BDD 2007: Handbuch für die Bereitstellungskonfiguration

Konfigurieren von Verarbeitungsregeln

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

Die Skripts konfigurieren Computereinstellungen in Abhängigkeit von Regeln und Konfigurationseinstellungen, die in der Datei „CustomSettings.ini“ gespeichert sind. Während der MSF-Planungsphase (Microsoft Solutions Frameworks) haben Sie die in Ihrer Organisation zu verwendenden Verarbeitungsregeln festgelegt. Jetzt müssen Sie diese Regeln in der Datei „CustomSettings.ini“ oder in der Deployment Workbench-Datenbank (DWDB) konfigurieren.

In Abbildung 6 werden die Schritte aufgezeigt, die bei der Konfiguration der Verarbeitungsregeln ausgeführt werden.

Abbildung 6. Schritte bei der Konfiguration der Verarbeitungsregeln

So konfigurieren Sie die Verarbeitungsregeln

  1. Konfigurieren Sie die Regeln in der Datei „CustomSettings.ini“.

  2. Konfigurieren Sie die Regeln in der DWDB.

  3. Ändern Sie die Liste der inkompatiblen BIOS-Versionen.

  4. Ändern Sie die Tasksequenz für einen Build.

  5. Ändern Sie die in einem Build enthaltenen Treibergruppen.

  6. Aktualisieren Sie die Bereitstellungsverarbeitungsregeln.

Auf dieser Seite

Konfigurieren der Regeln in der Datei „CustomSettings.ini“ Konfigurieren der Regeln in der Datei „CustomSettings.ini“
Konfigurieren der Regeln in der Deployment Workbench-Datenbank Konfigurieren der Regeln in der Deployment Workbench-Datenbank
Ändern der Liste der inkompatiblen BIOS-Versionen. Ändern der Liste der inkompatiblen BIOS-Versionen.
Ändern der Tasksequenz für einen Build Ändern der Tasksequenz für einen Build
Auswählen der im Build enthaltenen Treibergruppen Auswählen der im Build enthaltenen Treibergruppen
Aktualisieren der Bereitstellungsverarbeitungsregeln Aktualisieren der Bereitstellungsverarbeitungsregeln

Konfigurieren der Regeln in der Datei „CustomSettings.ini“

Sie konfigurieren Regeln in der Datei „CustomSettings.ini“. Ändern Sie die Datei „CustomSettings.ini“ in Abhängigkeit von den Regeln, die Sie während der MSF-Planungsphase festgelegt haben. Die Vorlagenversion der Datei „CustomSettings.ini“ bildet zusammen mit Ihren Regeln die benutzerdefinierte Datei „CustomSettings.ini“. Weitere Informationen zur Festlegung der entsprechenden Verarbeitungsregeln finden Sie im entsprechenden Abschnitt weiter oben in diesem Handbuch.

In Abhängigkeit von Ihrer Umgebung müssen Sie u. U. die Vorlagendatei „CustomSettings.ini“ nur für LTI anpassen. Für LTI kann die Konfiguration gruppenbasierter Einstellungen ausreichend sein. Für ZTI müssen Sie Konfigurationseinstellungen hinzufügen, die sich eindeutig auf einen bestimmten Clientcomputer beziehen. Diese Konfigurationseinstellungen können zusätzlich zu den oder anstelle der gruppenbasierten Regeln festgelegt werden.

Konfigurieren der Regeln in der Deployment Workbench-Datenbank

Sie können die Regeln für LTI- und ZTI-Bereitstellungen in der DWDB mithilfe von Deployment Workbench konfigurieren. Die Vorteile der Verwendung der DWDB sind u. a. folgende:

  • Generischere Version der Datei „CustomSettings.ini“. Durch die Speicherung der Konfigurationseinstellungen in der DWDB werden die meisten Details aus der Datei „CustomSettings.ini“ entfernt. Aufgrund dieser Änderung wird die Datei „CustomSettings.ini“ generischer, sodass dieselbe Datei in mehreren Bereitstellungspunkten verwendet werden kann.

  • Zentralisiertes Repository für alle Eigenschaftskonfigurationseinstellungen. Durch die zentralisierte Konfiguration für alle Eigenschaftseinstellungen wird die Konsistenz in allen Bereitstellungspunkten sichergestellt.

So konfigurieren Sie die Regeln in der Konfigurationsdatenbank

  1. Konfigurieren Sie die Eigenschaftswerte in der DWDB mithilfe des Knotens „Database“ (Datenbank) in Deployment Workbench.

  2. Konfigurieren Sie die Datei „CustomSettings.ini“, damit die entsprechenden Datenbankabfragen einbezogen werden, um die in der DWDB gespeicherten Eigenschaftswerte zurückzugeben.

Konfigurieren der Eigenschaftswerte in der Deployment Workbench-Datenbank

Die Konfiguration der Eigenschaftswerte in der DWDB erfolgt durch die Methode zum Anwenden der Eigenschaften auf die Zielcomputer. Ein Knoten unter dem Knoten „Database“ (Datenbank) in Deployment Workbench stellt jede Methode dar (siehe Tabelle 8).

Tabelle 8. Knoten unter Knoten „Database“ (Datenbank) in Deployment Workbench

Knoten

Verwenden Sie diesen Knoten, um Folgendes zu definieren

Computers (Computer)

Bestimmte Zielcomputer mithilfe der Eigenschaften AssetTag, UUID, SerialNumber und MACAddress. Sie können einem Computer Eigenschaftseinstellungen, Anwendungen, Pakete, Rollen und Konten auf Administratorebene zuordnen.

