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Bereitstellen des Szenarios mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe

Letzte Aktualisierung: Oktober 2010

Betrifft: Operations Manager 2007 R2, Operations Manager 2007 SP1

In diesem Thema werden die Vorgehensweisen zum Bereitstellen eines Servers und einer Verwaltungsgruppe erläutert. Diese Erläuterungen gelten sowohl für Windows Server 2003 als auch für Windows Server 2008. In diesem Zusammenhang wird davon ausgegangen, dass Windows PowerShell und SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 mit den Optionen für Benutzeroberfläche, Datenbank und Berichterstattung installiert wurden. Eine vollständige Liste der erforderlichen Software und unterstützten Konfigurationen finden Sie unter "Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007 R2" http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=89360. Ausführliche Anweisungen zum Installieren und Konfigurieren von SQL Server 2005 finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146945 und unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146943 für SQL Server 2008.

Vorbereitung

So bereiten Sie Konten und Gruppen in Active Directory vor

  1. Erstellen Sie mit Active Directory-Benutzer und -Computer fünf Konten: das Verwaltungsserverkonto, das SDK- und Konfigurationsdienstkonto, das Datenlesekonto, das Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge und ein Operations Manager-Administratorkonto (beispielsweise "OpsMgrAdmin"). Alle diese Konten können Domänenbenutzerkonten sein. Auf der Domänenebene werden keine Berechtigungen benötigt.

    noteHinweis
    Wenn bei Ihnen eine Gruppenrichtlinie zum Ablauf von Domänenkennwörtern gilt und die Kennwörter für diese Dienstkonten nicht im entsprechenden Rhythmus geändert werden sollen, aktivieren Sie jeweils die Option Kennwort läuft nie ab.

  2. Erstellen Sie in den Active Directory-Domänendiensten eine globale Sicherheitsgruppe für die Operations Manager-Administratoren. Wenn Sie beabsichtigen, andere der Operations Manager 2007 R2-Rollen zu verwenden, erstellen Sie auch dafür globale Sicherheitsgruppen mit aktivierter E-Mail-Funktion.

  3. Fügen Sie das Operations Manager-Administratorkonto in die globale Sicherheitsgruppe der Operations Manager-Administratoren ein.

So bereiten Sie Konten und Gruppen auf dem Operations Manager-Server vor

  1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über lokale Administratorrechte verfügt, beim Server an, auf dem Operations Manager 2007 installiert werden soll.

  2. Öffnen Sie im Tool Computerverwaltung unter Lokale Benutzer und Gruppen die Gruppe Administratoren, und fügen Sie die globale Sicherheitsgruppe für Operations Manager-Administratoren hinzu, die Sie in Schritt 2 "Vorbereiten von Konten und Gruppen in Active Directory" erstellt haben. Fügen Sie überdies die Konten hinzu, die Sie zur Verwendung als Verwaltungsserver-Aktionskonto, SDK- und Konfigurationsdienstkonto, Datenlesekonto und Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge erstellt haben.

  3. Melden Sie sich ab und wieder an, und verwenden Sie für die neuerliche Anmeldung das Konto des Operations Manager-Administrators (beispielsweise "OpsMgrAdmin").

Überprüfen Ihrer SQL Server-Installation

Bei dieser Vorgehensweise wird davon ausgegangen, dass SQL Server 2005 in der Standard- oder Enterprise-Edition bzw. SQL Server 2008 in der Standard- oder Enterprise-Edition bereits installiert wurde. Vor dem Installieren von Operations Manager 2007 R2 sollten Sie sicherstellen, dass Ihre SQL Server Reporting Services-Installation ordnungsgemäß funktioniert und der SQL Server-Serverprinzipalname korrekt eingestellt ist. Ausführliche Informationen dazu, warum Sie den SQL Server-Serverprinzipalnamen registrieren müssen, finden Sie unter Registrieren eines Dienstprinzipalnamens http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162313. Sie benötigen das Tool "setspn.exe" aus den Windows Server 2003-Supporttools, um die Registrierung des Serverprinzipalnamens zu überprüfen und gegebenenfalls manuell festzulegen. Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass "setspn.exe" auf dem Server installiert ist, auf dem Sie Operations Manager 2007 R2 installieren werden.

noteHinweis
Bei Verwendung von SQL Server Reporting Services zur Unterstützung von Operations Manager 2007 R2 dürfen keine weiteren Reporting Services-Anwendungen auf der gleichen SQL Server-Instanz installiert werden. Zudem müssen die SQL Server Reporting Services für die Ausführung im systemeigenen Modus, nicht im integrierten Sharepoint-Modus, konfiguriert sein.

So überprüfen Sie Ihre SQL Server-Installation im Hinblick auf die Unterstützung des Szenarios mit nur einem Server und nur einer Verwaltungsgruppe

  1. Bestätigen Sie in SQL Server Management Studio das Vorhandensein der ReportServer- und ReportServerTempDB-Datenbanken. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme -> Microsoft SQL Server -> SQL Server Management Studio, und stellen Sie die Verbindung mit der Standarddatenbankinstanz her. Öffnen Sie den Knoten Datenbanken, und suchen Sie die zwei Reporting Services-Datenbanken.

  2. Überzeugen Sie sich von der richtigen Konfiguration der SQL Server Reporting Services. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme -> Microsoft SQL Server -> Konfigurationstools, und klicken Sie auf Reporting Services-Konfiguration, um das Tool Berichtsserver konfigurieren zu starten. Stellen Sie eine Verbindung zu der Instanz her, auf der Sie Reporting Services installiert haben.

  3. Stellen Sie sicher, dass im linken Bereich die Elemente Serverstatus, Virtuelles Verzeichnis für den Berichtsserver, Virtuelles Verzeichnis für den Berichts-Manager, Windows-Dienstidentität, Setup der Datenbank und Initialisierung nicht als Nicht konfiguriert gekennzeichnet sind; jede andere Einstellung ist in Ordnung. Wenn Elemente die Kennzeichnung Nicht konfiguriert aufweisen, wählen Sie diese einzeln aus und befolgen dann die Konfigurationsanweisungen im rechten Bereich.

  4. Überzeugen Sie sich, dass die SQL Server Reporting Services ausgeführt werden. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und wählen Sie Systemsteuerung aus. Wählen Sie in der Systemsteuerung Verwaltung aus, und öffnen Sie das Element Dienste.

  5. Suchen Sie in der Spalte Name den Instanzdienst SQL Server Reporting Services, und überzeugen Sie sich, dass der Status Gestartet lautet und der Starttyp auf Automatisch eingestellt ist.

  6. Vergewissern Sie sich durch Navigieren zu http://<Computername>/Berichtsserver<Instanzname>, dass die Website des Berichtsservers funktioniert und zugänglich ist. Daraufhin sollte eine Seite mit der Angabe <Servername>/ReportServer<$INSTANZ> sowie der Text Microsoft SQL Server Reporting Services Version #.##.####.## angezeigt werden, wobei # der Versionsnummer Ihrer SQL Serverinstallation entspricht.

  7. Überzeugen Sie sich von der richtigen Konfiguration der Berichts-Manager-Website, indem Sie den Internet Explorer öffnen und http://<servername>/reports<instance> ansteuern.

  8. Wenn Sie auf der Report Manager-Website sind, klicken Sie auf Neuer Ordner, um einen neuen Ordner zu erstellen. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein, und klicken Sie auf OK. Stellen Sie sicher, dass der neu erstellte Ordner auf der Report Manager-Website sichtbar ist.

Weitere Informationen zum Überprüfen einer SQL Server Reporting Services-Installation finden Sie unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=137091

So überprüfen Sie, ob der SQL Server-Serverprinzipalname ordnungsgemäß registriert ist

  1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über Administratorrechte in der Domäne verfügt, bei dem Computer an, auf dem Operations Manager 2007 installiert wird.

  2. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster mithilfe der Option Als Administrator ausführen.

  3. Geben Sie im Eingabeaufforderungsfenster setspn –L <sqlservercomputername> ein, wenn das SQL-Dienstkonto dem Konto "Lokales System" oder "Netzwerkdienst" entspricht. Wenn das SQL-Dienstkonto ein Domänenkonto ist, müssen Sie setspn –L <username> eingeben.

