BDD 2007: Test – Handbuch für das Feature-Team

Einführung

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Dieses Dokument soll Organisationen unterstützen, die das Windows-Betriebssystem mithilfe von BDD 2007 bereitstellen. Mithilfe dieses Handbuchs können Organisationen Testlösungen einrichten und implementieren, mit denen das Projekt in jeder Phase überprüft werden kann. Dieses Referenzmaterial ist für IT-Experten (Informationstechnologie), Subject Matter Experts (SMEs) und Berater gedacht, die für die Stabilisierung des BDD 2007-Projekts verantwortlich sind, bevor dieses in einer Produktionsumgebung verwendet wird. Jeder, der dieses Dokument verwendet, sollte mit Microsoft-Verwaltungstechnologien, -Produkten und -Konzepten vertraut sein.

Im Handbuch für das TestFeature-Team werden die Testziele, der Umfang, die Verfahren und Testmethoden beschrieben, die vom TestFeature-Team verwendet werden. Dieses Handbuch wird vom Arbeitsbuch für Testfälle in C:\Programme\BDD 2007\Dokumentation\Arbeitshilfen unterstützt, in dem die Details dargestellt werden, die zum Ausführen der hier beschriebenen BDD 2007-Testfälle erforderlich sind, sowie die Ergebnisse, die die Tester in der Testumgebung erhalten haben. Diese Informationen werden eher als Vorschlag denn als Vorschrift zum Entwerfen, Einrichten und Betreiben der Testumgebung für ein BDD 2007-Projekt angeboten.

Der Schwerpunkt dieses Handbuchs liegt auf der Prozessdokumentation. Ausführliche, schrittweise Verfahren finden Sie im Anhang. Wenn die Planung zur Rolle des Lesers gehört, sollte er den Haupttext des Handbuchs lesen. Wenn die Stabilisierung der Lösung zur Rolle des Lesers gehört, sollte er das gesamte Handbuch lesen.

Wie jede andere technologische Implementierung muss das BDD 2007-Projekt vollständig getestet werden, bevor es in einer Produktionsumgebung bereitgestellt wird. Eine Testumgebung besteht aus einem oder mehreren Testbereichen und beinhaltet Testpläne, in denen genau geschildert wird, was getestet wird, sowie Testfälle, in denen beschrieben wird, wie die einzelnen Komponenten getestet werden. Diese Testumgebung muss die Produktionsumgebung so genau wie möglich widerspiegeln.

Die Testumgebung kann aus einem einzelnen oder mehreren Testbereichen bestehen, in denen getestet werden kann, ohne dass ein Risiko für die Produktionsumgebung entsteht. In der Testumgebung können Mitglieder des TestFeature-Teams ihre Annahmen für die Bereitstellungsentwürfe überprüfen, Bereitstellungsprobleme entdecken und ihr Verständnis der neuen Technologie verbessern. Durch solche Aktivitäten wird das Fehlerrisiko während der Bereitstellung verringert und Ausfallzeiten in der Produktionsumgebung minimiert.

Ungeachtet dessen, ob das Team eine vorhandene Testumgebung zum Testen verwendet oder eine neue Testumgebung für das Bereitstellungsprojekt erstellt – das Team muss die Ziele für diese Umgebung und dessen langfristige Verwendung durchdenken und klar definieren.

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Hintergrund Hintergrund
Voraussetzungen Voraussetzungen

Hintergrund

Die in diesem Handbuch beschriebene Arbeit beginnt in der Regel mit der Projektbeschreibungsphase von MSF, wenn das Projektteam den Umfang des Projekts abschätzt. Die Arbeit setzt sich dann durch die Phasen Planen, Entwickeln, Stabilisieren und Bereitstellen fort. Der Hauptanwender dieses Handbuchs ist der MSF-Test-Rollencluster, da der Schwerpunkt dieses Handbuchs auf dem Überprüfen der entwickelten Lösung liegt.

Voraussetzungen

Mitglieder des Testteams müssen umfassende Kenntnisse von den Geschäftszielen des Projekts besitzen. Außerdem müssen sie über sehr gute Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Mitglieder des Testteams sollten mit einer ganzen Reihe von Test- und Bereitstellungskonzepten und -technologien vertraut sein. Zum Beispiel sollten sie sich mit Testplanung auskennen; mit dem Schreiben von Testfällen sowie mit White-Box-, Black-Box- und Gray-Box-Tests. Weiterhin wird dringend empfohlen, dass Mitglieder des TesFeature-Teams folgende Voraussetzungen bezüglich Kenntnis und Erfahrung mitbringen:

  • Zertifizierung als Microsoft Certified Systems Engineer (MCSE)

  • Funktionalität und Funktionen von Windows Vista

  • Funktionalität und Funktionen von Windows XP Professional

  • Microsoft Windows Server® 2003, ausgeführt in einer Microsoft Windows Server System™-Domäne

  • Microsoft Virtual Server 2005 (nur, wenn das Team eine virtuelle Serverumgebung erstellt, um Kosten für die Hardware zu sparen)

  • Microsoft Virtual PC 2004 mit Service Pack 1 (SP1)

  • Interaktionsprobleme von Windows Server 2003 mit Windows-Clientcomputern (Windows Vista, Windows XP, Microsoft Windows 2000 und Windows NT® Workstation 4.0)

  • Bereitstellungstechnologien mit aktuellen Windows-Betriebssystemen

  • Testmethoden, Prozesse und Verfahren (z. B. Testpläne, Testfälle und White-Box-, Black-Box- und Gray-Box-Tests)

  • Erfahrung mit Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003

  • Erfahrung mit Microsoft Windows SharePoint®-Diensten

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