Diese Dokumentation wurde archiviert und wird nicht länger gepflegt.

Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials

Letzte Aktualisierung: April 2010

Betrifft: System Center Essentials 2010

Erstellen und Bereitstellen eines Softwarepakets

Um Software auf verwalteten Computern bereitstellen zu können, müssen Sie zuerst ein Softwarepaket erstellen, und dieses dann für die Bereitstellung in Computergruppen genehmigen.

Der Assistent für neue Softwarepakete erleichtert die Softwarebereitstellung. Wenn Sie nach dem Abschluss des Paketassistenten die Bereitstellung genehmigen, startet diese umgehend. Wenn Sie den Assistenten abschließen, ohne die Bereitstellung zu genehmigen, wird zwar das Softwarepaket erstellt, aber die Bereitstellung auf den verwalteten Computern erfolgt erst, wenn Sie sie genehmigen.

Wenn Sie eine Windows Installer-Anwendung bereitstellen, und der Agent auf dem verwalteten Computer erkennt, dass die bereitgestellte Anwendung bereits installiert ist, wird diese Anwendung nicht erneut installiert.

ImportantWichtig
Wenn Sie eine Version von Microsoft Office auf einem Anwendungsinstallationspunkt (AIP) bereitstellen und eine Version von Office bereitstellen, die nicht einer Hauptversion wie RTM, SP1, SP2 entspricht (insbesondere, wenn Sie eine Hauptversion installieren, auf die Updates angewendet worden sind), können Office-Updates für den AIP später nicht ordnungsmäßig erkannt oder heruntergeladen werden.

So erstellen Sie ein Softwarepaket und genehmigen die Bereitstellung

  1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.

  2. Klicken Sie im Bereich Softwareübersicht in der Liste Tasks auf Neues Paket erstellen, um den Assistenten für neue Softwarepakete zu starten.

  3. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten für neue Softwarepakete.

    noteHinweis
    Wenn Sie den Pfad und Namen der Einrichtungsdatei angeben, muss der Dateiname, einschließlich Dateipfad, weniger als 260 Zeichen und der Ordnername weniger als 248 Zeichen umfassen. Sie können die Struktur der Ordner ändern, sodass sie nicht so tief geschachtelt sind, oder Sie können die Ordnernamen so weit kürzen, dass alle Dateipfade maximal 248 Zeichen umfassen.

    Bei Verwendung von ausführbaren Dateien (.exe) müssen Sie auf der Seite Zielsystemtypen des Assistenten angeben, ob die Software auf allen verwalteten Computern oder auf bestimmten Systemen installiert werden soll. Für die Installation auf bestimmten Systemen können Sie Betriebssystem, Architektur und Gebietsschema auswählen. Bei Verwendung von Windows Installer-Dateien (.msi) können Sie Installations- und Deinstallationseigenschaften angeben, nicht jedoch den Betriebssystemtyp. Die Windows Installer-Datei enthält Informationen zum unterstützten Betriebssystem.

  4. Aktivieren Sie während der Erstellung des Softwarepakets auf der letzten Seite des Assistenten das Kontrollkästchen Bereitstellungsoptionen anzeigen, wenn dieser Assistent geschlossen wird, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die Computergruppen aus, für die Sie die Software bereitstellen möchten, oder klicken Sie auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen.

  6. Wählen Sie Updates unter „Software“ veröffentlichen aus, wenn das Programm auf Zielcomputern in der Liste der installierten Programme aufgeführt werden soll.

  7. Wählen Sie Stichtag für diese Gruppe festlegen aus, um die Bereitstellung für einen bestimmten Zeitpunkt zu planen, und klicken Sie dann auf OK.

So genehmigen Sie ein bereits erstelltes Softwarepaket für die Bereitstellung

  1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.

  2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann auf Alle Softwarepakete.

  3. Wählen Sie im Bereich Alle Softwarepakete das Paket aus, das Sie zur Bereitstellung genehmigen möchten.

  4. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Genehmigungen hinzufügen und entfernen.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die Computergruppen aus, für die Sie die Software bereitstellen möchten, oder klicken Sie auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen.

  6. Wählen Sie Updates unter „Software“ veröffentlichen aus, wenn das Programm auf Zielcomputern in der Liste der installierten Programme aufgeführt werden soll.

  7. Wählen Sie Stichtag für diese Gruppe festlegen aus, um die Bereitstellung für einen bestimmten Zeitpunkt zu planen, und klicken Sie dann auf OK.

Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei

Viele Softwareinstallationsprogramme benötigen Eingaben von Benutzern in Form von Antworten auf Meldungen. Eine automatische Installation fordert den Benutzer nicht zu Eingaben auf. Die automatische Installation erhält die Eingaben während der Laufzeit aus einer Antwortdatei. Eine Antwortdatei ist eine Textdatei, die Konfigurations- und Installationsparameter für die zu installierenden Produkte und Komponenten enthält. Das Format der Antwortdatei ähnelt dem einer INI-Datei, die Dateierweiterung lautet jedoch ISS.

So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn die ausführbare Einrichtungsdatei relative Pfade unterstützt

  1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm.

  2. Kopieren Sie die Antwortdatei in denselben Ordner wie die Einrichtungsdateien.

  3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei an. Im folgenden Beispiel wird ein Paket aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem Setupprogramm „TEST.exe“ zusammengestellt. Das folgende Codebeispiel zeigt, wie die Dateinamen in den Befehlszeilenparametern zu spezifizieren sind.

    c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"TEST-Install.iss" /f2"setup.log"
    

So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn die ausführbare Einrichtungsdatei absolute Pfade unterstützt

  1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm.

  2. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei in einen lokalen Netzwerkordner. Die Computer, auf denen Sie Software installieren möchten, sollten über ein Laufwerk verfügen, das mit diesem Ordner verbunden ist.

  3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei an. Wenn Sie z. B. aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem Setupprogramm „TEST.exe“ ein Paket zusammenstellen, können Sie die Dateinamen bei den Befehlszeilenparametern wie folgt angeben, wobei angenommen wird, dass das zugeordnete Laufwerk Z: ist:

    c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"Z:\test_temp\response\TEST-Install.iss" /f2"Z:\test_temp\setup.log"
    

Siehe auch

Anzeigen: