BDD 2007: Zero Touch Installation – Handbuch

Vorbereitung der Windows DS-Server

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Beim Bereitstellen auf Zielcomputern, die nicht durch SMS verwaltet werden, kann das Team den Abbildinstallationsprozess durch Windows DS initiieren. Im ZTI-Bereitstellungsprozess sind die Windows DS-Server für die Installation von Windows PE auf den Zielcomputern zuständig. Starten Sie Windows PE von Windows DS, um den Zielcomputer auf die Bereitstellung des Betriebssystemabbilds vorzubereiten.

Hinweis   Windows DS führt dieselben Funktionen aus wie RIS in Bereitstellungen mit SMS OSD Feature Pack. Für ZTI ist das SMS OSD Feature Pack notwendig, das nur mit RIS-Methoden der Bereitstellung kompatibel ist.

Stellen Sie sicher, dass die Windows DS-Server über Folgendes verfügen:

  • Geeignete Flatfile-Abbildstrukturen.

  • Kopien der Windows PE-Abbilder, sobald sie vom Entwicklungsteam zur Verfügung gestellt werden. Diese Abbilder sind unter Umständen nicht vor dem Ende der Entwicklungsphase erhältlich.

Weitere Informationen zum

  • Einrichten und Konfigurieren des Windows DS-Servers im Legacy- oder gemischten Modus finden Sie unter „Deploying the OS Deployment Package Using RIS“ im Handbuch zum Microsoft Systems Management Server 2003 Operating System Deployment Feature Pack (siehe Abschnitt „Informationsquellen und Referenzen“ in diesem Handbuch).

  • Informationen zum Hinzufügen zusätzlicher Netzwerktreiber zum Windows DS-Legacyabbild auf einem Windows DS Server finden Sie unter „Hinzufügen von Unterstützung zum Windows DS-Legacyabbild für zusätzliche Netzwerkadapter“ weiter hinten in diesem Handbuch.

Auf dieser Seite

Auswählen des Windows DS-Betriebsmodus Auswählen des Windows DS-Betriebsmodus
Konfigurieren des Windows DS-Servers Konfigurieren des Windows DS-Servers
Hinzufügen von Unterstützung zum Windows DS-Legacyabbild für zusätzliche Netzwerkadapter Hinzufügen von Unterstützung zum Windows DS-Legacyabbild für zusätzliche Netzwerkadapter
Neustart der Windows DS-Dienste auf den Windows DS-Servern Neustart der Windows DS-Dienste auf den Windows DS-Servern
Übertragen von Windows PE-CD-Abbildern auf die Windows DS-Server Übertragen von Windows PE-CD-Abbildern auf die Windows DS-Server

Auswählen des Windows DS-Betriebsmodus

Windows DS führt dieselben Funktionen aus wie RIS in Bereitstellungen mit SMS OSD Feature Pack. Für ZTI ist das SMS OSD Feature Pack notwendig, das nur mit RIS-Methoden der Bereitstellung kompatibel ist. Um Windows DS zu verwenden, führen Sie Windows DS im Legacymodus oder gemischten Modus aus. In Tabelle 22 finden Sie einen Vergleich der Betriebsmodi von Windows DS.

Tabelle 22. Windows DS-Betriebsmodi

Modus

Beschreibung

Legacy

Praktisch gleichwertig zu RIS. Diese Konfiguration unterstützt nur:

  • „OSChooser“ als Startbetriebssystem.

  • Von RISSETUP und RISREP erstellte Abbilder.

  • Verwaltung mithilfe der normalen RIS-Tools.

Gemischt

Ermöglicht Kompatibilität mit RIS und Windows DS. Diese Konfiguration unterstützt nur:

  • „OSChooser“ oder Windows PE als Startbetriebssystem.

  • Von RISSETUP, RISREP oder Windows Imaging-Format (WIM) erstellte Abbilder.

  • Verwaltung mithilfe der normalen RIS-Tools oder Windows DS-Verwaltungstools.

Systemeigen

Stellt nur Support für Windows DS bereit und ist inkompatibel mit dem SMS OSD Feature Pack und ZTI. Diese Konfiguration unterstützt nur:

  • Windows PE als Startbetriebssystem.

  • Durch WIM erstellte Abbilder.

  • Verwaltung mithilfe der Windows DS-Verwaltungstools.

Hinweis   Das SMS OSD Feature Pack unterstützt nur RIS-Kompatibilität. Im Mischmodus können Teammitglieder immer noch nur die Funktionalität verwenden, die vom Legacymodus für ZTI-Bereitstellungen bereitgestellt wird. Sie können jedoch die anderen Windows DS-Funktionen für LTI-Bereitstellungen verwenden.

In Bezug auf ZTI und das SMS OSD Feature Pack ist die Verwendung von Windows DS identisch mit der Verwendung von RIS. Um Windows DS für ZTI und das SMS OSD Feature Pack zu konfigurieren, befolgen Sie die RIS-Leitfäden in diesem Handbuch.

Weitere Informationen zum Konfigurieren von Windows DS für den Legacy- oder Mischmodus finden Sie im

  • Windows Deployment Services Update Step-by-Step Guide, der mit Windows DS ausgeliefert wird.

  • Hilfedateien der Windows-Bereitstellungsdienste.

Konfigurieren des Windows DS-Servers

Führen Sie eine zusätzliche Konfiguration des Windows DS-Legacyabbilds durch, das Windows PE im ZTI-Bereitstellungsprozess verwendet. Um den Windows DS-Server für die Unterstützung von Windows PE im ZTI-Bereitstellungsprozess zu konfigurieren, führen Sie die folgenden Schritte durch:

  1. Deaktivieren Sie das Erstellen des Windows PE-Computerkontos in Active Directory.

  2. Deaktivieren Sie die Windows PE-Anmeldung am Windows DS-Server.

  3. Automatisieren Sie den Windows DS-Clientinstallations-Assistenten.

  4. Fügen Sie dem Windows DS-Legacyabbild (RIS) Unterstützung für zusätzliche Netzwerkadapter hinzu.

  5. Übertragen Sie die Windows PE-CD-Abbilder auf die Windows DS-Server.

  6. Starten Sie den Windows DS-Dienst auf den Windows DS-Servern, auf denen das Team die Windows DS-Legacyabbilder installiert hat, neu.

Deaktivieren der Erstellung des Windows PE-Computerkontos in Active Directory

Während des ZTI-Bereitstellungsprozesses erstellt Windows PE standardmäßig ein Computerkonto in Active Directory. Der von Windows PE verwendete Computername ist vorläufig und wird nicht mehr benötigt, nachdem Windows PE den Zielcomputer für die Bereitstellung von Windows XP vorbereitet hat.

Ändern der Datei „Ristndrd.sif“ zum Deaktivieren der Erstellung von Computerkonten in Active Directory

  1. Starten Sie den Editor auf dem Windows DS-Server.

  2. Öffnen Sie im Editor RISVorlagenpfad\Ristndrd.sif, wobei RISVorlagenpfad der Pfad zum Ordner für die Vorlagen des zu ändernden Windows PE-Abbilds ist (Beispiel: \RemoteInstall\Setup\English\Images\RIS\I386\Templates).

  3. Ändern Sie den Eintrag ImageType im Abschnitt [OSChooser] auf ImageType = WinPE, wie in Auflistung 2 dargestellt.

    Auflistung 2. „Ristndrd.sif“ vor der Änderung von ImageType zur Verwendung von Windows PE

    [OSChooser]
    Description ="Build 3608"
    Help ="SMS 2003 SP1 Build 3174.1017, OSD Build 3608, WinPE Source"
    LaunchFile = "%INSTALLPATH%\%MACHINETYPE%\templates\startrom.com"
    ImageType =Flat
    Version="5.1 (0)"
  4. Nach der Änderung sollte der Abschnitt [OSChooser] wie in Auflistung 3 gezeigt aussehen.

    Auflistung 3. „Ristndrd.sif“ nach der Änderung von ImageType zur Verwendung von Windows PE

    [OSChooser]
    Description ="WinPE 1.5"
    Help ="Windows PE 1.5 Source"
    LaunchFile = "%INSTALLPATH%\%MACHINETYPE%\templates\startrom.com"
    ImageType =WinPE
    Version="5.1 (0)"
  5. Speichern Sie die Datei, und schließen Sie den Editor.

Hinweis   Zusätzlich zu diesen Schritten müssen die Teammitglieder nur Tools im Dialogfeld Auswahloptionen aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter „Aktivieren von 'Tools' im Dialogfeld 'Auswahloptionen'“ später in diesem Handbuch.

Deaktivieren der Windows PE-Anmeldung am Windows DS-Server

Standardmäßig schreibt Windows PE Startinformationen in die Protokolldatei „Setupapi.log“. Wenn mehrere Zielcomputer gleichzeitig das gleiche Windows PE-Abbild starten, versuchen diese Zielcomputer, in die gleiche Datei „Setupapi.log“ zu schreiben, was zu einer Verlangsamung der Leistung führen kann, da jeder Zielcomputer auf Schreibzugriff für die Datei warten muss. Im ZTI-Bereitstellungsprozess ist die Statusprotokollierung für Windows PE nicht erforderlich.

Hinweis   Die Datei „Setupapi.log“ wird erst generiert, wenn ein Client in Windows PE startet.

Deaktivieren der Windows PE-Protokollierung am Windows DS-Server

  1. Ändern Sie die Registrierungseinstellungen im Windows PE-Abbild auf dem Windows DS-Server.

  2. Richten Sie für die Datei „Setupapi.log“ im Windows PE-Abbild auf dem Windows DS-Server schreibgeschützten Zugriff ein.

Ändern der Registrierungseinstellungen im Windows PE-Abbild

Um die Registrierungseinstellungen im Windows PE-Abbild auf dem Windows DS-Server zu ändern, führen Sie die folgenden Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf dem Windows DS-Server auf Start, danach auf Ausführen, und geben Sie dann in das Feld Öffnen RegEdt32.exe ein.

  2. Klicken Sie auf die Registrierungsteilstruktur HKEY_LOCAL_MACHINE.

  3. Klicken Sie im Menü Datei auf Struktur laden.

  4. Navigieren Sie zum WinPEConfig-Pfad (wobei WinPEConfig-Pfad der Pfad zum Ordner i386\System32\Config des Windows PE-Abbilds auf dem Windows DS-Server ist), klicken Sie auf Software und dann auf Öffnen.

  5. Geben Sie im Feld Schlüsselname einen TemporärenStrukturnamen ein (wobei TemporärerStrukturname ein der Struktur zugewiesener vorläufiger Name ist), und klicken Sie dann auf OK.

  6. Navigieren Sie im Registrierungs-Editor zum TemporärenStrukturnamen\Microsoft\Windows\Currentversion\Setup (wobei TemporärerStrukturname ein der Struktur zugewiesener vorläufiger Name ist).

  7. Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Neu und dann auf DWORD -Wert.

  8. Geben Sie als Namen für den neuen Wert Protokollebene ein, und bestätigen Sie mit der EINGABETASTE.

  9. Doppelklicken Sie auf Protokollebene. Wählen Sie unter Basis die Option Hexadezimal, und geben Sie in Wert den Wert 101 ein. Klicken Sie danach auf OK.

  10. Überprüfen Sie, ob der Eintrag „Protokollebene“ jetzt den Wert 0x00000101 hat.

  11. Klicken Sie auf den TemporärenStrukturnamen (wobei TemporärerStrukturname ein der Struktur zugewiesener vorläufiger Name ist).

