BDD 2007: Handbuch für die Bereitstellungskonfiguration

Problembehandlung des Bereitstellungsprozesses

Veröffentlicht: 30. Nov 2006

In einigen Situationen können Probleme während der Bereitstellung der Betriebssystemabbilder und Anwendungen auf den Zielcomputern auftreten. Die Lösung jedes möglichen Problems, das auftreten kann, geht über den Rahmen dieses Handbuchs hinaus. Es gibt jedoch einige allgemeine Schritte für die Problembehandlung im BDD 2007-Bereitstellungsprozess. Abbildung 7 zeigt die Schritte für die Problembehandlung im Bereitstellungsprozess auf.

Abbildung 7. Schritte für die Problembehandlung im Bereitstellungsprozess
Auf dieser Seite

Lösen allgemeiner Bereitstellungsprobleme Lösen allgemeiner Bereitstellungsprobleme
Problembehandlung beim fehlgeschlagenen Szenario „Neuer Computer“ Problembehandlung beim fehlgeschlagenen Szenario „Neuer Computer“
Problembehandlung mithilfe der Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess Problembehandlung mithilfe der Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess

Lösen allgemeiner Bereitstellungsprobleme

Einige allgemeine Probleme können während der Bereitstellung von BDD 2007 auftreten. Zu diesen Problemen zählen:

  • SQL Server-Verbindungsfehler

  • BitLocker-bezogene Probleme

  • SMS-bezogene Bereitstellungsprobleme

  • Lösen von PXE Boot-bezogenen Problemen in Windows DS

SQL Server-Verbindungsfehler

Während des BDD 2007-Bereitstellungsprozesses können Sie Informationen aus SQL-Datenbanken abrufen. SQL Server-Verbindungsfehler können auftreten, wenn Named Pipes-Verbindungen in SQL Server 2000 oder SQL Server 2005 deaktiviert sind. Sie müssen Named Pipes in SQL Server aktivieren, um diese Fehler zu beheben.

So aktivieren Sie Named Pipes-Verbindungen in SQL Server 2000

  1. Klicken Sie auf dem SQL Server 2000-Computer, der die abgefragte Datenbank hostet, auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme und auf Microsoft SQL Server, und klicken Sie dann auf Server-Netzwerkkonfiguration.

  2. Stellen Sie im Dialogfeld SQL Server-Netzwerkkonfiguration auf der Registerkarte Allgemein sicher, dass Named Pipes im Listenfeld Aktivierte Protokolle angezeigt wird.

  3. Ist Named Pipes im Feld Deaktivierte Protokolle aufgeführt, klicken Sie auf Named Pipes, auf Aktivieren und dann auf OK.

  4. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme und auf Microsoft SQL Server, und klicken Sie dann auf SQL Service Manager.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld SQL Server-Dienst-Manager in Dienste die Option SQL Server aus, und klicken Sie dann auf Beenden.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld SQL Server-Dienst-Manager auf Starten.

  7. Schließen Sie den SQL Server-Dienst-Manager.

So aktivieren Sie Named Pipes-Verbindungen in SQL Server 2005

  1. Klicken Sie auf dem SQL Server 2005-Computer, der die abgefragte Datenbank hostet, auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, auf Microsoft SQL Server 2005 und auf Konfigurationsprogramme, und klicken Sie dann auf SQL Server-Oberflächenkonfiguration.

  2. Klicken Sie im Dialogfeld SQL Server 2005-Oberflächenkonfiguration auf Oberflächenkonfiguration für Dienste und Verbindungen.

  3. Erweitern Sie im Dialogfeld Oberflächenkonfiguration für Dienste und Verbindungen - Servername unter Wählen Sie eine Komponente aus, und konfigurieren Sie ihre Dienste und Verbindungen die Option MSSQLSERVER, erweitern Sie Datenbankmodul, und klicken Sie auf Remoteverbindungen (wobei Servername der Name des Computers ist, auf dem SQL Server 2005 ausgeführt wird).

