BDD 2007: MOM 2005 Management Pack für BDD

Bereitstellen des BDD Management Packs

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Dieser Abschnitt enthält einen Überblick über die Funktionsweise des BDD Management Packs. Er bietet außerdem detaillierte Anweisungen zum Setup, einschließlich Konfigurationsregeln, Anpassen der Überwachung von BDD 2007-Ereignissen und Einrichten der Berichterstattung.

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Übersicht über das BDD Management Pack Übersicht über das BDD Management Pack
Installieren des Management Packs Installieren des Management Packs
Konfigurieren von Agentcomputern für die Ausführung in Szenarios mit niedrigen Berechtigungen Konfigurieren von Agentcomputern für die Ausführung in Szenarios mit niedrigen Berechtigungen

Übersicht über das BDD Management Pack

Das BDD Management Pack überwacht SMS-Statusmeldungen, die von SMS 2003 und vom SMS OSD Feature Pack generiert und dem zentralen SMS-Standortserver gemeldet werden. Das Management Pack überwacht auch Ereignisse, die direkt von den BDD 2007-Skripts generiert werden. Diese Ereignisse werden auf den zentralen SMS-Standortservern und BDD 2007-Ereignissammlungsservern aufgezeichnet.

Die MOM-Agents auf diesen zentralen SMS-Standortservern und BDD 2007-Ereignissammlungsservern sammeln diese Ereignisse und leiten sie zur Speicherung in der MOM-Datenbank weiter. Weitere Informationen zur Bereitstellung der Agents auf den zentralen SMS-Standortservern und BDD-Ereignissammlungsservern finden Sie unter „Discovering Computers and Deploying MOM Agents“ (in englischer Sprache) im Bereitstellungshandbuch zu Microsoft Operations Manager 2005 unter http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/mom/mom2005/Library/36c08d59-1b67-42c9-b152-98f78b3bc608.mspx.

Weitere Informationen zur Installation der MOM-Berichterstattung finden Sie in „Deploying MOM 2005 Reporting“ (in englischer Sprache) im Microsoft Operations Manager 2005-Bereitstellungshandbuch unter http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/mom/mom2005/Library/ea01004b-d5b4-4879-955d-6e0910a883bd.mspx.

Hinweis   Für die korrekte Funktionsweise der BDD Management Pack-Berichte ist Microsoft SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 1 (SP1) oder eine spätere Version erforderlich.

Der Prozess zum Aufzeichnen von BDD 2007-Ereignissen, die von den BDD 2007-Skripts in der MOM-Datenbank erstellt werden (siehe Abbildung 1), läuft folgendermaßen ab:

  1. Die BDD 2007-Skripts identifizieren ein Ereignis, das aufgezeichnet werden muss.

  2. Die BDD 2007-Skripts zeichnen das Ereignis in der BDD 2007-Protokolldatei auf, die in den freigegebenen Ordnern auf BDD 2007-Ereignissammlungsservern gespeichert ist.

  3. MOM-Agents, die auf den BDD 2007-Ereignissammlungsservern ausgeführt werden, sammeln die Ereignisse und senden sie an die MOM-Verwaltungsserver.

  4. MOM-Verwaltungsserver zeichnen das Ereignis in der MOM-Datenbank auf.

  5. MOM-Verwaltungsserver zeichnen Ereignisse in der MOM-Data Warehouse-Datenbank auf, die die Berichte im Management Pack verwenden.

Abbildung 1. Prozess für die Aufzeichnung von BDD 2007-Ereignissen in der MOM-Datenbank

Hinweis   Obwohl in Abbildung 1 ZTI für einige der Namen verwendet wird, ist der beschriebene Prozess für ZTI- und Lite Touch Installation (LTI)-Bereitstellungen identisch.

Der Prozess für die Aufzeichnung von Ereignissen, die von SMS 2003 und vom SMS OSD Feature Pack in der MOM-Datenbank erstellt werden (siehe Abbildung 2), läuft folgendermaßen ab:

  1. SMS 2003 oder das SMS OSD Feature Pack identifizieren ein Ereignis, das generiert werden muss.

  2. SMS 2003 oder das SMS OSD Feature Pack senden das Ereignis über die SMS-Serverhierarchie als Statusmeldung.

  3. MOM-Agents, die auf den SMS-Standortservern ausgeführt werden, sammeln die Ereignisse und senden sie an die MOM-Verwaltungsserver.

  4. MOM-Verwaltungsserver zeichnen das Ereignis in der MOM-Datenbank auf.

  5. MOM-Verwaltungsserver zeichnen Ereignisse in der MOM-Data Warehouse-Datenbank auf, die die Berichte im Management Pack verwenden.

Abbildung 2. Prozess für die Aufzeichnung von SMS-bezogenen Ereignissen in der MOM-Datenbank

Installieren des Management Packs

Bei der Installation des BDD Management Packs wird vorausgesetzt, dass MOM 2005 installiert wurde. Die MOM 2005-Berichterstattung muss für die Verwendung der Berichte im Management Pack installiert sein.

