BDD 2007: Planungs-, Erstellungs- und Bereitstellungshandbuch

Erstellung

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Sobald die Meilensteine der Planungsphase erreicht wurden, beginnt die nächste Phase: die Erstellungsphase. Im ersten Schritt beim Entwickeln der Bereitstellung wird die Lösung erstellt und getestet.

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Die Entwicklungsphase Die Entwicklungsphase
Die Stabilisierungsphase Die Stabilisierungsphase

Die Entwicklungsphase

In der Entwicklungsphase stellt das Team die Lösung zusammen, und es werden Komponententests durchgeführt. Die Entwicklungsphase gipfelt im Meilenstein „Projektumfang abgeschlossen“, der anzeigt, dass die Lösung bereit ist, produktiv (im Pilotversuch) getestet zu werden.

Hauptaufgaben

In Tabelle 7 sind die Hauptaufgaben und -ergebnisse in der Entwicklungsphase und ihre jeweiligen Besitzer aufgeführt.

Tabelle 7: Hauptaufgaben in der Entwicklungsphase mit ihren Ergebnissen und Besitzern

Hauptaufgaben

Ergebnisse

Besitzer

Starten des Entwicklungszyklus

Verteilungsserver für die Entwicklungsarbeiten

Entwicklung

Erstellen und Testen von Paketen und Strategien zur Schadenbegrenzung für Anwendungen

Strategien und Pakete zur Schadenbegrenzung

Entwicklung

Vorbereiten der Computerumgebung

Für die Entwicklungsarbeiten bereite Computerumgebung

Entwicklung

Entwickeln der Lösungsskripts

Konfigurierter Imaging- und Verteilungsserver mit aktualisiertem Skript, Windows Vista und Anwendungen; Datenträgerabbilder

Entwicklung

Entwickeln der Sicherheitskonfiguration

Sicherheitskonfigurationsdateien und Windows-Firewall-Konfiguration

Entwicklung

Entwickeln der zentralen und zusätzlichen Anwendungspakete

Kernanwendungspakete (einschließlich 2007 Office System) und zusätzliche Anwendungspakete

Entwicklung

Entwickeln der USMT-Konfigurationsdateien und der Testfälle

USMT-Konfigurationsdateien und Testfälle

Entwicklung, Test

Entwickeln der Bereitstellungsverfahren

Bereitstellungsverfahren

Freigabeverwaltung, Benutzererfahrung

Entwickeln der Betriebsverfahren

Betriebsverfahren

Freigabeverwaltung, Benutzererfahrung

Erstellen von Testfällen und Szenarien

Testfälle und Szenarien

Test

Testen der Lösung

Für den Pilotversuch bereite Lösung

Test

Abnehmen des Hauptmeilensteins: Projektumfang abgeschlossen

Alle Arbeiten in der Entwicklungsphase sind abgeschlossen

Alle Rollen

Schwerpunkte des Teams

Tabelle 8 zeigt die Hauptaktivitäten für die einzelnen Teamrollen während der Entwicklungsphase.

Tabelle 8: Rollencluster und Schwerpunkte in der Entwicklungsphase

Rollencluster

Schwerpunkt

Produktmanagement

  • Verwalten der Kundenerwartungen

Programmmanagement

  • Verwalten der Funktionsbeschreibung

  • Projektmanagement

  • Aktualisieren der Pläne

  • Schadenbegrenzungsstrategien für Anwendungen und Anwendungspakete

  • Sicherheitskonfiguration

  • USMT-Konfigurationsdateien

Entwicklung

  • Erstellen der Skripts

  • Infrastrukturentwicklung

  • Dokumentation

  • Abbilderstellung

Test

  • Testumgebung, Testszenarien und Testfälle

  • Funktionstests

  • Problemerkennung

  • Überprüfung der Dokumentation

Benutzererfahrung

  • Schulung

  • Testen der Benutzerfreundlichkeit

Freigabeverwaltung

  • Checklisten für die Bereitstellung, aktualisierte Pilotpläne

  • Checklisten für die Standortvorbereitung

  • Ablaufpläne

Das IT-Betriebspersonal und das Feature-Team „Sicherheit“ werden in die Bewertungen eingebunden, um sicherzustellen, dass mit einem genauen Bild ihrer jeweiligen Bereiche gearbeitet wird. Die Benutzercommunity wird ebenfalls einbezogen, um sicherzustellen, dass die erstellten Pläne und Entwürfe ihren Anforderungen entsprechen.

Feature-Team-Dokumente und Dokumente zur Arbeitshilfe

Die folgenden Dokumente sind in der Entwicklungsphase von Nutzen:

  • Funktionsbeschreibung (siehe Abschnitt „Erstellen der Funktionsbeschreibung“ weiter oben in diesem Handbuch).

  • Risikoabschätzung (siehe Abschnitt „Erstellen des Dokuments zur Risikoabschätzung“ weiter oben in diesem Handbuch).