  4. Klicken Sie auf Lokale Verbindungen und Remoteverbindungen, auf TCP/IP und Named Pipes verwenden und dann auf Anwenden.

  5. Erweitern Sie im Dialogfeld Oberflächenkonfiguration für Dienste und Verbindungen - Servername unter Wählen Sie eine Komponente aus, und konfigurieren Sie ihre Dienste und Verbindungen die Option MSSQLSERVER, erweitern Sie Datenbankmodul, und klicken Sie auf Dienst (wobei Servername der Name des Computers ist, auf dem SQL Server 2005 ausgeführt wird).

  6. Klicken Sie auf Beenden.

    Der MSSQLSERVER-Dienst wird beendet.

  7. Klicken Sie auf Starten.

    Der MSSQLSERVER-Dienst wird gestartet.

  8. Klicken Sie auf OK.

  9. Schließen Sie das Dialogfeld SQL Server 2005-Oberflächenkonfiguration.

Weitere Informationen finden Sie unter „Konfigurieren von SQL Server 2005 für Remoteverbindungen“ unter http://support.microsoft.com/kb/914277.

BitLocker-bezogene Probleme

Die Bereitstellung von BitLocker-Laufwerkverschlüsselung (BitLocker Drive Encryption, BDE) in LTI in BDD 2007 erfordert eine bestimmte Konfiguration, um die Bereitstellung korrekt auszuführen. Nachfolgend werden potenzielle Probleme beschrieben, die sich auf die Konfiguration des Zielcomputers beziehen können:

  • USB-Geräte, CD-Laufwerke, DVD-Laufwerke oder andere Wechselmediengeräte auf dem Zielcomputer, die mit mehreren Laufwerkbuchstaben angezeigt werden

  • Verkleinern des Volume C: auf dem Zielcomputer, um ausreichenden, nicht reservierten Speicherplatz bereitzustellen

Probleme mit Geräten, die mit mehreren Laufwerkbuchstaben angezeigt werden

Einige Geräte können abhängig von deren Partition mit mehreren logischen Laufwerkbuchstaben angezeigt werden. In einigen Fällen können sie ein 1,44-MB-Diskettenlaufwerk und ein Speicherlaufwerk emulieren. Deshalb können demselben Gerät die Laufwerkbuchstaben A: und B: für die Diskettenemulation und F: für das Speicherlaufwerk zugewiesen werden. Die BDD 2007-Skripts verwenden standardmäßig den niedrigsten Laufwerkbuchstaben (in diesem Beispiel A:).

Sie können die Standardeinstellung auf der Seite Specify the BitLocker recovery details (BitLocker-Wiederherstellungsdetails angeben) im Windows-Bereitstellungs-Assistenten außer Kraft setzen. Eine Warnung wird auf der Zusammenfassungsseite des Windows-Bereitstellungs-Assistenten angezeigt, um den Benutzer zu informieren, welcher Laufwerkbuchstabe für die Speicherung der BitLocker-Wiederherstellungsinformationen ausgewählt wurde. Zudem werden in den Protokolldateien „BDD.log“ und „ZTIBDE.log“ die erkannten Wechselmediengeräte und das für die Speicherung der BitLocker-Wiederherstellungsinformationen ausgewählte Gerät aufgezeichnet.

Probleme beim Verkleinern von Datenträgern

Um BDE auf einem Zielcomputer bereitzustellen, benötigen Sie mindestens 2 GB nicht reservierten Speicherplatz, um das Systemvolume zu erstellen. Das Systemvolume ist das Volume, das die hardwarespezifischen Dateien enthält, die zum Laden von Windows-Computern erforderlich sind, nachdem das BIOS (Basic Input/Output System) die Plattform gestartet hat.

Das Skript „ZTIBDE.wsf“ führt das Disk Preparation Tool (bdehdcfg.exe) aus und konfiguriert die Systemvolume-Partitionsgröße standardmäßig auf 2000 MB. Sie können das Skript „ZTIBDE.wsf“ anpassen, um die Standardvorgabe bei Bedarf zu ändern.

