Planen der Softwareupdate-Clienteinstellungen

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Die Softwareupdate-Clienteinstellungen in Configuration Manager 2007 gelten standortweit und sind mit Standardwerten konfiguriert. Von den Einstellungen für die Softwareupdate-Client-Agents und den allgemeinen Einstellungen hängt ab, zu welchem Zeitpunkt Softwareupdates auf ihre Kompatibilität überprüft sowie auf welche Weise und zu welchem Zeitpunkt Softwareupdates auf Clientcomputern installiert werden. Die für Softwareupdates spezifischen Clienteinstellungen werden in den Eigenschaften der Softwareupdateclient-Agents konfiguriert. Die standortweiten allgemeinen Einstellungen, die sich auf Softwareupdates auswirken, werden in den Eigenschaften des Computerclient-Agents konfiguriert, und der Zeitplan für die Softwareupdateinstallation kann in der Systemsteuerung des Clientcomputers mithilfe von Configuration Manager konfiguriert werden. Auf dem Clientcomputer sind zudem Gruppenrichtlinieneinstellungen vorhanden, die möglicherweise entsprechend Ihrer Umgebung konfiguriert werden müssen.

ImportantWichtig
Bevor auf Clientcomputern die Kompatibilität mit Softwareupdates überprüft und Bereitstellungen für Clientcomputer erstellt werden können, muss die Umgebung für Softwareupdates geplant und konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Administratorcheckliste: Planen und Vorbereiten von Softwareupdates.

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Einstellungen für den Softwareupdateclient-Agent

Der Softwareupdateclient-Agent beinhaltet drei Registerkarten mit Konfigurationseinstellungen zum Aktivieren von Softwareupdates und zum Konfigurieren der Softwareupdateeinstellungen auf Clientcomputern. Gehen Sie wie folgt vor, um das Eigenschaftendialogfeld zu öffnen.

So öffnen Sie die Eigenschaften der Softwareupdateclient-Agents

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole des primären Standortservers zu System CenterConfiguration Manager > Standortdatenbank > Standortverwaltung > <Standortcode> – <Standortname> > Standorteinstellungen > Client-Agents.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Softwareupdateclient-Agent, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Die folgenden Clienteinstellungen sind in den Eigenschaften der Softwareupdateclient-Agents verfügbar:

Registerkarte „Allgemein“

Softwareupdates auf Clients aktivieren

Diese Einstellung gibt an, ob der Softwareupdateclient-Agent für den Standort aktiviert oder deaktiviert ist. Der Softwareupdateclient-Agent ist auf Configuration Manager 2007-Clients standardmäßig installiert. Wenn der Client-Agent deaktiviert ist, werden die Client-Agent-Komponenten in einen Ruhezustand versetzt, aber nicht von den Clients entfernt. Vorhandene Bereitstellungsrichtlinien werden bei Deaktivierung des Client-Agents auf Clientcomputern entfernt. Ein erneutes Aktivieren des Softwareupdateclient-Agents initiiert eine Richtlinie, mit der das Aktivieren der Komponenten auf Clients und das Herunterladen von Bereitstellungsmetadaten angefordert wird. Der Softwareupdateclient-Agent wird abhängig von den einzelnen Standorten konfiguriert und wirkt sich nur auf Clients aus, die diesen Standorten zugewiesen sind. Ein Deaktivieren des Softwareupdateclient-Agents an einem Standort verhindert das Bewerten der Softwareupdatekompatibilität und das Bereitstellen von Softwareupdates.

Überprüfungszeitplan

Diese Einstellung gibt an, wie häufig der Clientcomputer die Softwareupdatekompatibilität überprüft. Standardmäßig wird die Kompatibilität mithilfe eines einfachen Zeitplans alle 7 Tage überprüft und die Standortdatenbank mit den Änderungen seit der letzten Überprüfung aktualisiert. Der Mindestwert für den Überprüfungszeitplan ist 1 Tag, der Höchstwert 31 Tage. Diese Einstellung kann nur konfiguriert werden, nachdem eine aktive Softwareupdatepunkt-Standortrolle auf einem Standortsystemserver für den Standort installiert wurde.

noteHinweis
Bei Auswahl eines benutzerdefinierten Zeitplans ist die tatsächliche Startzeit auf Clientcomputern die Startzeit plus ein zufälliger Zeitraum von maximal 2 Stunden. Dies verhindert, dass mehrere Clientcomputer am aktiven Softwareupdatepunkt auf dem Server gleichzeitig den Suchvorgang starten und eine Verbindung mit Windows Server Update Services (WSUS) herstellen.