So installieren Sie das BDD Management Pack

  1. Konfigurieren Sie die globalen Einstellungen für MOM 2005.

  2. Konfigurieren Sie die Ereignissammlungsserver.

  3. Weisen Sie dem MOM-Aktionskonto die entsprechenden Berechtigungen zu.

  4. Kopieren Sie die Management Pack-Dateien auf die MOM-Verwaltungsserver in der MOM 2005-Infrastruktur.

  5. Importieren Sie das Management Pack in MOM 2005.

  6. Konfigurieren Sie die Management Pack-Regelgruppen.

  7. Passen Sie die Management Pack-Regeln an.

  8. Konfigurieren Sie die Management Pack-Benachrichtigungsgruppen.

  9. Konfigurieren Sie die Datei „CustomSettings.ini“.

Konfigurieren der globalen Einstellungen für MOM 2005

MOM 2005 enthält Konfigurationseinstellungen, die sich auf alle MOM-Verwaltungsserver in einer Verwaltungsgruppe auswirken. Damit das Management Pack korrekt funktioniert, müssen die Teammitglieder Änderungen an diesen Einstellungen vornehmen.

Die folgenden MOM 2005-Konfigurationseinstellungen müssen geändert werden:

  • Ausführen von benutzerdefinierten Antworten auf Verwaltungsservern deaktivieren. Die Verwaltungsserver müssen für die Ausführung benutzerdefinierter Antworten konfiguriert sein, da das Management Pack benutzerdefinierte Antworten verwendet, um der MOM-Datenbank neue Clientcomputer hinzuzufügen.

  • Verhindern, dass der Agent Proxyvorgänge für andere Computer oder Netzwerkgeräte ausführt. Ermöglichen Sie MOM-Agents, Ereignisse im Namen anderer Computer zu generieren, da das Management Pack diese Funktion verwendet, um MOM-Ereignisse im Namen der Clientcomputer zu erstellen.

Konfigurieren Sie diese Einstellungen in den globalen Einstellungen für MOM 2005 für alle Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe (es sei denn, auf einzelnen Verwaltungsservern sind unterschiedliche Einstellungen konfiguriert).

Hinweis   Wenn eine globale Aktivierung dieser Einstellungen nicht erwünscht ist, konfigurieren Sie diese Einstellungen auf individuellen Verwaltungsservern, oder erstellen Sie eine andere Verwaltungsgruppe für die Überwachung von BDD 2007-Bereitstellungen.

So konfigurieren Sie die globalen Einstellungen in MOM 2005

  1. Klicken Sie auf einem Computer, auf dem die MOM-Administratorkonsole installiert ist, auf Start, und zeigen Sie auf Alle Programme. Zeigen Sie auf Microsoft Operations Manager 2005, und klicken Sie auf Administratorkonsole.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Microsoft Operations Manager(servername) (wobei servername der Name des MOM-Verwaltungsservers ist).

  3. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur das Element Verwaltung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Globale Einstellungen, und klicken Sie anschließend auf Globale Einstellungen.

  4. Deaktivieren Sie in der Registerkarte Sicherheit das Kontrollkästchen Ausführen von benutzerdefinierten Antworten auf Verwaltungsservern deaktivieren, und klicken Sie auf OK.

  5. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Globale Einstellungen, und klicken Sie anschließend auf Agenteinstellungen.

  6. Deaktivieren Sie in der Registerkarte Sicherheit das Kontrollkästchen Verhindern, dass der Agent Proxyvorgänge für andere Computer oder Netzwerkgeräte ausführt, und klicken Sie auf OK.

Konfigurieren der Ereignissammlungsserver

Die BDD 2007-Skripts schreiben Ereignisse in einen freigegebenen Ordner auf Servern, die als Ereignissammlungsserver bezeichnet werden. Geben Sie die Ereignissammlungsserver mithilfe der EventShare-Parameter in der Datei „CustomSettings.ini“ an. Der EventShare-Parameter gibt einen UNC-Pfad (Universal Naming Convention) zu einem freigegebenen Ordner an, in dem die BDD 2007-Skripts Ereignisse aufzeichnen.

Die Regel für die Erstellung von ZTI-Ereignissen und Ermittlungsdaten sammelt die Ereignisse regelmäßig aus den Ereignissammlungsservern und erstellt entsprechende Ereignisse in der MOM-Datenbank. Die Regel für die Erstellung von ZTI-Ereignissen und Ermittlungsdaten listet die Computer in der ZTI-Ereignissammlungsserver-Computergruppe auf, um die Ereignisse zu sammeln.

So konfigurieren Sie die Ereignissammlungsserver

  1. Erstellen Sie den freigegebenen Ereignisordner auf den Ereignissammlungsservern.

  2. Konfigurieren Sie die Berechtigungen des freigegebenen Ereignisordners.

  3. Konfigurieren Sie die CustomSettings.ini-Datei, um die entsprechenden Ereignissammlungsserver zu verwenden.

Erstellen des freigegebenen Ereignisordners

Erstellen Sie als ersten Schritt der Konfiguration der Ereignissammlungsserver einen freigegebenen Ordner, in dem die Ereignisse gespeichert werden sollen. Normalerweise ist der Ereignissammlungsserver derselbe Server, auf dem sich die freigegebenen Ordner für Benutzerstatus-Migrationsdaten (MigData) und Bereitstellungsprotokolle (Logs) befinden. Weitere Informationen zu diesen freigegebenen Ordnern finden Sie unter „Creating Additional Shared Folders“ (in englischer Sprache) im Installationshandbuch zu Zero Touch.