  • Application Compatibility Feature-Team Guide

  • Computer Imaging System Feature-Team Guide

  • Deployment Feature-Team Guide

  • Desired Configuration Monitoring Feature-Team Guide

  • Infrastructure Remediation Feature-Team Guide

  • Operations Readiness Feature-Team Guide

  • Security Feature-Team Guide

  • Test Feature-Team Guide

Starten des Entwicklungszyklus

Das Lösungsskript umfasst Dateien und Programme, mit denen Sie eine generische Installationsarchitektur für Windows und 2007 Office System erstellen und problemlos an die Anforderungen des Unternehmens anpassen können. Mit der Software im Skript können die Teams einen Imagingserver einrichten und Boot-CDs anpassen können, die zum Starten des Installationsvorgangs auf einzelnen Computern verwendet werden. Die Tools im Skript helfen bei der Vorbereitung des Systems auf die Erstellung von Festplattenabbildern zur Verteilung im gesamten Unternehmen. Die Teams müssen über lizenzierte Kopien von Windows und 2007 Office System verfügen. Abhängig vom Umfang des Projekts sind außerdem ausreichende Lizenzen für zusätzliche Software bereitzuhalten, die zur Realisierung des Projekts benötigt wird.

In der Regel sollten die Entwicklungsarbeiten in mehrere regelmäßige Builds gegliedert werden, die vom Team gründlich als eigenständige Einheiten getestet werden können, bevor der gesamte Arbeitsumfang abgeschlossen ist. Diese Vorgehensweise trägt dazu bei, das Projekt auf dem richtigen Weg zu halten. An den Prüfpunkten, die in kurzen Abständen zueinander gesetzt sind, kann das Team den Fortschritt bewerten und gegebenenfalls notwendige Änderungen vornehmen. Auch die Auswirkungen und Kosten von Problemen lassen sich so minimieren, da sie zu einem früheren Zeitpunkt im Entwicklungsprozess ans Licht gebracht werden.

Verwenden von vorläufigen Builds

Bei der Infrastrukturentwicklung werden regelmäßige oder vorläufigeBuilds erstellt, um die Funktionsbeschreibungen und Pläne in eine bereitstellungsfähige Komplettlösung umzuwandeln. Mithilfe der vorläufigen Builds sind die Teams in der Lage, eventuelle Probleme früher aufzudecken, als wenn sie die Lösung erst am Ende der Entwicklungsphase zusammengestellt hätten. Darüber hinaus wird das Feature-Team „Test“ so früher in den Entwicklungsprozess eingebunden, was wiederum den Entwicklungszyklus verkürzt und die Kosten des Projekts senkt.

Das Team sollte immer dann vorläufige Builds als Synchronisierungspunkte erstellen, wenn die Entwickler die Skripts einchecken, die ihrer Meinung nach bereit zum Testen sind. Die Entwickler übermitteln Teile der Lösung an den Testleiter, der dann den Build assembliert und testet, während die Entwickler die Arbeit an weiteren Skriptkomponenten fortsetzen.

Die ersten vorläufigen Builds sollten relativ einfach sein, beispielsweise die unbeaufsichtigte Installation von Windows und 2007 Office System auf einem einzelnen Computer mit an die Umgebung angepasster Benutzeroberfläche. Mit nachfolgenden Builds sollte schrittweise Unterstützung für zusätzliche Hardware und alle Zusatzfunktionen hinzugefügt werden, bis der letzte vorläufige Build vor dem Pilotversuch fertig gestellt ist. Dieser sollte sämtliche Funktionen umfassen, die in der Funktionsbeschreibung vorgeschrieben sind.

Abbildung 6 zeigt ein Flussdiagramm, das den Entwicklungsprozess für die unbeaufsichtigte Installation am Beispiel eines vorläufigen Builds veranschaulicht.

Abbildung 6: Entwicklungsprozess für die unbeaufsichtigte Installation
Erstellen von Verfahren zur Problemverfolgung

Mithilfe der Problemverfolgung kann das Team das Risikomanagement vornehmen und eine effektive Lösung erstellen. Ein Problem ist ein Aspekt der Lösung, der sich negativ auf den ordnungsgemäßen Betrieb der Lösung auswirkt – kurz gesagt, ein Fehler. Probleme können an nahezu allen Stellen in der Lösung auftreten, beispielsweise als Fehler in den Lösungsskripts, als fehlende oder veraltete Gerätetreiber oder auch als Inkompatibilitäten zwischen den Skriptkomponenten.

Das Team kann die Entwicklungsphase erst dann erfolgreich abschließen, wenn alle bekannten Probleme gelöst sind. Die Lösung eines Problems bedeutet nicht zwangsläufig die vollständige Korrektur dieses Problems. Ein Problem kann beispielsweise eine so niedrige Priorität besitzen, dass das Team sich dafür entscheidet, geeignete Gegenmaßnahmen bis zu einer späteren Version der Lösung zurückzustellen oder ganz auf weitere Aktionen zu verzichten.

