Informationen zur Datenträgerleistung

Standardmäßig befindet sich der Client Security-Agent im Ordner „Programme“ auf dem Clientcomputer. Der Speicherort des Client Security-Agents könnte abweichen, wenn Sie beim Ausführen von „clientsetup.exe“ den Switch /I verwendet haben.

In der folgenden Tabelle werden die ungefähren Anforderungen der Client Security-Agentkomponenten an den Datenträgerspeicher beschrieben.

Komponente Ungefährer Datenträgerspeicher (in MB)

MOM-Agent

8.81

Antimalwaredienst

4.83

SSA-Dienst (Security State Assessment, Sicherheitsstatusbewertung)

1.14/3.37

Die zweite Zahl in der SSA-Zeile ist auf die Hinzufügung der Manifestdateien nach einem SSA-Scan zurückzuführen. Bei jedem SSA-Scan wird ein Ergebnisordner mit unterschiedlicher Größe erzeugt. Die Anforderungen an den Datenträgerspeicher für den SSA-Dienst hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen das Betriebssystem, das auf dem verwalteten Computer installiert wurde, Updatelevel des Betriebssystems auf dem verwalteten Computer sowie die Sicherheitsprüfungen, die vom SSA-Scan ausgeführt werden. Die Ergebnisordner werden standardmäßig sieben Tage lang im SSA-Installationspfad gespeichert. Wenn der SSA-Dienst einen Scan ausführt, wird eine Überprüfung auf Ergebnisse mit einem höheren Alter als sieben Tage vorgenommen. Diese Ergebnisse werden nachfolgend gelöscht. Sie können die Aufbewahrungsdauer von sieben Tagen konfigurieren, indem Sie den Wert des folgenden Registrierungsschlüssels ändern:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Microsoft Forefront\Client Security\1.0\SSA\HoldResultsDays

HoldResultsDays ist ein REG_DWORD-Datentyp. Sie können auf diesen Datentyp doppelklicken und die Anzahl der Tage eingeben, während welcher der Ergebnisordner des SSA-Scans aufbewahrt werden soll.

Die Ausführung von vollständigen Scans wirkt sich auch auf die Datenträgerleistung aus. Weitere Informationen zu vollständigen Scans und zur Datenträgerleistung finden Sie unter Informationen zur Scanleistung.

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