BDD 2007: Migration des Benutzerstatus – Handbuch für das Feature-Team

Einführung

Veröffentlicht: 30. Jun 2006 | Aktualisiert: 30. Nov 2006

Eine der mühsamsten und zeitaufwändigsten Aufgaben bei der Bereitstellung eines Windows-Betriebssystems besteht darin, die Dokumente der Benutzer auf den aktuellen Clientcomputern zu identifizieren, zu speichern und im neuen Clientcomputerabbild wiederherzustellen. Vom Feature-Team für Benutzerstatusmigration werden darüber hinaus normalerweise auch die Einstellungen der Benutzer gespeichert. Diese Einstellungen umfassen Elemente wie Bildschirmschonereinstellungen, Webbrowserfavoriten und Ähnliches. Die Kombination von Dokumenten und Einstellungen ist der Benutzerstatus.

BDD 2007 verwendet USMT zum Speichern und Wiederherstellen des Benutzerstatus während des Bereitstellungsprozesses. In diesem Handbuch wird der Planungs- und Entwicklungsprozess zur Anpassung des Verhaltens von USMT bei Clientcomputerbereitstellungen beschrieben.

Hinweis   Eine Herangehensweise bei der Benutzerstatusmigration besteht darin, während der Desktopmigration Roamingbenutzerprofile zu aktivieren. Die Aktivierung von Roamingbenutzerprofilen gehört jedoch nicht zu den Best Practices. Roamingbenutzerprofile sollten in Verbindung mit der Ordnerumleitung, Offlinedateien und ausgeschlossenen Ordnern verwendet werden. Weitere Informationen zur Verwendung dieser und anderer Features zur Verwaltung von Benutzerdaten und -einstellungen finden Sie unter „User Data and Settings Management“ unter http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windowsserver2003/technologies/management/user01.mspx (auf Englisch).

Auf dieser Seite

Hintergrund Hintergrund
Voraussetzungen Voraussetzungen
Annahmen Annahmen
Schulung und Referenzinformationen Schulung und Referenzinformationen

Hintergrund

Die in diesem Handbuch beschriebenen Arbeiten beginnen normalerweise in der MSF-Planungsphase, wenn das Projektteam über die bereitzustellenden Anwendungen entscheidet. Sie werden in der Entwicklungs- und Stabilisierungsphase fortgesetzt. In diesen Phasen werden die Steuerungsdateien kodiert, getestet und probeweise bereitgestellt, bis sie für die Bereitstellungsphase freigegeben werden.

In erster Linie ist dieses Handbuch für den MSF-Entwicklungsrollencluster bestimmt, da es sich größtenteils mit der Entwicklungsarbeit befasst, die zum Erstellen der USMT-Steuerungsdateien erforderlich ist. Bei der Bestimmung der zu erfassenden Daten und Einstellungen stützt sich der USMT-Prozess auf die Informationen aus dem Prozess der Anwendungsbestandserfassung, die Kenntnisse der IT-Mitarbeiter sowie das Wissen der Mitglieder der Benutzercommunity. Das Feature-Team für Benutzerstatusmigration erstellt die USMT-Steuerungsdateien auf Grundlage dieser Einstellungen. Nach der Definition der Steuerungsdateien werden diese vom Feature-Team für Benutzerstatusmigration an den Testrollencluster weitergegeben, damit sie getestet, überprüft und bestätigt werden können. Schließlich werden die akzeptierten USMT-Steuerungsdateien dem BereitstellungsFeature-Team zur Verwendung in der Bereitstellungsphase zur Verfügung gestellt.

Voraussetzungen

Damit Projekte zur Benutzerstatusmigration erfolgreich durchgeführt werden können, müssen für diese Lösung die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • USMT 3.0

  • Kompatible Betriebssysteme:

    • Quellsysteme müssen Windows Vista-, Windows XP- oder Microsoft Windows 2000-Systeme sein.

    • Zielsysteme müssen Windows Vista- oder Windows XP-Systeme sein.

  • Verfügbarer Speicherplatz für die temporäre Speicherung von Dateien und genügend Speicherplatz auf dem Zielcomputer

Einige Anwendungen müssen vor der Migration ihrer Einstellungen installiert werden. (Hinweise dazu finden Sie in diesem Dokument.)

Darüber hinaus muss USMT mit erhöhten Rechten in Windows Vista ausgeführt werden, um die Migration aller Benutzer sicherzustellen. (Der Hintergrund für diese Anforderung ist der Windows Vista User Access Control-Schutz.)

Annahmen

Die Mitglieder des Feature-Teams für Benutzerstatusmigration sollten mit den Konzepten der Benutzerstatusmigration vertraut sein und verstehen, wie sich diese Konzepte in den Computerbereitstellungsprozess als Ganzes einordnen. In diesem Handbuch wird vorausgesetzt, dass die Teammitglieder die Entwicklungsarbeit in einer Testumgebung außerhalb der Produktionsumgebung durchführen. Da USMT keine komplexe Infrastruktur erfordert, teilen sich die USMT-Entwickler in vielen Fällen den Platz und die Ressourcen in der Testumgebung mit den Entwicklern, die Computerabbilder erstellen. Detaillierte Informationen zu den Testumgebungsanforderungen finden Sie im Handbuch für das Feature-Team für das Computerabbilderstellungssystem.

In diesem Handbuch gelten die folgenden Voraussetzungen für USMT-Entwickler:

  • Sie müssen mit USMT und seiner Funktionsweise vertraut sein.

  • Sie müssen mit der Navigation und der Hierarchie in der Windows-Registrierung vertraut sein.

  • Sie müssen die Dateien und Dateitypen kennen, die von den verschiedenen Anwendungen verwendet werden.

  • Sie müssen in der Lage sein, die Anwendungs- und Einrichtungsinformationen manuell von internen Entwicklungsgruppen und von anderen Softwareanbietern als Microsoft zu beschaffen.

Schulung und Referenzinformationen

Auf der Microsoft TechNet- und der Microsoft-Website (http://www.microsoft.com) finden Sie Whitepapers und Artikel, die zusätzliche Informationen und Hintergrundinformationen zu USMT enthalten. Weitere Informationen zur Beschaffung und Verwendung von USMT 3.0 finden Sie unter Deploying Windows Vista unter http://www.microsoft.com/technet/windowsvista/deploy/default.mspx (auf Englisch). USMT 3.0 steht unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=76169 zum Herunterladen zur Verfügung.

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