Roles (Rollen)

Eine Gruppe von Computern mithilfe der Aufgaben, die von den Benutzern der Zielcomputer ausgeführt werden (mithilfe der Eigenschaft Role). Sie können einer Rolle Eigenschaftseinstellungen, Anwendungen, Pakete und Konten auf Administratorebene zuordnen.

Locations (Standorte)

Eine Gruppe von Computern mithilfe der Eigenschaft DefaultGateway der Zielcomputer, um einen geografischen Ort zu ermitteln. Sie können einem Standort Eigenschaftseinstellungen, Anwendungen, Pakete, Rollen und Konten auf Administratorebene zuordnen.

Make and Model (Marke und Modell)

Eine Gruppe von Computern mithilfe der Eigenschaften Make und Model der Zielcomputer. Sie können Zielcomputern, die sich hinsichtlich Marke und Modell gleichen, Eigenschaftseinstellungen, Anwendungen, Pakete, Rollen und Konten auf Administratorebene zuordnen.

Hinweis   Erstellen Sie die Elemente im Knoten „Role“ (Rolle), bevor Sie die anderen Elemente unter anderen Knoten („Computers“ [Computer], „Locations“ [Standorte] und „Make and Model“[Marke und Modell]) erstellen, weil die anderen Knoten Rollen zugeordnet werden können.

Erstellen eines neuen Rollenelements

Führen Sie die folgenden Schritte aus , um ein neues Rollenelement zu erstellen

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Deploy (Bereitstellen) und Database (Datenbank), und klicken Sie dann auf Roles (Rollen).

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Roles (Rollen), und klicken Sie dann auf New (Neu).

  4. Geben Sie im Dialogfeld Properties (Eigenschaften) auf der Registerkarte Identity (Identität) im Feld Role Name (Rollenname) Rollenname ein (wobei Rollenname der Name der Rolle ist).

  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und konfigurieren Sie dann die entsprechenden Eigenschaftswerte, die Sie zu einem früheren Zeitpunkt im Prozess ermittelt haben.

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Applications (Anwendungen), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Anwendungen und die Reihenfolge der Anwendungsinstallationen.

  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Packages (Pakete), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Pakete und die Reihenfolge der Paketinstallationen.

  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Administrators (Administratoren), konfigurieren Sie die Konten, die zur lokalen Administratorgruppe auf den Zielcomputern gehören sollen, und klicken Sie dann auf OK.

Erstellen eines neuen Computerelements

Führen Sie die folgenden Schritte aus , um ein neues Computerelement zu erstellen

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Deploy (Bereitstellen) und Database (Datenbank), und klicken Sie dann auf Computers (Computer).

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Computers (Computer), und klicken Sie dann auf New (Neu).

  4. Geben Sie im Dialogfeld Properties (Eigenschaften) auf der Registerkarte Identity (Identität) die in Tabelle 9 aufgelisteten Informationen ein.

    Tabelle 9. Informationen, die auf der Registerkarte „Identity“ (Identität) für ein neues Computerelement angegeben werden müssen

    Feld

    Eingabe

    Description (Beschreibung)

    Die benutzerfreundliche Beschreibung des Computers.

    Asset tag (Bestandskennzeichen)

    Das dem Computer zugewiesene Bestandskennzeichen oder Bestandssteuerungskennzeichen.

    UUID

    Die dem Zielcomputer zugewiesene UUID (Universal Unique Identifier).

    Serial number (Seriennummer)

    Die dem Zielcomputer zugewiesene Seriennummer.

    MAC address (MAC-Adresse)

    Die dem Zielcomputer zugewiesene MAC-Adresse.

    Weitere Informationen zu den Werten für Bestandskennzeichen, UUID, Seriennummer und MAC-Adresse finden Sie in den Abschnitten zu den Eigenschaften AssetTag, UUID, SerialNumber und MACAddress in der Konfigurationsübersicht.

  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und konfigurieren Sie dann die entsprechenden Eigenschaftswerte, die Sie zu einem früheren Zeitpunkt im Prozess ermittelt haben.

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Applications (Anwendungen), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Anwendungen und die Reihenfolge der Anwendungsinstallationen.

  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Packages (Pakete), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Pakete und die Reihenfolge der Paketinstallationen.

  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Role (Rolle), und konfigurieren Sie dann die Rollen, die Sie dem Computer zuordnen möchten.

  9. Klicken Sie auf die Registerkarte Administrators (Administratoren), konfigurieren Sie die Konten, die zur lokalen Administratorgruppe auf den Zielcomputern gehören sollen, und klicken Sie dann auf OK.

Erstellen ein neues Standortelements

Führen Sie die folgenden Schritte aus , um ein neues Standortelement zu erstellen

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Deploy (Bereitstellen) und Database (Datenbank), und klicken Sie dann auf Locations (Standorte).

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Locations (Standorte), und klicken Sie dann auf New (Neu).

  4. Geben Sie im Dialogfeld Properties (Eigenschaften) auf der Registerkarte Identity (Identität) im Feld Location (Standort) Standortname ein (wobei Standortname der benutzerfreundliche Name ist, der dem Ort zugeordnet ist).

  5. Fügen Sie im Dialogfeld Properties (Eigenschaften) auf der Registerkarte Identity (Identität) im Feld Default gateways (Standardgateways) die IP-Adressen für alle Standardgateways hinzu, die innerhalb des Standorts vorhanden sind.

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und konfigurieren Sie dann die entsprechenden Eigenschaftswerte, die Sie zu einem früheren Zeitpunkt im Prozess ermittelt haben.

  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Applications (Anwendungen), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Anwendungen und die Reihenfolge der Anwendungsinstallationen.

