BDD 2007: Handbuch für die Bereitstellungskonfiguration

Überprüfen der Bereitstellungsverarbeitungsregeln

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Bevor Sie die Bereitstellungsverarbeitungsregeln festlegen können, die Sie einbeziehen möchten, müssen Sie die in BDD 2007 für ZTI und LTI verwendeten Bereitstellungskomponenten ermitteln. In Abbildung 2 werden die Schritte aufgezeigt, die bei der Überprüfung der Bereitstellungsverarbeitungsregeln ausgeführt werden.

Abbildung 2. Schritte bei der Überprüfung der Bereitstellungsverarbeitungsregeln
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Ermitteln der BDD 2007-Bereitstellungskomponenten Ermitteln der BDD 2007-Bereitstellungskomponenten
Ermitteln der Syntax der Datei „CustomSettings.ini“ Ermitteln der Syntax der Datei „CustomSettings.ini“
Ermitteln der Syntax der Datei „BootStrap.ini“ Ermitteln der Syntax der Datei „BootStrap.ini“

Ermitteln der BDD 2007-Bereitstellungskomponenten

Die ZTI- und LTI-Bereitstellungsprozesse verwenden einen gemeinsamen Satz von Bereitstellungskomponenten, die in BDD 2007 enthalten sind. Um den Bereitstellungsprozess richtig zu konfigurieren, müssen Sie ermitteln, wie diese Komponenten in den ZTI- und LTI-Bereitstellungsprozessen interagieren.

Zu den BDD 2007-Bereitstellungskomponenten zählen:

  • Skripts

  • Konfigurationsdateien

  • Konfigurationsdatenbank

  • Umgebungsvariablen

  • Protokolldateien

Eine bildliche Darstellung der Zusammenarbeit dieser Komponenten im BDD 2007-Bereitstellungsprozess für ZTI und LTI finden Sie unter „Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess“ in der Konfigurationsübersicht.

Skripts

Die Skripts ermöglichen die Automatisierung des Bereitstellungsprozesses. Sie durchsuchen die Konfigurationsdateien, die Konfigurationsdatenbank und die Umgebungsvariablen, um die Regeln zu ermitteln, die bei der Bereitstellung der Abbilder auf Zielcomputern verwendet werden sollen.

Die Skripts erstellen Protokolldateien, während sie den Bereitstellungsprozess automatisieren. Die Protokolldateien zeichnen den Status des Bereitstellungsprozesses auf und können für die Problembehandlung des Bereitstellungsprozesses verwendet werden.

Weitere Informationen zu jedem Skript finden Sie unter „Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess“ in der Konfigurationsübersicht.

Konfigurationsdateien

Die Skripts interpretieren die Konfigurationsdateien, um sicherzustellen, dass die geeigneten Schritte ausgeführt werden, damit das richtige Betriebssystem auf dem entsprechenden Zielcomputer bereitgestellt wird. Führen Sie die Assistenten in Deployment Workbench aus, die Sie bei der Erstellung und Verwaltung der Konfigurationsdateien unterstützen.

Deployment Workbench kann folgende Dateien erstellen und verwalten:

  • Vorlagenkonfigurationsdateien. Nachdem Deployment Workbench die Vorlagendatei erstellt hat, wird die Datei manuell angepasst, damit sie die entsprechenden Verarbeitungsregeln enthält. Die Datei „CustomSettings.ini“ ist ein Beispiel für diesen Konfigurationsdateityp. Nachdem diese Vorlagendateien erstellt wurden, sollten Sie sie manuell statt über Deployment Workbench verwalten.

  • Abgeschlossene Konfigurationsdateien. Diese Dateien erfordern keine weitere Anpassung. Die Datei „Applications.xml“ ist ein Beispiel für diesen Konfigurationsdateityp. Verwalten Sie diese Dateien über Deployment Workbench. Obwohl Sie diese Dateien manuell verwalten können, wird empfohlen, Deployment Workbench zu verwenden, um Benutzerfehler zu vermeiden.

Die Konfigurationsdateien in BDD 2007 sowie eine kurze Beschreibung sind in Tabelle 2 aufgelistet.