So erstellen Sie einen freigegebenen Ereignisordner

  1. Identifizieren Sie einen vorhandenen Computer, oder installieren Sie einen neuen Computer als Ereignissammlungsserver.

  2. Erstellen Sie einen Ordner „C:\Ereignisse“ auf dem Server, der in Schritt 1 identifiziert wurde, und geben Sie den Ordner daraufhin als Ereignisse frei.

Hinweis   Wenn der Ordner an einem anderen Speicherort als C:\Ereignisse erstellt wird, ändern Sie die Regel für die Erstellung von ZTI-Ereignissen und Ermittlungsdaten für das Management Pack, um auf den Speicherort des erstellten Ordners zu verweisen.

Konfigurieren der Berechtigungen des freigegebenen Ereignisordners

Nachdem der freigegebene Ereignisordner erstellt wurde, konfigurieren Sie die entsprechenden Berechtigungen für den freigegebenen Ordner. Stellen Sie sicher, dass nicht autorisierte Benutzer nicht auf Benutzerstatus-Migrationsinformationen und die Bereitstellungsprotokolle zugreifen können. Nur der Computer, der die Ereignisse erstellt, sollte Zugriff auf diese Ordner haben.

So konfigurieren Sie die Berechtigungen für den freigegebenen Ordner

  1. Klicken Sie in Microsoft Windows®-Explorer mit der rechten Maustaste auf EventsFolder (wobei EventsFolder der Name des Ordners ist, der zuvor im Prozess erstellt wurde und in dem sich die Protokolldatei befindet), und klicken Sie auf Eigenschaften.

  2. Klicken Sie in der Registerkarte Sicherheit auf Erweitert.

  3. Deaktivieren Sie in der Registerkarte Berechtigungen das Kontrollkästchen Berechtigungen übergeordneter Objekte, sofern vererbbar, über alle untergeordneten Objekte verbreiten.

  4. Wenn das Dialogfeld Remove when prompted to either Copy or Remove the permission entries that were previously applied from the parent (Bei Aufforderung zum Kopieren oder Entfernen Berechtigungseinstellungen entfernen, die zuvor vom übergeordneten Objekt angewendet wurden) angezeigt wird, klicken Sie auf Entfernen.

  5. Klicken Sie in der Registerkarte Berechtigungen auf Hinzufügen.

  6. Geben Sie im Feld Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den Begriff Domänencomputer ein, und klicken Sie auf OK.

    Diese Aktion ermöglicht Domänencomputern die Erstellung von Unterordnern.

  7. Wählen Sie im Dialogfeld Permission Entry for (Berechtigungseintrag für) EventsFolder (wobei EventsFolder der Name des Orders ist, der zuvor im Prozess erstellt wurde und in dem sich die Protokolldateien befinden) und in der Liste Übernehmen für die Option This folder only (Nur dieser Ordner).

  8. Wählen Sie im Dialogfeld Permission Entry for (Berechtigungseintrag für) EventsFolder (wobei EventsFolder der Name des Orders ist, der zuvor im Prozess erstellt wurde und in dem sich die Protokolldateien befinden) und in der Liste Berechtigungen die Option Allow for the Create Files/Write Data permission (Berechtigung für das Erstellen von Dateien/Schreiben von Daten), und klicken Sie auf OK.

  9. Wiederholen Sie die Schritte 5-8, und ersetzen Sie Domänencomputer mit Domänenbenutzer.

  10. Klicken Sie in der Registerkarte Berechtigungen auf Hinzufügen.

  11. Geben Sie im Feld Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den Begriff ERSTELLER-BESITZER ein, und klicken Sie auf OK.

    Diese Aktion ermöglicht Domänencomputern und Domänenbenutzern den Zugriff auf die Unterordner, die sie erstellen.

  12. Wählen Sie im Dialogfeld Permission Entry for (Berechtigungseintrag für) EventsFolder (wobei EventsFolder der Name des Orders ist, der zuvor im Prozess erstellt wurde und in dem sich die Protokolldateien befinden) und in der Liste Übernehmen für die Option Subfolders and files only (Nur Unterordner und Dateien).

  13. Wählen Sie im Dialogfeld Permission Entry for (Berechtigungseintrag für) EventsFolder (wobei EventsFolder der Name des Orders ist, der zuvor in dem Prozess erstellt wurde, in dem die Protokolldateien gespeichert sind) und in der Liste Berechtigungen die Option Allow for the Full Control permission (Berechtigung für uneingeschränkten Zugriff), und klicken Sie auf OK.

  14. Wiederholen Sie die Schritte 10-13 für jede Gruppe, der Administratorrechte gewährt werden sollen.

    Hinweis   Beispiele für diese Gruppen sind das SMS-Netzwerkzugriffskonto und die Anmeldeinformationen, die im Windows-Bereitstellungs-Assistenten zur Verfügung gestellt werden.