  4. Wenn der SQL Server-Serverprinzipalname in der angezeigten Liste ordnungsgemäß registriert wurde, wird MSSQLSvc/<Vollqualifizierter Domänenname des Servers>:Portnummer des SQLServers angezeigt. Beispiel: Wenn der SQL Server-Computername "computer1.contoso.com" lautet, entspricht die Ausgabe "MSSQLSvc/computer1.contoso.com:1433", wobei "1433" der Standardport für SQL Server ist.

  5. Wenn der Serverprinzipalname nicht registriert ist, führen Sie zum Registrieren des Serverprinzipalnamens den Befehl setspn –A <servername> aus.

  6. Wenn der Serverprinzipalname zwar aufgeführt wird, aber falsch ist, führen Sie setspn –R <servername> aus, um ihn ordnungsgemäß zu registrieren.

Installieren der Operations Manager 2007 R2-Einzelserverkonfiguration

Mit der Voraussetzungsprüfung wird nur ermittelt, ob die Mindestanforderungen in Bezug auf Komponenten und Konfiguration erfüllt sind. Wenn Sie beispielsweise Operations Manager 2007 R2 unter Windows Server 2008 installieren, meldet die Voraussetzungsprüfung die Bewertung Erfolgreich, da die Installation und Ausführung von Windows Server 2008 durch Operations Manager 2007 R2 unterstützt wird.

So verwenden Sie den Prerequisite Viewer bei Einzelserverkonfigurationen

  1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über Operations Manager- und lokale Administratorrechte verfügt, beim Server an, auf dem Operations Manager 2007 installiert werden soll.

  2. Führen Sie auf Ihrem Installationsmedium SetupOM.exe aus, um den Assistenten System Center Operations Manager 2007 R2-Setup zu starten.

  3. Klicken Sie auf der Seite Start unter der Überschrift Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten.

  4. Wählen Sie im Feld Komponenten alle Optionen für Betriebsdatenbank, Server, Konsole, Power Shell, Webkonsole, Berichterstattung sowie Data Warehouse aus, und klicken Sie dann auf Prüfen.

    noteHinweis
    Bei Auswahl aller Komponenten wird vom Prerequisite Viewer geprüft, ob die Mindestkomponenten von Windows Server 2003 SP1, SQL Server 2005 SP1 oder höher, SQL Server Reporting Services SP1, MDAC, Version 2.80.1022.0 oder höher, .NET Framework, Version 2.0, .NET Framework 3.0-Komponenten und Windows PowerShell vorhanden sind. Wenn Sie unter Windows Server 2008 installieren, wird von der Software geprüft, ob IIS 7 installiert ist und die IIS 7 Windows-Authentifizierung konfiguriert ist. Zusätzlich müssen Sie sicherstellen, dass der IIS 6-Abwärtskompatibilitätsmodus aktiviert ist. Außerdem wird geprüft, ob der WWW-Dienst ausgeführt wird und für den automatischen Startmodus vorgesehen ist.

    noteHinweis
    Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, die Leistung ist dann jedoch möglicherweise beeinträchtigt. Weisen Komponenten den Status Fehlgeschlagen auf, kann die Installation vorerst nicht fortgesetzt werden. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, und installieren bzw. reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten. Führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. Klicken Sie auf eine beliebige Zeile, um weitere Informationen und Schritte zur Problembehebung anzuzeigen.

    noteHinweis
    In einer Verwaltungsgruppe können mehrere Betriebskonsolen installiert werden. Jede davon greift auf den Stammverwaltungsserver (RMS) zu. Wenn einer der Server ausfällt, auf denen die Betriebskonsole installiert wurde, können Sie weitere Konsolen auf anderen Servern oder Arbeitsstationen hinzufügen und verwenden, um die Verbindung mit dem Stammverwaltungsserver herzustellen und Verwaltungsaufgaben zu erledigen. In diesem Szenario können Sie bei Bedarf Betriebskonsolen auf Clientcomputern installieren.

  5. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen.

