BDD 2007: Business Case – Woodgrove 2007

Projektbeschreibung

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

In diesem Abschnitt werden die Kennzahlen für den Erfolg des vorgeschlagenen Projekts und die fertigen Projektergebnisse erläutert. Außerdem enthält er einen ungefähren Projektzeitplan.

Auf dieser Seite

Projektziel Projektziel
Projektumfang Projektumfang
Fertige Ergebnisse in Form von Dokumenten Fertige Ergebnisse in Form von Dokumenten
Projektzeitplan Projektzeitplan
Technologie Technologie
Projektbeteiligte Projektbeteiligte

Projektziel

Das Ziel dieses Projekts ist der Wechsel zu Windows Vista mit Office Enterprise 2007 als Standarddesktop. Im ersten Jahr behält Woodgrove eine Standarddesktopumgebung bei, die aus Windows Vista und Windows XP SP2-Desktops besteht. Die Bereitstellung des neuen Windows Vista-Desktops wird automatisiert und ohne Benutzereingriff ausgeführt. Die nach der Bereitstellung des Abbilds notwendige Konfiguration und Bereitstellung der Benutzerstatus wird ebenfalls automatisiert.

Nach dem Verschieben einer großen Anzahl an Benutzern in eine Windows Vista-Umgebung sollte Woodgrove die folgenden Ziele mit den Windows Vista-Desktops erreichen können:

Voraussichtliche Geschäfts- und IT-Vorteile

Reduzierung in %

Reduzierte Sicherheitsverletzungen

25%

Kürzere Dauer der Behebung (pro Problem)

25%

Weniger Patchupdates

15%

Kürzere Patchverwaltungszeit (pro Patch)

25%

Potentielle FTEs durch automatisierte Verwaltung erneut bereitgestellt

5%

Weniger Helpdesktickets

5%

Kürzere Bildverwaltungszeit (pro Bild)

25%

 

 

Voraussichtliche Benutzervorteile

 

Weniger Neustarts (pro Benutzer und Woche)

50%

Vermiedene Computerfehler in Prozent

0%

Kürzere Dateisuchzeit (pro Datei)

25%

Weniger verlorene Dateien

25%

Diese Annahmen basieren auf Untersuchungen, die bei frühen Anwendern von Windows Vista durchgeführt wurden.

Projektumfang

Das Solution Accelerator for BDD-Projekt nutzt vorhandene Personalressourcen und deckt alle notwendigen Aktionen ab, von der Planung bis hin zu täglichen Vorgängen. Zehn erfahrene Mitglieder des IT-Teams in New York nehmen an diesem Projekt teil. Der Enterprise Systems Administrator ist der Programmmanager, der alle beteiligten Personen koordiniert. Dieses Projekt dauert ungefähr 11,5 Monate und beginnt im November 2006.

Der Solution Accelerator for BDD teilt das Projekt in zehn Feature-Teams auf, die für den Projekterfolg notwendig sind. Jedes Feature-Team ist für eine zentrale Komponente des Desktopbereitstellungsprojekts zuständig. Die Feature-Teams werden von erfahrenen IT-Mitarbeitern aus New York geleitet. Diese Teamleiter spielen eine wichtige Rolle beim Planen und Testen der Lösung. Regionale Bereitstellungen für nicht verwaltete Computer werden von lokalem Personal oder externen Beratern ausgeführt.

Die Feature-Teams definieren den Umfang dieses Projekts. Die folgende Liste stellt jedem Feature-Team eine kurze Einführung bereit.

Feature-Team für Anwendungskompatibilität

Dieses Feature-Team ist verantwortlich für die Bestandsaufnahme der aktuellen Arbeitsstationen und für das Testen der Kompatibilität der Anwendungen mit Windows Vista.

Feature-Team für Infrastrukturverbesserung

Dieses Feature-Team ist zuständig für die Bewertung der aktuellen Arbeitsstationhardware, um Hardwareupgradeanforderungen zu bestimmen, sowie für die Analyse des Netzwerks auf Einschränkungen, die sich auf die Bereitstellung auswirken können.

