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Suspend-Queue

 

Applies to: Exchange Server 2016

Dieses Cmdlet ist nur im lokalen Exchange Server 2016 verfügbar.

Verwenden Sie das Cmdlet Suspend-Queue, um die Verarbeitung für eine Warteschlange auf einem Postfachserver oder Edge-Transport-Server zu beenden.

Suspend-Queue -Identity <QueueIdentity> <COMMON PARAMETERS>
Suspend-Queue -Filter <String> [-Server <ServerIdParameter>] <COMMON PARAMETERS>
COMMON PARAMETERS: [-Confirm [<SwitchParameter>]] [-WhatIf [<SwitchParameter>]]

In diesem Beispiel wird die Verarbeitung für alle Warteschlangen mit Nachrichten angehalten, die zur Zustellung an die Domäne "contoso.com" bestimmt sind und den Status Retry aufweisen.

Suspend-Queue -Filter {NextHopDomain -eq "contoso.com" -and Status -eq "Retry"}

In diesem Beispiel wird die Verarbeitung für alle Warteschlangen auf dem Server "Server1.contoso.com" angehalten, die mehr als 100 Nachrichten enthalten.

Suspend-Queue -Server Server1.contoso.com -Filter {MessageCount -gt 100}

Mit dem Cmdlet Suspend-Queue werden ausgehende Aktivitäten in einer Warteschlange beendet, die den Status "Aktiv" oder "Wiederholen" aufweist. Verarbeitete Nachrichten werden zugestellt, aber es verlassen keine zusätzlichen Nachrichten die Warteschlangen. Wenn Sie den Parameter Identity verwenden, wird die Warteschlange nur angehalten, wenn die Identität mit einer einzelnen Warteschlange übereinstimmt. Wenn die Identität mit mehreren Warteschlangen übereinstimmt, wird ein Fehler ausgegeben. Sie müssen den Parameter Filter verwenden, um mehrere Warteschlangen in einem einzelnen Vorgang anzuhalten.

Anweisungen zum Wiederaufnehmen angehaltener Warteschlangen finden Sie unter Resume-Queue.

Bevor Sie dieses Cmdlet ausführen können, müssen Ihnen die entsprechenden Berechtigungen zugewiesen werden. In diesem Thema sind zwar alle Parameter für das Cmdlet aufgeführt, aber Sie verfügen möglicherweise nicht über Zugriff auf einige Parameter, falls diese nicht in den Ihnen zugewiesenen Berechtigungen enthalten sind. Informationen zu den von Ihnen benötigten Berechtigungen finden Sie unter "Warteschlangen" im Thema Berechtigungen für den Nachrichtenfluss.

 

Parameter Erforderlich Typ Beschreibung

Filter

Erforderlich

System.String

Mit dem Parameter Filter werden mit der OPath-Filtersyntax eine oder mehrere Warteschlangen angegeben. Der OPath-Filter beinhaltet einen Eigenschaftennamen für eine Warteschlange gefolgt von einem Vergleichsoperator und -wert, wie zum Beispiel {NextHopDomain -eq "contoso.com"}. Genaue Informationen über filterbare Warteschlangeneigenschaften und Vergleichsoperatoren finden Sie unter Warteschlangenfilter und Verwenden der Exchange-Verwaltungsshell zum Verwalten von Warteschlangen.

Mithilfe der Vergleichsoperatoren und können mehrere Kriterien angegeben werden. Eigenschaftenwerte, die nicht als ganze Zahl ausgedrückt werden, müssen in Anführungszeichen (") eingeschlossen werden.

Identity

Erforderlich

Microsoft.Exchange.Data.QueueViewer.QueueIdentity

Der Parameter Identity gibt die Warteschlange an. Gültige Eingaben für diesen Parameter verwenden sie Syntax Server\Queue oder Queue, z. B. Mailbox01\contoso.com oder Nicht erreichbar. Genaue Informationen über Warteschlangenidentität finden Sie im Abschnitt "Abfrageidentität" unter Verwenden der Exchange-Verwaltungsshell zum Verwalten von Warteschlangen.

Confirm

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Confirm-Option gibt an, ob die Bestätigungsaufforderung aus- oder eingeblendet werden soll. Wie sich diese Option auf das Cmdlet auswirkt, hängt davon ab, ob das Cmdlet vor dem Fortfahren eine Bestätigung erfordert.

  • Zerstörerische Cmdlets (z. B. Remove-*-Cmdlets) haben eine integrierte Pausenfunktion, die Sie dazu zwingt, den Befehl vor dem Fortfahren zu bestätigen. Für diese Cmdlets können Sie die Bestätigungsaufforderung mithilfe dieser genauen Syntax überspringen: -Confirm:$false.

  • Die meisten anderen Cmdlets (z. B. New-*- und Set-*-Cmdlets) haben keine integrierte Pausenfunktion. Für diese Cmdlets wird durch Angabe der Confirm-Option ohne Wert eine Pause ausgelöst, die Sie dazu zwingt, den Befehl vor dem Fortfahren zu bestätigen.

Server

Optional

Microsoft.Exchange.Configuration.Tasks.ServerIdParameter

Der Parameter Server gibt den Exchange-Server an, auf dem dieser Befehl ausgeführt werden soll. Sie können einen beliebigen Wert verwenden, der den Server eindeutig identifiziert. Beispiel:

  • Name

  • FQDN

  • Distinguished name (DN)

  • Exchange Legacy DN

Wenn Sie den Parameter nicht verwenden, wird der Befehl auf dem lokalen Server ausgeführt.

Sie können die Parameter Server und Filter innerhalb desselben Befehls verwenden. Sie können die Parameter Server und Identity nicht innerhalb desselben Befehls verwenden.

WhatIf

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option WhatIf simuliert die Aktionen des Befehls. Sie können diese Option verwenden, um die sich ergebenden Änderungen anzuzeigen, ohne diese Änderungen tatsächlich anzuwenden. Sie müssen keinen Wert für diese Option angeben.

Eingabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Eingabetyp für ein Cmdlet leer ist, akzeptiert das Cmdlet diese Eingabedaten nicht.

Rückgabetypen bzw. Ausgabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Ausgabetyp leer ist, gibt das Cmdlet keine Daten zurück.

 
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