BDD 2007: Handbuch für die Office-Bereitstellung

Überblick über die Bereitstellung des Office 2007-Systems

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Abbildung 1 bietet einen Überblick über den Office 2007-System-Aktualisierungsprozess.

Abbildung 1. Überblick über eine Office 2007-System-Bereitstellung

Der Office 2007-System-Bereitstellungsprozess sollte bestimmten Meilensteinen folgen, die sich gut in die Meilensteine und Ziele von BDD 2007 integrieren lassen. In diesem Handbuch werden die folgenden Phasen einzeln beschrieben:

  • Erstellen eines Projektplans Wie bei allen Projekten, erhöhen sich die Erfolgschancen durch sorgfältige Planung. In dieser Phase analysiert das Team aktuelle Microsoft Office-Bereitstellungen, plant die Migration von Dokumenten und Einstellungen, legt die optimale Platzierung der Bereitstellungsserver fest und stellt die Ressourcen für die Durchführung des Projekts zusammen.

  • Erstellen eines Installationspunkts In der ersten Entwicklungsphase, dem Erstellen eines Installationspunkts für das Office 2007-System, wird ein freigegebener Ordner erstellt, der die Office 2007-Installationsdateien enthält.

  • Anpassen der Installation Bei den meisten Organisationen müssen die Standardeinstellungen für die 2007 Office-Version angepasst werden. Fassen Sie diese Einstellungen in einer Microsoft Office-Anpassungsdatei zusammen, die dann auf den Installationspunkt angewendet werden kann.

  • Testen der Microsoft Office-BereitstellungVor der Veröffentlichung des Office 2007-Systems sollte der Office 2007-System-Bereitstellungsprozess sorgfältig getestet werden, um sicherzustellen, dass das BereitstellungsFeature-Team hier keine Überraschungen erlebt.

  • Bereitstellen für die Produktion An diesem Punkt übernimmt das BereitstellungsFeature-Team und aktiviert die Bereitstellungsrichtlinien, um die Office 2007-Version für Clientcomputer bereitzustellen.

  • Übergabe an IT (Information Technology)-Betrieb Nach Ausführung des Bereitstellungsplans wird die Bereitstellungsinfrastruktur zum langfristigen Einsatz und zur Verwaltung an den IT-Betrieb übergeben.

Auf dieser Seite

Planen der Bereitstellung Planen der Bereitstellung
Anpassen des Office 2007-Systems Anpassen des Office 2007-Systems
Testen der Office 2007-System-Bereitstellung Testen der Office 2007-System-Bereitstellung
Bereitstellen des Office 2007-Systems in der Produktionsumgebung Bereitstellen des Office 2007-Systems in der Produktionsumgebung
Übergabe an IT-Betrieb Übergabe an IT-Betrieb

Planen der Bereitstellung

In Abbildung 2 finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der während der Planungsphase durchgeführten Aktivitäten. Diese Aktivitäten sind in zwei Kategorien unterteilt: Einrichten der Testumgebung und Erkennen der Bereitstellungsprobleme, die das Feature-Team im Verlauf des Projekts lösen muss.

Abbildung 2. Aktivitäten während der Bereitstellungsplanung

Hinweis   Musterplanungsvorlagen sind als Arbeitshilfen in BDD 2007 verfügbar. Sie finden diese im Abschnitt zum Aktualisieren von Office im BDD Documentation Explorer. Mithilfe dieser Vorlagen können Organisationen problemlos die Office 2007-System-Konfiguration planen.

Einrichten der Testumgebung

Während der Planungsphase wird die Testumgebung eingerichtet, in der die gesamte Entwicklungsarbeit stattfindet. In der Regel können Feature-Teams die Testinfrastruktur mit anderen Teams gemeinsam nutzen. Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung muss jedoch sicherstellen, dass es über die erforderlichen lizenzierten Softwaremedien verfügt (siehe Abschnitt „Voraussetzungen“ weiter oben).

Auswählen des richtigen Pakets

Die Office 2007-Version ist in einer Vielzahl von Suites und eigenständigen Produkten verfügbar. Eine einzelne Suite erfüllt jedoch selten alle Anforderungen einer Organisation. So könnte z. B. könnte das Feature-Team für Anwendungsverwaltung den meisten Benutzern in der Organisation Microsoft Office Professional 2007, den Benutzern, die Microsoft Office InfoPath® 2007 oder Microsoft Office Groove® 2007 benötigen, jedoch Microsoft Office Professional Plus 2007 bereitstellen.

Die verfügbaren Office 2007-Suites finden Sie auf der Seite 2007 Microsoft Office System Packaging unter http://www.microsoft.com/office/preview/suites.mspx (in englischer Sprache).

Festlegen der Einstellungen für Office 2007

Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann umfangreiche Anpassungen vornehmen, bevor das Office 2007-System auf den Computern der Benutzer installiert wird. Das Team kann zudem viele Aspekte des Installationsvorgangs selbst anpassen. Beginnen Sie mit der Auswertung der Benutzer und deren künftigen Office 2007-Programmnutzungsweise. Einige Benutzer arbeiten möglicherweise ausschließlich auf Englisch, während andere regelmäßig Dokumente in verschiedenen Sprachen anzeigen oder bearbeiten. Bedenken Sie bei der Planung der Office 2007-System-Anpassungen die folgenden Punkte, und dokumentieren Sie diese im Konfigurationsplan für die Office-Aktualisierung:

  • Soll es eine einheitliche Konfiguration innerhalb der Organisation geben? Wenn mehrere Benutzer gemeinsam einen Computer nutzen oder wenn Benutzer von einem Computer zu einem anderem wechseln, sollten Sie eine Microsoft Office-Standardkonfiguration einrichten.

  • Wie viele verschiedene Office 2007-System-Konfigurationen sind erforderlich und für welche Benutzergruppen? Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann verschiedene Microsoft Office-Konfigurationen von einem einzelnen Administratorinstallationspunkt oder einem komprimierten CD-Abbild verteilen.

  • Soll die Bereitstellung der Office 2007-Programme gestaffelt erfolgen? Einige Organisationen staffeln die Bereitstellung der Office 2007-Programmversionen. Mithilfe des Office-Anpassungstools (OAT) kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung Einstellungen für Anwendungen angeben, die später installiert werden. Verwenden Sie den Office Setup-Controller, um Office 2007-Programme einer bestehenden Konfiguration hinzuzufügen. So kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung beispielsweise eine Microsoft Office Outlook® 2007-Installation so einplanen, dass diese zeitgleich mit einer Mailserveraktualisierung und nicht mit der Microsoft Office-Installation stattfindet.

  • Welche anderen Produkte sind in der Office 2007-System-Installation enthalten? Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann zusätzliche Microsoft Windows® Installer-Pakete angeben, die mit Office 2007 installiert werden sollen. Das Office 2007-System-Setup koordiniert diese Installationen nach Abschluss der Microsoft Office-Installation.

  • Sollten Benutzer in der Lage sein, die Standardeinstellungen zu ändern und die Office 2007-Programme selbst anzupassen , oder werden Einstellungen erzwungen? Einstellungen, die das Feature-Team für Anwendungsverwaltung in einer Setupaktualisierungsdatei (.msp) oder einer Office 2007-System-Konfigurationsdatei (.xml) verteilt, werden als Standardeinstellungen angezeigt, wenn Benutzer Office 2007-Programme installieren. Benutzer haben jedoch die Möglichkeit, diese zu ändern. Verwenden Sie entsprechende Richtlinien, um Einstellungen zu erzwingen.