Die Tester dokumentieren alle gefundenen Probleme. Alle Tester sollten die Probleme dabei in das Problemverfolgungssystem eintragen und dabei auch den vermuteten Schweregrad angeben sowie eine Beschreibung der Schritte, mit denen sich das Problem reproduzieren lässt. Der Schweregrad wird in der Regel auf einer Skala von 1 bis 4 angegeben, wobei 1 den größten und 4 den kleinsten Schweregrad bezeichnet. Wie bei den Risikomanagementverfahren, die die Teams schon während des gesamten Projekts einsetzen, ermöglicht es diese Vorgehensweise dem Rollencluster „Entwicklung“, die Priorität von Problemen festzulegen und sie entsprechend ihren Auswirkungen einzustufen, sodass die Entwickler die schwerwiegendsten Probleme zuerst angehen können.

Der Entwicklungsleiter weist den Problemen eine Priorität mit einer ähnlichen Skala zu. Anschließend weist der Entwicklungsleiter das Problem dem für das jeweilige Feature zuständigen Entwickler zu, damit er es löst. Das schlimmste anzunehmende Problem besitzt den Schweregrad 1 und die Priorität 1. Ein solches Problem führt dazu, dass die Lösung abstürzt, und muss daher so schnell wie möglich aufgespürt und beseitigt werden.

Die Informationen, die die Tester während des Problemverfolgungsprozesses dokumentieren, sind für die Schulungs- und Supportmitarbeiter von großem Nutzen. Sie sehen daran den Verlauf der Lösung, die während der Entwicklung aufgetretenen Probleme und deren Lösung.

Ein gut implementiertes Problemverfolgungssystem muss nicht eigens erstellt werden. Auf niedrigster Stufe genügt schon ein einfaches Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel, um Probleme zu verfolgen und sie gemäß ihres Schweregrads und ihrer Priorität einzustufen. Wenn die Mitglieder der Teams ein wenig mehr Arbeit investieren, können sie mit einer Datenbankanwendung wie Microsoft Office Access eine Datenbank mit benutzerdefinierten Feldern für die leichtere und genauere Dateneingabe erstellen. Falls die Zeit, die Ressourcen und die Art des Projekts dies zulassen, können die Teams sogar ein dediziertes Problemverfolgungsprogramm an die gegebenen Anforderungen anpassen oder von Grund auf neu erstellen. Die Datenbank zur Problemverfolgung wird zu einem dauerhaften Bestandteil des Projekts und gehört zu den Ergebnissen der Entwicklungsphase.

Die Rollencluster „Entwicklung“ und „Test“ sollten die aufgetretenen Probleme bei regelmäßigen Besprechungen untersuchen und mögliche Strategien zur Problembeseitigung aufstellen. Ohne gute Prüfverfahren ist auch das beste Problemverfolgungssystem nutzlos.

Vorbereiten der Computerumgebung

Die meisten Feature-Teams benötigen eine Testumgebung. Theoretisch könnten separate Testumgebungen für jedes Feature-Team angelegt werden. Die meisten Unternehmen richten jedoch nur eine einzige Testumgebung ein, in der Einrichtungen wie Server, Netzwerke, Systemsicherung und Datenrepositorys (z. B. Visual SourceSafe) gemeinsam verwendet werden und nur die Arbeitsbereiche (Computer und Netzwerkfreigaben) für die einzelnen Feature-Teams getrennt sind. Damit können die Teams ganz nach Wunsch und Bedarf getrennt oder gemeinsam arbeiten. Das Unternehmen ist zudem in der Lage, die Anzahl der erforderlichen Computer und Server zu minimieren.

Entwickeln der Lösungsskripts

Wenn das Projekt ausreichend entworfen und geplant wurde, ist die Entwicklung der Lösungsskripts kein überaus schwieriger oder langatmiger Prozess. Wichtig ist hierbei jedoch die detaillierte Koordination. In dieser Phase fallen mehrere grundlegende Abläufe im Zusammenhang mit der Entwicklung an. Hierzu gehören:

  • Zusammenstellen der Anwendungspakete

  • Optimieren der Anwendungen

  • Datenaufbewahrung

  • Erstellen von Computerabbildern

  • Bereitstellungsprozess

Zusammenstellen der Anwendungspakete

Damit die Migration erfolgreich abläuft, müssen für die Benutzer sämtliche benötigten Anwendungen installiert werden und einsatzbereit sein. Diese Anwendungen müssen so zu Paketen zusammengestellt werden, dass sich alle notwendigen Anwendungen über ein Installationsskript problemlos installieren und konfigurieren lassen.