  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Packages (Pakete), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Pakete und die Reihenfolge der Paketinstallationen.

  9. Klicken Sie auf die Registerkarte Role (Rolle), und konfigurieren Sie dann die Rollen, die Sie dem Computer zuordnen möchten.

  10. Klicken Sie auf die Registerkarte Administrators (Administratoren), konfigurieren Sie die Konten, die zur lokalen Administratorgruppe auf den Zielcomputern gehören sollen, und klicken Sie dann auf OK.

Erstellen eines neuen Marken- und Modellelements

Führen Sie die folgenden Schritte aus , um ein neues Marken- und Modellelement zu erstellen

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Deploy (Bereitstellen) und Database (Datenbank), und klicken Sie dann auf Make and Model (Marke und Modell).

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf Make and Model (Marke und Modell), und klicken Sie dann auf New (Neu).

  4. Geben Sie im Dialogfeld Properties (Eigenschaften) auf der Registerkarte Identity (Identität) im Feld Make (Marke) Markenname ein (wobei Markenname der benutzerfreundliche Name der Marke des Zielcomputerherstellers ist).

  5. Geben Sie auf der Registerkarte Identity (Identität) im Feld Model (Modell) Modellname ein (wobei Modellname der benutzerfreundliche Name ist, der dem Modell der Zielcomputer zugeordnet ist).

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Details, und konfigurieren Sie dann die entsprechenden Eigenschaftswerte, die Sie zu einem früheren Zeitpunkt im Prozess ermittelt haben.

  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Applications (Anwendungen), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Anwendungen und die Reihenfolge der Anwendungsinstallationen.

  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Packages (Pakete), und konfigurieren Sie dann die zu installierenden Pakete und die Reihenfolge der Paketinstallationen.

  9. Klicken Sie auf die Registerkarte Role (Rolle), und konfigurieren Sie dann die Rollen, die Sie dem Computer zuordnen möchten.

  10. Klicken Sie auf die Registerkarte Administrators (Administratoren), konfigurieren Sie die Konten, die zur lokalen Administratorgruppe auf den Zielcomputern gehören sollen, und klicken Sie dann auf OK.

Konfigurieren der Datei „CustomSettings.ini“ für Datenbankabfragen

Nachdem Sie die Eigenschaftswerte in der DWDB konfiguriert haben, müssen Sie die Datei „CustomSettings.ini“ konfigurieren, um die entsprechenden Datenbankenabfragen durchzuführen. Dazu können Sie den Configure DB Wizard (Assistent für die Datenbankkonfiguration) in Deployment Workbench verwenden.

Führen Sie den Configure DB Wizard für jeden in Deployment Workbench definierten Bereitstellungspunkt aus, den Sie aktualisieren möchten.

Führen Sie die folgenden Schritte aus , um die Datei „CustomSettings.ini“ für Datenbankabfragen mithilfe des Configure DB Wizard in Deployment Workbench zu konfigurieren

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Deploy (Bereitstellen), und klicken Sie dann auf Deployment Points (Bereitstellungspunkte).

  3. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf Bereitstellungspunkt, und klicken Sie dann auf Configure DB (DB konfigurieren) (wobei Bereitstellungspunkt der Name des zu konfigurierenden Bereitstellungspunkts ist).

    Der Configure DB Wizard wird gestartet.

  4. Geben Sie auf der Assistentenseite Select computer query options (Optionen für Computerabfrage auswählen) die Informationen aus Tabelle 10 an, und klicken Sie dann auf Next (Weiter).

    Tabelle 10. Informationen für die Assistentenseite „Select computer query options“ Assistentenseite

    Zu aktivierendes Kontrollkästchen

    Aufgabe

    Query for computer-specific settings (Computerspezifische Einstellungen abfragen).

    Abfragen der Einstellungen, die auf der Registerkarte Details des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Computerelements konfiguriert sind.

    Query for roles assigned to this computer (Diesem Computer zugewiesene Rollen abfragen).

    Abfragen der Rollen, die dem Computer auf der Registerkarte Roles (Rollen) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Computerelements zugewiesen sind.

    Query for applications to be installed on this computer (Die auf diesem Computer zu installierenden Anwendungen abfragen).

    Abfragen der Anwendungen, die auf dem Computer installiert werden sollen, der auf der Registerkarte Applications (Anwendungen) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Computerelements konfiguriert ist.

    Query for SMS packages to be installed on this computer (Die auf diesem Computer zu installierenden SMS-Pakete abfragen).

    Abfragen der Pakete, die auf dem Computer installiert werden sollen, der auf der Registerkarte Packages (Pakete) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Computerelements konfiguriert ist.

    Query for administrators to be assigned to this computer (Diesem Computer zuzuweisende Administratoren abfragen).

    Abfragen der Konten, die zur lokalen Gruppe Administratoren auf dem Zielcomputer gehören sollen, der auf der Registerkarte „Administrators“ (Administratoren) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Computerelements konfiguriert ist.

  5. Geben Sie auf der Assistentenseite Select role query options (Optionen für Rollenabfrage auswählen) die Informationen aus Tabelle 11 ein, und klicken Sie dann auf Next (Weiter).

    Tabelle 11. Informationen für Assistentenseite „Select role query options“ Assistentenseite

    Zu aktivierendes Kontrollkästchen

    Aufgabe

    Query for role-specific settings (Rollenspezifische Einstellungen abfragen).

    Abfragen der Einstellungen, die auf der Registerkarte Details des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Rollenelements konfiguriert sind.

    Query for applications to be installed for this role (Die für diese Rolle zu installierenden Anwendungen abfragen).