Feature-Team für das Computerimagingsystem

Dieses Feature-Team ist verantwortlich für die Erstellung von Arbeitsstationsabbildern von Windows XP und Windows Vista-Desktops. Das Team implementiert den automatisierten Imagingprozess, der im Solution Accelerator for BDD enthalten ist, passt ihn an und wendet ihn an.

Feature-Team für die Anwendungsverwaltung

Dieses Feature-Team ist verantwortlich für das Hinzufügen und Beibehalten von Anwendungen im Kernspeicher der Windows Vista-Arbeitsstationsabbilder.

Feature-Team für die Benutzerstatusmigration

Dieses Feature-Team ist verantwortlich für das Aufzeichnen von Benutzereinstellungen, Konfigurationsinformationen und Daten von Legacybetriebsystemen sowie für deren Wiederherstellung in das neue Arbeitsstationsabbild.

Feature-Team für Sicherheit

Dieses Feature-Team ist verantwortlich für die Bewertung der Sicherheitsanforderungen an Arbeitsstationen. Das Team stellt Anleitungen dazu bereit, wie die Sicherheitsanforderungen in den Imaging- und Bereitstellungsprozess integriert werden können.

Feature-Team für die Bereitstellung

Dieses Feature-Team ist verantwortlich für die Ausführung der eigentlichen Arbeitsstationbereitstellung. Das Team plant die Serverplatzierung und -kapazität sowie den Bereitstellungsprozess.

Feature-Team für die Betriebsbereitschaft

Dieses Feature-Team ist verantwortlich für die Verwaltung der IT-Betriebsumgebung. Das Team integriert Anforderungen an den IT-Betrieb in den gesamten Bereitstellungsprozess.

Fertige Ergebnisse in Form von Dokumenten

Neben der eigentlichen Planung, Erstellung, Installation und Inbetriebnahme der Desktopbereitstellung durch die Feature-Teams stellen auch mehrere wichtige Dokumente Projektmeilensteine dar. Diese Dokumente werden entweder vom Programmmanager (Enterprise Systems Administrator) oder den relevanten Feature-Teams ausgefüllt. Alle Annahmen, die in diesem Dokument gemacht werden, müssen beim Ausfüllen folgender Dokumente bestätigt werden:

Vision Scope (Konzept/Umfang)

In diesem Dokument werden die übergeordneten Projektziele und Zuständigkeiten skizziert.

Risk Assessment (Risikobeurteilung)

In diesem Dokument werden die größten Risiken beschrieben und bewertet.

Communications Plan (Kommunikationsplan)

In diesem Dokument wird beschreiben, wie und wann das Projektteam sich mit Benutzern und dem Management austauschen sollte.

Training Plan (Schulungsplan)

In diesem Dokument wird beschreiben, wie, wann und welche Schulung bereitgestellt wird.

Test Plan (Testplan)

In diesem Dokument werden die notwendigen Testverfahren skizziert.

Migration Plan (Migrationsplan)

In diesem Dokument wird beschrieben, welche Elemente während der Bereitstellung migriert werden.

Site Deployment Project Plan (Projektplan für die Bereitstellung am Standort)

In diesem Dokument wird der Ansatz für die Orchestrierung der Bereitstellung beschrieben.

Projektzeitplan

Das Projekt beginnt am 1. November 2006 und läuft ungefähr 11,5 Monate. Durch die Zeitskala in Tabelle 4 werden Projektphasen und Meilensteine skizziert.

Tabelle 4. Projektzeitplan

Ereignisbeschreibung

Tage

Startdatum

Enddatum

Business Desktop Deployment - Globaler Woodgrove-Plan

251,25 Tage

11/1/2006

10/18/2007

ZIELSETZUNG

18 Tage

11/1/2006

11/24/2006

    Identifizieren Sie die zentralen     Förderer des Projekts

2 Tage

11/1/2006

11/2/2006

    Projektteam - Alle

12 Tage

11/1/2006

11/16/2006

    Feature-Team für Anwendungskompatibilität

16 Tage

11/1/2006

11/22/2006

    Feature-Team für Infrastrukturverbesserung

18 Tage

11/1/2006

11/24/2006

    Beschaffungsteam

2 Tage

11/1/2006

11/2/2006

    Zielsetzung abgeschlossen

0 Tage

11/16/2006

11/16/2006

PLANUNG

32 Tage

11/17/2006

12/30/2006

    Projektteam - Alle

24 Tage

11/17/2006

12/20/2006

    Sicherheitsteam

6,5 Tage

11/17/2006

11/25/2006

    Feature-Team für die Betriebsbereitschaft

6 Tage

11/17/2006

11/24/2006

    Feature-Team für Anwendungskompatibilität

4,17 Tage

11/17/2006

11/23/2006

    Team für Zusatzanwendungen

3,5 Tage

11/19/2006

11/25/2006

    Feature-Team für Infrastrukturverbesserung

14 Tage

11/17/2006

12/6/2006

    Feature-Team für die Benutzerstatusmigration

3,46 Tage

11/22/2006

11/26/2006

    Feature-Team für das Computerimagingsystem

32 Tage

11/17/2006

12/30/2006

    Team für die Kernanwendungen

9,5 Tage

11/17/2006

11/30/2006

    Bereitstellungsteam

6 Tage

11/17/2006

11/24/2006

    Beschaffungsteam

10 Tage

11/17/2006

11/30/2006

    Planung vollständig

0 Tage

12/30/2006

12/30/2006

ENTWICKLUNG

20 Tage

12/31/2006

1/27/2007

    Projektteam - Alle

20 Tage

12/31/2006

1/27/2007

    Sicherheitsteam

2,5 Tage

12/31/2006

1/4/2007

    Feature-Team für die Betriebsbereitschaft

8 Tage

1/3/2007

1/12/2007

    Feature-Team für Anwendungskompatibilität

1,25 Tage

12/31/2006

1/3/2007

    Team für Zusatzanwendungen

1,13 Tage

1/3/2007

1/4/2007

    Feature-Team für Infrastrukturverbesserung

10,13 Tage

12/31/2006

1/14/2007

    Feature-Team für die Benutzerstatusmigration

2,25 Tage

12/31/2006

1/4/2007

    Feature-Team für das Computerimagingsystem

20 Tage

12/31/2006

1/27/2007

    Team für die Kernanwendungen

5,88 Tage

12/31/2006

1/7/2007

    Bereitstellungsteam

13,38 Tage

12/31/2006

1/19/2007

    Beschaffungsteam

6 Tage

12/31/2006

1/7/2007

   Entwicklung abgeschlossen

0 Tage

1/27/2007

1/27/2007

STABILISIERUNG

17 Tage

1/27/2007

2/21/2007

    Projektteam - Alle

16 Tage

1/28/2007

2/21/2007

    Sicherheitsteam

5 Tage

1/31/2007

2/7/2007

    Feature-Team für die Betriebsbereitschaft

14 Tage

1/27/2007

2/16/2007

    Feature-Team für Anwendungskompatibilität

5 Tage

1/31/2007

2/7/2007

    Team für Zusatzanwendungen

5 Tage

1/31/2007

2/7/2007

    Feature-Team für Infrastrukturverbesserung

5 Tage

1/31/2007

2/7/2007

    Feature-Team für die Benutzerstatusmigration

5 Tage

1/31/2007

2/7/2007

    Feature-Team für das Computerimagingsystem

5 Tage

1/31/2007

2/7/2007

    Team für die Kernanwendungen

5 Tage

1/31/2007

2/7/2007

    Bereitstellungsteam

14 Tage

1/27/2007

2/16/2007

    Beschaffungsteam

7 Tage

1/27/2007

2/7/2007

   Stabilisierung abgeschlossen

0 Tage

2/21/2007

2/21/2007

BEREITSTELLUNG

171 Tage

2/21/2007

10/18/2007

    Bereitstellungsteam

171 Tage

2/21/2007

10/18/2007

    Bereitstellung abgeschlossen

0 Tage

10/18/2007

10/18/2007

Organisation und Rollen

Die IT-Organisation bei Woodgrove ändert sich nicht infolge dieses Projekts. Die verfügbaren Ressourcen werden optimal an die Feature-Teams angepasst. Diese Teams führen die meisten Bereitstellungsaufgaben in New York aus. Außerdem werden sie in den Niederlassungen von lokalem IT-Personal unterstützt, von dem sie mit allen Informationen versorgt werden, die während der Planungsphase benötigt werden. Die lokalen IT-Abteilungen können an den jeweiligen Standorten auch beim Ausführen der Bereitstellungsaufgaben für Computer helfen, die nicht durch SMS verwaltet werden.