  • Müssen einige Benutzer frühere Versionen von Microsoft Office-Programmen auf ihren Computern behalten? Wenn das Feature-Team für Anwendungsverwaltung die Office 2007-System-Installation im automatischen Modus ausführt, werden alle früheren Versionen der Microsoft Office-Programme entfernt. Das Team kann aber frühere Versionen angeben, die beibehalten werden sollten.

  • Wie sollte Office Outlook 2007 am besten angepasst werden, damit es in der Messagingumgebung der Organisation funktioniert? Im OAT kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung Office Outlook 2007-Profile erstellen oder ändern, neue E-Mail-Konten einrichten oder Office Outlook 2007 so konfigurieren, dass es mit einem Microsoft Exchange Server-Computer arbeitet.

Für die Analyse, Anpassung und Bereitstellung von Office 2007-Programmen stehen fünf Tools zur Verfügung. Einige dieser Tools sind in Office 2007 integriert und andere als kostenlose Downloads bei Microsoft Office Online (http://www.microsoft.com/office) verfügbar. Zu den Microsoft Office Migration Management-Technologien zählen:

  • OAT

  • Microsoft Office Migration Planning Manager

  • Microsoft Office-Dateikonvertierungstool

  • Microsoft Office Setup-Controller

  • Microsoft Office Lokale Installationsquelle (Local Installation Source, LIS)

Office-Bereitstellungstools

In den folgenden Abschnitten werden die Microsoft Office Migration Management-Technologien im Detail beschrieben.

Das Office-Anpassungstool

Bei der Planung von Anpassungen ist das OAT das primäre Tool. Es wird daher als erstes vorgestellt. Stellen Sie sich den Prozess als Probedurchlauf durch den Setup-Assistenten vor. Während dieses Durchlaufs können Mitglieder des Feature-Teams für Anwendungsverwaltung Einstellungen für jedes Office 2007-Programm konfigurieren und das Ergebnis in einer Setupaktualisierungsdatei (.msp) speichern. Nach einigen Probedurchläufen sollten die Teammitglieder die Kontrollkästchen Abschlusshinweis und Modalen Dialog unterdrücken deaktivieren und die Anzeigeebene auf Keine setzen, um eine Setupaktualisierungsdatei für eine automatische Installation zu erstellen.

Obwohl sich die Anfangseinstellungen wahrscheinlich noch ändern werden, setzt ein Probedurchlauf die Konfiguration zum ersten Mal in Gang und zeigt Ihnen die Möglichkeiten auf. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um sich die Einstellungen im Ordner „Benutzereinstellungen ändern“ anzusehen, um eine Vorstellung zu erhalten, welche Anpassungen möglich sind. Sehen Sie sich auch den Ordner „Office-Sicherheitseinstellungen“ an.

Jede Setupaktualisierungsdatei (.msp), die das Feature-Team für Anwendungsverwaltung mithilfe des OAT erstellt, entspricht einer Konfiguration für eine Benutzergruppe. Dokumentieren Sie im Bereitstellungsplan jede eindeutige Konfiguration und deren zugehöriges Setuppatch. Wenn das Team z. B. zwei Office 2007-System-Konfigurationen bereitstellt (eine für den Großteil der Benutzer in der Organisation und eine für Benutzer, die Microsoft Office Access 2007 benötigen), dokumentieren Sie die Updates für jede Konfiguration.

Office Migration Planning Manager

Der Office Migration Planning Manager ist ein Befehlszeilenprogramm, mit dem Desktopadministratoren Clientcomputer, Dateiserver, Microsoft Office SharePoint®-Server 2007-Computer oder jede andere WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning)-fähige Dokumentbibliothek durchsuchen. Der Office Migration Planning Manager führt eine Bestandsaufnahme aller Dateien des Microsoft Office-Systems durch und bestimmt ihre Eigenschaften. Bekannte Probleme werden innerhalb dieser Dateien erkannt, damit diese gelöst werden können, bevor sie mit Office 2007-Programmen geöffnet oder für diese Programme umgewandelt werden.

Office-Dateikonvertierungstool

Während des Aktualisierungsprozesses auf das Office 2007-System möchten Organisationen u. U. alle oder viele der vorhandenen Dokumente in die neuen Office Open XML-Formate verschieben. Mithilfe des Office-Dateikonvertierungstools können Desktopadministratoren Dokumente, die in Microsoft Office 97- bis Microsoft Office 2003-Formaten gespeichert sind, in die neuen Office Open XML-Formate konvertieren. Mithilfe der Datenausgabe des Office Migration Planning Managers kann das Office-Dateikonvertierungstool Dokumente durch einen Öffnen-und-Speichern-unter-Prozess ausführen.

Office Setup-Controller

Der Office Setup-Controller verwaltet die gesamte Office 2007-System-Installation. Er muss sicherstellen, dass die lokale Installationsquelle vorhanden und vollständig ist. Zunächst wird überprüft, ob alle Computer fehlerfrei vorbereitet wurden. Anschließend installiert und konfiguriert das Setup-Modul die ausgewählten Programme. Änderungen werden sowohl am Dateisystem als auch an der Registrierung vorgenommen. Dies geschieht mithilfe der zugrunde liegenden Windows Installer-Technologie, mit der maximale Kompatibilität und Stabilität für alle Benutzer gewährleistet wird.

Office Lokale Installationsquelle (Local Installation Source, LIS)

Durch Office LIS wird eine vollständige, aber komprimierte Kopie der zwischenzuspeichernden Microsoft Office-Programme auf dem Computer eines Benutzers gespeichert. So ist diese für alle Aktivitäten verfügbar, die Medien erfordern, z. B. Installation, Stabilität, Installation nach Bedarf und Aktualisierung. Die Nutzung von Office LIS kann zudem die Auslastung des Unternehmensnetzwerks auf zweierlei Weise minimieren: Erstens wird eine komprimierte Kopie der Microsoft Office-Programme über das Netzwerk gesendet, und zweitens erhalten Desktopadministratoren die Möglichkeit, die Verteilung der neuen Office 2007-Quelldateien vom eigentlichen Installationsvorgang zu trennen. Office LIS wurde erstmals mit Microsoft Office 2003 eingeführt und ist eine erforderliche Komponente des Office 2007-Systems.

Erkennen der Aktualisierungsprobleme

Drei Hauptprobleme müssen bei der Aktualisierung früherer Microsoft Office-Versionen auf das Office 2007-System behandelt werden. Diese Hauptprobleme sind:

  • Featureinstallationszustände

  • Migration von Einstellungen

  • Probleme bei der Dateikonvertierung

  • Benutzerdefinierte Microsoft Office–basierte Lösungen, wie Makros und Microsoft Visual Basic® for Applications (VBA)

  • Dateikoexistenz mit mehreren Versionen von Microsoft Office

Neben der Zusammenstellung und Anpassung können sich diese Probleme nach der Installation des Office 2007-Systems ganz wesentlich auf die Benutzerfreundlichkeit auswirken.