Hinweis Es wird nicht empfohlen, BDD 2007-Skripts zu ändern.

Auf bestehenden Computern müssen Sie das Volume C: verkleinern, damit Sie das Systemvolume erstellen können. Sie können das Volume C: mithilfe des Diskpart-Tools verkleinern. In einigen Instanzen, in denen das Diskpart-Tool ausgeführt wird, kann das Volume C: nicht ausreichend verkleinert werden, um 2 GB nicht reservierten Speicherplatz bereitzustellen. Dies kann durch fragmentierten Speicherplatz innerhalb des Volume C: verursacht werden.

Eine mögliche Lösung für dieses Problem besteht darin, das Volume C: zu defragmentieren, indem Sie folgende Schritte ausführen:

  1. Führen Sie Diskpart shrink querymax aus, um die maximale Menge an nicht reservierten Speicherplatz zu ermitteln.

  2. Wenn der in Schritt 1 zurückgegebene Wert kleiner als 2 GB ist, defragmentieren Sie das Volume C:.

  3. Führen Sie Diskpart shrink querymax erneut aus, um zu überprüfen, ob mehr als 2 GB Speicherplatz verfügbar gemacht werden können.

  4. Wenn der in Schritt 3 zurückgegebene Wert immer noch kleiner als 2 GB ist, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Defragmentieren Sie das Volume C: mehrfach, um sicherzustellen, dass das Volume C: vollständig optimiert ist.

    • Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Daten auf dem Volume C:, löschen Sie die vorhandene Partition, erstellen Sie eine neue Partition, und stellen Sie dann die Daten auf der neuen Partition wieder her.

SMS-bezogene Bereitstellungsprobleme

In Tabelle 16 sind einige Symptome aufgelistet, die anzeigen, dass der ZTI-Bereitstellungsprozess fehlschlagen wird, sowie die möglichen Probleme und die vorgeschlagenen Methoden zur Lösung des Problems.

Tabelle 16. SMS-bezogene Bereitstellungssymptome , mögliche Probleme und mögliche Lösungen

Symptom

Mögliches Problem

Lösung

Zielcomputer empfangen keine SMS OSD Feature Pack-Paketankündigungen.

Zielcomputer sind in der entsprechenden SMS-Sammlung nicht enthalten.

Stellen Sie sicher, dass die Zielcomputer in der SMS-Sammlung enthalten sind, die während der Verteilung Ihres SMS OSD Feature Pack-Pakets verwendet wurde.

ZTI-Skripts werden nicht korrekt ausgeführt.

Zielcomputer erfüllen u. U. nicht die Hardware- und Softwareanforderungen.

Überprüfen Sie die Hardware- und Softwareanforderungen des Zielcomputers in den Abschnitten zum Überprüfen der Softwareversionen der Zielcomputer und zum Überprüfen der Ressourcen der Zielcomputer weiter oben in diesem Handbuch.

ZTI-Skripts werden nicht korrekt ausgeführt.

Möglicherweise sind keine entsprechenden Berechtigungen für „MigData“, „Logs“ oder Verteilungspunktfreigaben festgelegt.

Melden Sie sich als entsprechender Kontoinhaber an, und versuchen Sie, auf Dateien in den Freigaben zuzugreifen.

Aktualisierte Pakete und Programme werden nicht an Verteilungspunkten angezeigt.

Die geplante Verteilung von Updates für Pakete und Programme kann länger dauern als geplant.

Aktualisieren Sie die Verteilungspunkte manuell mithilfe von SMS 2003 Administrator.

Die Szenarios „Computer aktualisieren“ werden fälschlicherweise als Szenarios „Computer ersetzen“ ausgeführt.

Die Datei „OldComputer.tag“ ist an einem SMS-Bereitstellungspunkt vorhanden. Dies liegt daran, dass der Ordner „OldComputer“ fälschlicherweise einer benutzerdefinierten OSD-Aktionsdateiliste hinzugefügt wird.