    Abfragen der Anwendungen, die auf Computern installiert werden sollen, die diese Rolle ausführen, wie auf der Registerkarte Applications (Anwendungen) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Rollenelements konfiguriert.

    Query for SMS packages to be installed for this role (Die für diese Rolle zu installierenden SMS-Pakete abfragen).

    Abfragen der Pakete, die auf Computern installiert werden sollen, die diese Rolle ausführen, wie auf der Registerkarte Packages (Pakete) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Rollenelements konfiguriert.

    Query for administrators to be assigned for this role (Die für diese Rolle zuzuweisenden Administratoren abfragen).

    Abfragen der Konten, die zur lokalen Gruppe „Administratoren“ auf Computern gehören sollen, die diese Rolle ausführen, wie auf der Registerkarte Administrators (Administratoren) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Rollenelements konfiguriert.

  6. Geben Sie auf der Assistentenseite Select location query options (Optionen für Computerabfrage auswählen) die Informationen aus Tabelle 12 an, und klicken Sie dann auf Next (Weiter).

    Tabelle 12. Informationen für die Assistentenseite „Select location query options“ Assistentenseite

    Zu aktivierendes Kontrollkästchen

    Aufgabe

    Query for location names based on default gateways (Standortnamen in Abhängigkeit von Standardgateways abfragen).

    Abfrage der Standortnamen in Abhängigkeit von den IP-Adressen der Standardgateways, die auf der Registerkarte Identity (Identität) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Standortelements konfiguriert sind.

    Query for location-specific settings (Standortspezifische Einstellungen abfragen).

    Abfragen der Einstellungen, die auf der Registerkarte Details des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Standortelements konfiguriert sind.

    Query for roles assigned for this location (Die für diesen Standort zugewiesenen Rollen abfragen).

    Abfragen der Rollen, die dem Standort auf der Registerkarte Roles (Rollen) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Standortelements zugewiesen sind.

    Query for applications to be installed for this location (Die für diesen Standort zu installierenden Anwendungen abfragen).

    Abfragen der Anwendungen, die auf den Zielcomputern innerhalb des Standorts installiert werden sollen, der auf der Registerkarte Applications (Anwendungen) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Standortelements konfiguriert ist.

    Query for SMS packages to be installed for this location (Die für diesen Standort zu installierenden SMS-Pakete abfragen).

    Abfragen der Pakete, die auf den Zielcomputern innerhalb des Standorts installiert werden sollen, der auf der Registerkarte Packages (Pakete) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Standortelements konfiguriert ist.

    Query for administrators to be assigned for this location (Die für diesen Standort zuzuweisenden Administratoren abfragen).

    Abfragen der Konten, die zur lokalen Gruppe Administratoren auf den Zielcomputern innerhalb des Standorts gehören sollen, der auf der Registerkarte „Administrators“ (Administratoren) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Standortelements konfiguriert ist.

  7. Geben Sie auf der Assistentenseite Select make and model query options (Optionen für die Abfrage von Marke und Modell auswählen) die Informationen aus Tabelle 13 ein, und klicken Sie dann auf Finish (Fertig stellen).

    Tabelle 13. Informationen für die Assistentenseite „Select make and model query options“ Assistentenseite

    Zu aktivierendes Kontrollkästchen

    Aufgabe

    Query for model-specific settings (Modellspezifische Einstellungen abfragen).

    Abfragen der Einstellungen, die auf der Registerkarte Details des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Marken- und Modellelements konfiguriert sind.

    Query for roles assigned to computers with this make and model (Die Computern mit dieser Marke und diesem Modell zugewiesene Rollen abfragen).

    Abfragen der Rollen, die dieser Marke und diesem Modell auf der Registerkarte Roles (Rollen) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Marken- und Modellelements zugewiesen sind.

    Query for applications to be installed on computers with this make and model (Die auf Computern mit dieser Marke und diesem Modell zu installierenden Anwendungen abfragen).

    Abfragen der Anwendungen, die auf den Zielcomputern mit der Marke und dem Model installiert werden sollen, die auf der Registerkarte Applications (Anwendungen) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Marken- und Modellelements konfiguriert sind.

    Query for SMS packages to be installed on computers with this make and model (Die auf Computern mit dieser Marke und diesem Modell zu installierenden SMS-Pakete abfragen).

    Abfragen der Pakete, die auf den Zielcomputern mit der Marke und dem Modell installiert werden sollen, die auf der Registerkarte Packages (Pakete) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Marken- und Modellelements konfiguriert sind.

    Query for administrators to be assigned to machines with this make and mode (Die Computern mit dieser Marke und diesem Modell zuzuweisenden Administratoren abfragen).

    Abfragen der Konten, die zur lokalen Gruppe Administratoren auf dem Zielcomputer mit der Marke und dem Modell gehören sollen, die auf der Registerkarte „Administrators“ (Administratoren) des Dialogfelds Properties (Eigenschaften) des Marken- und Modellelements konfiguriert sind.

Beim Abschluss des Configure DB Wizard wird die Datei „CustomSettings.ini“ konfiguriert, um die ausgewählten Abfragen durchzuführen. Liste 6 zeigt ein Beispiel für die Datei „CustomSettings.ini“ nach Abschluss des Configure DB Wizard.

Liste 6. Die Datei „CustomSettings.ini“ nach Abschluss des Configure DB Wizard

Hinweis Einige Teile des folgenden Codeausschnitts wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt. Diese müssen als eine Zeile eingegeben werden.