Tabelle 2. Konfigurationsdateien in BDD 2007

Konfigurationsdatei

Beschreibung

CustomSettings.ini

Primäre Konfigurationsdatei für die in allen Szenarios verwendeten BDD 2007-Verarbeitungsregeln

BootStrap.ini

Konfigurationsdatei, die verwendet wird, wenn der Zielcomputer keine Verbindung zum entsprechenden Bereitstellungspunkt herstellen kann. Diese Situation tritt im Szenario „Neuer Computer“ und für den Ersatzcomputer im Szenario „Computer ersetzen“ auf

Weitere Informationen zu den anderen Konfigurationsdateien finden Sie unter „Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess“ in der Konfigurationsübersicht.

Konfigurationsdatenbank

Die Konfigurationsdatenbank ist eine logische Erweiterung der Konfigurationseinstellungen, die in der Regel in der Datei „CustomSettings.ini“ gespeichert werden. Erstellen und verwalten Sie die Konfigurationsdatenbank über den Knoten „Database“ (Datenbank) in Deployment Workbench.

Die Konfigurationsdatenbank ermöglicht Ihnen, die Konfigurationseinstellungen zentral in einer relationalen Datenbank zu speichern. In der Datei „CustomSettings.ini“ befindet sich ein Verweis auf die Konfigurationsdatenbank. Die Skripts fragen diese Datenbank ab, um Werte für Eigenschaften abzurufen. Die Verwendung der Konfigurationsdatenbank ist sinnvoll, wenn die Zielcomputer eine schnelle, dauerhafte Verbindung zum Server haben, auf dem Microsoft SQL Server™ ausgeführt und die Konfigurationsdatenbank gespeichert wird. Nehmen Sie andernfalls alle Konfigurationseinstellungen in der Datei „CustomSettings.ini“ vor.

Weitere Informationen zur Konfigurationsdatenbank finden Sie unter „Konfigurieren der Regeln in der Konfigurationsdatenbank“ weiter unten in diesem Handbuch.

Umgebungsvariablen

Die Skripts rufen automatisch geeignete Umgebungsvariablen ab. Auf die Variablen wird wie auf Eigenschaften in den Bereitstellungsverarbeitungsregeln verwiesen. Auf die Umgebungsvariablen kann wie auf jede Eigenschaft in den Konfigurationsdateien oder der Konfigurationsdatenbank verwiesen werden.

Protokolldateien

Da die Skripts automatisch Protokolldateien erstellen, sind keine Konfigurationseinstellungen erforderlich. Jedes Skript erstellt eine Protokolldatei, die dem Namen des Skripts entspricht. Zum Beispiel erstellt die Datei „ZTIGather.wsf“ eine Protokolldatei mit dem Namen „ZTIGather.log“.

Jedes Skript aktualisiert zudem eine gemeinsame Protokolldatei (BDD.log), in der der gesamte Inhalt aller Protokolle gesammelt wird.

Weitere Informationen zu jeder Protokolldatei finden Sie unter „Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess“ in der Konfigurationsübersicht.

Ermitteln der Syntax der Datei „CustomSettings.ini“

Die Syntax der Datei „CustomSettings.ini“ ähnelt der Syntax vieler .ini-Dateien. Liste 1 enthält eine Datei „CustomSettings.ini“, die für eine ZTI-basierte Bereitstellung angepasst ist. Eine weitere Erläuterung der Datei „CustomSettings.ini“ aus der Liste 1 finden Sie unter „Basic CustomSettings.ini File for ZTI“ im Deployment Configuration Samples Guide (auf Englisch).

Liste 1. Für die ZTI-Bereitstellung angepasste Datei „CustomSettings.ini“

[Settings]
Priority=Default, MACAddress
Properties=CustomProperty
[Default]
OSInstall=Y
ScanStateArgs=/v:5 /o /c
LoadStateArgs=/v:5 /c /lac
UserDataLocation=NONE
CustomProperty=TRUE
OSDINSTALLSILENT=1
[00:0F:20:35:DE:AC]
OSDNEWMACHINENAME=HPD530-1
OSDINSTALLPACKAGE=DAL00342
OSDINSTALLPROGRAM=CustomVista
[00:03:FF:FE:FF:FF]
OSDNEWMACHINENAME=BVMXP
OSDINSTALLPACKAGE=NYC00002
OSDINSTALLPROGRAM=SpecialVista

Die Datei „CustomSettings.ini“ enthält folgende Elemente:

  • Abschnitte

  • Eigenschaften

  • Einstellungen

Abschnitte in der Datei „CustomSettings.ini“

Abschnitte sind durch eckige Klammern markiert, die den Abschnittsnamen (z. B. [Settings] (Einstellungen)) umgeben. In Liste 1 sind folgende Abschnitte vorhanden: [Settings] (Einstellungen), [Default] (Standard), [00:0F:20:35:DE:AC] und [00:03:FF:FE:FF:FF].