Registerkarte „Updateinstallation“

Alle obligatorischen Bereitstellungen erzwingen

Diese Einstellung gibt an, ob alle obligatorischen Softwareupdatebereitstellungen erzwungen werden, deren Frist innerhalb eines bestimmten Zeitraums abläuft. Wenn die Frist für eine obligatorische Softwareupdatebereitstellung verstrichen ist, wird auf den Clients die Installation für die in der Bereitstellung definierten Updates initiiert. Diese Einstellung bestimmt, ob gleichzeitig die Installation von Softwareupdates initiiert wird, die in anderen obligatorischen Bereitstellungen definiert sind und deren Frist innerhalb des angegebenen Zeitraums abläuft.

Der Vorteil dieser Einstellung ist, dass sie die Installation von obligatorischen Softwareupdates beschleunigt und möglicherweise die Anzahl der Anzeigebenachrichtigungen und Systemneustarts auf Clientcomputern verringert. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.

Für Bereitstellungsfristen innerhalb

Diese Einstellung gibt den Zeitrahmen für die Einstellung Alle obligatorischen Bereitstellungen erzwingen an. Der Wert muss zwischen 1 und 23 Stunden und 1 bis 365 Tagen liegen. Der Standardwert liegt bei 7 Tagen.

Alle Bereitstellungen für Endbenutzer ausblenden

Diese Einstellung gibt an, dass alle Bereitstellungen beim Empfang auf Clientcomputern ausgeblendet werden. Stellen Sie mithilfe dieser Einstellung Softwareupdates für Computer ohne Anzeigebenachrichtigungen oder Infobereichsymbole bereit. Endbenutzer können außerdem das Dialogfeld Verfügbare Softwareupdates nicht öffnen, um Updates manuell zu installieren. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.

ImportantWichtig
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, werden nur Softwareupdates in obligatorischen Bereitstellungen auf Clientcomputern installiert.

Registerkarte „Erneute Bewertung der Bereitstellungen“

Die Einstellung auf dieser Registerkarte konfiguriert, wie oft der Softwareupdateclient-Agent den Installationsstatus von Softwareupdates erneut bewertet. Wenn bereits installierte Softwareupdates nicht mehr auf Clientcomputern vorhanden aber weiterhin erforderlich sind, werden sie erneut installiert. Der Zeitplan für die erneute Bereitstellungsbewertung sollte entsprechend den Unternehmensrichtlinien für Softwareupdatekompatibilität angepasst werden, sowie u. a. daran, ob Benutzer Softwareupdates deinstallieren können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass jeder Zyklus der erneuten Bereitstellungsbewertung in gewissem Umfang Netzwerk- und Clientcomputer-CPU-Aktivität verursacht. Der Mindestwert für den Zeitplan zur erneuten Bereitstellungsbewertung ist 1 Tag, der Höchstwert 31 Tage. Standardmäßig wird ein einfacher Zeitplan konfiguriert, um die erneute Bereitstellungsbewertung alle 7 Tage auszuführen.

noteHinweis
Bei Auswahl eines benutzerdefinierten Zeitplans ist die tatsächliche Startzeit auf Clientcomputern die Startzeit plus ein zufälliger Zeitraum von maximal 2 Stunden. Dies verhindert, dass mehrere Clientcomputer am aktiven Softwareupdatepunkt auf dem Server gleichzeitig den Suchvorgang starten und eine Verbindung mit Windows Server Update Services (WSUS) herstellen.

