auf einem Computer installiert werden, auf dem Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 oder Windows Server 2012 Server Core ausgeführt wird.

Unabhängig von der Installationsmethode ist es erforderlich, dass Sie den Softwarelizenzbedingungen als Einzelperson oder im Auftrag einer juristischen Person zustimmen, sofern die Verwendung der Software in keiner separaten Vereinbarung geregelt ist, z. B. einem Microsoft-Volumenlizenzvertrag oder einem Vertrag eines Drittanbieters mit einem ISV oder OEM.

Die Lizenzbedingungen werden in der Setup-Benutzeroberfläche angezeigt, damit Sie diese lesen und akzeptieren können. Unbeaufsichtigte Installationen (mit dem /Q-Parameter oder /QS-Parameter) müssen den /IACCEPTSQLSERVERLICENSETERMS-Parameter enthalten. Sie können die Lizenzbedingungen unter Microsoft-Software-Lizenzbedingungenin einer separaten Kopie lesen.

System_CAPS_ICON_note.jpg Hinweis


Abhängig davon, wie Sie die Software erworben haben (z. B. durch Microsoft-Volumenlizenzierung), unterliegt die Verwendung der Software möglicherweise zusätzlichen Bestimmungen.

Um bestimmte Funktionen zu installieren, verwenden Sie den /FEATURES-Parameter, und geben Sie die übergeordnete Funktion oder die Funktionswerte an. Weitere Informationen zu Funktionsparametern und ihrer Verwendung finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Funktionsparameter

FunktionsparameterBeschreibung
SQLENGINEInstalliert nur Datenbankmodul.
REPLICATIONInstalliert die Replikationskomponente und das Datenbankmodul.
FULLTEXTInstalliert die FullText-Komponente und das Datenbankmodul.
ASInstalliert alle Analysis Services-Komponenten.
ISInstalliert alle Integration Services-Komponenten.
CONNInstalliert die Konnektivitätskomponenten.
ADVANCEDANALYTICSInstalliert R Services und erfordert das Datenbankmodul. Unbeaufsichtigte Installationen erfordern den Parameter /IACCEPTROPENLICENSETERMS.

Vergleichen Sie die folgenden Beispiele für die Verwendung von Funktionsparametern:

Parameter und WerteBeschreibung
/FEATURES=SQLEngineInstalliert nur Datenbankmodul.
/FEATURES=SQLEngine,FullTextInstalliert das Datenbankmodul und Volltext.
/FEATURES=SQLEngine,ConnInstalliert Datenbankmodul und die Konnektivitätskomponenten.
/FEATURES=SQLEngine,AS,IS,ConnInstalliert Datenbankmodul, Analysis Services, Integration Services und die Konnektivitätskomponenten.
/FEATURES=SQLENGINE,ADVANCEDANALYTICS /IACCEPTROPENLICENSETERMSInstalliert das Datenbankmodul und R Services (In-Database).

Installationsoptionen

Beim Installieren von SQL Server 2016 unter einem Server Core-Betriebssystem unterstützt das Setup die folgenden Installationsoptionen:

  1. Installation über die Befehlszeile

    Um bestimmte Funktionen über die Befehlszeilen-Installationsoption zu installieren, verwenden Sie den /FEATURES-Parameter und geben die übergeordnete Funktion oder die Funktionswerte an. Nachfolgend wird gezeigt, wie die Parameter in der Befehlszeile verwendet werden:

    Setup.exe /qs /ACTION=Install /FEATURES=SQLEngine,Replication /INSTANCENAME=MSSQLSERVER /SQLSVCACCOUNT="<DomainName\UserName>" /SQLSVCPASSWORD="<StrongPassword>" /SQLSYSADMINACCOUNTS="<DomainName\UserName>" /AGTSVCACCOUNT="NT AUTHORITY\Network Service" /TCPENABLED=1 /IACCEPTSQLSERVERLICENSETERMS  
    
