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Was ist Sysprep?
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Was ist Sysprep?

Betrifft: Windows Vista

Das Systemvorbereitungstool (Sysprep) bereitet eine Installation von Windows für die Duplizierung, Überwachung und Kundenauslieferung vor. Duplizierung, auch als Abbilderstellung bezeichnet, ermöglicht Ihnen, ein benutzerdefiniertes Windows-Abbild zu erstellen, das Sie im gesamten Unternehmen wieder verwenden können. Mithilfe des Überwachungsmodus können Sie einer Windows-Installation zusätzliche Gerätetreiber oder Anwendungen hinzufügen. Nachdem Sie die zusätzlichen Treiber und Anwendungen installiert haben, können Sie die Integrität der Windows-Installation testen. Mit Sysprep können Sie ein Abbild vorbereiten, das an einen Kunden geliefert wird. Wenn der Kunde Windows startet, wird die Windows-Willkommensseite angezeigt.

Sysprep darf nur zum Konfigurieren neuer Installationen von Windows verwendet werden. Sie können die Systemvorbereitung so oft ausführen, wie dies zum Erstellen und Konfigurieren der Windows-Installation erforderlich ist. Sie können die Windows-Aktivierung jedoch nur maximal drei Mal zurücksetzen. Sie dürfen Sysprep nicht für die Neukonfigurierung einer vorhandenen Installation von Windows verwenden, die bereits bereitgestellt wurde. Verwenden Sie Sysprep nur, um neue Installationen von Windows zu konfigurieren.

Wenn Sie die Absicht haben, ein Windows-Abbild auf einen anderen Computer zu übertragen, müssen Sie "sysprep /generalize" ausführen, selbst wenn der Computer die gleiche Hardwarekonfiguration aufweist. Mit dem Befehl "sysprep /generalize" werden eindeutige Informationen aus der Windows-Installation entfernt, wodurch die erneute Verwendung des Abbilds auf anderen Computern möglich wird. Beim nächsten Starten des Windows-Abbilds wird der Konfigurationsdurchgang zur Spezialisierung ausgeführt. Während dieses Konfigurationsdurchlaufs führen viele Komponenten Aktionen aus, die beim Starten eines Windows-Abbilds auf einem neuen Computer ausgeführt werden müssen. Jede Methode zum Verschieben eines Windows-Abbilds auf einen anderen Computer, sei es durch Erstellung von Abbildern, Duplizieren von Festplatten oder andere Verfahren, muss mithilfe des Befehls "sysprep /generalize" vorbereitet werden. Das Verschieben oder Kopieren eines Windows-Abbilds auf einen anderen Computer ohne die vorherige Ausführung von "sysprep /generalize" wird nicht unterstützt.

In diesem Thema wird Folgendes behandelt:

  • Vorteile von Sysprep

  • Häufige Sysprep-Szenarien

  • Einschränkungen von Sysprep

  • Abhängigkeiten von Sysprep

  • Technologien im Zusammenhang mit Sysprep

  • Verwandte Informationen

Vorteile von Sysprep

Sysprep bietet die folgenden Vorteile:

  • Entfernt systemspezifische Daten aus Windows. Sysprep kann alle systemspezifischen Informationen aus einem installierten Windows-Abbild entfernen, einschließlich der Sicherheits-ID (SID) des Computers. Die Windows-Installation kann dann aufgezeichnet und im gesamten Unternehmen installiert werden.

  • Konfiguriert Windows zum Starten im Überwachungsmodus.. Der Überwachungsmodus ermöglicht Ihnen, Anwendungen und Gerätetreiber von Drittanbietern zu installieren sowie die Funktionalität des Computers zu testen.

  • Konfiguriert Windows zum Starten mit der Windows-Willkommensseite. Konfiguriert eine Windows-Installation für das Starten mit der Windows-Willkommensseite beim nächsten Computerstart. Generell konfigurieren Sie ein System so, dass es direkt mit der Windows-Willkommensseite gestartet wird, bevor der Computer an einen Kunden ausgeliefert wird.

  • Setzt die Windows-Produktaktivierung zurück. Mit Sysprep können Sie die Windows-Produktaktivierung bis zu drei Mal zurücksetzen.