  12. Klicken Sie im Menü Datei auf Struktur entfernen.

  13. Klicken Sie im Dialogfeld Struktur entfernen auf Ja.

  14. Schließen Sie den Registrierungs-Editor.

Einrichten eines Schreibschutzes für die Datei „Setupapi.log“

Um für die Datei „Setupapi.log“ schreibgeschützten Zugriff einzurichten, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Öffnen Sie auf dem Windows DS-Server den Windows Explorer und navigieren Sie zu RISAbbildI386Pfad (wobei RISAbbildI386Pfad der Pfad zum Ordner „I386“ des zu ändernden Windows PE-Abbilds ist) – Beispiel: D:\RemoteInstall\Setup\English\Images\winpe\i386.

  2. Klicken Sie im Bereich „Details“ mit der rechten Maustaste auf Setupapi.log, und klicken Sie danach auf Eigenschaften.

    Hinweis   Die Datei „Setupapi.log“ wird erst nach dem ersten erfolgreichen Start vom Windows PE-Abbild aus erstellt.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften von Setupapi.log die Option Schreibgeschützt, und klicken Sie auf OK.

  4. Schließen Sie den Windows Explorer.

Automatisieren des Windows DS-Clientinstallationsassistenten

Auch bei aktivierter Windows PE-Option „Tools“, erfordert der Prozess manuelle Intervention für den Abschluss der Installation von Windows PE. Wenn das Team ein einziges Abbild von Windows PE installiert, kann das Team die Seiten des Clientinstallationsassistenten in Windows DS automatisieren.

Automatisieren des Windows DS-Clientinstallationsassistenten

  1. Wählen Sie Tools im Dialogfeld Auswahloptionen, und deaktivieren Sie alle weiteren Optionen.

  2. Ändern Sie die Datei „Tools.osc“ (und die Datei „Tlchoice.osc“ für Windows Server 2003 SP1), um die automatisierte Installation zu aktivieren.

  3. Ändern Sie die Datei „Login.osc“, um die Installation weiter zu automatisieren.

  4. Ändern Sie die Dateien „Welcome.osc“, „Install.osc“ und „Oschoice.osc“, um die Installation weiter zu automatisieren.

Aktivieren von „Tools“ im Dialogfeld „Auswahloptionen“

Um die Option Tools (Maintenance and Troubleshooting) im Clientinstallationsassistenten zu aktivieren, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Starten Sie Active Directory-Benutzer und -Computer.

  2. Navigieren Sie in der Konsolenstruktur zum Gruppenrichtliniencontainer (wobei Gruppenrichtliniencontainer entweder die Domäne oder die Organisationseinheit (OU) ist, die die Windows DS-Server enthält), klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Gruppenrichtliniencontainer , und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sieauf der Registerkarte Gruppenrichtlinie auf die Standarddomänenrichtlinie und dann auf Bearbeiten.

  4. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur des Gruppenrichtlinienobjekt-Editors „Benutzerkonfiguration“, erweitern Sie „Windows-Einstellungen“, und klicken Sie dann auf Remoteinstallationsdienst.

  5. Doppelklicken Sie im Bereich „Details“ auf Auswahloptionen.

  6. Klicken Sie im Bereich Tools des Dialogfelds Eigenschaften von Auswahloptionen auf Aktiviert.

  7. Klicken Sie imBereich Automatische Installation auf Deaktiviert.

  8. Klicken Sie im Bereich Benutzerdefinierte Installation auf Deaktiviert.

  9. Klicken Sie im Bereich Neustart der Installation auf Deaktiviert, und klicken Sie dann auf OK.

  10. Schließen Sie den Gruppenrichtlinienobjekt-Editor.

  11. Schließen Sie Active Directory-Benutzer und -Computer.

Ändern der Dateien „Tools.osc“ und „Tlchoice.osc“

Ändern Sie „Tools.osc“, damit Windows DS automatisch das Standardtool auswählt, ohne auf Interaktion zu warten.

Hinweis   In der RIS-Version von Windows Server 2003 SP1 und späteren Versionen müssen zwei Dateien geändert werden: „Tools.osc“ und „Tlchoice.osc“.