Der Enterprise Systems Administrator ist der Programmmanager, der die Aktivitäten aller 10 Feature-Teams koordiniert.

Technologie

Bei diesem Projekt wird eine getestete und bewährte Lösung angewendet, die folgende Vorgehensweisen und Technologien verwendet:

Microsoft Systems Management Server 2003

SMS 2003 ist eine umfassende Lösung für die Änderungs- und Konfigurationsverwaltung für Microsoft-Plattformen, die es Organisationen ermöglicht, relevante Software und Updates schnell und kostengünstig für Benutzer bereitzustellen. SMS 2003 ist der aktuelle Systemverwaltungsstandard bei Woodgrove.

SMS 2003 Feature Pack für die Betriebssystembereitstellung

Das SMS 2003 Operating System Deployment (OSD) Feature Pack ist ein SMS-Dienstprogramm, das umfassende, vom Administrator initiierte und in Aufgaben aufgeteilte Bereitstellungen von Desktopcomputern in Firmenumgebungen ermöglicht. Das Feature Pack enthält Windows Imaging (WIM), Microsoft® Windows® Preinstallation Environment (Windows PE), das Systemvorbereitungstool (Sysprep) und das Microsoft® Windows® User State Migration Tool (USMT).

Microsoft Operations Manager 2005

Microsoft® Operations Manager (MOM) unterstützt das IT-Personal dabei, mögliche Probleme zu erkennen und schnell und akkurat zu lösen und Rechenschaft gegenüber Projektbeteiligten ablegen zu können. MOM wird als Tool für die Berichterstellung bei der Bereitstellung eingesetzt, bei Woodgrove ist derzeit MOM 2005 installiert.

Windows Server 2003 Active Directory

Als zentrale Komponente der Windows-Betriebssystemplattform dient der Active Directory®-Verzeichnisdienst zum Verwalten der Identitäten und Beziehungen, die die Netzwerkumgebung ausmachen. In Microsoft® Windows Server™ 2003 ist Active Directory noch einfacher zu verwalten und erleichtert die Migration und Bereitstellung. Woodgrove verwendet derzeit Active Directory.

Windows Preinstallation Environment

Windows PE basiert auf dem Windows-Betriebssystem und ermöglicht es dem IT-Personal, benutzerdefinierte Bereitstellungslösungen zu erstellen. Windows PE kann das Windows-Setup, Skripts und verschiedene Imaginganwendungen ausführen und von einer CD-ROM, einer Festplatte oder über das Netzwerk von einem Remoteinstallationsdienst-Server (RIS) gestartet werden.

Microsoft Windows Deployment Services

Microsoft Windows Deployment Services (WDS) ist die Nachfolgeversion der Remoteinstallationsdienste. WDS wird für die Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung von Abbildern eingesetzt. WDS verwendet den Startprozess der Pre-Boot eXecution Environment (PXE), um das Betriebssystem zu installieren, einschließlich Bare-Metal-Installationen.

Sysprep

Ähnlich wie Riprep für RIS ermöglicht Sysprep einem „Hauptcomputer“-System, Datenträger durch Zurücksetzen der Systemattribute, die eindeutig sein müssen (wie z. B. Computername, Sicherheits-ID (SID) und Domänen/Arbeitsgruppen-Beziehung), zu duplizieren. Das Ergebnis sind bereitgestellte Systeme (so viele wie notwendig), die quasi ein Datenträgerduplikat des Quellsystems darstellen. Während der Bereitstellung eines Sysprep-Abbilds können verschiedene Betriebssystem-Konfigurationseinstellungen für jedes System mithilfe der Datei „Sysprep.inf“ angepasst werden.