Migration von Featurezuständen

Bei interaktiver Ausführung des Office 2007-System-Setups können Benutzer auswählen, welche Anwendungen und Features installiert werden, indem sie Optionen aus der Featurestruktur des Setupprogramms auswählen. Die Office 2007-System-Features können in einem der folgenden Zustände installiert werden:

  • Wird auf die lokale Festplatte kopiert

  • Wird bei erster Verwendung installiert. Dies bedeutet, dass das Office 2007-System-Setup das Feature erst bei dessen ersten Verwendung installiert.

  • Wird nicht installiert, aber ist für Benutzer über die Option „Software“ in der Systemsteuerung oder über die Befehlszeile zugänglich

  • Wird nicht installiert, nicht während der Installation angezeigt und ist nach der Installation für Benutzer nicht zugänglich

Mithilfe des OAT kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung diese Auswahl für Benutzer vorher treffen. Bei interaktiver Ausführung des Office 2007-System-Setups werden die Installationszustände, die Teammitglieder in der Setupaktualisierungsdatei (.msp) angeben, als Standardauswahl angezeigt. Wird das Office 2007-System-Setup automatisch ausgeführt, wird anhand der Auswahl der Teammitglieder bestimmt, wie die Features installiert werden.

Um die Installation effizienter zu gestalten, legt das Office 2007-System-Setup in den folgenden Situationen die standardmäßigen Featureinstallationszustände automatisch fest:

  • Bei der Aktualisierung auf das Office 2007-System erkennt das Installationsprogramm die Featureinstallationszustände aus der früheren Microsoft Office-Version und passt sie entsprechend an. Wenn z. B. Microsoft Office Word 2003 so installiert ist, das es vom Netzwerk ausgeführt wird, installiert das Office 2007-System-Setup Microsoft Office Word 2007 so, dass es vom Netzwerk ausgeführt wird. Ist Microsoft Office PowerPoint® 2003 auf Nicht verfügbar gesetzt, installiert das Setup Microsoft Office Powerpoint 2007 nicht.

  • Bei der Installation des Office 2007-Systems unter den Microsoft Windows Server® 2003-Terminaldiensten wendet das Setup für jedes Feature den effizientesten Installationszustand an. Da das Spracherkennungsfeature z. B. in den meisten Netzwerken nicht effizient ausgeführt und möglicherweise nicht von allen Clients unterstützt wird, ändern die Terminaldienste den Featureinstallationszustand automatisch von Installation bei erster Verwendung in Nicht verfügbar.

Mit dem OAT ist sogar noch eine weitreichendere Kontrolle der Featureinstallationszustände möglich, als sie in diesem Abschnitt beschrieben wird. So kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung beispielsweise Featureinstallationszustände deaktivieren, die eine Netzwerkverbindung erfordern. Das Team kann Featureinstallationszustände sperren, um zu verhindern, dass Benutzer diese ändern. Weitere Informationen zu diesen Einstellungen erhalten Sie über den Link zum ORK im Abschnitt „Schulung und Referenzinformationen“.

Migration von Einstellungen

Wenn eine frühere Version von Microsoft Office auf dem Computer eines Benutzers installiert ist, kopiert Windows Installer standardmäßig die früheren Anwendungseinstellungen dieser Version in das Office 2007-System. Migrierte Einstellungen werden beim ersten Start eines Office 2007-Programms durch einen Benutzer migriert. Die migrierten Einstellungen überschreiben alle doppelten Einstellungen, die dem Setupupdate hinzugefügt werden.

Auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT können Teammitglieder dieses Verhalten ändern. Wenn Benutzer das Office 2007-System mit dem Update installieren, migriert das Setup wichtige Einstellungen aus einer früheren Version. Wenn Teammitglieder ihre Einstellungen auf der Seite Benutzereinstellungen ändern festlegen und das Kontrollkästchen Benutzereinstellungen migrieren deaktivieren, werden die migrierten Einstellungen nicht verwendet.

Hinweis   Im Gegensatz zu Microsoft Office 2003 verwendet das Office 2007-System für Transformationen keine OPS-Dateien. Stattdessen wird für die Angabe von Microsoft Office-Features und -Benutzereinstellungen dieselbe Setupaktualisierungsdatei verwendet.

Probleme bei der Dateikonvertierung

Das Office 2007-System verwendet ein neues XML (Extensible Markup Language)-basiertes Dateiformat: das Office Open XML-Format. Dieses Format wird derzeit in den Dateien der Office 2007-System-Programme Excel® 2007, Word 2007 und PowerPoint 2007 verwendet. Die neuen XML-basierten Dateiformate in diesen Programmen ermöglichen eine bessere Integration und Interoperabilität zwischen Microsoft Office-Dokumenten und Unternehmensanwendungen. Darüber hinaus kommen bei Office 2007-System-Dateien Extrahierungstechnologien zum Einsatz, die einen einfachen Zugriff auf die Inhaltsteile sowie Standardkomprimierung ermöglichen, Dateigrößen reduzieren und Zuverlässigkeit und Datenwiederherstellung verbessern.

Mithilfe des Office-Dateikonvertierungstools können Benutzer Dateien, die in früheren Versionen von Microsoft Office-Programmen erstellt wurden, zu Office Open XML-Formaten migrieren. Aufgrund des neuen Dateiformats können bei der Bereitstellung Konvertierungsprobleme auftreten, die früh im Projektbereitstellungszyklus behandelt werden sollten.

Bedenken Sie bei Auftreten von Dateikonvertierungsproblemen folgende Punkte:

  • Word, Excel und PowerPoint in Microsoft Office 97, Microsoft Office 2000, Microsoft Office 2003 und Microsoft Office XP nutzen dasselbe Dateiformat. Mit diesen Microsoft Office-Versionen erstellte Dokumente müssen konvertiert werden, um sie mit den entsprechenden Office 2007-Programmen bearbeiten zu können.

  • Office 2007-Programme können einzelne Dateien konvertieren, die mit früheren Versionen der entsprechenden Microsoft Office-Programme erstellt wurden. Office 2007 enthält das Office-Dateikonvertierungstool, mit dem mehrere Dokumente auf einmal konvertiert werden können.

  • Um Abwärtskompatibilität zu gewährleisten, kann das Office 2007-System im Kompatibilitätsmodus konfiguriert werden, damit Dateien, die in Word, Excel und PowerPoint gespeichert wurden, dasselbe binäre Format verwenden können, das von früheren Versionen dieser Microsoft Office-Programme verwendet wird.

  • Um Interoperabilität zu gewährleisten, sollten Sie Updates auf Computer anwenden, auf denen Microsoft Office XP bzw. Microsoft Office 2003 ausgeführt wird, damit diese Versionen Dateien in Office Open XML-Formaten speichern können.

  • Office Access 2007 verwendet ein neues Dateiformat: „.accdb“. Um Interoperabilität zu gewährleisten, sollten Sie Office Access 2007-Dateien im Microsoft Office Access 2003- oder Office Access 2000-Format (.mdb) speichern. Office Access 2007 kann auch MDB-Dateien zur Bearbeitung öffnen.

Hinweise   Weitere Informationen zu Office Open XML-Formaten finden Sie auf folgender Seite: http://www.microsoft.com/office/preview/itpro/fileoverview.mspx.