Ändern der Datei „Tools.osc“ (oder der Datei „Tlchoice.osc“ für SP1)

  1. Starten Sie den Editor auf dem Windows DS-Server.

  2. Öffnen Sie im Editor ToolsPfad\Tools.osc (oder „Tlchoice.osc“ für SP1) (wobei ToolsPfad der Pfad zum Vorlagenordner des zu ändernden Windows PE-Abbilds ist) – Beispiel: \RemoteInstall\Setup\English\Images\RIS\I386\Templates.

  3. Suchen Sie in der Datei „Tools.osc“ (oder der Datei „Tlchoice.osc“ für SP1) den Eintrag <SELECT NAME="SIF" NOAUTO SIZE=12>, der in Auflistung 4 gezeigt wird.

    Auflistung 4. Ursprüngliche Version von „Tools.osc“ (oder „Tlchoice.osc“ für SP1)

    Hinweis Einige Teile des folgenden Codeausschnitts wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt. Diese müssen als eine Zeile eingegeben werden.

    <OSCML>
    <META KEY=F3 ACTION="REBOOT">
    <META KEY=F1 HREF="TOOLSHLP">
    <META KEY=ESC HREF="CHOICE">
    <META SERVER ACTION="ENUM TOOLS CMDCONS">
    <TITLE>  Client Installation Wizard Tools</TITLE>
    <FOOTER>  [ENTER] continue     [ESC] go back     
    [F1] help     [F3] restart computer</FOOTER>
    <BODY left=5 right=75>
    <BR>
    <BR>
    Use the arrow keys to select one of the following options:
    <BR>
    <P left=8>
    <FORM ACTION="LAUNCH">
    <SELECT NAME="SIF" NOAUTO SIZE=12>
    %OPTIONS%
    </SELECT>
    </FORM>
    </P>
    <BOLD>Description:</BOLD>&nbsp&nbsp
    <TIPAREA>
    </BODY>
    </OSCML>
  4. Entfernen Sie NOAUTO aus dem Eintrag, wie in Auflistung 5 gezeigt.

    Auflistung 5. Geänderte Version von „Tools.osc“ (oder „Tlchoice.osc“ für SP1)

    Hinweis Einige Teile des folgenden Codeausschnitts wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt. Diese müssen als eine Zeile eingegeben werden.

    <OSCML>
    <META KEY=F3 ACTION="REBOOT">
    <META KEY=F1 HREF="TOOLSHLP">
    <META KEY=ESC HREF="CHOICE">
    <META SERVER ACTION="ENUM TOOLS CMDCONS">
    <TITLE>  Client Installation Wizard Tools</TITLE>
    <FOOTER>  [ENTER] continue     [ESC] go back     
    [F1] help     [F3] restart computer</FOOTER>
    <BODY left=5 right=75>
    <BR>
    <BR>
    Use the arrow keys to select one of the following options:
    <BR>
    <P left=8>
    <FORM ACTION="LAUNCH">
    <SELECT NAME="SIF" SIZE=12>
    %OPTIONS%
    </SELECT>
    </FORM>
    </P>
    <BOLD>Description:</BOLD>&nbsp&nbsp
    <TIPAREA>
    </BODY>
    </OSCML>
  5. Speichern Sie die Datei, und schließen Sie den Editor.

Hinweis   Wenn die Organisation Windows Server 2003 ohne SP1 (oder spätere Versionen) ausführt, sind keine weiteren Änderungen erforderlich.

Ändern der Datei „Tools.osc“ für Windows Server 2003 SP1 oder später

  1. Starten Sie den Editor auf dem Windows DS-Server.

  2. Öffnen Sie im Editor ToolsPfad\Tools.osc (wobei ToolsPfad der Pfad zum Vorlagenordner des zu ändernden Windows PE-Abbilds ist) – Beispiel: \RemoteInstall\Setup\English\Images\RIS\I386\Templates.