Die in diesen Schritten festgelegten Berechtigungen ermöglichen einem Computer die Verbindung mit der entsprechenden Freigabe und die Erstellung eines neuen Ordners, in dem Benutzerstatusinformationen bzw. Protokolle gespeichert werden sollen. Die Ordnerberechtigungen hindern andere Benutzer oder Computer daran, auf die im Ordner gespeicherten Daten zuzugreifen.

Hinweis   Die Standardberechtigungen auf den SMS-Verteilungspunktfreigaben sollten den entsprechenden Ressourcenzugriff standardmäßig bereitstellen.

Konfigurieren der CustomSettings.ini-Datei

Ändern Sie die CustomSetting.ini-Datei in jedem entsprechenden Abbild, um die passenden Werte für die Eigenschaft EventShare hinzuzufügen (wie in Liste 1 und Liste 2 gezeigt). Im Beispiel in diesen Listen wird der Abschnitt „[Default]“ verwendet. Teams können die Eigenschaft EventShare jedoch auch in anderen Abschnitten festlegen (z. B. in [DefaultGateway]).

Liste 1. CustomSettings.ini-Datei vor dem Hinzufügen der EventShare-Werte

[Default]
UDShare=\\NYC-AM-FIL-01\MigData
SLShare=\\NYC-AM-FIL-01\Logs
.
.
.

Liste 2. CustomSettings.ini-Datei nach dem Hinzufügen der EventShare-Werte

[Default]
UDShare=\\NYC-AM-FIL-01\MigData
SLShare=\\NYC-AM-FIL-01\Logs
EventShare=\\NYC-AM-FIL-01\Events
.
.
.

Hinweis   Weitere Informationen zum Hinzufügen der Ereignissammlungsserver zur ZTI-Ereignissammlungsserver-Computergruppe finden Sie unter „Konfigurieren der Management Pack-Regelgruppen“ weiter unten in diesem Dokument.

Zuweisen der entsprechenden Berechtigungen zum MOM-Aktionskonto

Wenn MOM 2005 installiert ist, wird ein MOM-Aktionskonto erstellt. MOM 2005 verwendet das MOM-Aktionskonto, um mit MOM-verwalteten Computern zu kommunizieren und Anwendungen darauf auszuführen.

Weisen Sie die in Tabelle 4 aufgelisteten Berechtigungen der MOM-Aktion zu, damit das Management Pack korrekt funktioniert. Weisen Sie zusätzliche Berechtigungen zu, sofern diese für die Umgebung erforderlich sind.

Tabelle 4. SMS-Objektklassenrechte, die dem MOM-Aktionskonto zugewiesen werden müssen

SMS-Objektklasse

Instanz

Dieses Recht zuweisen

Ankündigung

(Alle Instanzen)

Lesen

Sammlung

(Alle Instanzen)

Lesen

Paket

(Alle Instanzen)

Lesen

Standort

(Alle Instanzen)

Lesen

Statusmeldung

(Alle Instanzen)

Lesen

So weisen Sie die in Tabelle 4 aufgelistete Berechtigung der MOM-Aktion zu

  1. Starten Sie die SMS-Administratorkonsole.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur das Element Standortdatenbank. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Sicherheitsrechte, zeigen Sie auf Alle Aufgaben, und klicken Sie auf SMS-Benutzer verwalten.

  3. Führen Sie den SMS-Benutzer-Assistenten unter Verwendung der Informationen in Tabelle 4 und 5 aus.

    Tabelle 5. Informationen für das Beenden des SMS-Benutzer-Assistenten

    Auf dieser Seite des Assistenten

    Führen Sie die folgenden Schritte durch

    Willkommen

    Klicken Sie auf Weiter.

    Benutzername

    Klicken Sie auf Einen neuen Benutzer hinzufügen, geben Sie ActionAccount ein (wobei ActionAccount der Name des MOM-Aktionskontos im Format domain\username ist), und klicken Sie auf Weiter.

    Rechte

    Klicken Sie auf Ein weiteres Recht hinzufügen oder ein vorhandenes ändern, und klicken Sie auf Weiter.

    Fügen Sie ein Recht hinzu

    Wählen Sie im Feld Klasse die in Tabelle 4 aufgelistete SMS-Klasse aus.

    Wählen Sie im Feld Instanz die Option (Alle Instanzen) aus.

    Aktivieren Sie im Abschnitt Berechtigungen das Kontrollkästchen Lesen.

    Klicken Sie auf Weiter.

    Rechte (zweites Mal)

    Führen Sie die vorherigen zwei Seiten für jede der SMS-Objektklassen in Tabelle 4 aus.

    Wenn alle Rechte zugewiesen sind, klicken Sie auf Die aufgeführten Rechte reichen aus, und klicken Sie auf Weiter.

    Fertigstellen des Assistenten

    Klicken Sie auf Fertig stellen.

  4. Schließen Sie die SMS-Administratorkonsole.

Kopieren der Management Pack-Dateien auf MOM-Verwaltungsserver

Kopieren Sie zur Vorbereitung des Imports des Management Packs in MOM 2005 das Management Pack und die unterstützenden Dateien auf alle MOM-Verwaltungsserver, die den BDD 2007-Bereitstellungsprozess überwachen.