[Settings]
Priority=ComputerSettings, ComputerPackages, ComputerApplications,
ComputerAdministrators, ComputerRoles, RoleSettings, RolePackages,
RoleApplications, RoleAdministrators, Locations, LocationSettings,
LocationPackages, LocationApplications, LocationAdministrators,
LocationRoles, MakeModelSettings, MakeModelPackages, 
MakeModelApplications,MakeModelAdministrators,
MakeModelRoles, Default
Properties=MyCustomProperty
[Default]
OSInstall=Y
ScanStateArgs=/v:5 /o /c
LoadStateArgs=/v:5 /c /lac
[ComputerSettings]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=ComputerSettings
Parameters=UUID, AssetTag, SerialNumber, MacAddress
ParameterCondition=OR
[ComputerPackages]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=ComputerPackages
Parameters=UUID, AssetTag, SerialNumber, MacAddress
ParameterCondition=OR
Order=Sequence
[ComputerApplications]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=ComputerApplications
Parameters=UUID, AssetTag, SerialNumber, MacAddress
ParameterCondition=OR
Order=Sequence
[ComputerAdministrators]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=ComputerAdministrators
Parameters=UUID, AssetTag, SerialNumber, MacAddress
ParameterCondition=OR
[ComputerRoles]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=ComputerRoles
Parameters=UUID, AssetTag, SerialNumber, MacAddress
ParameterCondition=OR
[RoleSettings]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=RoleSettings
Parameters=Role
[RolePackages]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=RolePackages
Parameters=Role
Order=Sequence
[RoleApplications]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=RoleApplications
Parameters=Role
Order=Sequence
[RoleAdministrators]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=RoleAdministrators
Parameters=Role
[Locations]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=Locations
Parameters=DefaultGateway
[LocationSettings]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=LocationSettings
Parameters=DefaultGateway
[LocationPackages]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=LocationPackages
Parameters=DefaultGateway
Order=Sequence
[LocationApplications]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=LocationApplications
Parameters=DefaultGateway
Order=Sequence
[LocationAdministrators]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=LocationAdministrators
Parameters=DefaultGateway
[LocationRoles]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=LocationRoles
Parameters=DefaultGateway
[MakeModelSettings]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=MakeModelSettings
Parameters=Make, Model
[MakeModelPackages]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=MakeModelPackages
Parameters=Make, Model
Order=Sequence
[MakeModelApplications]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=MakeModelApplications
Parameters=Make, Model
Order=Sequence
[MakeModelAdministrators]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=MakeModelAdministrators
Parameters=Make, Model
[MakeModelRoles]
SQLServer=W2K3-SP1
Instance=
Database=DWDB
Netlib=DBNMPNTW
SQLShare=
Table=MakeModelRoles
Parameters=Make, Model

Weitere Informationsquellen zur verschiedenen Themen:

  • Zum Anpassen der Konfigurationsdatenbank finden sie unter:

    • „Automating Deployment to a Specific Computer“ im Deployment Configuration Samples Guide (auf Englisch).

    • „Automating Deployment by Role“ im Deployment Configuration Samples Guide (auf Englisch).

    • „Automating Deployment by Location“ im Deployment Configuration Samples Guide (auf Englisch).

    • „Automating Deployment by Computer Make and Model“ im Deployment Configuration Samples Guide (auf Englisch).

  • Informationen zu jeder Eigenschaft finden Sie in den jeweiligen Abschnitten unter „Verweise zu Eigenschaften“ in der Konfigurationsübersicht.

  • Informationen zu den Tabellen und Ansichten in der Konfigurationsdatenbank finden Sie unter „Tabellen und Ansichten in der Deployment Workbench Database“ in der Konfigurationsübersicht.

Ändern der Liste der inkompatiblen BIOS-Versionen.

Die Standardtasksequenz für einen Build enthält den Task „Check BIOS“ (BIOS prüfen) in der Gruppe „Non-Replace“ (Nicht ersetzen) der Gruppe „Validation“ (Prüfung). Der Task „Check BIOS“ (BIOS prüfen) führt das Skript „ZTIBIOSCheck.wsf“ aus. Das Skript „ZTIBIOSCheck.wsf“ prüft anhand der Liste der inkompatiblen BIOS-Versionen (Basic Input/Output System) in der Datei „ZTIBIOSCheck.xml“ die BIOS-Version der Zielcomputer.

Sie können die Datei „ZTIBIOSCheck.xml“ bearbeiten, die die Liste der BIOS-Versionen enthält, die mit dem Zielbetriebssystem im Betriebssystembuild inkompatibel sind. Sie können die Datei „ZTIBIOSCheck.xml“ für jeden Build bearbeiten, den Sie in Deployment Workbench erstellen. Die Datei „ZTIBIOSCheck.xml“ ist in der Datei „Verteilungspunkt\Build-ID\TS.xml“ gespeichert (wobei Verteilungspunkt der Name des Ordners ist, der den Stamm des Verteilungspunkts bildet, und Build-ID der Name der in Deployment Workbench aufgelisteten Build-ID).

Aktualisieren Sie die Attribute in der Datei „ZTIBIOSCheck.xml“, die in Tabelle 14 für jede inkompatible BIOS-Version aufgeführt sind.

Tabelle 14. Attribute, die in der Datei „ZTIBIOSCheck.xml“ aktualisiert werden müssen

Attribut

Beschreibung

DESCRIPTION

Textbeschreibung des Zielcomputers, der eine inkompatible BIOS-Version hat, einschließlich Verweisen auf mögliche Updates zur BIOS-Version.

Computer Manufacturer

Hersteller des Zielcomputers mit einer inkompatiblen BIOS-Version. Dieser Wert muss dem im BIOS gespeicherten Wert entsprechen.

Model

Modell des Zielcomputers mit einer inkompatiblen BIOS-Version. Dieser Wert muss dem im BIOS gespeicherten Wert entsprechen.