  3. Suchen Sie in der Datei „Tools.osc“ nach <TITLE>.

  4. Geben Sie direkt über <TITLE> eine neue Zeile ein, wie in Schritt 3 angegeben.

  5. Geben Sie in die neue Zeile <META ACTION=AUTOENTER> ein.

  6. Speichern Sie die Datei, und schließen Sie den Editor.

Anpassen von „Login.osc“

Um „Login.osc“ so anzupassen, dass die Datei Kennwörter zur Authentifizierung bereitstellt, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Öffnen Sie mit einem Texteditor die Datei \RemoteInstall\OSChooser\English\login.osc.

  2. Ersetzen Sie die Zeichenfolge „*****“ durch die für die Umgebung erforderlichen Werte für den Benutzernamen und das Kennwort.

    Wenn Teammitglieder beispielsweise OSDUser als BENUTZERNAMEN-Wert und Deploy101 als KENNWORT-Wert verwenden, sehen die bearbeiteten Zeilen wie in Auflistung 6 gezeigt aus.

    Auflistung 6. Beispiel für die Änderung von „Login.osc“

    <INPUT NAME="USERNAME" MAXLENGTH=255 TYPE=TEXT VALUE=OSDUser>
    <INPUT NAME="*PASSWORD" TYPE=PASSWORD MAXLENGTH=20 VALUE=Deploy101>

    Auflistung 7 ist ein Beispiel für eine geänderte Datei „login.osc“.

    Auflistung 7. Geänderte Version von „Login.osc“

    Hinweis Einige Teile des folgenden Codeausschnitts wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt. Diese müssen als eine Zeile eingegeben werden.

    <OSCML>
    <TITLE> SMS OSD Client Installation Wizard Logon</TITLE>
    <FOOTER>  [ENTER] continue     [ESC] clear     
    [F1] help     [F3] restart computer</FOOTER>
    <META KEY=F3 ACTION="REBOOT">
    <META KEY=F1 HREF="LOGINHLP">
    <META KEY=ESC HREF="LOGIN">
    <META ACTION="LOGIN">
    <META ACTION=AUTOENTER>
    <BODY left=5 right=75>
    Type a valid user name, password, and domain name. 
    You may use the Internet-style logon format (for example: Username@Company.com).
    <FORM ACTION="CHOICE">
    &nbsp&nbspUser name: 
    <INPUT NAME="USERNAME" MAXLENGTH=255 TYPE=TEXT VALUE=osduser>
    &nbsp&nbsp&nbspPassword: 
    <INPUT NAME="*PASSWORD" TYPE=PASSWORD MAXLENGTH=20 VALUE=Deploy101>
    Domain name: 
    <INPUT NAME="USERDOMAIN" VALUE=%SERVERDOMAIN% MAXLENGTH=255>
    </FORM>
    Press the TAB key to move between 
    the User name, Password, and Domain name fields.
    You are connected to %SERVERNAME%
    </BODY>
    </OSCML>
Anpassen von „Welcome.osc“, „Install.osc“ und „Oschoice.osc“

Zum Anpassen von „Welcome.osc“, „Install.osc“ und „Oschoice.osc“ zur Bereitstellung von Anmeldeinformationen zur Authentifizierung führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Starten Sie den Editor auf dem Windows DS-Server.

  2. Öffnen Sie im Editor die OSCDatei (wobei OSCDatei die Datei \RemoteInstall\OSChooser\Welcome.osc ist).

  3. Suchen Sie in der Datei nach <TITLE>.

  4. Geben Sie direkt über <TITLE> eine neue Zeile ein, wie in Schritt 3 angegeben.

  5. Geben Sie in die neue Zeile <META ACTION=AUTOENTER> ein.

  6. Speichern Sie die Datei, und schließen Sie den Editor.

  7. Führen Sie die Schritte 1 – 4 für die folgenden Dateien durch:

    • \RemoteInstall\OSChooser\English\Install.osc

    • \RemoteInstall\OSChooser\English\Oschoice.osc

Eine zusätzliche Kopie der Datei „Welcome.osc“ befindet sich im Ordner RemoteInstall\OSChooser\English. Dies ist die sprachspezifische Version der Datei. Ändern Sie nur die Version der Datei „Welcome.osc“, die sich im Ordner \RemoteInstall\OSChooser\ befindet.