Auf der Grundlage der Daten, die während der Projektbeschreibungs- und Planungsphase beim Ausführen des Tools zur Optimierung der Anwendungskompatibilität erfasst wurden, haben die Entwickler eine Liste der Anwendungen zusammengestellt, die für die automatisierte Installation und Konfiguration zu Paketen zusammenzustellen sind. Hierbei handelt es sich in der Regel um die Elemente, die die längste Vorlaufzeit erfordern. Bei einem Unternehmen mit 5.000 bis 10.000 Computern ist es keine Seltenheit, wenn Pakete für 1.000 Anwendungen oder Anwendungsversionen erstellt werden müssen. Auch die Beschaffung der Software ist eine zeitaufwändige Aufgabe. Je früher mit dieser Aufgabe begonnen wird, desto effizienter läuft der Prozess ab.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, für jede Anwendung einen SME zu bestimmen. SMEs sind in der Regel Hauptbenutzer im Unternehmen, die eingehende Kenntnisse der Anwendung und ihrer Konfiguration besitzen und die daher auch überprüfen können, ob die Anwendung ordnungsgemäß funktioniert. SMEs unterstützen die Entwickler bei der Entscheidung, wie die verschiedenen Anwendungen am besten installiert und konfiguriert werden sollten.

Dies ist ein idealer Zeitpunkt im Projekt, um diese Anwendungen zu überprüfen, redundante Anwendungen zusammenzuführen und das Unternehmen mit weniger Anwendungen zu standardisieren. Es ist für ein Unternehmen beispielsweise deutlich günstiger (und einfacher), nur eine Anwendung oder Anwendungsversion für die Textverarbeitung zu unterstützen als zwei oder drei Versionen. Darüber hinaus wird die Freigabe von Dokumenten im Unternehmen vereinfacht, wenn alle Benutzer dieselbe Anwendungsversion verwenden.

Die in dieser Phase erstellten Anwendungspakete werden in der Stabilisierungsphase weiter überprüft und dann in der Bereitstellungsphase des Projekts eingesetzt.

Hinweis   Weitere Informationen zum Erstellen von Anwendungspaketen finden Sie im Application Management Feature-Team Guide.

Optimieren der Anwendungen

Auf der Grundlage der Daten, die während der Projektbeschreibungs- und Planungsphase beim Ausführen des Tools zur Optimierung der Anwendungskompatibilität erfasst wurden, haben die Entwickler eine Liste der im Unternehmen installierten Anwendungen zusammengestellt. Die Entwickler müssen jede einzelne Anwendung untersuchen und bewerten, um sicherzustellen, dass sie unter dem neuen Betriebssystem funktionsfähig ist. In einigen Fällen liefert das Analysetool wichtige Informationen zum Kompatibilitätsstatus einer Anwendung, in anderen Fällen müssen die Entwickler entweder vom Hersteller der Anwendung Informationen einholen oder selbst die Anwendung unter Windows installieren und testen. Für Anwendungen, die unter Windows nicht einwandfrei funktionieren, ist ein Plan aufzustellen, wie diese Anwendungen verwaltet werden sollen.

Hinweis   Weitere Informationen zum Testen und Optimieren inkompatibler Anwendungen mit dem Analysetool finden Sie im Application Compatibility Feature-Team Guide.

Datenaufbewahrung

Während der Entwicklungsphase überprüfen die Entwickler die Listen der Anwendungen, die erneut bereitgestellt werden sollen, im Hinblick auf die Erfassung der Benutzerdatendateien und Anwendungseinstellungen. Mithilfe der Angaben im User State Migration Feature-Team Guide passen die Entwickler die Konfigurationsdateien für USMT so an, dass die richtigen Datendateien und die Anwendungs- und Benutzereinstellungen erfasst und dann in der Bereitstellungsphase des Projekts wiederhergestellt werden.

Erstellen von Computerabbildern

Während ein Teil der Entwicklungsteams mit den Anwendungen und der Datenaufbewahrung beschäftigt ist, steht das Feature-Team „System zum Erstellen von Computerabbildern“ vor der Aufgabe, die Computerabbilder zu erstellen, die während der Bereitstellungsphase im gesamten Unternehmen herangezogen werden. Das Team richtet gemäß den Angaben im Computer Imaging System Feature-Team Guide den Imagingserver ein, legt Start-CDs an und erstellt dann die Windows-Abbilder für die Bereitstellung. Die Teammitglieder passen den Prozess der Abbilderstellung an die Unternehmensanforderungen an, die in der Funktionsbeschreibung definiert sind.

Unter Umständen werden diese Entwickler auch schon früh in das Projekt eingebunden, um beim Erstellen von Prototypen für Abbilder oder Computer zu helfen. Bei der Erörterung der Bestandteile der Funktionsbeschreibung in der Planungsphase ist es häufig von Vorteil, wenn ein Modellcomputer vorhanden ist, damit das Team den Aufbau einer bestimmten Konfiguration nachvollziehen kann.