Häufige Sysprep-Szenarien

Sysprep wird normalerweise in den folgenden Situationen verwendet:

Erstellen eines planmäßigen Windows-Abbilds

In einem planmäßigen Szenario erstellen Sie ein einziges Windows-Referenzabbild zur Installation auf Computern, die dieselbe Hardwarekonfiguration verwenden. Sie passen die Windows-Referenzinstallation an, indem Sie Windows installieren und dann zusätzliche Treiber und Anwendungen hinzufügen. Sie zeichnen dann das Windows-Abbild auf und verwenden es zum Installieren Ihrer Computer. An diesem Abbild werden keine zusätzlichen Änderungen vorgenommen.

Dieses Szenario umfasst die folgenden Phasen:

  1. Sie installieren Windows auf einem Referenzcomputer.

  2. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, starten Sie den Computer und installieren zusätzliche Gerätetreiber oder Anwendungen.

  3. Nach dem Aktualisieren der Windows-Installation führen Sie den Befehl sysprep /oobe /generalize aus. Die Option /generalize weist Sysprep an, systemspezifische Daten aus der Windows-Installation zu entfernen. Zu den systemspezifischen Informationen gehören Ereignisprotokolle, eindeutige Sicherheits-IDs (SIDs) und andere eindeutige Informationen. Nachdem die eindeutigen Systeminformationen entfernt wurden, wird der Computer heruntergefahren. Die Option /oobe weist die Windows-Installation an, die Windows-Willkommensseite beim nächsten Computerstart auszuführen.

  4. Nachdem der Computer heruntergefahren wurde, können Sie Windows PE oder ein anderes Betriebssystem auf dem Computer starten.

  5. Sie zeichnen dann die Windows-Installation mit ImageX auf, indem Sie ein Referenzabbild erstellen, mit dem Computer mit derselben Hardwarekonfiguration installiert werden.

Erstellen eines auftragsgemäßen Windows-Abbilds

In einem auftragsgemäßen Szenario beginnen Sie mit einem Windows-Referenzabbild. Nach der Installation dieses Referenzabbilds führen Sie zusätzliche Updates für die Windows-Installationen durch, jeweils speziell für den Computer, den Sie installieren. Generell handelt es sich hierbei um vom Kunden angeforderte Anwendungen oder Updates. Indem Sie im Überwachungsmodus starten, können Sie zusätzliche für diesen Computer spezifische Geräte und Anwendungen installieren.

Der Unterschied zwischen einem planmäßigen und einem auftragsgemäßen Szenario besteht darin, dass Sie an den Windows-Referenzinstallationen zusätzliche Änderungen vornehmen, die speziell auf den jeweiligen Computer ausgerichtet sind.

Dieses Szenario umfasst die folgenden Phasen:

  1. Sie beginnen mit einem Windows-Referenzabbild, das für alle Computer in Ihrem Unternehmen gilt.

  2. Installieren Sie das Windows-Referenzabbild auf dem Computer, der an einen Kunden ausgeliefert werden soll.

  3. Nach Abschluss der Installation führen Sie den Befehl sysprep /audit /generalize /shutdown aus, um Windows so zu konfigurieren, dass der Computer im Überwachungsmodus gestartet wird. Dann können Sie das Windows-Abbild erfassen, indem Sie auf einer anderen Partition starten oder Windows PE verwenden.

    Dieses Abbild wird dann Ihr Referenzabbild, das Sie speichern können, um es auf Computern mit derselben Konfiguration zu installieren.

  4. Verwenden Sie das neue Referenzabbild, um einen neuen Computer zu installieren. Das Windows-Abbild wird auf den Computer angewendet, und Windows wird im Überwachungsmodus gestartet.

  5. Sie können zusätzliche Anwendungen und andere Updates basierend auf der jeweiligen Kundenbestellung installieren. Sie können den Computer außerdem testen, um sicherzustellen, dass alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren.

    noteHinweis
    Beachten Sie, wenn Sie Windows-Abbilder mithilfe des Befehls sysprep /generalize /oobe installieren, dass der Eindruck des Benutzers nicht ideal ist. Beim nächsten Neustart nach dem Ausführen von sysprep /generalize /oobe führt Windows die Phase specialize, Plug & Play und andere Setup-Aufgaben durch, bevor die Windows-Willkommensseite gestartet wird. Dieser Vorgang kann zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und die erste Anmeldung eines Kunden verzögern.

  6. Nach dem Aktualisieren der Windows-Installation führen Sie den Befehl sysprep /oobe /shutdown aus.

  7. Verpacken Sie den Computer, und liefern Sie ihn an den Kunden aus.

  8. Beim nächsten Start des Computers wird die Windows-Willkommensseite ausgeführt.

Starten im Überwachungsmodus

Der Überwachungsmodus ermöglicht OEMs und Unternehmen die schnelle Anpassung einer Windows-Installation. Im Überwachungsmodus können Sie Anwendungen installieren, Gerätetreiber hinzufügen, Skripts ausführen und die Gültigkeit einer Windows-Installation testen. Im Überwachungsmodus müssen keine Einstellungen in der Windows-Willkommensseite angewendet werden.

Im Allgemeinen wird die Windows-Willkommensseite direkt nach der Installation von Windows gestartet. Durch das Starten im Überwachungsmodus können Sie jedoch die Windows-Willkommensseite umgehen und den Computer unmittelbar mit den Desktop starten. Auf diese Weise können Sie so schnell wie möglich mit der Anpassung beginnen.

Außerdem können Sie mit dem Überwachungsmodus vor der Auslieferung an einen Kunden überprüfen, ob der Computer funktionsfähig ist. Sie können überprüfen, ob das erste Starten durch den Kunden erwartungsgemäß abläuft und ob die OEM-Anpassungen sowie die Informationen über die Supportoptionen Ihres Unternehmens vorhanden sind.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Starten des Überwachungsmodus:

  • Bei einer beaufsichtigten Installation drücken Sie auf der Windows-Willkommensseite die Tastenkombination STRG+UMSCHALTTASTE+F3.

  • Fügen Sie bei einer unbeaufsichtigten Installation die Komponente Microsoft Windows-Deployment der Konfigurationsphase oobeSystem hinzu. Wählen Sie für die Einstellung Reseal | Mode die Option Audit aus. Wenn Windows die Installation abschließt, wird der Computer im Überwachungsmodus neu gestartet. Weitere Informationen zu dieser Einstellung finden Sie in der Referenz für das unbeaufsichtigte Windows Setup.

  • Führen Sie in einem Eingabeaufforderungsfenster sysprep /audit aus.

Weitere Informationen zum Überwachungsmodus finden Sie unter Anpassen von Windows im Überwachungsmodus.

Nachdem Sie Konfigurationen an der Windows-Installation vorgenommen haben, können Sie den Computer durch Ausführen des Befehls sysprep /oobe für die Auslieferung an den Kunden vorbereiten. Die Option /oobe weist Windows an, die Windows-Willkommensseite beim nächsten Computerstart auszuführen.

Einschränkungen von Sysprep

Für Sysprep gelten die folgenden Einschränkungen:

  • Sie dürfen nur die Version von Sysprep verwenden, die mit dem Windows-Abbild installiert wurde, das Sie konfigurieren möchten. Sysprep wird mit jeder Version von Windows installiert und muss immer vom Verzeichnis %WINDIR%\system32\sysprep aus ausgeführt werden.

  • Sysprep darf nicht für Aktualisierungsinstallationstypen verwendet werden. Führen Sie Sysprep nur für Neuinstallationen aus.

  • Wenn Sie den Befehl imagex /apply verwenden möchten, um ein Windows-Abbild auf einen Computer anzuwenden, muss das Partitionslayout auf Referenz- und Zielcomputer identisch sein. Wenn Sie beispielsweise ein benutzerdefiniertes Windows-Abbild auf Laufwerk D erfassen, müssen Sie dieses Abbild immer auf Laufwerk D das Zielcomputers bereitstellen. In der folgenden Liste sind die Partitionseinstellungen beschrieben, die auf den Referenz- und Zielcomputern identisch sein müssen, wenn Sie den Befehl imagex /apply verwenden.

    • Die Partitionsnummer, auf der Windows Vista installiert ist, muss übereinstimmen.

    • Der Partitionstyp (primär, erweitert oder logisch) muss übereinstimmen.

    • Wenn die Partition auf dem Referenzcomputer als aktiv definiert ist, muss der Zielcomputer ebenfalls als aktiv festgelegt werden.

    • Wenn Sie auf dem Referenzsystem eine andere aktive Partition für BOOTMGR und Startkonfigurationsdaten-Speicher (Boot Configuration Data, BCD) haben, müssen Sie diese Partition ebenfalls aufzeichnen und auf dieselbe Partition auf dem Zielcomputer anwenden.

    Diese Einschränkung gilt nur für den Befehl imagex /apply. Wenn Sie Setup ausführen und Windows erneut installieren, können Sie die Laufwerkbuchstaben ändern, auf denen Windows installiert wird.

    noteHinweis
    In manchen Fällen ist für benutzerdefinierte Anwendungen, die vor dem erneuten Erfassen des Windows-Abbilds installiert werden, ein einheitlicher Laufwerkbuchstabe erforderlich. Einige Anwendungen speichern Pfade, die den Laufwerkbuchstaben des Systems beinhalten. Deinstallations-, Wartungs- und Reparaturszenarien funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß, wenn der Laufwerkbuchstabe des Systems nicht mit dem in der Anwendung angegebenen Laufwerkbuchstaben übereinstimmt. Das Bereitstellen benutzerdefinierter Windows-Abbilder auf verschiedenen Laufwerkbuchstaben wird nicht unterstützt.

    Wenn Sie benutzerdefinierte Anwendungen installieren, besteht eine bewährte Methode darin, das Windows-Abbild auf dem gleichen Laufwerkbuchstaben bereitzustellen.

  • Wenn Sie Windows-Abbilder zwischen Computern kopieren, müssen die Referenz- und Zielcomputer nicht über kompatible Hardwareabstraktionsschichten (Hardware Abstraction Layers, HALs) verfügen. Die Option /detecthal in den Startkonfigurationsdaten ermöglicht es einem System, auf dem Sysprep bereits ausgeführt wurde, die richtige Hardwareabstraktionsschicht zu installieren.

  • Plug & Play-Geräte auf den Referenz- und Zielcomputern, wie etwa Modems, Sound-, Netzwerk- oder Videokarten, müssen nicht vom selben Hersteller stammen. Die Treiber für diese Geräte müssen jedoch in der Installation enthalten sein.

  • Sie können die Ausführung von Sysprep nicht mithilfe eines RunSynchronous-Befehls in der Konfigurationsphase auditUser automatisieren. Sie können die Ausführung von Sysprep nur mithilfe eines FirstLogonCommand-Befehls im Durchlauf oobeSystem automatisieren.

  • Die Uhr für die Aktivierung beginnt den Countdown beim ersten Start von Windows. Sie können die Uhr für die Windows-Produktaktivierung mit Sysprep maximal drei Mal zurücksetzen. Nachdem Sysprep drei Mal ausgeführt wurde, kann die Uhr nicht mehr zurückgesetzt werden.

  • ImageX, Drittanbietersoftware für Datenträgerabbilder oder Hardwaregeräte zur Datenträgerduplizierung werden für eine imagebasierte Installation benötigt. Diese Produkte erstellen binäre Abbilder einer Computerfestplatte und duplizieren das Abbild entweder auf eine andere Festplatte oder speichern es in einer Datei auf einem separaten Datenträger.

  • Sysprep wird nur ausgeführt, wenn der Computer Mitglied einer Arbeitsgruppe und nicht einer Domäne ist. Wenn der Computer zu einer Domäne gehört, wird er von Sysprep aus der Domäne entfernt.

  • Wenn Sie Sysprep auf einer NTFS-Dateisystempartition ausführen, die verschlüsselte Dateien oder Ordner enthält, werden die Daten in diesen Ordnern vollständig unlesbar und können nicht wiederhergestellt werden.

  • Sysprep konvertiert die %COMPUTERNAME%-Umgebungsvariable in Großbuchstaben. Der tatsächliche Name des Computers wird jedoch nicht geändert.

  • Das Ausführen von Sysprep führt dazu, dass die Windows-Willkommensseite Sie zur Eingabe des Product Keys auffordert. Sie können mithilfe einer Antwortdatei mit Sysrep verhindern, dass die Windows-Willkommensseite Sie zur Eingabe des Product Keys auffordert. Wenn Sie einen gültigen Product Key in der Einstellung ProductKey der Komponente Microsoft Windows-Shell-Setup während der Konfigurationsphase angeben, dann fordert die Windows-Willkommensseite Sie nicht auf, einen Product Key einzugeben.

Abhängigkeiten von Sysprep

Für Sysprep gelten die folgenden Abhängigkeiten:

  • Sysprep wird nach der Ausführung von Windows Setup verwendet.

  • Sie benötigen ein Tool zum Erstellen von Abbildern, wie ImageX, um ein Abbild der Installation aufzuzeichnen.

Technologien im Zusammenhang mit Sysprep

Die folgenden Technologien stehen mit Sysprep in Zusammenhang:

ImageX

ImageX ist ein Befehlszeilentool, das OEMs (Original Equipment Manufacturers, Originalgerätehersteller) und Unternehmen die Erfassung, Änderung und Anwendung von Windows-Abbildern zur Beschleunigung der Bereitstellung ermöglicht. ImageX funktioniert mit Windows-Abbilddateien (WIM-Dateien), die direkt auf einen Zielcomputer kopiert werden. Es kann auch mit anderen Technologien genutzt werden, die die WIM-Dateien verwenden. Unternehmen, die die Aufzeichnungsfunktionalität oder die untergeordneten Features von ImageX nicht benötigen, können dennoch zugehörige Technologien, wie die unbeaufsichtigte Installation, Gruppenrichtlinien oder Systems Management Server (SMS) nutzen.

Windows Software Protection Platform (SPP)

Windows Software Protection Platform (SPP) senkt die Gefahr der Windows-Softwarepiraterie, indem die Einhaltung der Microsoft-Software-Lizenzbedingungen sichergestellt wird. In vorherigen Windows-Versionen wurde dies als Windows-Produktaktivierung bezeichnet. Bei der Produktaktivierung wird der Product Key mit dem jeweiligen Computer verglichen, auf dem die Software installiert ist. Dazu wird der Product Key überprüft, und es wird sichergestellt, dass er nicht mit mehr als der lizenzierten Anzahl von Computern verwendet wurde.

Windows Setup

Windows Setup ist ein Programm für die Installation von Windows oder die Aktualisierung früherer Versionen von Windows.

Antwortdatei für das unbeaufsichtigte Windows Setup

Die Antwortdatei für das unbeaufsichtigte Windows Setup, normalerweise als Unattend.xml bezeichnet, ist die Antwortdatei für Windows Setup, die mithilfe des Windows System Image Managers erstellt wird. Die Antwortdatei ermöglicht die Konfiguration standardmäßiger Windows-Einstellungen sowie das Hinzufügen von Treibern, Softwareupdates und anderen Anwendungen. Die Antwortdatei ermöglicht OEMs und Unternehmen, Windows Setup-Aufgaben anzupassen. Sie können z. B. die Datenträgerkonfiguration festlegen, die Standardwerte für Internet Explorer ändern und zusätzliche Treiber hinzufügen.

noteHinweis
Die einzelne Antwortdatei ersetzt alle Antwortdateien, die in früheren Versionen von Windows verwendet wurden (Unattend.txt, Winbom.ini, Oobeinfo.ini und Sysprep.inf).

Windows System Image Manager

Der Windows System Image Manager bietet Ihnen die Möglichkeit, Windows-Abbilder anzupassen. Mit dem Windows System Image Manager können Sie die Einstellungen in einem Windows-Abbild anpassen. Basierend auf Ihren Konfigurationen können Sie eine Antwortdatei für das unbeaufsichtigte Windows Setup erstellen, die normalerweise als Unattend.xml bezeichnet wird. Diese Antwortdatei wird während Windows Setup verwendet, um Ihre Konfigurationen auf Windows anzuwenden. In der Antwortdatei können Sie Änderungen an standardmäßigen Betriebssystemkomponenten angeben und zusätzliche Software, wie separate Treiber oder Produktupdates, hinzufügen.

Siehe auch

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