BDD 2007: Handbuch zur Lite Touch-Installation

Einführung

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Dieses Handbuch enthält ausführliche Informationen zur Verwendung von BDD 2007 für die Bereitstellung von Windows Vista, Windows XP Professional, Windows XP Tablet PC Edition und dem 2007 Office System. In diesem Dokument wird gezeigt, wie der automatisierte Bereitstellungsprozess ausgeführt werden sollte, um ältere Windows-Betriebssysteme erfolgreich durch Windows XP oder Windows Vista zu ersetzen.

Hinweis   In BDD 2007 verwenden die ZTI- und LTI-Prozesse einen gemeinsamen Skriptsatz.

Dieser Prozess nutzt und kombiniert die Ergebnisse der anderen Prozesse in BDD 2007, um folgende Aufgaben auszuführen:

  • Sammeln der Hardware- und Softwarebestandsinformationen mithilfe von Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003 mit Service Pack 2 (SP2).

  • Migrieren vorhandener Benutzerprofilinformationen mit USMT Version 3.0.

  • Konfigurieren von Windows DS, um die Windows PE-Umgebung zu starten.

  • Installieren eines Windows Vista-, Windows XP Professional- oder Windows XP Tablet PC Edition-Betriebssystemabbilds auf Zielcomputern mithilfe von Deployment Workbench, BDD 2007-Skripts und anderen BDD 2007-Bereitstellungstools und -technologien.

  • Überwachen des Bereitstellungsprozesses mithilfe von Microsoft Operations Manager (MOM) 2005 und des Zero Touch Installation Management Packs.

  • Optional: Kopieren vorhandener Benutzerdaten und Einstellungen vom Zielcomputer auf einen einem Netzwerkbereitstellungsserver.

  • Optional: Erstellen eines Sicherungsabbilds des Zielcomputers lokal oder in einem freigegebenen Ordner auf einem Server.

  • Optional: Erneutes Partitionieren und Formatieren der primären Festplatte (Szenarios „Neuer Computer“ und „Computer ersetzen“).

    Vorsicht   BDD 2007 stellt separaten Support für die Partitionierung und Formatierung der gesamten Festplatte in Szenarios des Typs „Neuer Computer“ bereit. Eine Bearbeitung des Skripts „ZTIdiskpart.txt“ zum Erstellen mehrerer Partitionen ist zwar möglich, die möglichen Auswirkungen müssen jedoch zuvor geprüft werden.

  • Installieren eines Windows Vista-Betriebssystemabbilds, das Unternehmensanwendungen wie z. B. die verschiedenen Microsoft Office 2003-Editionen oder das 2007 Office System umfasst.

  • Dynamisches Installieren von Anwendungen, die spezifisch für das Zielcomputermodell sind, z. B. DVD-Software.

  • Automatisches Installieren von Softwarepaketen, die spezifisch für den Benutzer des Computers sind.

  • Optional: Wiederherstellen der Benutzerdaten und Einstellungen, die zuvor auf dem Netzwerkbereitstellungsserver gespeichert waren.

Außerdem bietet dieser Prozess Hilfestellungen dazu, wo Bereitstellungsserver und andere Planungsinformationen platziert werden können.

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Voraussetzungen Voraussetzungen
Informationsquellen und Referenzen Informationsquellen und Referenzen

Voraussetzungen

Das Installieren, Konfigurieren und Verwenden dieses Prozesses für die Bereitstellung von Windows-Betriebssystemen erfordert Personal, das bestimmte Voraussetzungen kennt und erfüllt. Die Personen, die diesen Bereitstellungsprozess ausführen, sollten mit folgenden Tools und Konzepten vertraut sein:

  • USMT 3.0

  • MOM 2005

  • Windows DS

  • Microsoft Windows Server® 2003 mit SP1 oder höher

  • Windows PE Version 2.0

  • Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) Version 5.0

  • Netzwerkinfrastruktur, einschließlich Router, Switches und Firewalls

  • Netzwerkdienstinfrastruktur, einschließlich Domain Name Systems (DNS), Dynamic Host Configuration-Protokoll (DHCPS), Windows Internet Naming Service (WINS) und Remotezugriff

  • Microsoft Active Directory®-Verzeichnisdienstinfrastruktur, einschließlich des logischen und physischen Aufbaus der Infrastruktur

  • Serverkapazitätsplanung

  • Erstellung von Abbildern für den Zielcomputer

  • Automatisierte Anwendungsinstallation

Hinweis   Der Task Sequencer, der in BDD 2007-Bereitstellungen verwendet wird, erfordert, dass die Berechtigung „Create Global Object“ den Benutzern zugewiesen wird, die Deployment Workbench und den Bereitstellungsprozess ausführen. Diese Berechtigung ist normalerweise für Konten der administrativen Ebene verfügbar (es sei denn, sie wurde explizit entfernt). Auch das Sicherheitsprofil „Specialized Security – Limited Functionality (SSLF)“ entfernt die Berechtigung „Create Global Object“ und sollte daher nicht auf Computer angewendet werden, die mithilfe von BDD 2007 bereitgestellt werden.

Informationsquellen und Referenzen

Folgende Ressourcen sind für die Schulung von Bereitstellungsteams verfügbar:

  • Handbuch für das Feature-Team für das Computerabbilderstellungssystem (in BDD 2007 enthalten)

  • Handbuch für das BereitstellungsFeature-Team (in BDD 2007 enthalten)

  • Handbuch zur Zero Touch-Bereitstellung (in BDD 2007 enthalten)

  • Konfigurationshandbuch für die Bereitstellung (in BDD 2007 enthalten)

  • Handbuch für Bereitstellungskonfigurationsbeispiele (in BDD 2007 enthalten)

  • Konfigurationsübersicht (in BDD 2007 enthalten)

  • Handbuch für das Feature-Team für Benutzerstatusmigration (in BDD 2007 enthalten)

  • Windows Deployment Services Update , Step-by-Step Guide (in Windows DS enthalten; auf Englisch)

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