BDD 2007: Volumenaktivierung – Handbuch für das Feature-Team

Anhang C: Konfiguration der KMS-Aktivierung

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Zum Aktivieren und Verwalten von KMS-Hosts gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben den einfachen Optionen, die Slmgr.vbs bietet, können Registrierungseinträge und WMI-Aufrufe (Windows Management Instrumentation) für komplexere Konfigurationseinstellungen verwendet werden.

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Verwendung von Slmgr.vbs zur KMS-Konfiguration Verwendung von Slmgr.vbs zur KMS-Konfiguration
Verwenden der Registrierungseinträge zur Konfiguration von KMS Verwenden der Registrierungseinträge zur Konfiguration von KMS
Verwendung von WMI zur Konfiguration von KMS Verwendung von WMI zur Konfiguration von KMS

Verwendung von Slmgr.vbs zur KMS-Konfiguration

Slmgr.vbs verfügt über Funktionen, mit denen sowohl KMS-Hosts als auch KMS-Clientcomputer aktiviert und konfiguriert werden können. In diesem Abschnitt werden die verfügbaren Optionen und deren Verwendung beschrieben.

Konfiguration von KMS-Hosts

In Tabelle 3 werden die Optionen zur Konfiguration und Berichterstellung auf KMS-Hosts aufgeführt.

Tabelle 3. Slmgr.vbs-Befehlszeilenoptionen

Option

Verwendung

Zweck

-ipk

-ipk Produktschlüssel

Installation des Unternehmenslizenzschlüssels (wobei Produktschlüssel für den eigentlichen Schlüssel steht) zur Aktivierung von KMS-Hostfunktionen.

-dli

-dli

Anzeigen von Lizenzinformationen.

-ato

-ato

Versuch der sofortigen Aktivierung.

-sprt

-sprt port

Festlegen des überwachenden Ports des KMS-Hosts (wobei „port“ der Port-ID entspricht).

-sdns

-sdns

Aktivieren der dynamischen DNS-Veröffentlichung (Standard).

-cdns

-cdns

Deaktivieren der dynamischen DNS-Veröffentlichung.

-cpri

-cpri

Festlegen einer niedrigen Prioritätseinstellung für KMS-Prozessor.

-spri

-spri

Festlegen einer normalen Prioritätseinstellung für KMS-Prozessor (Standard).

-rearm

-rearm

Zurücksetzen von Aktivierungszeitgeber und Initialisierung (verwendet für Bildverarbeitung und Wiederherstellung aus dem RFM-Modus).

-xpr

-xpr

Anzeigen des Ablaufdatums der aktuellen KMS-basierten Aktivierung

Konfiguration von KMS-Clients

In Tabelle 4 werden die Optionen zur Konfiguration und Berichterstellung auf KMS-Clientcomputern aufgeführt.

Tabelle 4. Client-Befehlszeilenoptionen

Option

Verwendung

Zweck

-ipk

-ipk

Installation des Produktschlüssels (verwendet als Ersatz für MAK).

-dli

-dli

Anzeigen von Lizenzinformationen.

-ato

-ato

Versuch der sofortigen Aktivierung.

-skms

-skms KMS Server[:port] | :port

Festlegen des Namens und Ports des zu verwendenden KMS-Hosts (wobei KMS Server für den Namen des Computers steht, auf dem KMS ausgeführt wird, und port die Port-ID ist).

-ckms

-ckms

Löschen des Namens des verwendeten KMS-Hosts.

-rearm

-rearm

Zurücksetzen des Aktivierungszeitgebers und der Initialisierung (verwendet für Bildverarbeitung und Wiederherstellung aus dem RFM-Modus).

Verwenden der Registrierungseinträge zur Konfiguration von KMS

Einige KMS-Konfigurationseinstellungen können direkt in der Registrierung verwaltet werden. In diesem Abschnitt werden diese Registrierungseinträge beschrieben und ggf. typische Werte angegeben.

Konfiguration von KMS-Hosts

Die in Tabelle 5 gezeigten Registrierungseinträge können zur KMS-Konfiguration verwendet werden oder Informationen zur KMS-Konfiguration enthalten.

Tabelle 5. KMS-Registrierungseinträge und ihre Funktion

HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\SL

 

DisableDnsPublishing (REG_DWORD)

Durch Einstellung auf Werte ungleich Null wird dynamisches DNS deaktiviert.

EnableKmsLowPriority (REG_DWORD)

Durch Einstellung auf Werte ungleich Null wird niedrige Priorität festgelegt.