So kopieren Sie die Management Pack-Dateien auf die MOM-Verwaltungsserver

  1. Wechseln Sie auf dem Computer, auf dem BDD 2007 ausgeführt wird, zu InstallFolder\ManagementPack (wobei InstallFolder der Name des Ordners ist, in dem sich BDD 2007 befindet – standardmäßig C:\Programme\BDD 2007).

  2. Kopieren Sie management_pack_file in C:\Programme\Microsoft Operations Manager 2005\Management Packs auf den MOM-Verwaltungsservern (wobei management_pack_file der Name des entsprechenden Management Packs ist). Die zur Verfügung gestellten Management Packs beinhalten:

    • Microsoft Solution Accelerator for Business Desktop Deployment.akm. Verhindert Änderung von Text in der Management Pack Knowledge Base. (In der Mehrzahl der Fälle wählen Sie diese Datei aus.)

    • Microsoft Solution Accelerator for Business Desktop Deployment.full.akm. Ermöglicht eine Änderung des Texts in der Management Pack Knowledge Base. (Wählen Sie diese Datei, um den Text der Knowledge Base zu ändern – beispielsweise, um den Text der Knowledge Base in eine andere Sprache zu lokalisieren.)

  3. Kopieren Sie ZeroTouchInstallationManagementPackReports.xml aus dem Speicherort in Schritt 1 in C:\Programme\Microsoft Operations Manager 2005\Management Packs auf den MOM-Verwaltungsservern.

  4. Gehen Sie zu InstallFolder\ManagementPack (wobei InstallFolder der Name des Ordners ist, in dem sich BDD 2007 befindet – standardmäßig C:\Programme\BDD 2007).

  5. Kopieren Sie Microsoft.BDD.Monitoring.dll in C:\Programme\Microsoft Operations Manager 2005 auf den MOM-Verwaltungsservern.

  6. Wechseln Sie von einem Eingabeaufforderungsfenster auf den MOM-Verwaltungsservern zum Ordner „%WINDIR%\Microsoft.NET\Framework\v1.1.4322“.

  7. Geben Sie in einem Eingabeaufforderungsfenster auf den MOM-Verwaltungsservern gacutil /i “C:\Program Files\Microsoft Operations Manager 2005\Microsoft.BDD.Monitoring.dll” ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

Importieren des Management Packs in MOM 2005

Nachdem Sie das Management Pack und die unterstützenden Dateien auf die einzelnen MOM-Verwaltungsserver kopiert haben, importieren Sie das Management Pack in MOM 2005.

So importieren Sie das Management Pack in MOM 2005

  1. Klicken Sie auf einem Computer, auf dem die MOM-Administratorkonsole ausgeführt wird, auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Microsoft Operations Manager 2005, und klicken Sie auf Administratorkonsole.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Microsoft Operations Manager(servername) (wobei servername der Name des MOM-Verwaltungsservers ist).

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Management Packs, und klicken Sie anschließend auf Management Pack importieren/exportieren.

  4. Führen Sie den Assistenten zum Importieren/Exportieren von Management Packs unter Verwendung der Informationen in Tabelle 6 aus. Akzeptieren Sie die Standardwerte, wenn nichts anderes angegeben ist.

    Tabelle 6. Informationen zum Ausführen des Assistenten zum Importieren/Exportieren von Management Packs

    Auf dieser Seite des Assistenten

    Führen Sie die folgenden Schritte durch

    Willkommen

    Klicken Sie auf Weiter.

    Management Packs importieren oder exportieren

    Klicken Sie auf Management Packs und/oder Berichte importieren.

    Klicken Sie auf Weiter.

    Ordner und Importtyp auswählen

    Klicken Sie auf Durchsuchen.

    Wählen Sie im Dialogfeld Ordner suchen den Pfad C:\Programme\Microsoft Operations Manager 2005\Management Packs, und klicken Sie auf OK.

    Klicken Sie unter Importtyp auf Management Packs und Berichte importieren.

    Klicken Sie auf Weiter.

    Management Packs auswählen

    Wählen Sie im Feld Wählen Sie die zu importierenden Management Packs aus die Option management_pack_file (wobei management_pack_file der Name des entsprechenden Management Packs ist).

    Die zur Verfügung gestellten Management Packs beinhalten:

    • Microsoft Solution Accelerator for Business Desktop Deployment.akm. Verhindert Änderung von Text in der Management Pack Knowledge Base. (In der Mehrzahl der Fälle wählen Sie diese Datei aus.)

    • Microsoft Solution Accelerator for Business Desktop Deployment.full.akm. Ermöglicht eine Änderung des Texts in der Management Pack Knowledge Base. (Wählen Sie diese Datei, um den Text der Knowledge Base zu ändern – beispielsweise, um den Text der Knowledge Base in eine andere Sprache zu lokalisieren.)

    Klicken Sie auf Weiter.

    Berichte auswählen

    Wählen Sie im Feld Wählen Sie die zu importierenden Berichtsdateien aus die Datei „ZeroTouchInstallationManagementPackReports.xml“.