    CautionVorsicht
    Operations Manager 2007 bietet keine Unterstützung zum Umbenennen von Servern oder Ändern des DNS-Namespaces, in dem sich der Server befindet, wenn erst einmal Operations Manager-Serverrollen installiert wurden. Für eine derartige Umbenennung müssen Sie zunächst alle Operations Manager 2007-Serverrollen deinstallieren.

So installieren die Serverkomponenten

  1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über Operations Manager-, lokale und SQL-Administratorrechte verfügt, beim Server an, auf dem Operations Manager 2007 installiert werden soll.

    noteHinweis
    Ein Konto mit lokalen Administratorrechten muss verwendet werden, da während des Setupverfahrens Dienste, Ordnerstrukturen, SQL-Datenbanken, SQL-Anmeldungen und SQL-Rollen erstellt werden.

  2. Führen Sie die Datei SetupOM.exe auf den Installationsmedien aus, um den Setup-Assistenten für den System Center Operations Manager 2007 R2-Agent zu starten.

  3. Klicken Sie auf der Seite Start unter der Überschrift Installieren auf Operations Manager 2007 R2 installieren, um den Operations Manager 2007-Setup-Assistenten zu starten.

  4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen des Setup-Assistenten auf Weiter.

  5. Lesen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die betreffenden Bedingungen, wählen Sie die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie Ihren 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter.

  7. Überzeugen Sie sich, dass auf der Seite Benutzerdefinierte Installation für alle Komponenten die Option Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert ausgewählt ist. Wenn Sie das Installationsverzeichnis ändern möchten, klicken Sie auf Durchsuchen, geben den entsprechenden Pfad- und Ordnernamen ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Geben Sie auf der Seite Verwaltungsgruppenkonfiguration im Feld Verwaltungsgruppenname den gewünschten Verwaltungsgruppennamen ein.

    noteHinweis
    Dieser Name kann nach der Einstellung nicht mehr geändert werden. Der Verwaltungsgruppenname darf keines der folgenden Zeichen enthalten ( ) ^ ~ : ; . ! ? " , ' ` @ # % \ / * + = $ | & [ ] <>{} und keine führenden bzw. nachstehenden Leerzeichen aufweisen. Falls Sie planen, mehrerer Operations Manager 2007 R2-Verwaltungsgruppen zu verbinden, sollte der Name innerhalb des Unternehmens eindeutig sein.

  9. Klicken Sie im Feld Operations Manager-Administratoren konfigurieren auf Durchsuchen, um die globale Sicherheitsgruppe für Operations Manager-Administratoren auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter.

  10. Wählen Sie bei Bedarf auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz die SQL Server-Datenbank aus der Dropdownliste aus. In der Dropdownliste wird der Instanzname der SQL Server-Datenbank aufgeführt, der bei der Installation von SQL Server erstellt wurde. Dieser Name muss dem Server entsprechen, auf dem Sie die Installation durchführen. Klicken Sie auf Weiter.

    noteHinweis
    Der SQL Server-Port muss der bei der SQL-Installation gemachten Angabe entsprechen, standardmäßig ist das 1433. Die Eingabe des falschen Ports führt zu einem Installationsfehler, sodass der vorherige Zustand wiederhergestellt wird. In diesem Fall müssen Sie die Installation wiederholen und den richtigen Port eingeben.

    noteHinweis
    Das Standarduhrzeitformat für die OperationsManager-Datenbank wird in der SQL Server-Konfiguration eingestellt. Informationen zu SQL Server finden Sie unter Microsoft SQL Server http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=162007 in der TechNet-Bibliothek.

  11. Auf der Seite Datenbank- und Protokolldateioptionen können Sie die Standardeinstellung OperationsManager für den SQL-Datenbanknamen übernehmen oder diesen ändern. Es wird empfohlen, die Standardeinstellung zu übernehmen. Geben Sie in das Feld Datenbankgröße einen geeigneten Wert ein, oder übernehmen Sie die Standardeinstellung 1000 MB.

  12. In den Feldern Datendateipfad und Protokolldateipfad wird angezeigt, wo die Operations Manager-Datenbank und die Protokolldateien installiert werden. Die Standardeinstellung ist das Installationsverzeichnis von SQL Server auf dem Computer. Wenn Sie zusätzliche Partitionen oder Laufwerke erstellt haben, um die Datenbank- und Protokolldateien zu trennen, klicken Sie auf Erweitert, um die entsprechenden Laufwerks-, Pfad- und Dateinamen einzugeben. Andernfalls klicken Sie auf Weiter.

