BDD 2007: Anwendungskompatibilität – Handbuch für das Feature-Team (Kapitel 1)

Verwenden dieses Handbuchs

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Dieses Handbuch leitet ein Expertenteam im Rahmen des Microsoft® Solution Accelerator für Business Desktop Deployment (BDD) durch die Arbeitsschritte und Prüfpunkte im Zusammenhang mit der Anwendungskompatibilität. Die Anwendungskompatibilität ist Bestandteil des umfassenderen Desktopbereitstellungsprojekts und muss entsprechend verwaltet werden. Die Entscheidungen des Feature-Teams für Anwendungskompatibilität während dieser Initiative werden dabei auf die Gesamtprojektziele abgestimmt, und die Ergebnisse werden fest in das gesamte Migrationsprojekt integriert.

Der Schwerpunkt dieses Handbuchs liegt auf der Prozessdokumentation. In den Anhängen finden Sie ausführliche, schrittweise Verfahren. Wenn Sie als Benutzer dieses Handbuchs mit der Planung betraut sind, sollten Sie den Hauptteil des Handbuchs lesen. Befassen Sie sich mit dem Entwickeln, Stabilisieren oder Bereitstellen, beachten Sie neben dem Hauptteil dieses Handbuchs auch die Anhänge für Ihre anfallenden Aufgaben.

Hinweis:   In diesem Dokument bezeichnet Windows sowohl das Betriebssystem Microsoft Windows® XP als auch das Betriebssystem Windows Vista™, sofern nicht anders angegeben.

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Einrichten des Teams Einrichten des Teams
Kommunikation Kommunikation
Zusätzliche Hinweise zum MSF-Teammodell Zusätzliche Hinweise zum MSF-Teammodell

Einrichten des Teams

Das Expertenteam, das für den Erfolg des Anwendungskompatibilitätsprozesses verantwortlich zeichnet, ist das Feature-Team für Anwendungskompatibilität. Ein Feature-Team ist ein abteilungsübergreifendes Team, das für die Lösung eines genau definierten Problems zuständig ist. Im Rahmen einer BDD 2007 für Windows Vista und des Microsoft Office 2007-Projekts (BDD 2007) bildet das Feature-Team für Anwendungskompatibilität eines von mehreren Feature-Teams, die gemeinsam mit einem Projektmanagementteam am Projekt arbeiten.

Feature-Teams sind eine wichtige Komponente des Microsoft Solutions Framework-Teammodells (MSF). Durch die Möglichkeit, ein großes und komplexes Projekt in kleinere Gruppen verwandter Aufgaben aufzugliedern, können zahlreiche Aufgaben parallel bearbeitet werden, wobei jeweils die fachspezifischen Kenntnisse zum Zuge kommen. Diese Vorgehensweise bietet den großen Vorteil, dass sich umfangreiche Projekte dank der gleichzeitigen Ausführung mehrerer Aufgaben schneller und einfacher abwickeln lassen.

Dieses Verfahren führt jedoch nur dann zum Erfolg, wenn die Teams ihre Arbeit aufeinander abstimmen und synchronisieren. Darüber hinaus ist die aktive Kommunikation untereinander und mit dem Projektmanagementteam von großer Bedeutung. Dies ist insbesondere bei komplexen Projekten wichtig, in denen sich ein Feature-Team möglicherweise ausschließlich auf den zugewiesenen Projektteil konzentriert und dabei den Beitrag vergisst, den es zum Gesamtprojekt leistet.

Kommunikation

Der Schlüssel zur erfolgreichen Projektimplementierung ist die Zusammenarbeit und die Kommunikation des Teams, und zwar sowohl intern im Team selbst als auch extern mit anderen Feature-Teams oder Funktionsteams innerhalb des Projekts sowie mit anderen Projektbeteiligten.

Innerhalb des Teams gelten alle Rollen als gleichermaßen wichtig, auch wenn die Rollen als solche stark voneinander abweichen können. Wichtige Teamentscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen. Bei der teamübergreifenden Kommunikation und der Kommunikation zwischen den einzelnen Feature-Teams und dem Projektmanagementteam (in diesem Dokument als das führende Team definiert) ist der Prozess formeller gestaltet, und die Kommunikationswege sind klar definiert. Dieser formelle Aufbau unterbindet nicht die informelle Kommunikation zwischen den Teams (die informelle Interaktion ist sogar ausdrücklich erwünscht), sondern er sorgt dafür, dass die gesamte wichtige Kommunikation eindeutig dokumentiert ist, auf der richtigen Ebene stattfindet und an die zuständigen Teammitglieder weitergeleitet wird.

Eine wichtige Überlegung für Feature-Teams besteht in der Kommunikation mit den Projektbeteiligten, die sich in der Regel aus verschiedenen Entitäten (Personen oder Abteilungen) innerhalb des Kundenunternehmens zusammensetzen. Damit keine Verwirrungen, keine unvollständigen oder widersprüchliche Nachrichten und auch keine falschen Erwartungen auftreten, muss der Produktmanager im führenden Team als offizieller Ansprechpartner und „Projektsprecher“ für die Projektbeteiligten fungieren. Auf diese Weise kennt das Projektmanagementteam stets den Stand der Kundenbeziehungen, und die Kundenzufriedenheit während der Bereitstellung wird erhöht.

Zusätzliche Hinweise zum MSF-Teammodell

Weitere Informationen zum MSF-Teammodell finden Sie im Whitepaper über das MSF-Teammodell unter http://www.microsoft.com/technet/itsolutions/msf/default.mspx (auf Englisch). Weitere Informationen zum Microsoft Operations Framework (MOF) finden Sie unter http: //www.microsoft.com/mof (auf Englisch).

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