Erforderliche Abschnitte

Nur der Abschnitt [Settings] (Einstellungen) ist erforderlich. Alle anderen Abschnitte sind optional. Bei BDD 2007-Skripts ist der Abschnitt [Settings] der Datei „CustomSettings.ini“ erforderlich, um die reservierten Eigenschaften (Eigenschaften Priority und Properties) zu ermitteln.

Optionale Abschnitte

Die optionalen Abschnitte in der Datei „CustomSettings.ini“ werden verwendet, um eine Reihe von Konfigurationseinstellungen Folgendem zuzuweisen:

  • Einer Gruppe von Computern. In Liste 1 werden die Konfigurationseinstellungen im Abschnitt [Default] (Standard) auf mehrere Computer angewendet. Weitere Informationen finden Sie unter „Anwenden der Eigenschaften auf Computergruppen“ weiter unten in diesem Handbuch.

  • Einem einzelnen Computer. In Liste 1 werden die Konfigurationseinstellungen in den Abschnitten [00:0F:20:35:DE:AC] und [00:03:FF:FE:FF:FF] auf den entsprechenden Computer angewendet (in diesem Fall die MAC [Media Access Control]-Adresse des Zielcomputers). Weitere Informationen finden Sie unter „Anwenden der Eigenschaften auf einzelne Computer“ weiter unten in diesem Handbuch.

Eigenschaften in der Datei „CustomSettings.ini“

Eigenschaften sind Variablen, denen Werte zugewiesen werden müssen. Hinter den Eigenschaften folgt ein Gleichheitszeichen („=“). Die Skripts durchsuchen die Datei „CustomSettings.ini“ nach Eigenschaften.

Zu den Eigenschaftstypen, die bei der Bereitstellung von Zielcomputern verwendet werden können, zählen:

  • Eigenschaften, die in der Datei „ZTIGather.wsf“ automatisch deklariert werden. Diese vordefinierten Eigenschaften werden im Code der Datei „ZTIGather.wsf“ deklariert und sind in der Konfigurationsübersicht dokumentiert. Darüber hinaus werden in der Datei „ZTIGather.wsf“ die Werte für diese Eigenschaften automatisch festgelegt. Diese Eigenschaften werden nicht in der Datei „CustomSettings.ini“ konfiguriert und sollten als schreibgeschützt behandelt werden.

  • Eigenschaften, die in der Datei „ZTIGather.xml“ deklariert werden. Diese vordefinierten Eigenschaften sind in der Datei „ZTIGather.xml“ aufgelistet und in der Konfigurationsübersicht dokumentiert. Die Datei „ZTIGather.wsf“ ruft diese Eigenschaften ab, indem sie die Datei „ZTIGather.xml“ durchsucht. Sie können die Eigenschaften in dieser Datei in folgende Eigenschaften unterteilen:

    • Eigenschaften, denen die Datei „ZTIGather.wsf“ automatisch Werte zuweist. „ZTIGather.wsf“ legt automatisch die Werte für diese Eigenschaften fest, die als schreibgeschützt behandelt werden müssen.

    • Eigenschaften, den Sie Werte in der Datei „CustomSettings.ini“ zuweisen müssen. Sie müssen sicherstellen, dass der Wert für jede dieser Eigenschaften, die Sie verwenden möchten, in der Datei „CustomSettings.ini“ festgelegt und als modifizierbar angesehen wird.

  • Eigenschaften, die in der Eigenschaft „Properties“ deklariert werden. Dies sind benutzerdefinierte Eigenschaften, die Sie deklarieren können. Sie werden zusätzlich zu den automatisch in den Dateien „ZTIGather.wsf“ und „ZTIGather.xml“ deklarierten Eigenschaften deklariert.

Die Verwendungsweise der Eigenschaften für ZTI und LTI ist identisch. Einige Eigenschaften gelten jedoch nur für ZTI bzw. LTI.