User State Migration Tool

Das USMT, das für IT-Administratoren konzipiert ist, die umfassende Bereitstellungen des Windows Vista-Betriebssystems in einer Firmenumgebung durchführen, stellt gleiche Funktionalität bereit wie der Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen, allerdings für Migrationen in größerem Maßstab (z. B. für die Migration mehrerer Benutzer). USMT ermöglicht es Administratoren, eindeutige Einstellungen präzise zu konfigurieren, wie z. B. benutzerspezifische Änderungen an der Registrierung.

Windows System Image Manager

Windows System Image Manager ist ein Tool für die Anpassung und Automatisierung der Windows Vista-Installation. Mit diesem Tool können Sie Folgendes durchführen:

  • Erstellen von Skripts über die Befehlszeile

  • Hinzufügen, Ändern oder Löschen optionaler Komponenten, wie z. B. Sprachen, Service Packs, Updates und Gerätetreiber, innerhalb eines vorhandenen Abbilds unter Verwendung einer „unattend“-Datei

  • Erstellen und Bearbeiten von XML-basierten Dateien für die unbeaufsichtigte Konfiguration, um die Installation zu automatisieren

ImageX

ImageX ist ein Tool, das verwendet wird, um Desktopabbilder zu erstellen. ImageX stellt viele Funktionen bereit, die das Datenträgerimaging optimieren. Dies beinhaltet folgende Aufgaben:

  • Aktualisieren und Bearbeiten eines Offlineabbilds, ohne ein neues Bild für die Verteilung zu erstellen

  • Aufzeichnen eines Abbilds eines vorhandenen PCs für die Verteilung oder Sicherung und Speichern des Abbilds auf einer Verteilungsfreigabe, über die Benutzer das Abbild installieren oder mithilfe von Push auf den Desktopcomputer übertragen können

  • Scriptingtools für die Bearbeitung und Erstellung von Abbildern

  • Windows Vista ist HAL-unabhängig und erfordert eine minimale Menge an Abbildern für verschiedene Hardwaretypen.

Microsoft® Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0

Um sicherzustellen, dass Anwendungen beim Bereitstellen eines neuen Betriebssystems nicht beschädigt werden, ist es wichtig, die Integration sorgfältig zu planen, indem eine Bestandsaufnahme aller Anwendungen in der Umgebung vorgenommen wird und sie gründlich getestet werden. Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) stellt die folgenden Features bereit:

  • Analyzer für Softwarebestand. Ein Analyzer für den Softwarebestand, der eine Bestandsaufnahme aller Anwendungen auf den Benutzerdesktops im gesamten Unternehmen vornimmt, diese Daten an einem zentralen Speicherort speichert und Kompatibilitätsanalysen anhand einer Kompatibilitätsdatenbank durchführt.

  • Filtern von Analyseberichten. Informationen zu Anwendungskompatibilitätsproblemen und Schadensbegrenzung. Diese Informationen werden durch Benutzereingaben optimiert.

  • Schadensbegrenzung bei der Kompatibilität. Benutzerdefinierte Kompatibilitätsdatenbanken, die auf der Analyse basiert werden, und die Möglichkeit, die Problembehebungen auf Funktionsfähigkeit zu testen.

  • Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) für unabhängige Softwarehersteller (ISVs). Erweiterbarkeit und ein Satz von APIs für ISVs und Nicht-Microsoft-Anwendungen über ein Software Development Kit (SDK). Dies umfasst auch einen Webdienst, mit dem die neuesten Kompatibilitätsdaten abgerufen werden können.

Die BDD-Workbench

Die BDD-Workbench, enthalten in BDD 2007, ist das primäre Tool, das verwendet wird, um Komponenten im Zusammenhang mit einer Windows Vista-Desktopbereitstellung zu erstellen und zu verwalten. Einige dieser integrierten Komponenten sind:

  • Distribution Share (Verteilungsfreigabe). Diese Komponente wird zur Erstellung und Verwaltung der Verteilungsfreigabe eingesetzt, die Quelldateien für die Betriebssysteme, Anwendungen, Pakete und separaten Treiber enthält, die im Bereitstellungsprozess verwendet werden.