    Klicken Sie auf Weiter.

    Fertigstellen des Assistenten

    Bestätigen Sie das zu importierende Management Pack.

    Klicken Sie auf Fertig stellen.

Konfigurieren der Management Pack-Regelgruppen

Konfigurieren Sie nach dem Importieren des Management Packs die Management Pack-Regelgruppen zur Verwendung der entsprechenden Computergruppen. In Tabelle 7 sind die Management Pack-Regelgruppen und die Standardcomputergruppen aufgelistet, die für die einzelnen Regelgruppen konfiguriert sind.

Tabelle 7. Management Pack-Regelgruppen und für die Regelgruppe konfigurierte Computergruppen

Regelgruppe

Für diese Computergruppe konfiguriert

Zentrale SMS-Standortserver

Zentrale Microsoft SMS 2003-Standortserver. Diese Computergruppe enthält alle auf SMS 2003 ausgeführten Computer, die über keinen übergeordneten Standort verfügen und von MOM 2005 verwaltet werden. Diese Computergruppe wird normalerweise automatisch vom MOM-Erkennungsprozess aufgefüllt.

MOM-Server

Microsoft Operations Manager 2005-Server. Diese Computergruppe enthält alle MOM-Verwaltungsserver und wird normalerweise durch den MOM-Erkennungsprozess aufgefüllt.

ZTI-Ereignissammlungsserver

Microsoft SA für BDD-Ereignissammlungsserver. Diese Computergruppe enthält alle Server, die Repositories für die von ZeroTouchInstallation.vbs erstellten Ereignisse darstellen. Legen Sie diese Server durch Einstellen des EventShare-Parameters in der Datei „CustomSettings.ini“ fest. Fügen Sie alle Server, die im EventShare-Parameter angegeben sind, manuell dieser Computergruppe hinzu.

Jede Computergruppe, die in Tabelle 7 aufgelistet ist, muss über mindestens einen Computer verfügen, damit das Management Pack ordnungsgemäß funktioniert. Wenn die Standardkonfiguration nicht geeignet ist, ändern Sie die Computergruppen, auf die die Regelgruppen angewendet werden.

Hinweis   Weitere Informationen zu Computergruppen und Regelgruppen finden Sie in der Hilfe zu Microsoft Operations Manager 2005.

Die einzige erforderliche Konfiguration ist das manuelle Hinzufügen von Computern zur Computergruppe „Microsoft SA für BDD-Ereignissammlungsserver“. Die anderen Computergruppen werden automatisch aufgefüllt, wenn MOM 2005 sie entdeckt.

So fügen Sie Computer manuell der Computergruppe „Microsoft SA für BDD-Ereignissammlungsserver“ hinzu

  1. Klicken Sie auf einem Computer, auf dem die MOM-Administratorkonsole ausgeführt wird, auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Microsoft Operations Manager 2005, und klicken Sie auf Administratorkonsole.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Microsoft Operations Manager(servername) (wobei servername der Name des MOM-Verwaltungsservers ist).

  3. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Management Packs, erweitern Sie Computergruppen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Microsoft SA for BDD Event Collection Servers (Microsoft SA für BDD-Ereignissammlungsserver) und klicken Sie auf Eigenschaften.

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Microsoft SA for BDD Event Collection Servers Properties (Microsoft SA für BDD-Ereignissammlungsserver – Eigenschaften) in der Registerkarte Eingeschlossene Computer auf Hinzufügen.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Computer hinzufügen den Eintrag CollectionServer (wobei CollectionServer der Name des hinzuzufügenden Ereignissammlungservers ist), und klicken Sie auf OK.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld Microsoft SA for BDD Event Collection Servers Properties (Microsoft SA für BDD-Ereignissammlungsserver – Eigenschaften) auf OK.

Anpassen der Management Pack-Regeln

Das Management Pack enthält Regeln, die steuern, wie MOM 2005 die von den Clientcomputern gesammelten Ereignisse verarbeitet. In Tabelle 8 sind die Management Pack-Regeln für die Anpassung zusammen mit einer Beschreibung für die einzelnen Regeln aufgelistet.

Tabelle 8. Management Pack-Regeln und Beschreibungen

Regel

Beschreibung

Cleanup old computers (Bereinigung alter Computer)

Diese Regel steuert die Zeit (in Tagen), die Computer in der MOM-Datenbank verbleiben, bevor sie entfernt werden. Der Standardwert beträgt 7 Tage.

Detect Hung Computers (Erkennung abgestürzter Computer)

Diese Regel steuert die Dauer (in Minuten), bevor ein Computer als nicht reagierend erkannt wird. Der Standardwert beträgt 30 Minuten.

Generate ZTI Events and Discovery Data (Erstellung von ZTI-Ereignissen und Ermittlungsdaten)

Diese Regel sammelt Informationen aus den Protokollen, die die Skripts erstellen, und erstellt Ereignisse, die MOM 2005 aufzeichnen kann.

In den meisten Fällen sind die Standardeinstellungen dieser Regeln angemessen. Die einzige Regel, die angepasst werden muss, ist die Regel für die Erstellung von ZTI-Ereignissen und Ermittlungsdaten. Sie muss entsprechend konfiguriert werden, um den richtigen Pfad auf dem Ereignissammlungsserver anzugeben, auf dem die Protokolle gespeichert sind.

Hinweis   Zur Anpassung der Management Pack-Regeln passen Sie die einzelnen Regeln an, die in Tabelle 8 aufgelistet ist.

Anpassen der Regel für die Bereinigung alter Computer

Um die Regel für die Bereinigung alter Computer anzupassen, führen Sie die folgenden Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf einem Computer, auf dem die MOM-Administratorkonsole ausgeführt wird, auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Microsoft Operations Manager 2005, und klicken Sie auf Administratorkonsole.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Microsoft Operations Manager(servername) (wobei servername der Name des MOM-Verwaltungsservers ist).

  3. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Management Packs, erweitern Sie Regelgruppen, erweitern Sie Microsoft Solution Accelerator for Business Desktop Deployment, erweitern Sie MOM-Server, und klicken Sie auf Ereignisregeln.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Detailbereich auf Cleanup old computer (Alten Computer bereinigen), und klicken Sie auf Eigenschaften.

  5. Klicken Sie im Dialogfeld Ereignisregeleigenschaften (managementgroup) – Cleanup old computer (Alten Computer bereinigen) (wobei managementgroup der Name der MOM-Verwaltungsgruppe ist) in der Registerkarte Antworten auf Microsoft.BDDMonitoring, und klicken Sie auf Bearbeiten.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld .NET Framework-Antwort konfigurieren in der Liste Methodenparameter (der Reihe nach) auf System.Int32, und klicken Sie auf Bearbeiten.

  7. Geben Sie im Dialogfeld Methodenparameter bearbeiten unter Wert den Wert cleanuptime ein (wobei cleanuptime die Dauer [in Tagen] ist, die Computer in der MOM-Datenbank verbleiben), und klicken Sie auf OK.

  8. Klicken Sie im Dialogfeld .NET Framework-Antwort konfigurieren auf OK.

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Ereignisregeleigenschaften (managementgroup) – Cleanup old computer (Alten Computer bereinigen) (wobei managementgroup der Name der MOM-Verwaltungsgruppe ist) auf OK.

Anpassen der Regel für die Erkennung abgestürzter Computer

Um die Regel für die Erkennung abgestürzter Computer anzupassen, führen Sie die folgenden Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf einem Computer, auf dem die MOM-Administratorkonsole ausgeführt wird, auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Microsoft Operations Manager 2005, und klicken Sie auf Administratorkonsole.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Microsoft Operations Manager(servername) (wobei servername der Name des MOM-Verwaltungsservers ist).

  3. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Management Packs, erweitern Sie Regelgruppen, erweitern Sie Microsoft Solution Accelerator for Business Desktop Deployment, erweitern Sie MOM-Server, und klicken Sie auf Ereignisregeln.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Detailbereich auf Detect Hung Computer (Abgestürzten Computer erkennen), und klicken Sie auf Eigenschaften.

  5. Klicken Sie im Dialogfeld Ereignisregeleigenschaften (managementgroup) – Detect Hung Computer (Abgestürzten Computer erkennen) (wobei managementgroup der Name der MOM-Verwaltungsgruppe ist) in der Registerkarte Antworten auf Microsoft.BDDMonitoring, und klicken Sie auf Bearbeiten.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld .NET Framework-Antwort konfigurieren in der Liste Methodenparameter (der Reihe nach) auf System.Int32, und klicken Sie auf Bearbeiten.

  7. Geben Sie im Dialogfeld Methodenparameter bearbeiten unter Wert den Wert cleanuptime ein (wobei cleanuptime die Dauer [in Tagen] ist, die Computer in der MOM-Datenbank verbleiben), und klicken Sie auf OK.

  8. Klicken Sie im Dialogfeld .NET Framework-Antwort konfigurieren auf OK.

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Ereignisregeleigenschaften (managementgroup) – Detect Hung Computer (Abgestürzten Computer erkennen) (wobei managementgroup der Name der MOM-Verwaltungsgruppe ist) auf OK.

Anpassen der Regel für die Erstellung von ZTI-Ereignissen und Ermittlungsdaten

Um die Regel für die Erstellung von ZTI-Ereignissen und Ermittlungsdaten anzupassen, führen Sie die folgenden Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf einem Computer, auf dem die MOM-Administratorkonsole ausgeführt wird, auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Microsoft Operations Manager 2005, und klicken Sie auf Administratorkonsole.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Microsoft Operations Manager(servername) (wobei servername der Name des MOM-Verwaltungsservers ist).

  3. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Management Packs, erweitern Sie Regelgruppen, erweitern Sie Microsoft Solution Accelerator for Business Desktop Deployment, erweitern Sie ZTI Event Collection Servers (ZTI-Ereignissammlungsserver), und klicken Sie auf Ereignisregeln.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Detailbereich auf Generate ZTI Events and Discovery Data (ZTI-Ereignisse und Ermittlungsdaten erstellen), und klicken Sie auf Eigenschaften.