Benutzerdefinierte Microsoft Office–basierte Lösungen

Viele Organisationen nutzen die erweiterten Features von Microsoft Office für die Entwicklung benutzerdefinierter Lösungen. Diese Organisationen verwenden Makros und Anwendungsprogrammierkonstrukte wie VBA und Microsoft Visual Studio® 2005 Tools für das Microsoft Office-System, um die Basisfunktionalität von Microsoft Office zu erweitern. Wie Datendateistrukturen wurden diese Makros und Programmierstrukturen mit Microsoft Office entwickelt und erfordern u. U. Migrationenstrategien, um sicherzustellen, dass Geschäftsanforderungen auch nach der Migration zum Office 2007-System erfüllt werden.

Bedenken Sie bei der Planung der Office 2007-System-Bereitstellung folgende Punkte:

  • Ist ein Bestand mit nicht von Microsoft stammenden und intern erstellten Programmen und Anpassungen verfügbar, die auf Microsoft Office basieren?

  • Wurde jede nicht von Microsoft stammende und intern erstellte Microsoft Office–basierte Lösung auf Kompatibilität mit dem Office 2007-System getestet?

Wenn die Liste der benutzerdefinierten Microsoft Office–basierten Anwendungen vollständig ist, entwickeln Sie einen Plan, um jede Anwendung so anzupassen, dass sie Office 2007-System-Komponenten verwendet und bei Bedarf eine Koexistenz mit Office 2007-Anwendungen möglich ist. Beziehen Sie diesen Plan in den Office 2007-System-Gesamtbereitstellungsplan ein.

Koexistenzprobleme

Obwohl die Organisation sicherlich bestrebt ist, jeden Benutzer zum Office 2007-System zu migrieren, wird die vollständige Migration der Organisation wahrscheinlich nicht sofort stattfinden. Es muss ein Plan entwickelt und implementiert werden, der es Benutzern des Office 2007-Systems ermöglicht, auch mit den Teammitgliedern gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten, die frühere Versionen des Microsoft Office-Systems verwenden. Das Feature-Team für Benutzerstatusmigration muss diese Probleme verstehen und die Auswirkung jedes dieser Probleme auf die Organisation erkennen. Bei einem Unternehmen, das von Microsoft Office XP zum Office 2007-System migriert, treten wahrscheinlich mehr Probleme auf, als bei einem Unternehmen, das von Microsoft Office 2003 migriert.

Bedenken Sie die folgenden Punkte:

  • Welche Versionen des Microsoft Office-Systems führen Benutzer aus?

  • Welche Benutzergruppen arbeiten mit welchen anderen Benutzern gemeinsam an Dokumenten? Müssen sie Dokumente in einer Richtung gemeinsam nutzen, oder verwenden Benutzer der früheren Microsoft Office-Version Office 2007-Dokumente?

Während der Office 2007-System-Bereitstellung stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung, die es Benutzern ermöglichen, Dokumente in verschiedenem Microsoft Office System-Versionen gemeinsam zu nutzen. Wenn die Organisation von Microsoft Office 97 zum Office 2007-System migriert, stellen diese Lösungen z. B. sicher, dass Benutzer, die noch nicht migriert sind, weiterhin Informationen mit Benutzern austauschen können, die bereits migriert sind. Eine detaillierte Beschreibung dieser Lösungen finden Sie im Whitepaper „Microsoft Office XP and File Sharing in a Heterogeneous Office Environment“ (in englischer Sprache) unter http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/office/officexp/maintain/fileshar.mspx. (Dieses gilt gleichermaßen für das Office 2007-System, obwohl im Whitepaper speziell Microsoft Office XP behandelt wird.)

Die Lösungen, die das Feature-Team für Anwendungsverwaltung verwendet, hängen davon ab, ob Benutzer Dokumente gemeinsam mit anderen Gruppen nutzen. Die Lösungen hängen auch davon ab, ob Benutzer Dokumente in einer Richtung oder in beide Richtungen nutzen und ob sie die gemeinsam genutzten Dokumente ändern müssen. Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann Benutzergruppen, die keine Dokumente gemeinsam mit anderen Gruppen nutzen, jederzeit zum Office 2007-System migrieren, ohne deren Produktivität zu verringern.

Wenn eine Benutzergruppe Dokumente gemeinsam mit anderen Gruppen nutzt, muss das Feature-Team für Anwendungsverwaltung jedoch entscheiden, ob Dokumentempfänger schreibgeschützten Zugriff auf die Dokumente benötigen oder ob sie diese Dokumente bearbeiten und zurückgeben können müssen. Wenn sie schreibgeschützten Zugriff benötigen, stehen mehr Lösungen zur Verfügung, u. a. Dateiviewer und Speichern von Dokumenten als Webseiten. Wenn Benutzer Dokumente bearbeiten und an die sendende Gruppe zurückgeben müssen, sollten beide Gruppen auf ein gemeinsames Dateiformat beschränkt werden, bis beide Gruppen vollständig zum Office 2007-System migriert sind. Außerdem sollten Sie zur Sicherung der Kontinuität abhängige Gruppen zur gleichen Zeit mit migrieren.

Ermitteln von Fachgebietsexperten

In den Bereichen und Abteilungen, in denen Office 2007-System-Entwickler größere Probleme mit dem Office 2007-System erwarten, sollten Sie die Abteilungen bitten, einen Fachgebietsexperten bereitzustellen, der mit den Entwicklern zusammenarbeitet. Wenn z. B. ein Fachgebietsexperte in der Buchhaltungsabteilung für die Entwickler zur Verfügung steht, kann dieser im Allgemeinen dabei helfen, sicherzustellen, dass alle Probleme mit dem Office 2007-System, die in Zusammenhang mit der Verwendung von Office Excel 2007 stehen, erkannt und behandelt werden, da Buchhaltungsabteilungen häufig komplexe Excel-Arbeitsmappen verwenden.

Erkennen verketteter Anwendungen

Mithilfe des Office 2007-System-Setups kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung die Office 2007-Version sowie zugehörige Anwendungen in einem nahtlosen Prozess bereitstellen, indem zusätzliche Pakete (MSI-Dateien) oder ausführbare Programme verkettet werden. In diesem Szenario schließt das Setup-Programm zunächst die Kerninstallation des Office 2007-Systems ab und ruft dann sofort den Windows Installer auf, um die zusätzlichen Programme in der Reihenfolge zu installieren, die im OAT auf der Seite Installationen hinzufügen und Programme ausführen festgelegt wurde.

Installieren von Office 2007-System-Updates

Das Office 2007-System-Setup installiert automatisch alle Updates, die im Ordner „Updates“ unter der Installationsfreigabe enthalten sind. Updates werden nur während des Setups installiert. Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann auch Sicherheitsupdates und andere Updates, die als MSP-Dateien in diesem Ordner enthalten sind, einbeziehen. Das Setup-Installationsprogramm bezieht diese Updates automatisch während der Installation mit ein.

