Erstellen von Datenbanksicherungen

Client Security-Daten werden in SQL Server 2005-Datenbanken gespeichert. Um die Daten vor Verlust zu schützen, müssen Sie Datenbanksicherungen mithilfe der Tools erstellen, die mit SQL Server 2005 bereitgestellt werden. Datenbanksicherungen enthalten eine vollständige Speicherung aller Daten in der Datenbank zum Zeitpunkt der Sicherung. Datenbanksicherungen können in Verbindung mit Sicherungen des Transaktionsprotokolls verwendet werden, um die Client Security-Daten zum Ausfallzeitpunkt oder zu einem früheren Zeitpunkt wiederherzustellen.

Beim Transaktionsprotokoll handelt es sich um einen seriellen Datensatz mit allen Änderungen, die in einer Datenbank erfolgt sind, sowie der Transaktion, mit welcher jede Änderung ausgeführt wurde. Das Transaktionsprotokoll zeichnet den Start jeder Transaktion auf. Es zeichnet die Änderungen an den Daten und ausreichend Informationen zum Rückgängigmachen der Änderungen (falls dies später erforderlich wird) auf, die während jeder Transaktion erfolgt sind. Das Protokoll wächst fortlaufend, wenn protokollierte Vorgänge in der Datenbank erfolgen.

Mit Sicherungen des Transaktionsprotokolls können Sie die Datenbank zu einem früheren Zeitpunkt (beispielsweise vor der Eingabe unerwünschter Daten) oder dem Ausfallzeitpunkt wiederherstellen.

Bei den meisten Client Security-Bereitstellungen sind Sicherungen des Transaktionsprotokolls nicht notwendig. Wenn jedoch die von Client Security erfassten Berichtsdaten für Ihr Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind, sollte die Verwendung von Sicherungen des Transaktionsprotokolls in Betracht gezogen werden, um die Gefahr von Datenverlust zu minimieren.

Sie müssen über ausreichend Platz auf der Festplatte verfügen, um sowohl die Datenbank als auch alle zugehörigen Sicherungsdateien wiederherzustellen. Möglicherweise verfügen Sie über eine Sicherung, die zu groß ist, um sie am ursprünglichen Speicherplatz wiederherzustellen. Beispielsweise könnte für eine normale Sicherung, die einmal pro Woche ausgeführt wird, sowie sechs Tage mit differenziellen Sicherungen mehr Datenträgerplatz während einer Wiederherstellung erforderlich sein, als Ihr Server zur Verfügung stellen kann.

Sie sollten auch stets darauf achten, dass Ihr Datenbanklaufwerk nicht mehr als zur Hälfte belegt ist. Ein Datenbanklaufwerk, das weniger als zur Hälfte belegt ist, kann aus folgenden Gründen zu geringeren Serverausfallzeiten beitragen:

  • Sie können Datenbanken schneller wiederherstellen, als dies bei einem vollen Laufwerk möglich wäre (insbesondere bei einem fragmentierten Dateisystem).
  • Sie können eine Kopie der Datenbanken auf demselben physikalischen Datenträger sichern, bevor Sie diese wiederherstellen. Auf diese Weise können Sie versuchen, die Datenbanken zu reparieren, wenn während des Wiederherstellungsvorgangs ein Problem auftritt (falls beispielsweise die vorhandene Sicherung Fehler enthält).
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