    
  2. Installation über die Konfigurationsdatei

    Setup unterstützt die Verwendung der Konfigurationsdatei nur über die Eingabeaufforderung. Die Konfigurationsdatei ist eine Textdatei mit der grundlegenden Struktur eines Parameters (Name/Wert-Paar) und einem beschreibenden Kommentar. Die an der Eingabeaufforderung angegebene Konfigurationsdatei sollte die Dateinamenerweiterung .INI haben. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für ConfigurationFile.INI:

    • Installieren von Datenbankmodul. Im folgenden Beispiel wird gezeigt, wie eine neue eigenständige Instanz, die das SQL ServerDatenbankmodul einschließt, installiert wird:

      ; ssNoVersion Configuration File  
      [OPTIONS]  
      
      ; Specifies a Setup work flow, like INSTALL, UNINSTALL, or UPGRADE. This is a required parameter.   
      
      ACTION="Install"  
      
      ; Specifies features to install, uninstall, or upgrade. The lists of features include SQLEngine, FullText, Replication, AS, IS, and Conn.   
      
      FEATURES=SQLENGINE  
      
      ; Specify a default or named instance. MSSQLSERVER is the default instance for non-Express editions and SQLExpress for Express editions. This parameter is required when installing the ssNoVersion Database Engine, and Analysis Services (AS).  
      
      INSTANCENAME="MSSQLSERVER"  
      
      ; Specify the Instance ID for the ssNoVersion features you have specified. ssNoVersion directory structure, registry structure, and service names will incorporate the instance ID of the ssNoVersion instance.   
      
      INSTANCEID="MSSQLSERVER"  
      
      ; Account for ssNoVersion service: Domain\User or system account.   
      
      SQLSVCACCOUNT="NT Service\MSSQLSERVER"  
      
      ; Windows account(s) to provision as ssNoVersion system administrators.   
      
      SQLSYSADMINACCOUNTS="<DomainName\UserName>"  
      
      ; Accept the License agreement to continue with Installation  
      
      IAcceptSQLServerLicenseTerms="True"  
      
      
      
    • Installieren von Konnektivitätskomponenten Im folgenden Beispiel wird gezeigt, wie die Konnektivitätskomponenten installiert werden:

      ; ssNoVersion Configuration File  
      [OPTIONS]  
      
      ; Specifies a Setup work flow, like INSTALL, UNINSTALL, or UPGRADE. This is a required parameter.   
      
      ACTION="Install"  
      
      ; Specifies features to install, uninstall, or upgrade. The lists of features include SQLEngine, FullText, Replication, AS, IS, and Conn.   
      
      FEATURES=Conn  
      
      ; Specifies acceptance of License Terms  
      
      IAcceptSQLServerLicenseTerms="True  
      
      
      
    • Installieren aller unterstützten Funktionen

      . Im folgenden Beispiel wird gezeigt, wie alle unterstützten Funktionen von SQL Server 2016 unter Server Core installiert werden:

      ; ssNoVersion Configuration File  
      [OPTIONS]  
      ; Specifies a Setup work flow, like INSTALL, UNINSTALL, or UPGRADE. This is a required parameter.   
      
      ACTION="Install"  
      
      ; Specifies features to install, uninstall, or upgrade. The lists of features include SQLEngine, FullText, Replication, AS, IS, and Conn.   
      
      FEATURES=SQLENGINE,FullText,Replication,AS,IS,Conn  
      
      ; Specify a default or named instance. MSSQLSERVER is the default instance for non-Express editions and SQLExpress for Express editions. This parameter is required when installing the ssNoVersion Database Engine (SQL), or Analysis Services (AS).  
      
      INSTANCENAME="MSSQLSERVER"  
      
      ; Specify the Instance ID for the ssNoVersion features you have specified. ssNoVersion directory structure, registry structure, and service names will incorporate the instance ID of the ssNoVersion instance.   
      
