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Selbstoptimierende Schwellenwertmonitore in Essentials

Letzte Aktualisierung: April 2010

Betrifft: System Center Essentials 2010

Bei einem sich selbst optimierenden Schwellenwertmonitor in System Center Essentials 2010 werden die Normalwerte für ein spezifisches Leistungsindikatorobjekt anhand eines Lernprozesses bestimmt und die Schwellenwerte auf Grundlage dieser Erfahrungswerte festgelegt. Sie können mithilfe des Assistenten zum Erstellen eines Einheitenmonitors einen sich selbst optimierenden Schwellenwertmonitor erstellen. Dazu klicken Sie im Bereich Aktionen unter Konfiguration auf Monitor erstellen und wählen dann unter Zu erstellenden Monitortyp auswählen die Option Windows-Leistungsindikator.

noteHinweis
Sich selbst optimierende Monitore können nicht mit Leistungsindikatoren für mehrere Instanzen verwendet werden. Essentials 2010 kann Leistungsindikatoren, die mit aktivierter Option Alle Instanzen konfiguriert werden, nicht als Erfahrungswert aufnehmen.

Für sich selbst optimierende Monitore ist ein Lernzeitraum erforderlich, in dem von Essentials 2010 automatisch eine Leistungsbasislinie erstellt wird, durch die die regelmäßige und zu erwartende Aktivität eines Computers dargestellt wird. Die erstellte Leistungsbasislinie gibt den Einsatz der IT-Infrastruktur in Ihrem Unternehmen präzise wieder, indem Einsatzmuster und -abweichungen berücksichtigt werden, etwa erhöhte Prozessorverwendung am Montagmorgen um 9.00 Uhr.

Nach einem anfänglichen Lernzeitraum werden von Essentials 2010 kontinuierlich Aktivitäten des Computers protokolliert und mit der Leistungsbasislinie verglichen. Der Status des Monitors ändert sich nur dann, wenn der Leistungsindikator die Leistungsbasislinie überschreitet. Mithilfe eines Leistungsbasislinienmonitors kann eine präzisere Berichterstattung von Leistungsindikatoren erzielt werden, die innerhalb des Geschäftszyklus variieren.

Sich selbst optimierende Monitore sind in die folgenden Kategorien unterteilt:

  • Monitor mit zwei Status   Unter Berücksichtigung der jeweiligen Basislinie gibt es einen Bereich oberhalb dieser Basislinie (A), einen Bereich unterhalb der Basislinie (B) sowie einen Bereich innerhalb der Basislinie (W). Ein Monitor mit zwei Status kann zum Definieren von Warnungen verwendet werden, die zwischen zwei von drei Bereichen liegen, A-W, W-B oder A-B.

  • Monitor mit drei Status   Unter Berücksichtigung der Basislinie gibt es einen Bereich oberhalb dieser Leistungsbasislinie (A), einen Bereich unterhalb der Basislinie (B) sowie einen Bereich innerhalb der Basislinie (W). Ein fehlerfreier Status befindet sich immer innerhalb der Basislinie. Ein Fehlerstatus kann für den Bereich oberhalb (A) oder unterhalb (B) der Basislinie festgelegt werden. Ein Warnstatus wird für den übrigen Bereich festgelegt, der nicht als Fehler gilt.

Siehe auch

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