Computerclient-Agent-Einstellungen

Der Computerclient-Agent beinhaltet vier Registerkarten mit Konfigurationseinstellungen, die sich auf die Softwareupdateerinnerungen und die Anpassung an Softwareupdatebereitstellungen auf Clientcomputern auswirken. Gehen Sie wie folgt vor, um das Eigenschaftendialogfeld zu öffnen.

So öffnen Sie die Eigenschaften des Computerclient-Agents

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole des primären Standortservers zu System CenterConfiguration Manager > Standortdatenbank > Standortverwaltung > <Standortcode> – <Standortname> > Standorteinstellungen > Client-Agents.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computerclient-Agent, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Die folgenden Einstellungen können für Softwareupdates in den Eigenschaften des Computerclient-Agents vorgenommen werden:

Registerkarte „Allgemein“

Intervall

Die Einstellung Richtlinienabrufintervall (Minuten) gibt an, wie oft Clientcomputer Computerrichtlinien abrufen. Diese Einstellung ist für Softwareupdates in sofern wichtig, als dass beim Erstellen neuer Bereitstellungen die Computerrichtlinien mit den Bereitstellungsinformationen aktualisiert werden. Clients können die Bereitstellungsrichtlinie bis zu dem für Richtlinienabrufintervall (Minuten) angegebenen Wert empfangen. Der Standardwert für diese Einstellung ist 60 Minuten.

Zustandsmeldungen

Die Option Zustandsmeldungs-Berichtszyklus (Minuten) gibt an, wie oft Clientcomputer Zustandsmeldungen an den Verwaltungspunkt senden. Der Softwareupdateclient erstellt Zustandsmeldungen bezüglich der Überprüfung, Softwareupdatekompatibilität, Bereitstellungsbewertung und Bereitstellungserzwingung. Der Standardwert für diese Einstellung ist 5 Minuten.

Registerkarte „Anpassung“

Organisationsname

Diese Einstellung gibt den Namen des Unternehmens an, das die Installation des Softwareupdates erstellt hat. Standardmäßig wird im Textfeld „IT-Organisation“ angezeigt. Der Name des Unternehmens wird in Anzeigebenachrichtigungen für Softwareupdates, dem Dialogfeld Verfügbare Softwareupdates und dem Dialogfeld für den Neustartcountdown auf Clients angezeigt, die bereitgestellte Softwareupdates empfangen. Diese Einstellung sollte in einen für Ihr Unternehmen angemessenen Text geändert werden.

Softwareupdates

Diese Einstellung gibt eine optionale Unterüberschrift an, die in Softwareupdate-Dialogfeldern auf Clientcomputern angezeigt wird. Standardmäßig wird im Textfeld „Schutz für Ihren Computer“ angezeigt. Die Softwareupdateeinstellung wird im Dialogfelder Verfügbare Softwareupdates und im Dialogfeld für den Neustartcountdown auf Clientcomputern angezeigt, die bereitgestellte Softwareupdates empfangen.

Registerkarte „Erinnerungen“

Die Einstellungen auf dieser Registerkarte geben an, wie oft Anzeigebenachrichtigungen auf Clientcomputern angezeigt werden, wenn eine Bereitstellungsfrist fast abgelaufen ist. Die Intervalle können so konfiguriert werden, dass Erinnerungen mehr als 24 Stunden vor Ablauf der Frist, weniger als 24 Stunden vor Ablauf der Frist oder weniger als eine Stunde vor Ablauf der Frist ausgegeben werden. Weitere Informationen zu dieser Registerkarte finden Sie unter Computerclient-Agent: Registerkarte „Erinnerungen“.

Registerkarte „BITS“

Die Einstellungen auf dieser Registerkarte geben an, ob für diesen Standort eine Bandbreiteneinschränkung konfiguriert ist. Sie gelten für Configuration Manager-Clientcomputer, wenn diese Softwareupdatedateien mithilfe von BITS von Verteilungspunkten herunterladen. Weitere Informationen zu den Einstellungen auf dieser Registerkarte finden Sie unter Computerclient-Agent: Registerkarte „BITS“.

Registerkarte „Neu starten“

Mit den Einstellungen auf dieser Registerkarte konfigurieren Sie den Countdownzeitrahmen für Neustarts, wenn ein Softwareupdate auf Clientcomputern installiert wird und zum Abschluss ein Neustart erforderlich ist. Standardmäßig beträgt der anfängliche Countdown 5 Minuten, und 1 Minute vor dem Neustart wird eine letzte Benachrichtigung angezeigt. Weitere Informationen zu dieser Registerkarte finden Sie unter Eigenschaften von Computerclient-Agent: Registerkarte „Neu starten“.

Einstellungen der Configuration Manager-Eigenschaften

Das Dialogfeld Configuration Manager-Eigenschaften bietet Softwareupdateaktionen und Konfigurationseinstellungen. Gehen Sie wie folgt vor, um das Eigenschaftendialogfeld zu öffnen.

So öffnen Sie die Configuration Manager-Eigenschaften

  1. Öffnen Sie auf einem Clientcomputer die Systemsteuerung.

  2. Doppelklicken Sie auf das Symbol Konfigurationsverwaltung.

Die folgenden Aktionen und Einstellungen können für Softwareupdates in den Configuration Manager-Eigenschaften vorgenommen werden:

Aktionen

Die folgenden Aktionen können für Softwareupdates ausgeführt werden:

  • Computerrichtlinienabruf & Evaluierungszyklus: Umgeht auf Clients das automatische Richtlinienabrufintervall, um die Computerrichtlinie so schnell wie möglich abzurufen.

  • Auswertungszyklus für Softwareupdatebereitstellung: Bewertet den Status von neuen und vorhandenen Bereitstellungen und deren zugehöriger Softwareupdates. Dies beinhaltet das Überprüfen der Softwareupdatekompatibilität, möglicherweise werden die Überprüfungsergebnisse der aktuellen Updates jedoch nicht immer aufgeführt. Dies ist eine erzwungene Onlineüberprüfung, für deren erfolgreiche Ausführung der WSUS-Server verfügbar sein muss.

  • Überprüfungszyklus für Softwareupdates: Überprüft die Softwareupdatekompatibilität für neue Updates seit der letzten Überprüfung. Diese Aktion bewertet keine Bereitstellungsrichtlinien, wie dies bei Auswertungszyklus für Softwareupdatebereitstellung der Fall ist. Dies ist eine erzwungene Onlineüberprüfung, für deren erfolgreiche Ausführung der WSUS-Server verfügbar sein muss.

Registerkarte „Updates“

Die Einstellung auf dieser Registerkarte konfiguriert, ob für das Installieren von obligatorischen Softwareupdates, die auf dem Clientcomputer erforderlich sind, ein Zeitplan vorhanden ist. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, werden obligatorische Softwareupdates manuell vor Ablauf der Frist oder automatisch zum Zeitpunkt des Fristablaufs vom Configuration Manager-Administrator installiert.

Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie die Installation von Softwareupdates auf einen günstigen Zeitpunkt legen, beispielsweise täglich um 2 Uhr nachts. Wenn mehrere Benutzer einen Clientcomputer verwenden und diese Einstellung von verschiedenen Benutzern geändert wird, wird die zuletzt konfigurierte Einstellung verwendet.

Erforderliche Updates nach Zeitplan installieren

Diese Einstellung gibt an, ob erforderliche Softwareupdates, die auf diesem Clientcomputer bereitgestellt wurden, nach einem bestimmten Zeitplan installiert werden. Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie ein Wiederholungsmuster für jeden Tag oder einen bestimmten Tag der Woche und eine bestimmte Uhrzeit angeben. Diese Einstellung kann von lokalen Benutzern und Administratoren geändert werden.

Gruppenrichtlinieneinstellungen

Die folgenden Gruppenrichtlinieneinstellungen sind auf Clientcomputern für Windows Update Agent (WUA) erforderlich, um auf dem aktiven Softwareupdatepunkt eine WSUS-Verbindung herzustellen und die Softwareupdatekompatibilität erfolgreich zu überprüfen.

noteHinweis
Wenn Benutzer mit dem Betriebssystem Windows Vista® auf Configuration Manager 2007-Clients Windows Update zur Suche nach neuen Updates verwenden, werden nur solche Updates, die in WSUS genehmigt wurden, und nicht alle verfügbaren Updates angezeigt. Damit die Benutzer nicht verunsichert werden, sollten Sie das Unterbinden der Suche nach Updates mithilfe der Gruppenrichtlinie in Betracht ziehen. Weitere Informationen zum Verwenden der Gruppenrichtlinie für Windows Update finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=94680 (möglicherweise in englischer Sprache).

Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben

Beim Erstellen des aktiven Softwareupdatepunkts für einen Standort erhalten Clientcomputer eine Computerrichtlinie mit dem Namen des aktiven Softwareupdatepunkt-Servers, und die lokale Richtlinie Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben wird auf dem Computer konfiguriert. WUA ruft den in der Einstellung Interner Updatedienst zum Ermitteln von Updates angegebenen Servernamen ab und stellt beim Überprüfen der Softwareupdatekompatibilität eine Verbindung mit diesem Server her. Wenn für die Einstellung Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben eine Domänenrichtlinie erstellt wurde, setzt diese die lokale Richtlinie außer Kraft, und WUA stellt möglicherweise mit einem anderen Server als dem aktiven Softwareupdatepunkt eine Verbindung her. In diesem Fall kann der Clientcomputer die Softwareupdatekompatibilität anhand unterschiedlicher Produkte, Klassifizierungen und Sprachen überprüfen. Es wird empfohlen, diese Domänenrichtlinie nicht für Configuration Manager 2007-Clientcomputer zu konfigurieren.

Signierten Inhalt von Intranet-Speicherort für Microsoft-Updatedienst zulassen

Bevor der Windows Update-Agent (WUA) 3.0 Computer auf Updates überprüft, die mit System Center Updates Publisher erstellt und veröffentlicht wurden, muss die Gruppenrichtlinieneinstellung Signierten Inhalt von Intranet-Speicherort für Microsoft-Updatedienst zulassen aktiviert werden. Wenn die Richtlinieneinstellung aktiviert ist, akzeptiert WUA 3.0 Updates von einem Intranet-Speicherort, wenn diese im Zertifikatspeicher für vertrauenswürdige Herausgeber des lokalen Computers signiert wurden. Weitere Informationen zu den für Updates Publisher erforderlichen Gruppenrichtlinieneinstellungen finden Sie in der Hilfedatei von Updates Publisher. Weitere Informationen zu Updates Publisher finden Sie unter Informationen zu System Center Updates Publisher.

Konfiguration „Automatische Updates“

Mit der Funktion „Automatische Updates“ können Sicherheitsupdates und andere wichtige Downloads auf Clientcomputern empfangen werden. Automatische Updates werden über die Gruppenrichtlinieneinstellung Automatische Updates konfigurieren oder die Systemsteuerung des lokalen Computers konfiguriert. Wenn „Automatische Updates“ aktiviert ist, empfangen Clientcomputer Updatebenachrichtigungen, und je nach konfigurierten Einstellungen werden erforderliche Updates heruntergeladen und installiert. Wenn gleichzeitig „Automatische Updates“ und Softwareupdates aktiviert sind, werden u. U. von beiden Optionen Benachrichtigungssymbole und Anzeigebenachrichtigungen für dasselbe Update angezeigt. Zudem kann jede Option ein Neustartdialogfeld für dasselbe Update anzeigen, wenn ein Neustart erforderlich ist.

Selbstupdate

Wenn „Automatische Updates“ auf Clientcomputern aktiviert ist, führt der WUA automatisch ein Selbstupdate aus, wenn eine neuere Version verfügbar ist oder Probleme mit einer WUA-Komponente auftreten. Wenn „Automatische Updates“ deaktiviert oder nicht konfiguriert ist und Clientcomputer eine frühere WUA-Version aufweisen, müssen die Clientcomputer die WUA-Installationsdatei ausführen. Weitere Informationen zur WUA-Installation auf Clientcomputern finden Sie unter Installieren von Windows Update-Agent auf Clientcomputern.

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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