  13. Übernehmen Sie auf der Seite Verwaltungsserver-Aktionskonto die Standardoption Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des Verwaltungsserver-Aktionskontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

    noteHinweis
    Weitere Informationen dazu, welche Konten als Verwaltungsserver-Aktionskonto sowie SDK- und Konfigurationskonto verwendet werden sollten, finden Sie im Operations Manager-Sicherheitshandbuch unter (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=91153). Bei Verwendung eines domänenbasierten Kontos ist es viel einfacher, später die Ermittlung und eine Agent-Pushinstallation durchzuführen als mit einem lokalen Systemkonto. Weitere Informationen über die Agentinstallation finden Sie unter Überwachung durch Agents und ohne Agents.

  14. Wählen Sie auf der Seite SDK- und Konfigurationsdienstkonto die Option Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des SDK- und Konfigurationsdienstkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

    noteHinweis
    Da alle Komponenten auf einem Server installiert werden, können Sie die Option Lokales Systemkonto auswählen. Bei Verwendung eines domänenbasierten Kontos können Sie jedoch später der Verwaltungsgruppe andere Verwaltungsserver hinzufügen.

    noteHinweis
    Wenn nach dem Klicken auf Weiter ein Kontoüberprüfungsfehler gemeldet wird, haben Sie sich entweder beim Eingeben der Anmeldeinformationen verschrieben, oder das SDK- und Konfigurationsdienstkonto wurde nicht der lokalen Administratorgruppe hinzugefügt.

  15. Übernehmen Sie auf der Seite Authentifizierungskonfiguration für Webkonsole die Standardauswahl Windows-Authentifizierung verwenden (empfohlen), falls die Webkonsole hauptsächlich von Intranet-basierten Clients verwendet wird. Wählen Sie Formular-Authentifizierung verwenden aus, wenn Sie beabsichtigen, die Webkonsole für die Verwendung über das Internet bereitzustellen. Klicken Sie dann auf Weiter.

    noteHinweis
    Durch Auswahl der Formular-Authentifizierung allein wird die Webkonsole nicht für Internet-basierte Benutzer verfügbar gemacht. Hierfür sind weitere Schritte und Infrastrukturmaßnahmen erforderlich.

  16. Auf der Seite Fehlerberichte für Operations Manager können Sie wahlweise die Option Möchten Sie Fehlerberichte an Microsoft senden? auswählen. Klicken Sie auf Weiter.

    noteHinweis
    Die Fehlerberichtauswahl hat keine Auswirkungen auf die Bereitstellung oder Funktionalität der Ausnahmeüberwachung ohne Agent in Operations Manager 2007 R2.

  17. Auf der Seite Microsoft Update können Sie wahlweise die Option Microsoft Update verwenden, wenn ich nach Aktualisierungen suche (empfohlen) auswählen. Klicken Sie dann auf Weiter.

  18. Geben Sie auf der Seite Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie an diesem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter.

  19. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren, wenn Sie mit der Installation fortfahren möchten.

  20. Übernehmen Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten die Auswahl der Standardoptionen Verschlüsselungsschlüssel sichern und Konsole starten, und klicken Sie auf Fertig stellen. Die Betriebskonsole und der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels werden gestartet.

    noteHinweis
    Wenn ein Installationsfehler auftritt, werden ein Link zum Öffnen des Installationsprotokolls sowie ein Wert zur Suche im Protokoll angegeben.

    noteHinweis
    Beim Deinstallieren der Serverkomponenten werden das Operations Manager-Ereignisprotokoll und der Operations Manager-Installationsordner (Standard: %Programme%\Microsoft System Center Operations Manager 2007) nicht gelöscht. Dies ist systembedingt.

Nach Abschluss der Installation wird die Betriebskonsole gestartet. Wenn die Betriebskonsole nicht erfolgreich gestartet oder eine Aufforderung zur Eingabe von Anmeldeinformationen angezeigt wird, sind Sie wahrscheinlich nicht mit einem Konto angemeldet, das Mitglied der Operations Manager-Sicherheitsgruppe Administratoren ist.

So verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels für den Stammverwaltungsserver

  1. Klicken Sie auf der Seite Einführung auf Weiter.

  2. Wählen Sie auf der Seite Sichern oder wiederherstellen? die Option Verschlüsselungsschlüssel sichern aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  3. Geben Sie auf der Seite Speicherort angeben einen gültigen Pfad für die Verschlüsselungsschlüsseldatei an, und klicken Sie auf Weiter.

  4. Geben Sie auf der Seite Kennwort angeben ein achtstelliges Kennwort zum Schutz der Verschlüsselungsschlüsseldatei ein, und klicken Sie auf Weiter, um den Sicherungsvorgang zu starten.

  5. Klicken Sie auf der Seite Sicherung mit sicherem Speichern abgeschlossen auf Fertig stellen.

Bestätigen der Integrität der Verwaltungsgruppe

Inzwischen wurden die Kernrollen der Stammverwaltungsserver-Verwaltungsgruppe, nämlich OperationsManager-Datenbank, Betriebskonsole, PowerShell und Webkonsole, installiert. Die Reporting Services und die Überwachungssammeldienste werden separat installiert. Weitere Informationen über Reporting Services und über die Überwachungssammeldienste finden Sie in den Abschnitten Bereitstellen der Berichterstattung im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe und Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS). Vor der Bereitstellung von Agents und dem Import von Management Packs müssen Sie die Integrität der Verwaltungsgruppe bestätigen.

So bestätigen Sie die Integrität der Verwaltungsgruppe

  1. Erweitern Sie in der Betriebskonsole in der Ansicht Überwachung den Ordner Operations Manager und den Unterordner Verwaltungsserver.

  2. Wählen Sie im Ordner Verwaltungsserver die AnsichtVerwaltungsserverstatus aus. Überzeugen Sie sich, dass der Integritätsstatus des Stammverwaltungsservers als Fehlerfrei angegeben wird. In dieser Ansicht wird der Integritätsstatus aller Rollen überwacht, die auf dem Verwaltungsserver installiert sind. Hierzu werden Einträge für den Status des Sammlungsverwaltungsservers und des Gatewayverwaltungsservers angezeigt.

  3. Öffnen Sie SQL Server Management Studio, erweitern Sie den Ordner Datenbanken, und überzeugen Sie sich, dass die Datenbank OperationsManager existiert und online ist.

  4. Erweitern Sie die OperationsManager-Datenbank und den Ordner Sicherheit, und wählen Sie den Unterordner Benutzer aus. Überzeugen Sie sich, dass das Verwaltungsserver-Aktionskonto und das SDK- und Konfigurationsdomänenkonto bestehen.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verwaltungsserver-Aktionskonto, und rufen Sie die dazugehörigen Eigenschaften auf. Prüfen Sie, ob im Feld Mitgliedschaft in Datenbankrollen das Verwaltungsserver-Aktionskonto als Mitglied der SQL-Rollen db_datareader, db_datawriter und dbmodule_users aufgeführt wird.

  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das SDK- und Konfigurationsdienstkonto, und rufen Sie die dazugehörigen Eigenschaften auf. Prüfen Sie, ob im Feld Mitgliedschaft in Datenbankrollen das SDK- und Konfigurationsdienstkonto als Mitglied der SQL-Rollen configsvc_users, db_datareader, db_datawriter, db_ddladmin und sdk_users aufgeführt wird.

So bestätigen Sie die Integrität der Webkonsole

  • Klicken Sie im Menü Start auf Alle Programme, zeigen Sie auf System Center Operations Manager 2007 R2, und wählen Sie Webkonsole aus. Überzeugen Sie sich davon, dass die Webkonsole erfolgreich gestartet wird.

    noteHinweis
    Die Standard-URL der Webkonsole lautet http://<Servername>:51908. Sie kann in der Betriebskonsole über die Verwaltungsansicht, das Objekt für Einstellungen und die Eigenschaften der Webadresse eingestellt werden.

 
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