Suchen Sie die Datei „OldComputer.tag“ an einem SMS-Bereitstellungspunkt, und löschen Sie die Datei auf SMS-Paketen, die für die Szenarios „Computer aktualisieren“ vorgesehen sind.

Weitere Informationen finden Sie unter „Creating User State Migration SMS Package and Program“ im Zero Touch Installation Guide (auf Englisch).

Nachfolgend finden Sie einige Ressourcen zur SMS-bezogenen Problembehebung:

Lösen von PXE Boot-bezogenen Problemen in Windows DS

Kurz gefasst funktioniert das PXE-Protokoll (Pre-Boot eXecution Environment) wie folgt: Der Client initiiert das Protokoll durch Übertragen eines DHCP-Ermittlungspakets (Dynamic Host Configuration Protocol), das eine Erweiterung enthält, die anzeigt, dass die Anforderung von einem Client kommt, der das PXE-Protokoll implementiert. Angenommen ein Bootserver, der dieses erweiterte Protokoll implementiert, ist verfügbar, so sendet der Bootserver ein Angebot mit der IP-Adresse des Servers, der den Client bedient. Der Client verwendet das Trivial File Transfer Protocol (TFTP), um die ausführbare Datei vom Bootserver herunterzuladen. Schließlich initiiert der Client die Ausführung des heruntergeladenen Abbilds.

Die erste Phase dieses Protokolls übernimmt einen Teil der DHCP-Nachrichten, damit der Client einen Bootserver ermitteln kann (d. h. einen Server, der ausführbare Dateien für die Installation eines neuen Computers bereitstellt). Der Client kann die Gelegenheit nutzen, um eine IP-Adresse abzurufen (dies ist das erwartete Verhalten), aber dies ist nicht erforderlich.

Die zweite Phase dieses Protokolls findet zwischen dem Client und einem Bootserver statt und verwendet das DHCP-Nachrichtformat für die Kommunikation. Diese zweite Phase des Protokolls bezieht sich ansonsten nicht auf die standardmäßigen DHCP-Dienste. Auf den nächsten Seiten wird der schrittweise Prozess während der Initialisierung des PXE-Clients beschrieben.

Weitere Informationen zur Behandlung von PXE-bezogenen Problemen in Microsoft Windows Deployment Services (Windows DS) im Legacy- oder Mixded-Modus finden Sie im Knowledge Base-Artikel 244036, „Beschreibung der PXE-Interaktion zwischen PXE-Client, DHCP und RIS-Server“, unter http://support.microsoft.com/kb/244036/DE-DE.

Deaktivieren der Windows PE-Protokollierung des Windows DS-Servers

Im ersten empfohlenen Verfahren wird sichergestellt, dass Sie das Protokollieren in die Datei „setupapi.log“ deaktiviert haben, indem Sie die Anweisungen im Abschnitt „Disabling Windows PE Logging on the Windows DS Server“ im Zero Touch Installation Guide (auf Englisch) befolgen.

Sicherstellen der richtigen DHCP-Konfiguration

In Abhängigkeit von den verwendeten Routermodellen kann die spezifische Routerkonfiguration der DHCP-Übertragungsweiterleitung entweder zu einem Subnetz (als Routerschnittstelle) oder einem bestimmten Host unterstützt werden. Wenn Ihre DHCP- und Windows DS-Server separate Computer sind, müssen Sie sicherstellen, dass die Router, die DHCP-Übertragungen weiterleiten, so ausgelegt sind, dass sowohl die DHCP- als aus die Windows DS-Server die Clientübertragungen empfangen. Ansonsten empfängt der Client keine Antwort auf seine Remotebootanforderung.

Gibt es einen Router zwischen dem Client und dem Remoteinstallationsserver, der keine DHCP-basierte Anforderungen oder Antworten durchlässt? Wenn sich der Windows DS-Client und der Windows DS-Server in getrennten Subnetzen befinden, muss der Router zwischen den zwei Systemen so konfiguriert werden, dass DHCP-Pakete zum Windows DS-Server weitergeleitet werden. Dies ist erforderlich, weil Windows DS-Clients einen Windows DS-Server mithilfe einer DHCP-Übertragungsnachricht ermitteln. Wenn die DHCP-Weiterleitung nicht auf einem Router eingerichtet ist, erreichen die DHCP-Übertragungen der Clients nicht den Windows DS-Server. Dieser DHCP-Weiterleitungsprozess wird in Routerkonfigurationshandbüchern manchmal als DHCP Proxy oder IP Helper Address (IP-Hilfsadresse) bezeichnet. Weitere Informationen zur Einrichtung der DHCP-Weiterleitung auf Ihrem speziellen Router finden Sie in Ihrer Routeranleitung.

Verbessern der Antwortzeit der PXE-IP-Adresszuweisung

Wenn es lange dauert (15–20 Sekunden), bis der PXE-Client eine IP-Adresse abgerufen hat, sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Sind die Netzwerkkarte des Clients und der Switch/Router auf dieselbe Geschwindigkeit eingestellt (automatisch, duplex, voll usw.)?

  • Haben Sie die IP-Adresse für den Windows DS-Server in der Datei des IP-Hilfsdiensts auf dem Router, über den Sie die Verbindung herstellen? Wenn die Liste der IP-Adressen in der Datei des IP-Hilfsdiensts lang ist, können Sie die Adresse für den Windows DS-Server nach oben verschieben?

  • Stellen Sie sicher, dass „Setupapi.log“ deaktiviert ist, wie im Abschnitt „Deaktivieren der Windows PE-Protokollierung des Windows DS-Servers“ weiter oben in diesem Handbuch beschrieben.

Problembehandlung beim fehlgeschlagenen Szenario „Neuer Computer“

Die folgenden Abschnitte enthalten Probleme, die sich auf die Bereitstellung des Szenarios „Neuer Computer“ beziehen.

Fehler beim Kopieren von Protokolldateien in freigegebene Ordner

Während der Bereitstellung der Szenarios „Neuer Computer“ oder „Computer ersetzen“ wird u. U. eine Warnmeldung ähnlich wie die folgende angezeigt, obwohl die angegebene Freigabe vorhanden ist:

Hinweis Einige Teile des folgenden Codeausschnitts wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt. Diese müssen als eine Zeile eingegeben werden.

Warning - Unable to copy local logfile 
(C:\MININT\SMSOSD\OSDLOGS\ZeroTouchInstallation.log) 
because \\SERVERNAMEservername\Logs does not exist.

Diese Meldung kann auftreten, weil SMS OSD Feature Pack möglicherweise nicht die entsprechenden Anmeldeinformationen hat, um auf den Ordner „\\Servername\Logs“ zuzugreifen, wenn der Ordner „\\Servername\Logs“ sich auf einem anderen Server als dem Verteilungspunkt befindet. Weitere Informationen zur Angabe der entsprechenden Anmeldeinformationen für die verschiedenen Bereitstellungsphasen finden Sie unter „Configuring the Appropriate Resource Access“ im Lite Touch Installation Guide und im Zero Touch Installation Guide (jeweils auf Englisch).

Erkennen von USMT-bezogenen Problemen

Überprüfen Sie das ZTI-Protokoll, um USMT-bezogene Probleme zu lösen.

Das Skript „ZeroTouchInstallation.vbs“ durchsucht automatisch die USMT-Fortschrittsprotokolle nach Fehlern und Warnungen. Das Skript schreibt jeden Fehler und jede Warnung in das ZTI-Protokoll. (Das Skript schreibt mindestens die ersten 100 Fehler und Warnungen, während die Warnungen „Failed to locate the file object“ (Dateiobjekt nicht gefunden) ignoriert werden, da diese zu häufig auftreten.) Außerdem generiert das Skript die Ereignis-ID 41010 in MOM mit der folgenden Zusammenfassung (wobei <USMTType> ESTIMATE, SCANSTATE oder LOADSTATE, <ErrorCount> die Gesamtanzahl der gefundenen Fehler und <WarningCount> die Gesamtanzahl der gefundenen Warnungen ist):

ZTI USMT <USMTType> reported <ErrorCount> errors and <WarningCount> warnings

Wenn die Fehlerzahl größer als 0 ist, ist dieses Ereignis vom Typ Error (Fehler). Wenn die Warnungszahl größer als 0 ohne Fehler ist, ist das Ereignis vom Typ Warning (Warnung). Andernfalls ist das Ereignis vom Typ Informational (Information).

Erkennen der von ZeroTouchInstallation.vbs zurückgegebenen Fehlercodes

In Tabelle 17 sind die von ZeroTouchInstallation.vbs zurückgegebenen Fehlcodes sowie eine Beschreibung des Fehlercodes aufgeführt. Diese Rückgabecodes werden in der OSD-Protokolldatei (OSDAgent.log) aufgezeichnet, die an einem der folgenden Speicherorte gespeichert ist:

  • Wenn die Umgebungsvariable „%TEMP%“ für LocalSystem oder das Standardbenutzerprofil festgelegt ist, wird die OSD-Protokolldatei im Ordner „%WINDIR%\TEMP\SMSOSD“ gespeichert.

  • Andernfalls wird die OSD-Protokolldatei im Ordner „%WINDIR%\SMSOSD“ gespeichert.

    Tabelle 17. Fehlercodes in ZeroTouchInstallation.vbs und deren Beschreibung

    Fehlercode

    Bedeutung

    5000

    Windows Skript Host (WSH) ist nicht installiert.

    5001

    Die Version von WSH ist älter als Version 5.6.

    5002

    Das Skript konnte nicht das Objekt „WScript.Shell“ erstellen. Dieser Fehler zeigt an, dass WSH nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird und neu installiert werden muss.

    5003

    Das Skript konnte nicht das Objekt „WScript.Network“ erstellen. Dieser Fehler zeigt an, dass WSH nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird und neu installiert werden muss.

    5004

    Das Skript konnte das Objekt „Scripting.FileSystemObject“ nicht erstellen. Dieser Fehler zeigt an, dass WSH nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird und neu installiert werden muss.

    5005

    Das Skript konnte „WshShell.Environment“ nicht initialisieren. Dieser Fehler zeigt an, dass WSH nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird und neu installiert werden muss.

    5005

    Dem Skript wurden keine benannten Parameter übergeben.

Liste 7 ist ein Auszug aus einer OSD-Protokolldatei, der veranschaulicht, wie Sie den Fehlercode in der Datei „OSDAgent.log“ finden können. In diesem Auszug lautet der gemeldete Fehlercode 5001.

Liste 7. Auszug aus der Datei „OSDAgent.log“, die den Fehlercode 5001 enthält

Hinweis Einige Teile des folgenden Codeausschnitts wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt. Diese müssen als eine Zeile eingegeben werden.

   
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<![LOG[The operating system installation failed. 
Please contact your system administrator for assistance.
The action "Zero Touch Installation - Validation" failed 
with exit code 5001]LOG]!><time="15:43:51.576+000" 
date="09-19-2006" component="OSDAgent" context="" type="3" 
thread="856" file="actionengine.cpp:1567">
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Problembehandlung mithilfe der Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess

Neben der Anleitung in diesem Dokument finden Sie weitere Hilfe zur Problembehandlung bei LTI- und ZTI-Bereitstellungen in den Flussdiagrammen für den Bereitstellungsprozess. Diese Flussdiagramme können Ihnen beim Problembehandlungsprozess helfen, den Schritt im Bereitstellungsprozess zu finden, in dem der Fehler aufgetreten ist.

Weitere Informationen zur Problembehandlung beim Bereitstellungsprozess mithilfe von Bereitstellungsflussdiagrammen finden Sie unter „Flussdiagramme für den Bereitstellungsprozess“ in der Konfigurationsübersicht.

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