Date

Datum des BIOS für den Zielcomputer mit einer inkompatiblen BIOS-Version. Dieser Wert muss dem im BIOS gespeicherten Wert entsprechen.

Die Datei „ZTIBIOSCheck.xml“ enthält die Quelle für ein Skript (ZTIBIOS_Extract_Utility.vbs), mit dem Sie die in Tabelle 14 aufgelisteten Attribute extrahieren können.

So extrahieren Sie Attribute auf einem Zielcomputer mithilfe des Programms „ZTIBIOS_Extract_Utility.vbs“

  1. Starten Sie Editor.

  2. Kopieren Sie die Skriptquelle aus der Datei „ZTIBIOSCheck.xml“ in Editor.

  3. Speichern Sie die Skriptquelle in Editor unter dem Namen „ZTIBIOS_Extract_Utility.vbs“.

  4. Führen Sie „ZTIBIOS_Extract_Utility.vbs“ auf einem Zielcomputer aus, der ein inkompatibles BIOS hat.

  5. Aktualisieren Sie die Datei „ZTIBIOSCheck.xml“, um das BIOS auf Basis der in den vorherigen Schritten abgerufenen Attribute einzubeziehen.

Ändern der Tasksequenz für einen Build

Sie können die Sequenz der Tasks ändern, die für jeden Build ausgeführt werden, den Sie in Deployment Workbench definieren. Der von BDD 2007 verwendete Task Sequencer führt diese Tasksequenz aus. Die Tasksequenzinformationen sind in der Datei „Verteilungspunkt\Build-ID\TS.xml“ gespeichert (wobei Verteilungspunkt der Name des Ordners ist, der den Stamm des Verteilungspunkts bildet, und Build-ID der Name der in Deployment Workbench aufgelisteten Build-ID). Sie können für jeden in Deployment Workbench definierten Build eine eindeutige Tasksequenz angeben.

In Deployment Workbench können Sie folgende Aufgaben ausführen:

  • Hinzufügen neuer Tasks.

  • Ändern vorhandener Tasks.

  • Entfernen vorhandener Tasks.

  • Ändern der Tasksequenz.

  • Gruppieren eines oder mehrerer Tasks.

  • Angeben der Bedingungen zum Ausführen eines Tasks.

Hinweis   Obwohl Sie die Datei „TS.xml“ direkt bearbeiten können, wird empfohlen, die Tasksequenz mithilfe von Deployment Workbench zu ändern.

So ändern Sie die Tasksequenz für einen Build

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Navigieren Sie in der Konsolenstruktur zu Builds.

  3. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf Build (wobei Build der Build ist, dessen Tasksequenz Sie ändern möchten), und klicken Sie dann auf Properties (Eigenschaften).

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Task Sequence (Tasksequenz), und ändern Sie die Tasksequenz, indem Sie die entsprechenden Aktionen aus Tabelle 15 ausführen.

    Tabelle 15. Aktionen zum Ändern der Tasksequenz eines Builds

    Aktion

    Schritt

    Hinzufügen eines neuen Tasks

    Klicken Sie auf Add (Hinzufügen)und dann auf Task.

    Hinzufügen einer neuen Gruppe

    Klicken Sie auf Add (Hinzufügen)und dann auf Group (Gruppe).

    Hinzufügen eines Neustarts

    Klicken Sie auf Add (Hinzufügen)und dann auf Reboot (Neustart).

    Hinzufügen einer zu installierenden Anwendung

    Klicken Sie auf Add (Hinzufügen), Application (Anwendung) und dann auf Name (wobei Name der Name der zu installierenden Anwendung ist).

    Entfernen eines vorhandenen Tasks

    Klicken Sie auf Task (wobei Task der zu entfernende Task ist)und dann auf Remove (Entfernen).

    Entfernen einer Gruppe

    Klicken Sie auf Gruppe (wobei Gruppe die zu entfernende Gruppe ist) und dann auf Remove (Entfernen).

    Hinweis   Durch das Entfernen einer Gruppe werden alle Tasks und Gruppen innerhalb der Gruppe entfernt.

    Entfernen eines Neustarts

    Klicken Sie auf Neustart (wobei Neustart der zu entfernende Neustart ist)und dann auf Remove (Entfernen).

    Entfernen einer zu installierenden Anwendung

    Klicken Sie auf Anwendung (wobei Anwendung die zu entfernende Anwendung ist) und dann auf Remove (Entfernen).

    Ändern der Sequenz

    Klicken Sie auf Element (wobei Element der Task, die Gruppe, der Neustart oder die Anwendung ist, die Sie innerhalb der Sequenz nach vorn oder hinten verschieben möchten)und dann auf Richtung (wobei Richtung entweder Up (Nach oben) oder Down (Nach unten) sein kann und Up das Element in der Sequenz nach vorne und Down nach hinten verschiebt).

    Ändern der Eigenschaften einer Gruppe

    Klicken Sie auf Gruppe (wobei Gruppe der Name der zu ändernden Gruppe ist) und auf Properties (Eigenschaften), und bearbeiten Sie dann die entsprechenden Felder:

    • Name (Name). Benutzerfreundlicher Name, der der Gruppe zugewiesen wird.

    • Description (Beschreibung). Text, der den Zweck der Gruppe beschreibt.

    Ändern der Eigenschaften eines Tasks

    Klicken Sie auf Task (wobei Task der Name des zu ändernden Tasks ist) und auf Properties (Eigenschaften), und bearbeiten Sie dann die entsprechenden Felder:

    • Name (Name). Benutzerfreundlicher Name, der der Gruppe zugewiesen wird.