Da ZTI Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003 und das SMS Feature Pack für die Betriebssystembereitstellung (SMS OSD Feature Pack) verwendet, um Zielbetriebssystemabbilder bereitzustellen, verfügt ZTI über Eigenschaften, die sich auf Werte des SMS OSD Feature Pack beziehen (z. B. OSDInstallPackage, OSDInstallProgram und OSDNewMachineName).

Wie ZTI verfügt auch LTI über eindeutige Eigenschaften. Die meisten LTI-spezifischen Eigenschaften beziehen sich auf den Windows-Bereitstellungs-Assistenten (z. B. SkipAdministratorPassword, SkipCapture oder SkipUserData).

Obwohl diese Eigenschaften dieselbe Syntax wie andere Eigenschaften verwenden, führen die reservierten Eigenschaften bestimmte Funktionen in den Bereitstellungsverarbeitungsregeln aus.

Reservierte Eigenschaft „Priority“

Die reservierte Eigenschaft Priority legt die Abfolge und den Abschnitt fest, in dem Konfigurationswerte zu finden sind. Jeder Abschnitt wird in der vorgegebenen Reihenfolge durchsucht. Sobald ein Eigenschaftswert gefunden wird, werden die verbleibenden Abschnitte nicht mehr für diese Eigenschaft verwendet. In Liste 1 wird der Abschnitt [Default] (Standard) zuerst analysiert und dann der Abschnitt, der der MAC-Adresse des Zielcomputers entspricht (in diesem Fall [00:0F:20:35:DE:AC] oder [00:03:FF:FE:FF:FF]).

In Tabelle 3 sind die Eigenschaftswerttypen aufgelistet, die der Eigenschaft Priority zugewiesen werden können.

Tabelle 3. Werttypen und deren Beschreibungen für die Eigenschaft „Priority“

Wert der Eigenschaft „Priority“

Beschreibung

DefaultGateway

Die Skripts suchen nach einem Abschnitt, der der Standardgateway-IP-Adresse des Zielcomputers entspricht, z. B. einem Abschnitt mit dem Namen [10.1.1.1]. Wird der Abschnitt gefunden, durchsucht das Skript den Abschnitt nach Eigenschaften. Ist der Abschnitt nicht vorhanden, sucht das Skript weiter anhand der verbleibenden Werte in der Eigenschaft Priority.

LocalDataName

Jede den Skripts bekannte Eigenschaft kann verwendet werden, um einen Abschnittsnamen in der Konfigurationsdatei zu ermitteln.

Aufgrund der Angabe der Eigenschaft HostName sucht das Skript beispielsweise nach einem Abschnitt mit dem Hostnamen des Zielcomputers. Andere Eigenschaften, wie MACAddress, können bewirken, dass mehrere Abschnittsnamen geprüft werden (da ein Computer mehrere MAC-Adressen haben kann).

CustomSection

Es können einer oder mehrere spezifisch Abschnittsnamen angegeben werden, wobei CustomSection den gewünschten Abschnittsnamen darstellt. Wenn z. B. „MySection“ in der Eigenschaft Priority enthalten wäre, würde der Abschnitt [MySection] nach nicht vorher gefundenen Eigenschaften durchsucht werden.

Reservierte Eigenschaft „Properties“

Die reservierte Eigenschaft Properties (wie in Liste 1 aufgezeigt) definiert jede benutzerdefinierte Eigenschaft, die Sie in Ihrer Bereitstellung verwenden möchten. Diese benutzerdefinierten Eigenschaften werden vom Skript „ZTIGather.wsf“ in der Datei „CustomSettings.ini“ (oder der Konfigurationsdatenbank) ermittelt. Diese Eigenschaften werden zusätzlich zu den vordefinierten Eigenschaften in BDD 2007 deklariert.

In Liste 1 ist CustomProperty eine benutzerdefinierte Eigenschaft und ScanStateArgs eine vordefinierte Eigenschaft. Eine Liste der vordefinierten Eigenschaften in BDD 2007 finden Sie unter „Verweise zu Eigenschaften“ in der Konfigurationsübersicht.