Weitere Überlegungen

Die folgende Liste enthält Informationen zu der zusätzlichen Entwicklungsarbeit, die die meisten Organisationen durchführen und erläutert, wo ausführliche Informationen dazu im ORK zu finden sind:

  • Messaging Eine genaue Prüfung der Messaging-Anforderungen der Organisation hilft bei der Planung der optimalen Office Outlook 2007-Bereitstellung. Zu den zu treffenden Konfiguration- und Installationsauswahlen zählen die Entscheidung, welcher E-Mail-Messaging-Server mit Office Outlook 2007 verwendet werden soll sowie die Zeitplanung für die Office Outlook 2007-Bereitstellung, um den Anforderungen der Organisation zu entsprechen. Lesen Sie „ORKMessaging.doc“ im ORK-Dokumentationsordner.

  • Mehrsprachige Bereitstellung Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann eine einzelne Version des Office 2007-Systems installieren, anpassen und verwalten, die Anforderungen der Organisation an Mehrsprachigkeit erfüllt. Durch die Plug-In-Sprachfeatures in Office 2007-System und die mehrsprachigen Microsoft Office-Ressourcen, z. B. das MUI-Paket (Multi-language User Interface, mehrsprachige Benutzeroberflächenumgebung), können Benutzer in einem internationalen Gebietsschema in ihren eigenen Sprachen arbeiten. Das Office 2007-System besteht aus einem sprachneutralen Kern, dem mehrsprachige Pakete hinzugefügt werden können. Weitere Informationen finden Sie in den Dateien „ORKDeployment.doc“ und „ORKPlan.doc“.

  • Sicherheit. Der Sicherheit wurde bei der Entwicklung des Office 2007-Systems große Bedeutung beigemessen. Für die Beseitigung von Sicherheitsfehlern wurde mehr getan als in früheren Versionen des Microsoft Office-Systems, wodurch das bislang stabilste Sicherheitsniveau entstanden ist. Fehlerhafte Konfigurationen von Einstellungen und Benutzermethoden können jedoch weiterhin zu Anfälligkeiten auf Administrativ- und Benutzerebene führen. Dieser Abschnitt behandelt bestimmte Sicherheitsprobleme, die ein Administrator bei der Bereitstellung oder Verwaltung einer Microsoft Office-Konfiguration in einer Unternehmenseinstellung beachten sollte. Zusammen mit diesen Informationen erhalten Sie Vorschläge und Empfehlungen, wie das System weniger anfällig für Angriffe wird und die Sicherheit einer bereitgestellten Installation mithilfe sicherheitsbezogener Richtlinien gewährleistet werden kann. Weitere Informationen zur Sicherheit des Office 2007-Systems finden Sie im ORK 2007 unter http://technet2.microsoft.com/Office/en-us/library/8b22eff4-37d1-4748-8342-f115216c2f541033.mspx (in englischer Sprache).

Anpassen des Office 2007-Systems

In Abbildung 3 wird der grundsätzliche Entwicklungsprozess für das Anpassen des Office 2007-Systems beschrieben.

Abbildung 3. Paketerstellungsprozess für das Office 2007-System

Das Erstellen einer benutzerdefinierten Office 2007-System-Installation ist ein Prozess, der in mehreren Schritten stattfindet. Nach dem Erstellen und Testen dieses Pakets fügen Sie es in den BDD-Imagingprozess ein, damit die angepasste Office 2007-System-Konfiguration automatisch in alle Computerabbilder einbezogen werden kann.

So erstellen Sie eine angepassten Office 2007-System-Installation:

  1. Erstellen Sie einen Verteilungspunkt.

    Kopieren Sie den Inhalt der Office 2007-System-DVD auf eine Netzwerkfreigabe. Wenden Sie alle verfügbaren Service Packs und Updates auf den Verteilungspunkt an.

  2. Erstellen Sie eine MSP-Datei.

    Starten Sie das OAT durch Ausführen von setup /admin. Legen Sie die zu verwendenden Features, Benutzereinstellungen und Sicherheitseinstellungen fest.

  3. Testen Sie die Konfiguration manuell.

    Bevor Sie die Office 2007-System-Konfiguration dem BDD 2007-Abbild hinzufügen, sollten Sie diese manuell in einer Testumgebung prüfen, um sicherzustellen, dass sie fehlerfrei funktioniert. Führen Sie dazu Folgendes aus: setup /adminfile msp_file_path.

  4. Ändern Sie die MSP-Datei, um eine automatische Installation durchzuführen.

    Führen Sie setup /admin erneut aus, öffnen Sie die zu ändernde MSP-Datei, ändern Sie die Seite Lizenzierung und Benutzeroberfläche, indem Sie die Kontrollkästchen Abschlusshinweis und Modalen Dialog unterdrücken deaktivieren und die Anzeigeebene auf Keine setzen.

Erstellen eines Verteilungspunkts

Kopieren Sie zum Erstellen eines Verteilungspunkts einfach den gesamten Inhalt der Office 2007-System-DVD auf eine Netzwerkfreigabe. Überprüfen Sie nach dem Kopieren der Setup-Dateien Sie, ob Service Releases für das Office 2007-System verfügbar sind, und speichern Sie diese im Ordner „Updates“ unter der Netzwerkfreigabe.

Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann mithilfe des OAT mehrere Netzwerkfreigaben angeben, die während der Installation verwendet werden sollen, wenn der von einem bestimmten Computer verwendete Verteilungspunkt offline ist. Beim Erstellen solcher Verteilungspunkte ist es wichtig, dass alle Verteilungspunkte synchronisiert bleiben, was das Team mithilfe von Dateireplikation oder eines Softwareverteilungstools wie Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003 durchführen kann. Dokumentieren Sie alle Verteilungspunkte, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Integrieren von Service Releases

Die Service Releases für das Office 2007-System sind Zwischenaktualisierungen, die Leistungs-, Zuverlässigkeits- und Sicherheitsprobleme lösen. Wenn es die Bereitstellungspläne erfordern, integrieren Sie das aktuellste Service Release in Ihre vorhandenen Office 2007-System-Quelldateien.

Hinweis   Service Releases können Sie vom Office Admin Update Center herunterladen (in englischer Sprache): http://office.microsoft.com/en-us/FX011511561033.aspxService Release sind Updatedateien mit der Erweiterung „.msp“. Verwenden Sie einen Softwareverteilungsprozess wie SMS 2003, um die Service Release zu installieren.

Aktualisieren Sie die Office 2007-System-Verteilungspunkte mit aktuellen Service Releases, bevor Sie diese bereitstellen. Kopieren Sie zum Integrieren eines Service Release in eine Setup-Freigabe die MSP-Dateien in den Ordner „Updates“ in der Freigabe. (Microsoft Office-Anwendungen installieren automatisch alle Updates, die in diesem Ordner gefunden werden).

Hinweis   Viele Organisationen verwenden Microsoft Update oder Microsoft Windows Server Update Services (WSUS), um Updates und Sicherheitsupdates herunterzuladen und an Microsoft-Betriebssysteme und Microsoft Office zu verteilen. Bedenken Sie jedoch, dass die Zeitdauer, die ein System nach der Installation anfällig bleibt, proportional zur Zeitdauer ansteigt, die für die vollständige Aktualisierung erforderlich ist. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sicherzustellen, dass stets ein vollständig aktualisierter Office 2007-System-Verteilungspunkt verfügbar ist.