    • Description (Beschreibung). Text, der den Zweck des Tasks beschreibt.

    • Command line (Befehlszeile). Das Programm, das vom Task ausgeführt werden soll, einschließlich aller Parameter.

    • Start in (Starten in). Der Standardordner, in dem das im Feld Command line (Befehlszeile) angegebene Programm ausgeführt werden soll.

    Ändern der Optionen einer Gruppe

    Klicken Sie auf Gruppe (wobei Gruppe der Name der zu ändernden Gruppe ist) und auf Options (Optionen), und bearbeiten Sie dann die entsprechenden Felder:

    • Disable this step (Diesen Schritt deaktivieren). Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden alle Tasks innerhalb der Gruppe deaktiviert.

    • Continue on error (Bei Fehler fortfahren). Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden alle Tasks innerhalb der Gruppe weiter ausgeführt, falls bei einem Task ein Fehler auftritt.

    • Conditions (Bedingungen). Fügen Sie Kriterien hinzu, um festzulegen, wann die Taskgruppe ausgeführt werden soll (oder nicht). Sie können mithilfe der Schaltflächen Add (Hinzufügen), Remove (Entfernen) und Edit (Bearbeiten) die Bedingungen ändern, unter denen die Taskgruppe ausgeführt wird. Die Kriterien können auf folgenden Objekten basieren:

      • Einer IF-Anweisung.

      • Einer Tasksequenzvariablen.

      • Der Version des Zielbetriebssystems.

      • Einer WMI-Abfragesprache (WMI Query Language, WQL) innerhalb eines WMI-Namespace.

        Hinweis   Alle Bedingungen, die Sie für eine Gruppe konfigurieren, betreffen sämtliche Tasks innerhalb einer Gruppe.

    Ändern der Optionen eines Tasks

    Klicken Sie auf Task (wobei Task der Name des zu ändernden Tasks ist) und auf Options (Optionen), und bearbeiten Sie dann die entsprechenden Felder:

    • Disable this step (Diesen Schritt deaktivieren). Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden alle Tasks innerhalb der Gruppe deaktiviert.

    • Success codes (Erfolgscodes). Listet die Rückgabecodes des im Feld Command line (Befehlszeile) angegeben Programms auf, die anzeigen, dass das Programm erfolgreich ausgeführt wurde.

    • Continue on error (Bei Fehler fortfahren). Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden alle Tasks innerhalb der Gruppe weiter ausgeführt, falls bei einem Task ein Fehler auftritt.

    • Conditions (Bedingungen). Fügen Sie Kriterien hinzu, um festzulegen, wann die Taskgruppe ausgeführt werden soll (oder nicht). Sie können mithilfe der Schaltflächen Add (Hinzufügen), Remove (Entfernen) und Edit (Bearbeiten) die Bedingungen ändern, unter denen die Taskgruppe ausgeführt wird. Die Kriterien können auf folgenden Objekten basieren:

      • Einer IF-Anweisung.

      • Einer Tasksequenzvariablen.

      • Der Version des Zielbetriebssystems.

        Einer WQL innerhalb eines WMI-Namespace.

  5. Wenn Sie die Bearbeitung der Tasksequenz abgeschlossen haben, klicken Sie auf OK.

Für LTI können Anwendungen, die Sie während des Bereitstellungsprozesses installieren, nicht den Computer während des Installationsprozesses neu starten. Wenn der Installationsvorgang für die Anwendung den Computer neu startet, gibt der Task Sequencer einen Fehlercode zurück, und der Bereitstellungsprozess wird beendet. Für Instanzen, in denen Sie den Computer neu starten müssen, verwendet der Computer den Task Reboot (Neustart) statt den Anwendungsinstallationsprozess einen Neustart durchführen zu lassen.

Für ZTI sind keine Neustarts zulässig.

Warnung   Ermöglichen Sie keiner Anwendung, den Computer neu zu starten. BDD 2007 muss Neustarts kontrollieren, oder die Tasksequenz schlägt fehl. Verwenden Sie die z. B. Befehlszeileneigenschaft REBOOT=REALLYSUPPRESS, um einige auf Windows Installer basierende Anwendungen am Neustart zu hindern. Sie können BDD 2007 dazu bringen, den Computer nach der Installation einer Anwendung neu zu starten, indem Sie das Kontrollkästchen Reboot the computer after installing this application (Computer nach Installation dieser Anwendung neu starten) im Dialogfeld „Application Properties“ (Anwendungseigenschaften) von Deployment Workbench aktivieren, wie in „Anhang B: Konfigurieren der Distributionsfreigabe“ im Handbuch für das Feature-Team für das Computerabbilderstellungssystem beschrieben.

Auswählen der im Build enthaltenen Treibergruppen

Für jeden Build, den Sie in Deployment Workbench erstellen, können Sie die mit dem Build bereitgestellte Treibergruppe auswählen. Eine Treibergruppe ist eine logische Gruppierung eines oder mehrerer Treiber, die im Knoten „Out-of-Box-Drivers“ (Gebrauchsfertige Treiber) in Deployment Workbench definiert werden.

Wenn Sie die Treibergruppe für einen Build auswählen, werden die Treiber automatisch auf den Bereitstellungspunkt kopiert und sind für die BDD 2007-Bereitstellungsskripts verfügbar. Die Treiber werden im Ordner „Verteilungspunkt\Out-of-Box Drivers\Treiber“ gespeichert (wobei Verteilungspunkt der Name des Ordners ist, der der Stamm des Verteilungspunkts ist, und Treiber der Name des in Deployment Workbench aufgelisteten Treibers).

