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Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials

Letzte Aktualisierung: Mai 2010

Betrifft: System Center Essentials 2010

Benachrichtigungen sind Nachrichten, die bei Auftreten einer Warnung in einem überwachten System automatisch gesendet werden. Um eine Benachrichtigung in Essentials 2010 zu konfigurieren, müssen Sie zunächst das Format der Benachrichtigung wählen, dann definieren, welche Informationen die Benachrichtigung enthalten soll, und schließlich festlegen, wer die Benachrichtigungen erhalten soll. Jede dieser Definitionen muss in dieser Reihenfolge erstellt werden.

Die Wahl des Formats der Benachrichtigung wird als Aktivieren eines Benachrichtigungskanals bezeichnet. Zu den verfügbaren Benachrichtigungskanälen zählen Befehl, E-Mail, SMS und Instant Messaging. Auf einem Befehlskanal kann ein Skript oder eine ausführbare Datei ausgeführt werden. Nach der Aktivierung des Benachrichtigungskanals müssen Sie mindestens einen Benachrichtigungsabonnenten erstellen. Dann können Sie ein Benachrichtigungsabonnement erstellen, das definiert, wann und von welchen Gerät Benachrichtigungen gesendet werden können sowie an wen und über welche Kanäle sie gesendet werden sollen. Sie können die Empfänger von Benachrichtigungen durch Gruppenmitgliedschaft, Objekttypen und Warnungskriterien wie Schweregrad, Priorität, Auflösungsstatus und sogar Warnungskategorie einschränken, und Sie können die Warnungsalterung konfigurieren.

Benachrichtigungskanal

Für das Senden von Benachrichtigungen nutzt Essentials 2010 eine Vielzahl von Kanälen, z. B. Befehle, E-Mails, SMS und Instant Messaging. Länge und Format der Nachricht variieren je nach dem Medium, über das die Benachrichtigung empfangen wird.

Die von der Benachrichtigungsfunktion von Essentials 2010 unterstützten Protokollen können mit verschiedensten E-Mail-, Instant Messaging- und SMS-Systemen zusammenarbeiten. Essentials 2010 unterstützt den E-Mail-Versand über das SMTP-Protokoll (Simple Mail Transfer Protocol) sowie über das SIP-Protokoll (Session Initiation Protocol) und den Short Message Service (SMS), der die Übertragung kurzer Textnachrichten an und von Mobiltelefone(n) unterstützt.

Darüber hinaus können eine Benachrichtigung so konfigurieren, dass anstelle des Versands einer Benachrichtigung oder zusätzlich dazu ein Befehl ausgeführt wird. Ein Befehl kann einen Pfad zu einer Anwendung oder einem Skript angeben, die/das die Ausführung grundlegender Funktionen zur Behebung eines bestimmten Fehlers veranlassen kann.

Inhalt von Benachrichtigungen

Essentials 2010-Administratoren können den Inhalt und die Länge einer Benachrichtigung konfigurieren. Essentials 2010 unterstützt zwei standardmäßige Nachrichtenformate: kurz und ausführlich Das standardmäßige Kurzformat umfasst nur einen Betreff und ist ausgelegt für Kanäle und Geräte mit geringer Bandbreite wie Instant Messaging und Pager. Das standardmäßige ausführliche Format umfasst einen Betreff und einen Nachrichtentext. Dieses Format ist ausgelegt für Benachrichtigungskanäle mit größerer Bandbreite, z. B. für E-Mails.

Essentials 2010 benutzt Variablen für die Definition des Betreffs und des Textinhalts einer Benachrichtigung. Eine Variable ist beispielsweise $Alert Name$. Diese Variable wird durch den Namen der Warnung ersetzt, die die Benachrichtigung ausgelöst hat. Ein Administrator kann die Standardangaben für die kurze und die ausführliche Nachricht beibehalten oder den Betreff und den Inhalt einer Benachrichtigung ändern.

Administratoren können festlegen, dass Benachrichtigungen im Rotationsverfahren an bestimmte Abonnenten gesendet werden. Außerdem unterstützt Essentials 2010 verschiedene Benachrichtigungskanäle und -endpunkte mit einer Vielzahl von Zustellprotokollen und -formaten. Einige Bediener bevorzugen beispielsweise den Empfang von Benachrichtigungen auf einem Pager, während andere Benachrichtigungen lieber per E-Mail erhalten.

Benachrichtigungsabonnent

Als Abonnent wird der Benutzer bezeichnet, der die Benachrichtigung erhält. In Essentials 2010 können Sie Abonnenten anhand einer Liste oder auf Basis der Gruppenmitgliedschaft definieren.

Die manuelle Erstellung einer Liste ist das einfachste Verfahren zu Definition von Benachrichtigungsabonnenten. Benutzen Sie dieses Verfahren, wenn sich die Empfängerliste nicht ändert. Ein weniger arbeitsaufwändiges Verfahren ist die Verwendung der Gruppenmitgliedschaft. Wenn Sie Essentials 2010 in einer Active Directory-Netzwerkumgebung einsetzen, können Sie auf Basis der Gruppenmitgliedschaft festlegen, wer Benachrichtigungen erhält. Zudem können in Active Directory-Konten alle Kontaktdaten einschließlich E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Pagerinformationen gespeichert werden. Bei der Integration von Active Directory wird Essentials 2010 bei jeder Änderung der Kontaktdaten eines Kontos automatisch informiert.

Siehe auch

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