Werte in der Datei „CustomSettings.ini“

Werte sind die Konfigurationseinstellungen, die den Eigenschaften zugewiesen werden. Vor Werten wird ein Gleichheitszeichen („=“) gesetzt. Die Skripts durchsuchen die Datei „CustomSettings.ini“ nach Werten. In Liste 1 lautet der Wert, der der Eigenschaft LoadStateArgs zugewiesen wird, wie folgt:

/v:5 /c /lac

Ermitteln der Syntax der Datei „BootStrap.ini“

In ZTI- und LTI-Bereitstellungen werden mithilfe der Datei „BootStrap.ini“ Eigenschaftseinstellungen angegeben, bevor auf die Datei „CustomSettings.ini“ zugegriffen wird. Verwenden Sie die Datei „BootStrap.ini“, um Verteilungspunktinformationen, Paket- und Programminformationen zum SMS OSD Feature Pack, Anmeldeinformationen und Tastaturgebietsschemaeinstellungen für Microsoft Windows Preinstallation Environment (Windows PE) bereitzustellen.

Anhand der Eigenschaften, die in der Datei „BootStrap.ini“ konfiguriert werden, können BDD 2007-Skripts folgende Objekte ermitteln:

  • BDD 2007-Verteilungspunkt.

  • Paket und -Programm des SMS OSD Feature Pack.

Geben Sie im Szenario „Neuer Computer“ z. B. die Eigenschaften des SMS OSD Feature Pack in der Datei „BootStrap.ini“ an, damit die BDD 2007-Skripts wissen, welches Paket für das SMS 2003 OSD Feature Pack verwendet werden soll (weil sich die Datei „CustomSettings.ini“ im Paket befindet).

Die Syntax der Dateien „BootStrap.ini“ und „CustomSettings.ini“ ist identisch. Die Datei „BootStrap.ini“ enthält eine Teilmenge der Eigenschaften, die in der Datei „CustomSettings.ini“ verwendet werden. In Tabelle 4 sind die gemeinsamen Eigenschaften aufgelistet, die in der Datei „BootStrap.ini“ konfiguriert werden

Tabelle 4. Gemeinsame Eigenschaften, die in der Datei „BootStrap.ini“ konfiguriert werden

Eigenschaftsname

LTI

ZTI

DeployRoot

 

circle2.gif

 

SkipBDDWelcome

 

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UserDomain

 

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UserID

 

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UserPassword

 

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KeyboardLocale

 

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OSDInstallSilent

 

 

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OSDInstallPackage

 

 

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OSDInstallProgram

 

 

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Deployment Workbench erstellt die Datei „BootStrap.ini“, sobald ein Bereitstellungspunkt erstellt wird. Nehmen Sie nach der Ersterstellung alle weiteren Anpassungen manuell vor. Liste 2 zeigt die Datei „BootStrap.ini“, die Deployment Workbench automatisch für Bereitstellungspunkttypen außer jenen für das SMS 2003 OSD Feature Pack erstellt, einschließlich der Bereitstellungspunkttypen für „Lab or single-server deployment“ (Testumgebungs- oder Einzelserverbereitstellung) (Testumgebung), „Separate deployment share“ (Separate Bereitstellungsfreigabe) (Netzwerk) und „Removable media“ (Wechselmedien) (Medien). Die Datei „BootStrap.ini“ in Liste 2 muss u. U. angepasst werden (um z. B. die in Tabelle 4 aufgeführten Eigenschaften hinzuzufügen).

Liste 2. Die Datei „BootStrap.ini“, wie sie von Deployment Workbench erstellt wird (außer OSD)

[Settings]
Priority=Default
[Default]
DeployRoot=\\NYC-BDD-01\Distribution$

Liste 3 zeigt die Datei „BootStrap.ini“, die Deployment Workbench automatisch für Bereitstellungspunkte des SMS 2003 OSD Feature Pack erstellt. Diese Bereitstellungspunkte wurden angepasst, um die Eigenschaften OSDInstallSilent, OSDInstallPackage und OSDInstallProgram einzubeziehen.

Hinweis   Die Eigenschaft DeployRoot wird einem OSD-Bereitstellungstyp nicht automatisch hinzugefügt.

Liste 3. Die Datei „BootStrap.ini“, wie sie von Deployment Workbench für Bereitstellungspunkte des OSD-Typs für ZTI-basierte Bereitstellungen erstellt wird

[Settings]
Priority=Default
[Default]
OSDINSTALLSILENT=1
OSDINSTALLPACKAGE=XXX00000
OSDINSTALLPROGRAM=Install
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