  • Builds. Diese Komponente wird zur Erstellung und Verwaltung verschiedener Builds eingesetzt, die in der gesamten Organisation bereitgestellt werden müssen

  • Deploy (Bereitstellung). Diese Komponente bietet die Möglichkeit, verschiedene Bereitstellungsmethoden zu konfigurieren, wie z. B. eine Einzelserverbereitstellung, eine getrennte Bereitstellungsfreigabe oder ein DVD-ISO-Abbild, oder ein Verzeichnis zu erstellen, das alle Dateien zum Anpassen eines SMS 2003-Betriebssystembereitstellungs-Programms enthält.

Virtual PC

Microsoft® Virtual PC ist eine leistungsstarke Lösung für die Softwarevirtualisierung, die ermöglicht, dass mehrere PC-basierte Betriebssysteme gleichzeitig auf einer Arbeitsstation ausgeführt werden. Dadurch wird ein Sicherheitsnetz während der Migration zu einem neuen Betriebssystem bereitgestellt, mit dem die Kompatibilität mit Legacyanwendungen beibehalten werden kann. Virtual PC spart Zeit für die Neukonfiguration ein, sodass das Support-, Entwicklungs- und Trainingspersonal effizienter arbeiten kann.

Bei dieser Lösung kann Virtual PC für das Testen und Bereitstellen sowie als optionale Lösung für Anwendungskompatibilitätsprobleme verwendet werden.

Microsoft Office Enterprise 2007

Microsoft Office Enterprise 2007 stellt Woodgrove-Mitarbeitern einen umfassenden Satz an Tools bereit, mit dem Informationen gesammelt, konsolidiert und gesucht werden können und wichtige Informationen mit anderen Personen über geografische oder organisatorische Grenzen hinaus gemeinsam genutzt werden können. Microsoft Office Enterprise 2007 umfasst: Communicator 2007, Excel 2007, Groove 2007, InfoPath 2007, OneNote 2007, Outlook 2007, PowerPoint 2007, Publisher 2007 und Word 2007.

Windows Vista

Windows Vista setzt einen neuen Standard für Leistung und Zuverlässigkeit. Windows Vista bietet optimierte Verwaltungs-, Bereitstellungs- und Sicherheitsfeatures. Windows Vista ist HAL-unabhängig und erfordert eine minimale Menge an Abbildern für verschiedene Hardwaretypen. Windows Vista und Windows XP SP2 werden als die einzigen zwei Arbeitsstationbetriebssysteme in der Produktionsumgebung beibehalten.

Projektbeteiligte

In Tabelle 5 werden die Projektbeteiligten und ihre jeweiligen Anforderungen angegeben.

Tabelle 5. Projektbeteiligte

Projektbeteiligte:

Überblick über Geschäftsanforderungen

Primär (intern)

 

Management

Sicherheit verbessern

Hohe Rendite

Produktivität und Benutzerfreundlichkeit verbessern

IT-Abteilung

Bereitstellungszeiten reduzieren

Zuverlässigkeit erhöhen

Dienstaufrufe reduzieren

Desktopverwaltung und Patching verbessern

Primär (extern)

 

Privat- und Geschäftskunden

Kommunikation und Messaging verbessern

Höhere Dienstverfügbarkeit

Systemmobilität für Verkaufsteam verbessern

Investoren

Intakte IT-Infrastruktur beibehalten

Sicherheitsbedrohungen reduzieren

Hohe Rendite

Produktivität verbessern

Sekundär (intern)

 

Benutzer

Ausfallzeit reduzieren

Zuverlässigkeit erhöhen

Anwendungszusammenarbeit verbessern

Verlorene Arbeit aufgrund von Abstürzen reduzieren

Beweglichkeit verbessern

Mehr mehrsprachige Features

Sekundär (extern)

 

Lieferanten und Dienstanbieter

Konnektivität verbessern

Auf Branchenstandards umsteigen

Systemmobilität für mobiles Personal verbessern

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