Erstellen einer Setupanpassungsdatei

Verwenden Sie das OAT, um die während der Office 2007-System-Installation zu verwendenden Features, Benutzereinstellungen und Sicherheitseinstellungen zu definieren. Verwenden Sie für die Office 2007-Version das OAT, um Einstellungen nach Anwendung oder Anwendungsgruppe zu speichern. Dieses Feature ist besonders sinnvoll, wenn die Office 2007-System-Bereitstellung gestaffelt erfolgen soll. Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann die in der MSP-Datei gespeicherten Einstellungen auf die Anwendungen beschränken, die das Team zu einem vorgegebenen Zeitpunkt bereitstellt.

Bei der Erstellung einer MSP-Datei ermöglicht das OAT Teammitgliedern, die folgenden Aufgaben auszuführen:

  • Festlegen des Installationspfads für das Office 2007-System auf den Benutzercomputern

  • Annehmen des Endbenutzer-Lizenzvertrags (EULA) und Eingeben eines Produktschlüssels im Namen der Benutzer, die das Office 2007-System von einem komprimierten DVD-Abbild installieren

  • Festlegen des standardmäßigen Installationszustands für Office 2007-Programme und -Features So kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung beispielsweise Office Word 2007 sofort auf dem lokalen Computer installieren, gleichzeitig aber festlegen, dass Office PowerPoint 2007 bei Bedarf installiert wird.

  • Festlegen der auf die Computer anzuwendenden Office 2007-System-Sicherheitseinstellungen

  • Ändern der Benutzereinstellungen ( z. B. Festlegen, ob die automatische Wiederherstellung für Office Word 2007 verwendet werden soll)

  • Ändern von Office 2007-Programmverknüpfungen durch Angabe ihres Installationsorts und Anpassen ihrer Eigenschaften

  • Festlegen einer Liste mit Servern, die das Office 2007-System verwenden soll, wenn die primäre Installationsquelle nicht verfügbar ist

  • Festlegen anderer Produkte oder Programme, die nach Abschluss des Setups auf den Benutzercomputern installiert oder ausgeführt werden sollen

  • Konfigurieren der Mail-Einstellungen von Office Outlook 2007 Geben Sie z. B. ein Standardbenutzerprofil an.

  • Angeben, welche früheren Versionen von Microsoft Office entfernt werden

So erstellen Sie eine MSP-Datei

  1. Führen Sie auf einem beliebigen Computer setup /admin \ von der vorher erstellten Netzwerkfreigabe aus. Führen Sie z. B. \\servername\Office12\Setup.exe aus /admin aus, wobei servername der Name des Servers ist, auf dem sich die Office 2007-System-Quelldateien befinden.

  2. Wählen Sie Neue Setupanpassungsdatei für folgendes Produkt erstellen aus.

  3. Wählen Sie Microsoft Office Professional Plus 2007 (bzw. Ihre entsprechende Version) aus der Liste der verfügbaren Produkte aus, und klicken Sie dann auf OK.

  4. Passen Sie die Einstellungen auf den verschiedenen im OAT verfügbaren Seiten an.

  5. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern unter, und speichern Sie dann die MSP-Datei in der Netzwerkfreigabe. (Speichern Sie alle MSP-Dateien im Ordner „Updates“.)

Manuelles Testen der Konfiguration

Beginnen Sie zum manuellen Testen des benutzerdefinierten Office 2007-System-Pakets mit einem „sauberen“ Windows Vista-Computer, der vor kurzem eingerichtet wurde und auf dem vorzugsweise keine anderen Anwendungen installiert sind. Auf diese Weise hat das Feature-Team für Anwendungsverwaltung einen sauberen Ausgangspunkt, von dem aus das Office 2007-System-Paket getestet wird.

Installieren Sie das Office 2007-System-Paket mit einem ähnlichen Befehl wie dem folgenden:

\\server\share\Setup.exe /config  \\server\share\suite.WW\Config.xml 

(wobei \\server\share der Server- bzw. Freigabename des Office 2007-System-Verteilungspunkts und suite.WW der Pfad zur Datei „config.xml“ für die zu installierende Microsoft Office-Version ist).

Hinweis   Setup-Anpassungsdateien, die im Ordner „Updates“ gespeichert sind, werden automatisch verwendet.

Mitglieder des Feature-Teams für Anwendungsverwaltung können die Erstellung und Prüfung der Übergänge so lange wiederholen, bis die Anforderungen der Organisation erfüllt werden. Nachdem diese Anforderungen durch manuelle Installation erfüllt worden sind, können Teammitglieder damit beginnen, das Paket in die Abbild- und Bereitstellungsprozesse von BDD 2007 zu integrieren.

Anpassen der Setupanpassungsdatei für die Durchführung einer automatischen Installation

Sobald die in der Konfigurationsdatei angegebenen Einstellungen die Richtlinien der Organisation erfüllen, können Mitglieder des Feature-Teams für Anwendungsverwaltung die MSP-Datei ändern, damit während der Installation kein Benutzereingriff erforderlich ist. Ändern Sie dazu die MSP-Datei, um eine automatische Installation durchzuführen.

So ändern Sie eine MSP-Datei:

  1. Führen Sie auf einem beliebigen Computer setup /admin \ von der zuvor erstellen Netzwerkfreigabe aus, z. B. \\servername\Office12\Setup.exe /admin.

  2. Wählen Vorhandene Setupanpassungsdatei öffnen aus, und wählen Sie dann die zu ändernde Datei aus.

  3. Deaktivieren Sie auf der Seite Lizenzierung und Benutzeroberfläche die Kontrollkästchen Abschlusshinweis und Modalen Dialog unterdrücken, und setzen Sie die Anzeigeebene auf Keine.

  4. Speichern Sie die Datei.

Integrieren von Office 2007-Programmen in BDD 2007

Teammitglieder haben zwei Möglichkeiten, Office 2007-System-Installationen in BDD 2007 zu integrieren: entweder als Teil des Desktopbereitstellungsabbilds (dickes Abbild) oder nach der Desktopabbildbereitstellung (dünnes Abbild).

Installationen mit dickem Abbild

Um das Office 2007-System auf dem Desktopbereitstellungsabbild vorzuinstallieren, führen Sie vor der Zusammenstellung des Bereitstellungsabbilds die entsprechenden Installationsbefehle aus. Microsoft Office wird auf dem Abbild installiert, wodurch ein vollständiges Abbild des Windows Vista/2007 Office-Systems auf einmal bereitgestellt werden kann. Hierbei vergrößert sich das Desktopabbild, die Deployment Workbench-Konfiguration wird jedoch vereinfacht.

Installationen mit dünnem Abbild

Um Office 2007-Programme in BDD 2007 als zusätzliche Anwendungen zu integrieren, verwenden Sie die Deployment Workbench-Funktion zum Hinzufügen von Anwendungen, um auf den benutzerdefinierten Microsoft Office-Verteilungspunkt zu zeigen. (Weitere Informationen zum Hinzufügen zusätzlicher Anwendungen finden Sie im Handbuch für das Feature-Team für das Computerabbilderstellungssystem). Deployment Workbench bietet benutzerdefinierte Schritte für die Integration des Office 2007-Systems, wobei die spezifischen Anforderungen des Office 2007-Systems in den Anwendungseinstellungen berücksichtigt werden, mit denen das Paket bereitgestellt wird.