      INSTANCEID="MSSQLSERVER"  
      
      ; Account for ssNoVersion service: Domain\User or system account.   
      
      SQLSVCACCOUNT="NT Service\MSSQLSERVER"  
      
      ; Windows account(s) to provision as ssNoVersion system administrators.   
      
      SQLSYSADMINACCOUNTS="<DomainName\UserName>"  
      
      ; The name of the account that the Analysis Services service runs under.   
      
      ASSVCACCOUNT= "NT Service\MSSQLServerOLAPService"  
      
      ; Specifies the list of administrator accounts that need to be provisioned.   
      
      ASSYSADMINACCOUNTS="<DomainName\UserName>"  
      
      ; Specifies the server mode of the Analysis Services instance. Valid values are MULTIDIMENSIONAL, POWERPIVOT or TABULAR. ASSERVERMODE is case-sensitive. All values must be expressed in upper case.   
      
      ASSERVERMODE="MULTIDIMENSIONAL"  
      
      ; Optional value, which specifies the state of the TCP protocol for the ssNoVersion service. Supported values are: 0 to disable the TCP protocol, and 1 to enable the TCP protocol.  
      
      TCPENABLED=1  
      
      ;Specifies acceptance of License Terms  
      
      IAcceptSQLServerLicenseTerms="True"  
      
      

    Nachfolgend wird gezeigt, wie Sie das Setup mithilfe einer benutzerdefinierten bzw. der Standardkonfigurationsdatei starten.

    • Starten von Setup mithilfe einer benutzerdefinierten Konfigurationsdatei:

      Angeben der Konfigurationsdatei an der Eingabeaufforderung:

      Setup.exe /QS /ConfigurationFile=MyConfigurationFile.INI  
      
      

      Angeben von Kennwörtern an der Eingabeaufforderung und nicht in der Konfigurationsdatei:

      Setup.exe /QS /SQLSVCPASSWORD="************" /ASSVCPASSWORD="************"  /ConfigurationFile=MyConfigurationFile.INI  
      
      
    • Starten von Setup mithilfe der Standardkonfigurationsdatei DefaultSetup.ini:

      Wenn sich die Datei „DefaultSetup.ini“ in den Ordnern „\x86“ und „\x64“ auf der Stammebene der SQL Server-Quellmedien befindet, öffnen Sie die Datei „DefaultSetup.ini“, und fügen Sie der Datei den Parameter Features hinzu.

      Wenn die Datei DefaultSetup.ini nicht vorhanden ist, können Sie sie erstellen und sie in die Ordner \x86 und \x64 auf der Stammebene der SQL Server-Quellmedien kopieren.

Führen Sie die unten beschriebenen Aktionen aus, um den Remotezugriff auf eine SQL Server 2016-Instanz zu konfigurieren, die auf einer Server Core-Installation von Windows Server 2008 R2 SP1 oder Windows Server 2012 ausgeführt wird.

Aktivieren von Remoteverbindungen auf der Instanz von SQL Server

Um Remoteverbindungen zu aktivieren, verwenden Sie SQLCMD.exe lokal, und führen Sie die folgenden Anweisungen für die Server Core-Instanz aus:

  • EXEC sys.sp_configure N'remote access', N'1'

    GO

  • RECONFIGURE WITH OVERRIDE

    GO

Aktivieren und Starten des SQL Server -Browserdiensts

Standardmäßig ist der Browserdienst deaktiviert. Wenn er auf einer auf Server Core ausgeführten Instanz von SQL Server deaktiviert ist, führen Sie den folgenden Befehl von der Befehlszeile aus, um ihn zu aktivieren:

sc config SQLBROWSER start= auto

Nachdem er aktiviert wurde, führen Sie den folgenden Befehl von der Befehlszeile aus, um den Dienst zu starten:

net start SQLBROWSER

Erstellen von Ausnahmen von Windows-Firewall

Um Ausnahmen für den SQL Server-Zugriff in der Windows-Firewall zu erstellen, führen Sie die in Konfigurieren der Windows-Firewall für den SQL Server-Zugriff angegebenen Schritte aus.