Hinweis   Windows DS verwendet „Oschoice.osc“ wenn mehr als ein Legacyabbild zur Auswahl steht. Der Benutzer wird aufgefordert, das richtige Abbild anzugeben.

Hinzufügen von Unterstützung zum Windows DS-Legacyabbild für zusätzliche Netzwerkadapter

Fügen Sie zusätzlichen Netzwerkadaptern, die in der Standardkonfiguration von Windows DS nicht verfügbar sind, Unterstützung hinzu. Das Team kann dem Windows DS-Legacyabbild die Netzwerktreiber hinzufügen.

Hinweis   Für diesen Vorgang sind die beim Hersteller erhältlichen korrekten Netzwerktreiber erforderlich. Sie benötigen die Windows XP-Versionen der Netzwerktreiber.

Um dem Windows DS-Legacyabbild Unterstützung für zusätzliche Netzwerkadapter hinzuzufügen, kopieren Sie die in Tabelle 23 gezeigten Dateien (wobei RISBildpfad der Pfad zum Stamm des Windows DS-Legacyabbilds ist – Beispiel: D:\RemoteInstall\Setup\English\Images\WinPE15).

Tabelle 23. Quellnetzwerk-Treiberdateien und wohin sie in einem Windows DS Legacyabbild zu kopieren sind.

Kopieren Sie diese Dateien

in

*. sys

RISImagePath\I386

RISImagePath\I386\system32\drivers

*.inf

RISImagePath\I386

RISImagePath\I386\inf

*.din, *.bin, *.exe oder andere Dateien

RISImagePath\I386

RISImagePath\I386\system32

Weitere Informationen zum Hinzufügen zusätzlicher Netzwerkadapter zu Windows DS im Legacy- oder Mischmodus finden Sie in folgenden Ressourcen:

Microsoft Knowledge Base-Artikel 823658 „Fehlermeldung 'Das von Ihnen gewählte Betriebssystemabbild enthält keine erforderlichen Treiber für die Netzwerkkarte' während des Textmodusabschnitts von Setup, wenn Sie mittels RIS ein Betriebssystemabbild bereitstellen“. Diese Fehlermeldung wird während des Textmodus des Setups angezeigt, wenn das Team Windows DS verwendet, um ein Abbild des Betriebssystems bereitzustellen. (Siehe Abschnitt „Informationsquellen und Referenzen“ in diesem Handbuchs.)

Microsoft Knowledge Base-Artikel 246184 „How to Add Third-Party OEM Network Adapters to RIS Installations“ (nur auf Englisch verfügbar). Diesen Artikel finden Sie im Abschnitt „Informationsquellen und Referenzen“ dieses Handbuchs.

Neustart der Windows DS-Dienste auf den Windows DS-Servern

Starten Sie nach dem Hinzufügen von Unterstützung für zusätzliche Netzwerkadapter den Windows DS-Dienst auf jedem Windows DS-Server, auf dem die Windows DS-Legacyabbilder installiert sind, neu. Dadurch stellen Sie sicher, dass der Windows DS-Dienst die in den vorherigen Schritten durchgeführten Aktualisierungen erkennt.

Übertragen von Windows PE-CD-Abbildern auf die Windows DS-Server

Nach dem Erstellen der Windows PE-CD-Abbilder können Sie diese auf die Windows DS-Server übertragen.

Hinweis   Weitere Informationen zu Windows PE, Windows DS und die Verwendung von Windows DS zur Bereitstellung von Windows PE finden Sie im Handbuch zum Microsoft Systems Management Server 2003 Operating System Deployment Feature Pack, das Teil der SMS OSD Feature Pack-Installationsdateien ist.

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