Hinweis   Um mehrere Microsoft Office-Programme zu installieren, fügen Sie jedes Programm einzeln der in Deployment Workbench enthaltenen Anwendungsliste hinzu.

So konfigurieren Sie das Office 2007-System mit Deployment Workbench

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Applications (Anwendungen), und klicken Sie dann auf New (New), um den Assistenten für neue Anwendungen zu starten.

    Hinweis   Eine genaue Anleitung zum Hinzufügen von Anwendungen finden Sie im Handbuch für das Feature-Team für das Computerabbilderstellungssystem.

  2. Geben Sie mithilfe der Befehle path und setup für das Office 2007-System die erforderlichen Informationen im Assistenten für neue Anwendungen an.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das resultierende Paket, und klicken Sie dann auf Properties (Eigenschaften), um das Eigenschaftsdialogfeld für das Office 2007-System anzuzeigen (siehe Abbildung 4).

    Abbildung 4. Anpassen der Office 2007-System-Einstellungen
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Office Products (Office-Produkte), um zusätzliche Microsoft Office-Einstellungen zu konfigurieren.

    Hinweis   Neben diesen grundlegenden Einstellungen ermöglich diese Registerkarte auch die Bearbeitung der Datei „config.xml“ und die Ausführung des OAT.

  5. Nehmen Sie die Konfigurationseinstellungen vor, und klicken Sie dann auf Apply (Übernehmen) oder OK, um die Änderungen zu übernehmen.

Testen der Office 2007-System-Bereitstellung

Das Feature-Team für Anwendungsverwaltung kann mit den Anwendungsservern, die mit der benutzerdefinierten Office 2007-System-Konfiguration aktualisiert wurden, mit den Tests beginnen. Sobald das Team festgestellt hat, dass die Office 2007-System-Installation planmäßig ausgeführt wird, kann das Office 2007-System-Paket in die Pilotphase der Stabilisierungsphase des BDD 2007-Projekts gehen. Während der Stabilisierungs- und Bereitstellungsphase konzentriert sich das Feature-Team für Anwendungsverwaltung auf die schnelle Lösung aller in den angepassten Installationen aufgetretenen Probleme.

Die Tests müssen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Office 2007-System-Konfiguration und die geplante Bereitstellungslösung den Erwartungen entsprechend funktionieren. Unterteilen Sie die Testaufgaben nach Funktionsbereichen, z. B.:

  • Bereitstellungsserver

  • Office 2007-System-Konfiguration

  • Testen des Bereitstellungsprozesses

Führen Sie die Tests mit einer Vielzahl von Hardwarekomponenten durch, die der Hardware in der Organisation entsprechen. Dokumentieren Sie alle Testergebnisse zur Überprüfung.

Pilotphase der Office 2007-System-Bereitstellung

Die Lösung ist für die Pilotbereitstellung bereit, sobald ein vollständiges Build die Testphase durchlaufen und bestanden hat. Folgen Sie dem Pilotplan, und überarbeiten Sie ihn gegebenenfalls, um neue Entwicklungen in das Projekt einzubeziehen. Verwenden Sie die Kommunikation und Schulungsmaterialien, die entwickelt wurden, um Benutzer bezüglich der Eigenschaften und des Fortschritts der Pilotphase auf dem Laufenden zu halten. Eine gut geplante Pilotphase einer ausreichend getesteten Lösung sollte wenige Überraschungen mit sich bringen.

Obwohl das Feature-Team für Anwendungsverwaltung die Lösung zu diesem Zeitpunkt nicht für die gesamte Produktionsumgebung bereitgestellt hat, muss das Team wenigstens einen Teil der Supportstruktur einrichten, um Probleme, die während der Pilotphase auftreten, zu behandeln. Hierfür müssen Supportmitarbeiter bereit stehen, um die Benutzer zu unterstützen. Teilen Sie den Benutzern mit, wie lange die Feedbackperiode andauern wird und wie sie ihre Kommentare übermitteln können. Verarbeiten Sie das Feedback gemäß dem Pilotplan. Wenn das Team während der Entwicklung eine Problemverfolgungsdatenbank eingesetzt hat, sollten Sie diese während der Feedbackperiode weiter nutzen, um Probleme aufzuzeichnen, die Benutzer aufdecken. Wenn Kunden- und Benutzerfeedback anzeigen, dass die Pilotphase erfolgreich ist, überprüft das Team die Arbeit, die während dieser Phase ausgeführt wurde und geht anschließend zur Bereitstellungsphase über.

Kandidaten für die Pilotbereitstellung

Fachgebietsexperten, die ausgewählt wurden, um das Feature-Team für Anwendungsverwaltung während des Office 2007-System-Bereitstellungsprozesses zu unterstützen, sind ideale Kandidaten für die Pilotbereitstellung. Andere Mitarbeiter können von Abteilungsleitern ernannt oder aufgrund ihrer Fähigkeit, entscheidende Aspekte des Systems zu testen, vom Feature-Team für Anwendungsverwaltung ausgewählt werden.

Bereitstellen des Office 2007-Systems in der Produktionsumgebung

Sobald die Entwicklungs- und Stabilisierungsphasen abgeschlossen sind, sind die Server bereit, Computerbereitstellungen zu verarbeiten. In Abbildung 5 finden Sie eine detaillierte Aufgabenübersicht für die Bereitstellungsphase.

Abbildung 5. Aktivitäten während der Bereitstellungsphase

Abbildung 5. Aktivitäten während der Bereitstellungsphase

Die Bereitstellungsphase ist in die folgenden drei Schritte unterteilt:

  • Initiieren der Bereitstellung Das BDD 2007-Projekt stellt das Office 2007-System auf Clientcomputern bereit, indem es in das Desktopabbild (Bereitstellungen mit dickem Abbild) einbezogen oder über Deployment Workbench mit der Abbildbereitstellung (Bereitstellungen mit dünnem Abbild) verknüpft wird. Nachfolgende Bereitstellungen verwenden den Office 2007-System-Verteilungspunkt. Verwenden Sie die Gruppenrichtlinie, um das Office 2007-System an Organisationseinheiten, die Clientcomputer enthalten, zu veröffentlichen oder diesen zuzuweisen. Wenn ein neues Abbild für ein Clientsystem erstellt wird, wird das Office 2007-System gemäß den Einstellungen der Gruppenrichtlinie installiert.

  • Überwachen der Dateimigration Die Migration vorhandener Microsoft Office-Programmdateien kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden einige Dateien möglicherweise nicht fehlerfrei migriert. Überwachen Sie diesen Prozess, und greifen Sie gegebenenfalls ein, um Geschäftskontinuität zu gewährleisten.

  • Lösen von Bereitstellungsproblemen. Während einer umfangreichen Bereitstellung können unvorhergesehene Probleme auftreten. Überwachen Sie den Bereitstellungsprozess genau, und greifen Sie gegebenenfalls ein, um Geschäftskontinuität zu gewährleisten.