  5. Klicken Sie im Dialogfeld Ereignisregeleigenschaften (managementgroup) – Generate ZTI Events and Discovery Data (ZTI-Ereignisse und Ermittlungsdaten erstellen) (wobei managementgroup der Name der MOM-Verwaltungsgruppe ist) in der Registerkarte Antworten auf Microsoft.BDDMonitoring, und klicken Sie auf Bearbeiten.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld Skript starten in der Liste Skriptparameter auf FolderPath, und klicken Sie auf Parameter bearbeiten.

  7. Geben Sie im Dialogfeld Skriptparameter bearbeiten unter Wert den Wert EventsFolder ein (wobei EventsFolder der Pfad zu dem Ordner auf dem Ereignissammlungsserver, standardmäßig C:\Ereignisse, ist), und klicken Sie auf OK.

  8. Klicken Sie im Dialogfeld Skript starten auf OK.

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Ereignisregeleigenschaften (managementgroup) – Generate ZTI Events and Discovery Data (ZTI-Ereignisse und Ermittlungsdaten erstellen) (wobei managementgroup der Name der MOM-Verwaltungsgruppe ist) auf OK.

Konfigurieren von Benachrichtigungsgruppen

Warnungen, die von MOM 2005 generiert werden, werden an Benachrichtigungsgruppen gesendet. Die Warnungen, die vom Management Pack generiert werden, werden an die Benachrichtigungsgruppe der BDD-Administratoren gesendet.

So konfigurieren Sie die Benachrichtigung der BDD-Administratoren

  1. Fügen Sie der Benachrichtigungsgruppe der BDD-Administratoren MOM-Operatoren hinzu.

    Nach der Installation ist die Benachrichtigungsgruppe der BDD-Administratoren leer. Fügen Sie die entsprechenden Operatoren der Benachrichtigungsgruppe hinzu.

  2. Geben Sie die entsprechenden Benachrichtigungsmethoden an.

Für die Benachrichtigung von Operatoren über eine Warnung gibt es verschiedene Methoden (z. B. E-Mail, Pager und Ausführen einer EXE-Datei). Konfigurieren Sie die geeignete Methode für die einzelnen Operatoren.

Hinweis   Weitere Informationen zur Konfiguration von Benachrichtigungsgruppen finden Sie in der Hilfe zu Microsoft Operations Manager 2005.

Konfigurieren der CustomSettings.ini-Datei

Konfigurieren Sie die Eigenschaften OSDMP und OSDSiteCode in den Dateien „CustomSettings.ini“ und „BootStrap.ini“, sodass das SMS OSD Feature Pack Statusmeldungen im Szenario „Neuer Computer“ ordnungsgemäß melden kann. Dies ermöglicht dem SMS OSD Feature Pack das ordnungsgemäße Senden von Statusmeldungen aus der Microsoft Windows-Vorinstallationsumgebung (Windows PE).

So konfigurieren Sie CustomSettings.ini und BootStrap.ini, um dem SMS OSD Feature Pack die ordnungsgemäße Berichterstattung über Statusmeldungen zu ermöglichen

  1. Öffnen Sie die Dateien „CustomSettings.ini“ und „BootStrap.ini“ für jedes bereitzustellende Abbild.

  2. Ändern Sie den Abschnitt „[Default]“, wie in der Eigenschaft Priority angegeben, um die folgenden Werte hinzuzufügen:

    OSDMP= ServerName :80

    OSDSITECODE= SiteCode

    (wobei ServerName der Servername des Verwaltungspunktes des zentralen Standortservers – häufig des zentralen Standortservers selbst – ist und SiteCode der SMS-Standortcode des SMS-Standorts), wie in Liste 3 und Liste 4 dargestellt.

    Hinweis   Die Beispiele in Liste 3 und Liste 4 veranschaulichen die Änderungen der Datei CustomSettings.ini. Nehmen Sie dieselben Änderungen an der Datei „BootStrap.ini“ vor.

    Liste 3. Abschnitt „[Default]“ vor der Änderung

    [Default]
    UDShare=\\NYC-AM-FIL-01\MigData
    SLShare=\\NYC-AM-FIL-01\Logs
    UDProfiles=*\*
    OSDINSTALLSILENT=1
    OSDINSTALLPACKAGE=NYC00001
    OSDINSTALLPROGRAM=InstallXP
    .
    .
    .

    Liste 4. Abschnitt „[Default]“ nach der Änderung

    [Default]
    UDShare=\\NYC-AM-FIL-01\MigData
    SLShare=\\NYC-AM-FIL-01\Logs
    UDProfiles=*\*
    OSDINSTALLSILENT=1
    OSDINSTALLPACKAGE=NYC00001
    OSDINSTALLPROGRAM=InstallXP
    OSDMP=NYC-AM-SMS-01:80
    OSDSITECODE=001
    .
    .
    .

Konfigurieren von Agentcomputern für die Ausführung in Szenarios mit niedrigen Berechtigungen

Beim empfohlenen Installationsvorgang wird das MOM-Aktionskonto für die Ausführung mit minimalen Berechtigungen konfiguriert. Weitere Informationen finden Sie unter „Installieren des Management Packs“ weiter oben in diesem Dokument.

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