Bereitstellungsprozess

Die Entwickler, die am Bereitstellungsprozess arbeiten, konzentrieren sich hauptsächlich auf Integrationsprobleme. Diese Entwickler tragen dazu bei, die voreingestellten Optionen im Bereitstellungs-Assistenten zu definieren, sie stellen sicher, dass der Bereitstellungsprozess mit verschiedenen Abbildern reibungslos abläuft, und sie sorgen dafür, dass sämtliche Netzwerkfreigaben, Anmeldeinformationen und andere Komponenten ordnungsgemäß funktionieren.

Ihre Tätigkeiten richten sich dabei nach dem technischen Leitfaden für die Abbilderstellungs- und Bereitstellungsprozesse. Darüber hinaus arbeiten die Entwickler eng mit dem Rollencluster „Freigabeverwaltung“ zusammen.

Dokumentieren des Entwicklungsprozesses

Beim Aufstellen des Entwicklungsplans in der vorangegangenen Phase sollte das Team bereits die Konfigurationsdokumente angegeben haben, die während der Entwicklungsphase zu erstellen sind. In der Regel beschreiben diese Dokumente die folgenden Aspekte:

  • Konfiguration der Architektur für die unbeaufsichtigte Installation

  • Bereitstellungsarchitektur

  • Windows-Konfiguration

  • Konfiguration von 2007 Office System

  • Prozess zur Datenrückgewinnung

  • Prozess zum Zusammenstellen der Anwendungspakete

  • Prozess zur Anwendungsoptimierung

  • Spezielle bereitzustellende Hardwarekonfigurationen

Die Teams müssen ihre Arbeit während der gesamten Entwicklungsphase dokumentieren. Sie erstellen nicht nur die Lösung, sondern auch Prozesse und Verfahren, die andere Benutzer beim Testen und Bereitstellen der Lösung beachten müssen. Beispiele für die zu erstellenden Dokumente:

  • Checkliste, mit der die IT-Mitarbeiter eine unbeaufsichtigte Installation von Anfang bis Ende durchführen können

  • Alle im Entwicklungsplan aufgeführten Checklisten für die Standortbereitstellung

  • Verfahren zum Erstellen von Festplattenabbildern zur Unterstützung der Bereitstellung

  • Dokumente als Hilfe beim Testen der Lösung

Entwickeln der Bereitstellungsverfahren

Für eine erfolgreiche Bereitstellung sind mehrere Arten von Dokumenten erforderlich. Hierzu zählen unter anderem Schulungs- und Kommunikationsmaterial sowie Bereitstellungs- und Betriebsverfahren für die einzelnen Standorte.

Entwickeln der Verfahren für die Standortbereitstellung

Mithilfe von Bereitstellungsverfahren kann die Bereitstellung auf effizientere Weise durchgeführt werden. Durch Erstellen einer Checkliste mit Aufgaben, die von den für die Bereitstellung zuständigen Feature-Teams an den einzelnen Standorten durchzuführen sind, kann die Bereitstellung der Lösung an den verschiedenen Standorten vereinfacht und standardisiert werden. Der Pilotversuch bietet die Gelegenheit, die Bereitstellungsverfahren zu überprüfen und zu überarbeiten.

Zusammenstellen des Kommunikationsmaterials

Folgen Sie dem Kommunikationsplan, und überarbeiten Sie ihn nach Bedarf, um neue Entwicklungen im Projekt einzubeziehen. Der Rollencluster „Produktmanagement“ übernimmt die Führung bei der Kommunikation mit dem Kunden. Der Rollencluster „Benutzererfahrung“ übernimmt die Führung bei der Kommunikation mit den Benutzern. Der Rollencluster „Freigabeverwaltung“ übernimmt die Führung bei der Kommunikation mit den IT-Mitarbeitern. Legen Sie diesen Prozess in die Hände erfahrener Mitarbeiter mit guten Kommunikationsfähigkeiten.

Zusammenstellen des Schulungsmaterials

Bevor das Team die Lösung für die Pilotgruppe bereitstellt, sollten die Teammitglieder die Schulungsmaterialien gemäß den Angaben im Schulungsplan zusammenstellen und dabei die Gelegenheit ergreifen, die Schulungsmaterialien und die Lösung selbst im Pilotversuch zu testen. Folgen Sie dem Schulungsplan, und überarbeiten Sie ihn nach Bedarf, um neue Entwicklungen im Projekt einzubeziehen.

Entwickeln der Betriebsverfahren

Die Systemadministratoren verwenden die Betriebsverfahren für die Unterstützung, die Wartung und den Betrieb der Lösung. Der Rollencluster „Freigabeverwaltung“ ist beim Entwickeln dieser Verfahren federführend, die etabliert sein sollten, bevor das Team die Lösung im Pilotversuch testet. Verschiedene Pläne im Projektplan, z. B. der Bereitstellungsplan oder der Schulungsplan, können bei der Entwicklung der Betriebsverfahren helfen.

Bei der Bereitstellung von Windows und 2007 Office System sind Änderungen an der Verwaltung der Clientcomputer und Server erforderlich. Die Betriebsverfahren sollten den fortlaufenden Desktopsupport im Hinblick auf diese Änderungen gewährleisten.

Beispiele für die zu erstellenden Verfahren:

  • Wartungsverfahren, z. B. für die ordnungsgemäße Pflege der Client-, Server- und Unternehmenskomponenten

  • Notfallwiederherstellung nach der ersten Bereitstellung, z. B. Alternativpläne für die Neuinstallation der Verteilungsserver und die Wiederherstellung mithilfe von Sicherungskopien

  • Installationsverfahren für neue Standorte mit Anweisungen dazu, wie ein neuer Verteilungsserver oder ein Windows-basierter Computer von Grund auf neu erstellt werden kann

  • Verfahren zur Leistungs- und Fehlerüberwachung, in denen die Punkte genannt werden, auf die die IT-Mitarbeiter während und nach der Bereitstellung der Technologie achten sollten

  • Support- und Problembehandlungsverfahren, mit denen die Verfügbarkeit und Änderungsbeständigkeit der Basislinien gewährleistet wird, sodass das Betriebsteam bei Bedarf zu einem bekannten Status zurückkehren kann

Testen der Lösung

Die Tester ermitteln mögliche Probleme anhand des Testplans und geben diese zur Lösung an andere Teammitglieder weiter. Dokumentieren Sie die festgestellten Probleme mithilfe der Problemverfolgungsverfahren, die in der Planungsphase entwickelt wurden.

Abnehmen des Hauptmeilensteins: Projektumfang abgeschlossen

Die Entwicklungsphase endet mit dem Meilenstein „Projektumfang abgeschlossen“. An diesem Meilenstein liegen alle Features vollständig vor, und die Lösung ist bereit für die externe Prüfung und Stabilisierung. Dieser Meilenstein gibt Kunden und Benutzern, Betriebs- und Supportpersonal sowie wichtigen Projektverantwortlichen die Gelegenheit, die Lösung zu bewerten und alle verbliebenen Probleme zu identifizieren, die vor dem Übergang zur Stabilisierungsphase und schließlich zur Freigabe gelöst werden müssen.

Checkliste für die Entwicklungsphase

Bevor Sie zur nächsten Phase – der Stabilisierungsphase – übergehen, stellen Sie sicher, dass die folgenden Punkte erledigt sind:

  • Pakete und Strategien zur Schadenbegrenzung für Anwendungen erstellt

  • Anwendungspakete erstellt

  • Computerabbilder erstellt

  • Kernanwendungspakete erstellt (unter anderem für 2007 Office System)

  • Bereitstellungsverfahren entwickelt

  • Festgeschriebene Funktionsbeschreibung genehmigt

  • Betriebsverfahren entwickelt

  • Risikomanagementplan aktualisiert und überprüft

  • Sicherheitskonfigurationsdateien und Windows-Firewall-Konfiguration

  • Quellskripts und ausführbare Dateien für alle Ergebnisse erstellt

  • Testfälle und Szenarien erstellt

  • Testspezifikationen und Pläne entwickelt

  • Testumgebung eingerichtet

  • Machbarkeitsstudie (mit Komponententests) abgeschlossen

Übergang zur Stabilisierungsphase

Sobald alle Entwicklungsaufgaben abgeschlossen wurden, muss das Team formell darin übereinkommen, dass das Projekt den Meilenstein „Projektumgang abgeschlossen“ erreicht hat und dass die Lösung für allgemeine Tests bereit ist. Durch die Abnahme dieses Meilensteins erklären die Teammitglieder, dass sie mit den Arbeiten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen zufrieden sind.

Die Projektteams bestätigen das Erreichen eines Meilensteins wie zuvor in der Regel mit einer formellen Abnahme (Abzeichnung). Wichtige Projektverantwortliche, normalerweise Vertreter jeder Teamrolle und einige wichtige Vertreter des Kunden, die nicht Teil des Projektteams sind, signalisieren die Abnahme des Meilensteins, indem sie ein Dokument über den Abschluss des Meilensteins unterschreiben oder abzeichnen. Das Abnahmedokument wird zu einem Projektergebnis und für zukünftige Zwecke archiviert.

Die Stabilisierungsphase

Der Zweck der Stabilisierungsphase besteht im Testen einer Lösung, deren Features vollständig vorhanden sind. In dieser Phase werden in der Regel Pilotversuche durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Testen unter realen Bedingungen mit dem Ziel, Fehler zu erkennen, zu priorisieren und zu beheben.

Hauptaufgaben

In Tabelle 9 sind die Hauptaufgaben und -ergebnisse in der Stabilisierungsphase und ihre jeweiligen Besitzer aufgeführt.

Tabelle 9: Hauptaufgaben in der Stabilisierungsphase mit ihren Ergebnissen und Besitzern

Hauptaufgaben

Ergebnisse

Besitzer

Durchführen des Pilotversuchs

Testfallergebnisse und Fehlerberichte

Test

Schadenbegrenzungsstrategien für Anwendungen getestet, Probleme behoben, Ergebnisse an Führungskräfte gemeldet

Strategien zur Schadenbegrenzung getestet

Test, Freigabeverwaltung, Entwicklung

Betriebsfähigkeitsprüfung

Betriebsfähigkeitsabnahme

Freigabeverwaltung

Endgültige Freigabe

Endgültige Abbilder und Prozesse

Entwicklung

Abnehmen des Hauptmeilensteins: Freigabe der Version genehmigt

Alle Arbeiten in der Stabilisierungsphase sind abgeschlossen

Alle Rollen

Schwerpunkte des Teams

Tabelle 10 zeigt die Hauptaktivitäten für die einzelnen Teamrollen während der Stabilisierungsphase.

Tabelle 10: Rollencluster und Schwerpunkte in der Stabilisierungsphase

Rollencluster

Schwerpunkt

Produktmanagement

  • Umsetzung des Kommunikationsplans

  • Planen des Bereitstellungsstarts

Programmmanagement

  • Projektüberwachung

  • Fehlerverwaltung

Entwicklung

  • Fehlerbehebung

  • Skriptoptimierung

  • Schadenbegrenzungsstrategien für Anwendungen

Test

  • Komponenten-, Funktions- und Integrationstests

Benutzererfahrung

  • Schulungsmaterialien

Freigabeverwaltung

  • Verwaltung und Unterstützung des Pilotversuchs

  • Bereitstellungsplanung

  • Betriebs- und Supportschulung

  • Schadenbegrenzungsstrategien für Anwendungen

Das IT-Betriebspersonal und das Feature-Team „Sicherheit“ werden in die Projektbesprechungen eingebunden, um sicherzustellen, dass mit einem genauen Bild ihrer jeweiligen Bereiche gearbeitet wird.

Feature-Team-Dokumente und Arbeitshilfen

Die folgenden Dokumente sind in der Stabilisierungsphase von Nutzen und bilden einen Bestandteil dieser Lösung:

  • Testplan (Arbeitshilfe)

  • Risikoabschätzung (Arbeitshilfe)

  • Bereitstellungsplan (Arbeitshilfe)

  • Application Compatibility Feature-Team Guide

  • Application Management Feature-Team Guide

  • Computer Imaging Systems Feature-Team Guide

  • Deployment Feature-Team Guide

  • Desired Configuration Monitoring Feature-Team Guide

  • Infrastructure Remediation Feature-Team Guide

  • Operations Readiness Feature-Team Guide

  • Security Feature-Team Guide

  • Test Feature-Team Guide

  • User State Migration Feature-Team Guide

Testen der Lösung

Die Tester ermitteln mögliche Probleme anhand des Testplans und geben diese zur Lösung an andere Teammitglieder weiter. Dokumentieren Sie die festgestellten Probleme mithilfe der Problemverfolgungsverfahren, die in der Planungsphase entwickelt wurden.

Ermitteln der Testaufgaben

Eine Übersicht (Matrix) über die Testaufgaben kann ein effizientes Hilfsmittel sein, um die Testaufgaben zu ermitteln und verschiedenen Testern zuzuweisen. Hat das Feature-Team „Test“ eine Testmatrix als Teil des Testplans entwickelt, sollten die Teammitglieder diese Matrix nun erneut betrachten und erweitern. Ansonsten sollten die Tester zu diesem Zeitpunkt eine angemessene Matrix erstellen.

Gliedern Sie die Testaufgaben nach den Funktionsbereichen. Das Woodgrove-Projektteam hat die Testmatrix beispielsweise in Aufgaben im Zusammenhang mit den folgenden Punkten unterteilt:

  • Bereitstellungsserver

  • Imaging-/Buildserver

  • Boot-CD-ROM

  • Windows-Basisinstallation

  • Windows-Konfiguration

  • Windows-Anmeldung

  • Windows-Funktionen

  • 2007 Office-System

  • Einstellungen für die Computerhardware

  • Installation und Konfiguration mit Festplattenabbildern

  • Installation und Konfiguration mit Windows DS-basierten Abbildern

  • Tests des Bereitstellungsprozesses (z. B. Sicherung, USMT und Anwendungsinstallation)

Durchführen des Pilotversuchs

Die Lösung ist bereit für die Pilotbereitstellung, sobald ein vollständiger Build erstellt wurde und erfolgreich den Tests unterzogen wurde. Folgen Sie dem Pilotplan, und überarbeiten Sie ihn nach Bedarf, um neue Entwicklungen im Projekt einzubeziehen. Verwenden Sie das entwickelte Kommunikations- und Schulungsmaterial, um die Benutzer über die Art und den Fortschritt des Pilotversuchs auf dem Laufenden zu halten. Ein gut geplanter Pilotversuch mit einer ausreichend getesteten Lösung sollte nur wenige Überraschungen zu Tage fördern.

Das Team stellt die Lösung zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der gesamten Produktionsumgebung bereit. Dennoch muss die Supportstruktur zumindest in Auszügen vorhanden sein, damit eventuelle Probleme im Zusammenhang mit dem Pilotversuch behandelt werden können, wobei sich ständig einige Supportmitarbeiter zur Verfügung halten sollten.

Erfassen des Feedbacks von Benutzern

Teilen Sie den Benutzern mit, über welchen Zeitraum sie ihr Feedback abgeben können und wie sie ihre Kommentare übermitteln sollen. Verarbeiten Sie das Feedback gemäß dem Pilotplan. Falls die Teams während der gesamten Entwicklung eine Datenbank zur Problemverfolgung verwendet haben, sollten sie diese Datenbank auch während des Feedbackzeitraums weiterhin verwenden, um die von den Benutzern gemeldeten Probleme zu erfassen.

Sobald das Feedback vom Kunden und von den Benutzern darauf schließen lässt, dass der Pilotversuch einwandfrei abläuft, lassen Sie die Teammitglieder die Arbeiten überprüfen, die während dieser Phase durchgeführt wurden, und gehen Sie dann zur Bereitstellungsphase über.

Zwischenmeilensteine

Die Stabilisierungsphase des MSF-Prozessmodells umfasst einige Zwischenmeilensteine. Schließen Sie die einzelnen Meilensteine gemäß den Informationen und Verfahren in diesem Handbuch in der angegebenen Reihenfolge ab. Die Einhaltung der richtigen Reihenfolge sorgt dafür, dass die Lösung stufenweise entwickelt, getestet und stabilisiert wird. Die Stabilisierungsphase umfasst die folgenden beiden Zwischenmeilensteine:

  • Prüfung der Pilotversuchsbereitschaft abgeschlossen Um diesen Meilenstein abzuschließen, muss das Projektteam die (nunmehr beinahe fertige) Lösung den Vertretern der verschiedenen Gruppen vorlegen, die mit der Lösung arbeiten, während sie sich noch in der Entwicklungsumgebung befindet. Typische Kandidaten sind beispielsweise die Bereitstellungsgruppe, die Supportgruppe und die voraussichtlichen Benutzer der Lösung.

  • Prüfung der Bereitstellungsbereitschaft abgeschlossen Um diesen Meilenstein zu abzuschließen, überführt das Projektteam die mittlerweile fertige und „eingefrorene“ Lösung mit einer begrenzten Freigabe in die Produktionsumgebung. Bei dieser Generalprobe kann das Projektteam die vollständige Bereitstellung der Lösung noch einmal schrittweise durchgehen.

Abnehmen des Hauptmeilensteins: Freigabe der Version genehmigt

Die Stabilisierungsphase endet mit dem Meilenstein „Freigabe der Version genehmigt“. Dieser Meilenstein ist erreicht, sobald das Team den Pilotversuch erfolgreich abgeschlossen, alle ausstehenden Probleme behandelt sowie die Lösung freigegeben und zur vollständigen Bereitstellung verfügbar gemacht hat. Dieser Meilenstein ist die Gelegenheit für Kunden und Benutzer, Betriebs- und Supportpersonal sowie wichtige Projektverantwortliche, die Lösung zu bewerten und alle verbliebenen Probleme zu identifizieren, die sie vor der Bereitstellung beseitigen müssen.

Checkliste für die Stabilisierungsphase

Bevor Sie zur Bereitstellungsphase übergehen, stellen Sie sicher, dass die folgenden Punkte erledigt sind:

  • Endgültige Version von Abbildern und Prozessen

  • Projektdokumente und Anmerkungen zur Version

  • Betriebsfähigkeitsprüfung bestätigt

  • Quellskripts und ausführbare Dateien für alle Ergebnisse

  • Computerabbilder

  • Anwendungspakete

  • Schadenbegrenzungsstrategien für Anwendungen und Anwendungspakete getestet

  • Testfallergebnisse und Fehlerberichte

  • Bereitstellungsverfahren

  • Betriebsverfahren

Übergang zur Bereitstellungsphase

Sobald alle Aufgaben in der Stabilisierungsphase abgeschlossen wurden, muss das Team formell darin übereinkommen, dass das Projekt den Meilenstein „Freigabe der Version genehmigt“ erreicht hat und dass die Lösung für die allgemeine Einführung bereit ist. Durch die Abnahme dieses Meilensteins erklären die Teammitglieder, dass sie mit den Arbeiten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen zufrieden sind.

Die Projektteams bestätigen das Erreichen eines Meilensteins wie zuvor in der Regel mit einer formellen Abnahme (Abzeichnung). Das Abnahmedokument wird zu einem Projektergebnis und für zukünftige Zwecke archiviert.

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