Verwenden der Gruppenrichtlinie

Microsoft Windows 2000 und neuere Betriebssysteme enthalten Tools, mit den Administratoren Softwareanwendungen über die Gruppenrichtlinie mit dem Microsoft Active Directory®-Verzeichnisdienst installieren und verwalten können. Verwenden Sie die Gruppenrichtlinien-Softwareinstallationsfeatures, um Office 2007-System- und MUI-Pakete allen Benutzern oder Computern in einer bestimmten Gruppe zuzuweisen oder an diese zu veröffentlichen. Die Verwendung der Gruppenrichtlinie für die Bereitstellung des Office 2007-Systems kann in folgenden Situationen sinnvoll sein:

  • Bei kleinen oder mittelgroßen Organisationen, die bereits Active Directory bereitgestellt und konfiguriert haben

  • Bei Organisationen oder Abteilungen, die zu einem einzelnen geografischen Bereich gehören

  • Bei Organisationen mit konsistenten Hardware- und Softwarekonfigurationen sowohl auf Clientcomputern als auch auf Servern

Es gibt drei Möglichkeiten, die Office 2007-Programme mithilfe von Richtlinien zu installieren und zu verwalten:

  • Zuweisen des Office 2007-Systems zu Computern

  • Zuweisen des Office 2007-System zu Benutzern

  • Veröffentlichen des Office 2007-Systems an Benutzer

Zuweisen des Office 2007-Systems zu Computern

Die Zuweisung des Office 2007-Systems zu Computern ist der einfachste Weg, um mithilfe der Gruppenrichtlinie ein Paket dieser Größe und Komplexität zu verwalten. Mit dieser Methode wird das Office 2007-System beim nächsten Computerstart auf dem Computer installiert und ist für alle Benutzer dieses Computers verfügbar. Zugewiesene Anwendungen sind stabil. Wenn ein Benutzer ein Office 2007-Programm vom Computer entfernt, installiert Windows es beim nächsten Computerstart automatisch neu. Benutzer können Office 2007-Programme reparieren, aber nur Administratoren sind in der Lage, Programme zu entfernen.

Zuweisen des Office 2007-Systems zu Benutzern

Wenn das Office 2007-System Benutzern zugewiesen wird, werden bei der nächsten Anmeldung des Benutzers Informationen zur Software auf den Computern der Benutzer in der Windows-Registrierung und im Startmenü oder auf dem Windows-Desktop angekündigt. Wenn ein Benutzer auf eine Office 2007-Programmverknüpfung klickt, ruft Windows Installer das Paket vom Softwareverteilungspunkt ab, installiert die Anwendung auf dem Computer des Benutzers und startet sie. Wenn das Feature-Team für Anwendungsverwaltung entschieden hat, die Installation durch Dateierweiterung zu aktivieren, wird durch Klicken auf ein Office 2007-System-Element (z. B. ein Office Word 2007-Dokument oder ein Office Excel 2007-Arbeitsblatt) die entsprechende Anwendung auf dieselbe Art und Weise automatisch installiert.

Anwendungen, die Benutzern zugewiesen sind, sind ebenfalls stabil. Wenn ein Benutzer ein zugewiesenes Office 2007-Programm vom Computer entfernt, stellt Windows die Registrierungsinformationen und Windows Installer-Verknüpfungen automatisch bei der nächsten Anmeldung des Benutzers automatisch wieder her.

Hinweis   Weisen Sie das Office 2007-System nicht gleichzeitig einem Benutzer und einem Computer zu. Wenn Office 2007-Programme einem Computer zugewiesen sind, werden diese lokal installiert (abhängig von den Einstellungen in der Transformation). Wenn diese Programme einem Benutzer zugewiesen sind, werden sie zwar auf dem Computer angekündigt, aber erst installiert, wenn der Benutzer diese aktiviert (jeweils über eine Windows Installer-Verknüpfung). Durch die gleichzeitige Zuweisung des Office 2007-Systems zu Benutzern und Computern können Konflikte entstehen, in denen die Programme scheinbar lokal installiert sind, aber tatsächlich nur angekündigt werden. Bei der Zuweisung des Office 2007-Systems zu Benutzern und Computern und die gleichzeitige Anwendung verschiedener Transformationen deinstalliert Windows zudem automatisch bei jedem Computerstart oder jeder Anmeldung des Benutzers das Office 2007-System und installiert es neu.

Veröffentlichen des Office 2007-Systems an Benutzer

Wenn das Feature-Team für Anwendungsverwaltung das Office 2007-System an Benutzer veröffentlicht, sind keine Informationen zur Software in der Registrierung oder im Startmenü enthalten. Benutzer können jedoch die Systemsteuerungsoption „Software“ öffnen und eine Liste der an sie veröffentlichten Software anzeigen.

Wenn ein Benutzer das Office 2007-System aus dieser Liste auswählt, ruft die Systemsteuerungsoption „Software“ Informationen über das Office 2007-System-Installationsverzeichnis von Active Directory ab, und Windows Installer installiert das Paket auf dem Computer und wendet alle dem Office 2007-System-Paket zugeordneten Transformationen an.

Wenn das Feature-Team für Anwendungsverwaltung entschieden hat, dass Benutzer das Office 2007-System selbst ausführen sollen (wenn die Organisation z. B. Benutzern regelmäßig eine Reihe von Softwareanwendungen über ein Installationsverzeichnis im Netzwerk zur Verfügung stellt), sollte das Office 2007-System an Benutzer veröffentlicht werden. In diesem Fall können Benutzer in der vorgegebenen Gruppe das Office 2007-System jederzeit über die Option „Software“ installieren.

Im Unterschied zu zugewiesenen Anwendungen werden veröffentlichte Anwendungen nicht automatisch neu installiert. Wenn ein Benutzer das Office 2007-System nach der Installation über die Option „Software“ entfernt, werden die Verknüpfungen und Registrierungsinformationen nicht automatisch wieder auf den Computer angewendet. Wenn sich der Benutzer jedoch das nächste Mal beim Netzwerk anmeldet, wird das Office 2007-System wieder in der Option „Software“ veröffentlicht.

Verwenden von Skriptinstallationen

Bei kleinen Bereitstellungen könnte sich ein LTI (Lite Touch Installation)-Bereitstellungsprozess gut für die Bereitstellung des Office 2007-Systems eignen. In einem LTI-Szenario kann das Feature-Team für Anwendungsverwaltung die folgenden Methoden zum Starten der Installation verwenden:

  • Anmeldeskripts

  • Verknüpfungen zum Setup-Programm, die per E-Mail versendet oder in einem Intranet veröffentlicht werden

  • Desktopbesuche durch einen Techniker, um die Installation zu starten

Übergabe an IT-Betrieb

Sobald die erste Bereitstellung abgeschlossen ist und das Feature-Team für Anwendungsverwaltung sichergestellt hat, dass die Computer fehlerfrei funktionieren, erfolgt die Übergabe vom BereitstellungsFeature-Team an den IT-Betrieb. Die IT-Betrieb-Gruppe ist dann für die weitere Computerverwaltung und den Support zuständig. Dieser Prozess ist in der Regel gut strukturiert und formal. Dokumentationen, Kenntnisse und andere Materialien werden formal von einer Gruppe an die andere übergeben. Genauere Informationen zur IT-Betrieb-Übergabe finden Sie im Abschnitt zum Abschließen des Projekts im Handbuch für Planung, Erstellungund Bereitstellung.

Anzeigen: