Exportieren (0) Drucken
Alle erweitern

Exchange 2016 – Systemanforderungen

[Dieses Thema ist vorläufige Dokumentation und unterliegt Änderungen in zukünftigen Versionen. Leere Themen sind als Platzhalter eingefügt. Wenn Sie Feedback haben, würden wir gerne hören! E-Mail an ExchangeHelpFeedback@microsoft.com.]  

Applies to: Exchange Server 2016

Vor der Installation von Exchange 2016 sollten Sie dieses Thema lesen, damit sichergestellt ist, dass das Netzwerk, die Hardware, die Software, die Clients und sonstige Komponenten die Anforderungen für Exchange 2016 erfüllen. Zudem müssen Sie mit den Koexistenzszenarien vertraut sein, die für Exchange 2016 und frühere Versionen von Exchange unterstützt werden.

In der folgenden Tabelle sind die Szenarien aufgelistet, in denen eine Koexistenz von Exchange 2016 und früheren Exchange-Versionen unterstützt wird.

Koexistenz von Exchange 2016 und früheren Versionen von Exchange Server

Exchange-Version Exchange-Organisationskoexistenz

Exchange 2007 und frühere Versionen

Nicht unterstützt

Exchange 2010

Unterstützt mit Updaterollup 9 für Exchange 2010 SP3 oder höher auf allen Exchange 2010-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

Exchange 2013

Unterstützt mit Exchange 2013 Kumulatives Update 8 oder höher auf allen Exchange 2010-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

Gemischte Exchange 2010- und Exchange 2013-Organisation

Unterstützt mit den folgenden Mindestversionen von Exchange:

  • Updaterollup 9 für Exchange 2010 SP3 oder höher auf allen Exchange 2010-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

  • Unterstützt mit Exchange 2013 Kumulatives Update 8 oder höher auf allen Exchange 2010-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

Exchange 2016 unterstützt Hybridbereitstellungen mit Office 365-Mandanten, die auf die neueste Version von Office 365 aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu bestimmten Hybridbereitstellungen finden Sie unter Voraussetzungen für die Hybridbereitstellung.

In der folgenden Tabelle werden die Anforderungen für die Netzwerk- und Verzeichnisserver in der Exchange 2016-Organisation aufgeführt.

Anforderungen für die Netzwerk- und Verzeichnisserver für Exchange 2016

 

Komponente Anforderung

Schemamaster

Der Schemamaster wird standardmäßig auf dem ersten in einer Gesamtstruktur installierten Active Directory-Domänencontroller ausgeführt. Auf dem Schemamaster muss eines der folgenden Betriebssysteme ausgeführt werden:

  • Windows Server 2012 R2 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2008 R2 Standard oder Enterprise

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter, RTM-Version oder höher

Globaler Katalogserver

An jedem Active Directory-Standort, an dem Exchange 2016 installiert werden soll, muss mindestens ein globaler Katalogserver mit einem der folgenden Betriebssysteme vorhanden sein:

  • Windows Server 2012 R2 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2008 R2 Standard oder Enterprise

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter, RTM-Version oder höher

Weitere Informationen zu globalen Katalogservern finden Sie unter Wozu dient der globale Katalog?.

Domänencontroller

An jedem Active Directory-Standort, an dem Exchange 2016 installiert werden soll, muss mindestens ein schreibbarer Domänencontroller mit einem der folgenden Betriebssysteme vorhanden sein:

  • Windows Server 2012 R2 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2008 R2 Standard oder Enterprise SP1 oder höher

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter, RTM-Version oder höher

Active Directory-Gesamtstruktur

Active Directory muss die Gesamtstrukturfunktionsebene von Windows Server 2008 R2 oder höher verwenden.

Unterstützung von DNS-Namespaces

Exchange 2016 unterstützt die folgenden DNS-Namespaces (Domain Name System):

  • Zusammenhängend

  • Nicht zusammenhängend

  • Einteilige Domänen

  • Separat

Weitere Informationen zu den von Exchange unterstützten DNS-Namespaces finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2269838 Microsoft Exchange-Kompatibilität mit Domänen mit einfacher Bezeichnung, separaten Namespaces und unterbrochenen Namespaces.

IPv6-Unterstützung

In Exchange 2016 wird IPv6 nur dann unterstützt, wenn auch IPv4 installiert und aktiviert wird. Wenn Exchange 2016 in dieser Konfiguration bereitgestellt ist und das Netzwerk IPv4 und IPv6 unterstützt, können alle Exchange-Server Daten an Geräte, Server und Clients senden bzw. von diesen empfangen, die IPv6-Adressen verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter IPv6-Unterstützung in Exchange 2013.

Durch die Verwendung von Active Directory-Domänencontrollern mit 64 Bit kann die Leistung des Verzeichnisdiensts für Exchange 2016 gesteigert werden.

noteHinweis:
Auf Windows Server 2008-Domänencontrollern in Umgebungen mit mehreren Domänen, auf denen das Active Directory-Gebietsschema auf Japanisch festgelegt ist, übernehmen die Server ggf. einige Attribute nicht, die während der eingehenden Replikation in einem Objekt gespeichert werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 949189, Auf einem Windows Server 2008-Domänencontroller, auf dem das Gebietsschema auf Japanisch festgelegt ist, werden während der eingehenden Replikation möglicherweise keine Updates für Attribute in einem Objekt angewendet.

Aus Sicherheits- und Leistungsgründen wird empfohlen, Exchange 2016 nur auf Mitgliedsservern und nicht auf Active Directory-Verzeichnisservern zu installieren. Sie können DCPromo jedoch nicht auf einem Computer ausführen, auf dem Exchange 2016 ausgeführt wird. Nach der Installation von Exchange 2016 wird das Ändern der Rolle von einem Mitgliedsserver in einen Verzeichnisserver (oder umgekehrt) nicht unterstützt.

Die empfohlenen Hardwareanforderungen für Exchange 2016-Server hängen von zahlreichen Faktoren ab, u. a. von den installierten Serverrollen und der erwarteten Serverauslastung.

Ausführliche Informationen zum ordnungsgemäßen Dimensionieren und Konfigurieren Ihrer Bereitstellung finden Sie unter Empfehlungen für die Dimensionierung und Konfiguration von Exchange 2013.

Informationen zum Bereitstellen von Exchange in einer virtualisierten Umgebung finden Sie unter Exchange 2013-Virtualisierung.

Hardwareanforderungen für Exchange 2016

 

Komponente Anforderung Hinweise

Prozessor

  • Auf der x64-Architektur basierender Computer mit Intel-Prozessor, der die Intel 64-Architektur (früher als Intel EM64T bezeichnet) unterstützt

  • AMD-Prozessor, der die AMD64-Plattform unterstützt

  • Intel Itanium IA64-Prozessoren werden nicht unterstützt

Eine Liste der unterstützten Betriebssysteme finden Sie im Abschnitt "Betriebssystem" weiter unten in diesem Thema.

Arbeitsspeicher

Variiert abhängig von den installierten Exchange-Rollen:

  • Postfach   Mindestens 8 GB

  • Edge-Transport   mindestens 4 GB

Keine.

Größe der Auslagerungsdatei

Die minimale und maximale Größe der Auslagerungsdatei muss auf den physischen Arbeitsspeicher (RAM) plus 10 MB und bis auf eine Maximalgröße von 32.778 MB festgelegt werden, wenn Sie mehr als 32 GB RAM nutzen.

Detaillierte Empfehlungen zur Auslagerungsdatei finden Sie im Abschnitt „Auslagerungsdatei“ unter Empfehlungen für die Dimensionierung und Konfiguration von Exchange 2013.

Festplattenspeicher

  • Mindestens 30 GB auf dem Laufwerk der Exchange-Installation

  • Zusätzlich werden 500 MB verfügbarer Speicherplatz für jedes UM-Sprachpaket (Unified Messaging) benötigt, dessen Installation geplant ist

  • 200 MB verfügbarer Speicherplatz auf dem Systemlaufwerk

  • Ein Festplattenlaufwerk, auf dem die Warteschlangendatenbank gespeichert wird, mit mindestens 500 MB freiem Speicherplatz.

Detaillierte Informationen über Speicherempfehlungen finden Sie unter Exchange 2013-Speicherkonfigurationsoptionen.

Laufwerk

DVD-ROM-Laufwerk (lokal oder mit Netzwerkzugriff)

Keine.

Bildschirmauflösung

1024 x 768 Pixel oder höher

Keine.

Dateiformat

Als NTFS-Dateisysteme formatierte Festplattenpartitionen. Gilt für die folgenden Partitionen:

  • Systempartition

  • Partitionen, auf denen Exchange-Binärdateien oder vom Exchange-Diagnoseprotokoll erzeugte Daten gespeichert werden.

Festplattenpartitionen, die die folgenden Arten von Dateien enthalten, können als ReFS formatiert werden:

  • Partitionen, die Transaktionsprotokolldateien enthalten

  • Partitionen, die Datenbankdateien enthalten

  • Partitionen, die Inhaltsindizierungsdateien enthalten

Keine.

In der folgenden Tabelle sind die unterstützten Betriebssysteme für Exchange 2016 aufgeführt.

importantWichtig:
Die Installation von Exchange 2016 wird auf Computern, die im Windows Server Core-Modus ausgeführt werden, nicht unterstützt. Der Computer muss die vollständige Installation von Windows Server ausführen. Wenn Sie Exchange 2016 auf einem Computer installieren möchten, der im Windows Server Core-Modus ausgeführt wird, müssen Sie den Server in eine vollständige Installation von Windows Server umwandeln. Dazu verwenden Sie den Befehl Install-WindowsFeature Server-Gui-Mgmt-Infra, Server-Gui-Shell -Restart.

Unterstützte Betriebssysteme für Exchange 2016

 

Komponente Anforderung

Postfach- und Edge-Transport-Serverrollen

  • Windows Server 2012 R2 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

Verwaltungstools

Eine der folgenden Versionen:

  • Windows Server 2012 R2 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

  • 64-Bit-Edition von Windows 8.1

Unterstützte Versionen von Windows Management Framework für Exchange 2016

Exchange 2016 erfordert Windows Management Framework 4.0 oder höher.

Es wird dringend empfohlen, dass Sie die neueste Version von .NET Framework verwenden, die von der Exchange-Version unterstützt wird, die Sie installieren.

Exchange 2016 erfordert .NET Framework 4.5.2 oder höher.

Exchange 2016 und Exchange Online unterstützen die folgenden Versionen von Outlook:

  • Outlook 2013

  • Outlook 2010 mit KB2965295

  • Outlook für Mac für Office 365

  • Outlook für Mac 2011

importantWichtig:
Die vorstehenden Informationen geben die erforderlichen Mindestversionen an, die ein Client benötigt, um eine Verbindung mit Exchange und Exchange Online herzustellen. Es wird dringend empfohlen, die aktuellen Service Packs und Updates zu installieren, damit Benutzer die bestmögliche Benutzerfreundlichkeit erhalten, wenn sie eine Verbindung mit Exchange und Exchange Online herstellen.

Outlook-Clients vor Outlook 2010 werden nicht unterstützt. E-Mail-Clients auf Mac-Betriebssystemen, die DAV erfordern, z. B. Entourage 2008 für Mac RTM und Entourage 2004, werden nicht unterstützt.

Outlook Web App unterstützt verschiedene Browser auf einer Vielzahl von Betriebssystemen und Geräten. Ausführliche Informationen finden Sie unter Neuerungen bei Outlook Web App in Exchange 2013.

 
Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Anzeigen:
© 2015 Microsoft