Definitionsupdates und Leistung

Malware besteht aus einer Reihe von Bedrohungen, die sich ständig ändern. Aus diesem Grund muss ein Administrator nicht nur eine Antimalwarelösung einsetzen, sondern auch stets darauf achten, dass diese Lösung auf dem neuesten Stand ist. Client Security wird durch Updates für Definitionen und Module aktualisiert.

Zwei Variablen spielen eine Rolle, wenn die Auswirkungen von Definitionsupdates auf die Leistung bewertet werden sollen:

  • Größe der Updates
  • Häufigkeit der Updates

Beide Faktoren hängen direkt mit dem Netzwerk zusammen. Die Größe der Updates wirkt sich auf die Bandbreite aus, die dem Clientsystem zur Verfügung steht, während die Häufigkeit der Updates Auswirkungen auf die verfügbare Bandbreite des Verteilungsservers hat.

Größe

Definitionsupdates werden auf zwei Arten veröffentlicht: vollständige Modul- und Definitionsupdates sowie Deltadefinitionsupdates. Diese Updates weisen eine unterschiedliche Größe auf, die sich nach den hinzugefügten Bedrohungen und den erforderlichen Updates richtet. Die Größe der Definitionsupdates wird zusammengefasst im Abschnitt „Leistungsfaktoren für das Netzwerk“ unter Einfluss auf Serversystemressourcen.

Häufigkeit

Sie können die Definitionsupdates (über eine Client Security-Richtlinie) so konfigurieren, dass sie stündlich erfolgen. Um zu verhindern, dass der Verteilungsserver mit Updateanforderungen überlastet wird, verwenden die Client Security-Agents die Startzeit des Antimalwarediensts als Startpunkt für Clientupdates. Wenn der Administrator beispielsweise eine Richtlinie für Client Security-Agents festgelegt hat, damit diese alle zwei Stunden auf Updates überprüfen, überprüft jeder Client Security-Agent zwei Stunden nach der Startzeit des Diensts auf Updates. Nach jeweils zwei weiteren Stunden erfolgt eine weitere Prüfung auf Updates. Da der Client Security-Antimalwaredienst nicht auf zwei Clientcomputern gleichzeitig gestartet wird, erfolgt das Abrufen der Updates zu zufällig verteilten Zeitpunkten.

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