KeyManagementServiceListeningPort (REG_SZ)

Legt den Port des KMS-Hosts fest.

DnsDomainPublishList (REG_MULTI_SZ)

Legt eine Liste von DNS-Domänen für die Veröffentlichung von KMS fest.

VLActivationInterval (REG_DWORD)

Legt das Intervall für Aktivierungsversuche (in Minuten) fest.

VLRenewalInterval (REG_DWORD)

Legt das Intervall für Clienterneuerung (in Minuten) fest.

KeyManagementServiceVersion (REG_SZ)

Verwendet für MOM-Schnittstelle.

HKU\S-1-5-20\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\SL

KeyManagementServiceRegisteredDomainName (REG_SZ)

Speichert einen zwischengespeicherten Domänennamen, wenn KMS aktiviert ist; wird bei Namens- und Domänenänderungen angepasst.

KeyManagementServiceRegisteredHostName (REG_SZ)

Speichert einen zwischengespeicherten Hostnamen, wenn KMS aktiviert ist, und wird bei Namens- und Domänenänderungen angepasst.

KeyManagementServiceRegisteredPortNumber (REG_SZ)

Speichert eine zwischengespeicherte Portnummer, wenn KMS aktiviert ist, und wird bei Namens- und Domänenänderungen angepasst.

Konfiguration von KMS-Clients

Die in Tabelle 6 gezeigten Registrierungseinträge können zur Konfiguration des KMS-Clients verwendet werden oder Informationen zum Status der KMS-Aktivierung enthalten.

Tabelle 6. KMS-Client-Registrierungseinträge und ihre Funktion

HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\SL

 

KeyManagementServiceName (REG_SZ)

Verwendet zur Festlegung eines bestimmten KMS-Hosts.

KeyManagementServicePort (REG_SZ)

Verwendet zur Festlegung eines bestimmten KMS-Ports.

UserOperations (REG_DWORD)

Verwendet zur Produktaktivierung durch Standardbenutzer.

Verwendung von WMI zur Konfiguration von KMS

Dieser Abschnitt enthält die KMS-spezifischen WMI-Methoden, die von Windows Vista unterstützt werden. WMI-Aufrufe können über Skripterstellungstools und benutzerdefinierte Anwendungen zur Verwaltung von Windows Vista-Einstellungen ausgegeben werden.

Konfiguration von KMS-Hosts

In Tabelle 7 werden die für den KMS-Hostbetrieb spezifischen WMI-Eigenschaften aufgeführt.

Tabelle 7. WMI-Eigenschaften für KMS-Host

Klasse

Name

Beschreibung

SoftwareLicensingService

IsKeyManagementServiceMachine

Ist KMS aktiviert? 1 = True, 0 = False

 

VLActivationInterval

Intervall für Aktivierungsversuche (in Minuten)

 

VLRenewalInterval

Intervall für Aktivierungserneuerungen (in Minuten)

 

KeyManagementServiceCurrentCount

Anzahl der derzeit aktiven Volumenclients

SoftwareLicensingProduct

LicenseStatus

0 = Nicht lizenziert, 1 = Lizenziert, 2 = OOBGrace, 3 = OOTGrace

(OOBGrace steht für Out-of-Box-Kulanzfrist).

(OOTGrace steht für Out-of-Tolerance-Kulanzfrist.)

 

GracePeriodRemaining

Verbleibende Minuten bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Aktivierung erforderlich ist

Konfiguration von KMS-Clients

In Tabelle 8 werden die WMI-Eigenschaften aufgeführt, die für den Betrieb von KMS-Clientcomputern gelten.

Tabelle 8. WMI-Eigenschaften für KMS-Clients

Klasse

Name

Beschreibung

SoftwareLicensingService

KeyManagementServiceMachine

Registrierter KMS-Hostname; Null, wenn nicht manuell festlegt

 

VLActivationInterval

Intervall für Aktivierungsversuche (in Minuten)

 

VLRenewalInterval

Intervall für Aktivierungserneuerungen (in Minuten)

 

KeyManagementServiceCurrentCount

Anzahl der derzeit aktiven Volumenclients

 

KeyManagementServiceProductKeyID 

Zwischengespeicherte Produkt-ID

 

ClientMachineID

Der eindeutige Bezeichner für diesen Volumenclientcomputer

SoftwareLicensingProduct

LicenseStatus

0 = Nicht lizenziert, 1 = Lizenziert, 2 = OOBGrace, 3 = OOTGrace, 4 = NonGenuineGrace

 

GracePeriodRemaining

Verbleibende Zeit bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Reaktivierung erforderlich ist

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