So wählen Sie die Treibergruppe für einen Build aus

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur Distribution Share (Distributionsfreigabe), und klicken Sie auf Builds.

  3. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf Build-ID, und klicken Sie dann auf Properties (Eigenschaften) (wobei Build-ID die ID des Builds ist, für den Sie eine Treibergruppe auswählen möchten).

  4. Wählen Sie im Dialogfeld Build-IDProperties (Eigenschaften von Build-ID) im Feld Driver group (Treibergruppe) Treibergruppe aus, und klicken Sie dann auf OK (wobei Build-ID die ID des Builds, für den Sie eine Treibergruppe auswählen möchten, und Treibergruppe der Name der gewünschten Treibergruppe).

    Hinweis Wenn Sie alle Treiber mit einem Build bereitstellen möchten, wählen Sie im Feld „Driver group“ (Treibergruppe) die Option „All Drivers“ (Alle Treiber) aus.

Aktualisieren der Bereitstellungsverarbeitungsregeln

Nachdem Sie die Datei „CustomSettings.ini“ aktualisiert haben, müssen Sie sicherstellen, dass die aktualisierte Version in Ihren Abbildern enthalten ist. Für ZTI müssen die Abbilder aktualisiert werden, die vom SMS OSD Feature Pack erstellt wurden. Für LTI müssen die Abbilder, die von Deployment Workbench erstellt wurden, den Configure DB Wizard bei jeder Aktualisierung ausführen.

Aktualisieren der Bereitstellungspunkte

Aktualisieren Sie bei jeder in Deployment Workbench vorgenommenen Änderung die entsprechenden Bereitstellungspunkte in Deployment Workbench. So wird sichergestellt, dass alle Abbilder und Bereitstellungskonfigurationsdateien die Änderungen enthalten.

So aktualisieren Sie die Bereitstellungspunkte

  1. Starten Sie Deployment Workbench.

  2. Erweitern Sie in der Deployment Workbench-Konsole in der Konsolenstruktur Deploy (Bereitstellen), und klicken Sie dann auf Deployment Points (Bereitstellungspunkte).

  3. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf Bereitstellungspunkt (wobei Bereitstellungspunkt der Name des zu aktualisierenden Bereitstellungspunkts ist), und klicken Sie dann auf Update (Aktualisieren).

    Das Dialogfeld Update Deploy Point (Bereitstellungspunkt aktualisieren) wird angezeigt und zeigt den Fortschritt der Aktualisierung des Bereitstellungspunkts an. Das Dialogfeld wird geschlossen, sobald der Prozess abgeschlossen ist.

  4. Schließen Sie alle offenen Fenster.

Hinweis   Verwenden Sie die Option Update (files only) (Aktualisieren (nur Dateien)) anstelle der Option Update (Aktualisieren) (siehe Schritt 3 oben). Der Hauptunterschied zwischen den beiden Optionen besteht darin, dass mit der Option Update (files only) (Aktualisieren (nur Dateien)) die .iso- oder .wim-Datei mit Windows PE nicht erneut generiert wird. Alle anderen Aktualisierungen werden durchgeführt.

Aktualisieren des SMS OSD Feature Pack-Abbilds

Bei jeder Aktualisierung der Datei „CustomSettings.ini“ für ZTI werden die entsprechenden SMS OSD Feature Pack-Abbilder aktualisiert.

Hinweis   Sie müssen diesen Schritt nicht für LTI ausführen.

Führen Sie für jedes SMS OSD Feature Pack-Abbild, das Sie aktualisieren müssen, die folgenden Schritte aus:

  1. Kopieren Sie die geänderte Datei „CustomSettings.ini“ in den Ordner „\\Servername\ZTI (wobei Servername der Name des Servers ist, der den freigegebenen Ordner hostet).

  2. Starten Sie auf dem SMS-Standortserver oder -Clientcomputer, auf dem das SMS OSD Feature Pack installiert ist, die SMS-Administratorkonsole.

  3. Suchen Sie in der SMS-Administratorkonsole nach OSD-Paket (wobei OSD-Paket der Name des zu aktualisierenden SMS OSD Feature Pack-Abbilds ist).

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf OSD-Paket, zeigen Sie auf All Tasks (Alle Tasks), und klicken Sie dann auf Update Operating System Package Files (Betriebssystempaketdateien aktualisieren) (wobei OSD-Paket der Name des zu aktualisierenden SMS OSD Feature Pack-Abbilds ist).

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf OSD-Paket, zeigen Sie auf All Tasks (Alle Tasks), und klicken Sie dann auf Update Distribution Points (Verteilungspunkte aktualisieren) (wobei OSD-Paket der Name des zu aktualisierenden SMS OSD Feature Pack-Abbilds ist).

  6. Schließen Sie die SMS-Administratorkonsole.

Aktualisieren der benutzerdefinierten Version von Windows PE für das SMS OSD Feature Pack

Bei jeder Aktualisierung der Microsoft Windows Preinstallation Environment (Windows PE) 2004- oder Windows PE 2005-Konfiguration für ZTI (auf der Registerkarte „Windows PE 2004/2005“ des Eigenschaftsblatts des Bereitstellungspunkts) wird die benutzerdefinierte Version von Windows PE für das SMS 2003 OSD Feature Pack aktualisiert. Nachdem Sie den Verteilungspunkt aktualisiert haben, führen Sie die Schritte in den folgenden Abschnitten aus:

  • „Importing the Customized Version of Windows PE Into the SMS OSD Feature Pack“ im Zero Touch Installation Guide (auf Englisch).

  • „Creating the SMS OSD Feature Pack Operating System Installation CD“ im Zero Touch Installation Guide (auf Englisch).

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