Aktivieren von TCP/IP auf der Instanz von SQL Server

Das TCP/IP-Protokoll kann durch Windows PowerShell für eine SQL Server-Instanz auf Server Core aktiviert werden. Führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Starten Sie den Task-Manager auf dem Computer, auf dem Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 oder Windows Server 2012 Server Core ausgeführt wird.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Anwendungen auf Neuer Task.

  3. Geben Sie im Dialogfeld Neuen Task erstellen in das Feld Öffnen den Wert sqlps.exe ein, und klicken Sie auf OK. Dadurch wird das Fenster MicrosoftSQL Server PowerShell geöffnet.

  4. Führen Sie im Fenster Microsoft SQL Server PowerShell das folgende Skript aus, um das TCP/IP-Protokoll zu aktivieren:

$smo = 'Microsoft.SqlServer.Management.Smo.'  
$wmi = new-object ($smo + 'Wmi.ManagedComputer')  
# Enable the TCP protocol on the default instance.  If the instance is named, replace MSSQLSERVER with the instance name in the following line.  
$uri = "ManagedComputer[@Name='" + (get-item env:\computername).Value + "']/ServerInstance[@Name='MSSQLSERVER']/ServerProtocol[@Name='Tcp']"  
$Tcp = $wmi.GetSmoObject($uri)  
$Tcp.IsEnabled = $true  
$Tcp.Alter()  
$Tcp  

Nachdem Sie sich an einem Computer angemeldet haben, auf dem Windows Server 2008 R2 Server Core SP1 oder Windows Server 2012 Server Core ausgeführt wird, haben Sie eine beschränkte Desktopumgebung mit einer Administratoreingabeaufforderung. Sie können die Deinstallation einer Instanz von SQL Server 2016 mithilfe dieser Eingabeaufforderung initiieren. Um eine Instanz von SQL Server 2016 zu deinstallieren, starten Sie die Deinstallation im vollständigen stillen Modus mit dem /Q-Parameter oder im stillen einfachen Modus mit dem /QS-Parameter von der Eingabeaufforderung aus. Der /QS-Parameter zeigt den Status durch die Benutzeroberfläche an, akzeptiert jedoch keine Eingabe. /Q gibt an, dass Setup ohne Benutzeroberfläche in einem stillen Modus ausgeführt wird.

So deinstallieren Sie eine vorhandene Instanz von SQL Server:

Setup.exe /Q /Action=Uninstall /FEATURES=SQLEngine,AS,IS /INSTANCENAME=MSSQLSERVER  

Um eine benannte Instanz zu entfernen, geben Sie den Namen der Instanz an und nicht wie im vorhergehenden Beispiel "MSSQLSERVER".

System_CAPS_ICON_warning.jpg Warnung


Wenn Sie die Eingabeaufforderung unbeabsichtigt schließen, können Sie eine neue Eingabeaufforderung starten, indem Sie folgende Schritte ausführen:

  1. Drücken Sie STRG+UMSCHALT+ESC, um Task-Manager anzuzeigen.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Anwendungen auf Neuer Task.
  3. Geben Sie im Dialogfeld Neuen Task erstellen im Feld Öffnen den Wert cmd ein, und Klicken Sie auf OK..

Installieren von SQL Server 2016 mithilfe einer Konfigurationsdatei
Installieren von SQL Server 2016 über die Eingabeaufforderung
Von den SQL Server 2016-Editionen unterstützte Funktionen
Server Core-Installation – Leitfaden für erste Schritte
Konfigurieren einer Server Core-Installation: Übersicht
Failovercluster-Cmdlets in Windows PowerShell, aufgelistet nach Taskfokus
Zuordnen von Cluster.exe-Befehlen zu Windows PowerShell-Cmdlets für Failovercluster

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Anzeigen: