SQL Server-Vorbereitung für das Setup

Letzte Aktualisierung: August 2013

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Primäre Configuration Manager 2007-Standorte müssen zum Hosten der Standortdatenbank auf eine unterstützte Version von Microsoft SQL Server zugreifen können. Sie können SQL-Server auf dem Computer installieren, der als primärer Standortserver verwendet wird, oder Sie können SQL-Server auf einem anderen Server des Standorts installieren, um die Last durch eingehende/ausgehende Daten (E/A) und den Ressourcenbedarf des Configuration Manager 2007-Servers voneinander zu trennen. Configuration Manager 2007-Standortdatenbanken müssen auf einer unterstützten Version von SQL Server installiert werden. Weitere Informationen zu Konfigurationen, die von Configuration Manager 2007 unterstützt werden, finden Sie unter Von Configuration Manager unterstützte Konfigurationen.

ImportantWichtig
Wenn Sie die Standortdatenbank auf einem SQL Server-Remotecomputer installieren, sind für angemeldete Benutzerkonten und Computerkonten des Standortservers Administratorrechte für den SQL Server-Remotecomputer erforderlich.

Wenn Sie die Standortdatenbank auf einer Clusterinstanz von SQL Server installieren, sind für angemeldete Benutzerkonten und Computerkonten des Standortservers Administratorrechte für alle Knotencomputer der Clusterinstanz von SQL Server erforderlich.

Überlegungen zum SQL Server-Setup

Wenn Sie SQL Server zum Hosten der Standortdatenbank installieren möchten, beachten Sie folgende Informationen, um eine ordnungsgemäße Standortinstallation und -funktion zu gewährleisten:

  • Der SQL-Datenbankdienst ist die einzige SQL Server-Komponente, die zum Hosten der Configuration Manager 2007-Standortdatenbank installiert sein muss. Wenn Sie die optionalen SQL Server-Arbeitsstationskomponenten installieren, können Sie die SQL Server-Instanz vom Standortdatenbankserver-Computer verwalten. Diese Komponenten sind nicht erforderlich, wenn Sie die Standortdatenbank von einem anderen Computer aus verwalten, auf dem die Arbeitsstationskomponenten installiert sind.

  • Sie können beim SQL Server-Setup entweder eine Standardinstanz oder eine benannte Instanz zum Hosten der Standortdatenbank installieren.

  • Wenn Sie statt des lokalen Systemkontos (bewährte Methode für SQL Server) ein Domänenbenutzerkonto zum Ausführen des SQL Server-Diensts konfigurieren, muss ein Dienstprinzipalname (SPN) für das Domänennutzerkonto in Active Directory-Domänendiensten konfiguriert werden. Weitere Informationen zum Konfigurieren eines Dienstprinzipalnamens für das SQL Server-Dienstkonto in Active Directory-Domänendienste finden Sie unter Konfigurieren eines SPN für SQL Server-Standortdatenbankserver.

  • Der Windows-Authentifizierungsmodus in SQL Server (Standard) wird empfohlen, da von Configuration Manager-Standortsystemen die Windows-Authentifizierung in SQL Server zum Hosten der Standortdatenbank benötigt wird. Da beide Authentifizierungsmethoden bei der Installation von SQL Server die Windows-Authentifizierung unterstützen, können beide Methoden verwendet werden.

  • Wenn möglich, sollte „Wörterbuchreihenfolge, Unterscheidung nach Groß-/Kleinschreibung, wird verwendet mit dem Zeichensatz 1252 für die SQL Server-Sortierung“ ausgewählt werden. Da eine SQL Server-Sortierung mit Beachtung der Groß-/Kleinschreibung unterstützt wird, wird empfohlen, die Suche mit Unterscheidung nach Groß-/Kleinschreibung zu verwenden, um spätere Probleme mit der Sortierung mit Beachtung der Groß-/Kleinschreibung in der Standortdatenbank zu verhindern.

Erforderliche Kommunikationsprotokolle

Das TCP/IP-Protokoll ist erforderlich, damit die SQL Server-Netzwerkkommunikation die Kerberos-Authentifizierung ermöglicht. Das Named Pipes-Protokoll ist für Configuration Manager 2007-Standortdatenbankvorgänge nicht erforderlich und sollte nur zur Behandlung von Kerberos-Authentifizierungsproblemen verwendet werden, die bei der Kommunikation über das TCP/IP-Protokoll auftreten.

Von der Standardinstanz von SQL Server wird TCP-Port 1433 für die Netzwerkkommunikation verwendet. Wenn Sie eine benannte Instanz verwenden, wird die Portnummer dynamisch zugewiesen. Von Configuration Manager wird das manuelle Ändern oder Definieren der Portnummer für die Standardinstanz oder für benannte Instanzen von SQL Server nicht unterstützt.

Standortdatenbankerstellung

Beim Configuration Manager 2007-Setup wird die Standortdatenbank automatisch (unter Verwendung von SQL Server-Standardeinstellungen) auf dem SQL Server-Computer und auf der Instanz erstellt, die beim Setup angegeben wurde. Wenn die konfigurierten Standardeinstellungen von SQL Server für die Verwaltung Ihrer Standortdatenbank nicht ausreichen, sollten Sie die Datenbank im Voraus erstellen und die erforderlichen Einstellungen festlegen. Wenn Sie einen SQL-Remoteserver zum Hosten der Standortdatenbank verwenden, sollten Sie sicherstellen, dass das Computerkonto des Standortservers über die entsprechenden Administratoranmeldeinformationen auf dem SQL Server-Computer verfügt, um die Standortdatenbank vor Beginn des Installationsvorgangs zu erstellen.

Überlegungen zur Leistung

In der Regel ist die Leistung besser, wenn der Configuration Manager 2007-Standortserver und die Standortdatenbank auf demselben Computer installiert werden. Wenn jedoch eine Netzwerkverbindung mit hoher Verfügbarkeit und hoher Bandbreite zur Verfügung steht, können Sie SQL Server u. U. auf einem Remoteserver getrennt vom Configuration Manager 2007-Standortserver installieren. Es kann auch sinnvoll sein, auf dem Standortserver und dem Computer, der SQL Server ausführt, eine zweite Netzwerkkarte zu installieren, und die zweite Karte ausschließlich für die Kommunikation zwischen dem Standortserver und dem SQL Server-Computer zu verwenden.

Überlegungen zum Dateiformat

Obwohl SQL Server auf einer mit FAT32 formatierten Partition installiert werden kann, wird empfohlen, die Standortdatenbank auf einer NTFS-formatierten Partition zu installieren. Bei einer Installation der Standortdatenbank auf einer mit FAT32 formatierten Partition können die ordnungsgemäßen Datei- und Ordnerberechtigungen, die zum Schutz der Datenbankinformationen der Standortdatenbank erforderlich sind, nicht auf die Standortdatenbank angewendet werden.

Unterstützung von benannten Instanzen in SQL Server

Configuration Manager 2007 unterstützt das Hosten der Standortdatenbank auf der Standardinstanz oder auf einer benannten SQL Server-Instanz. Der Instanzname kann während der Configuration Manager 2007-Installation für primäre Standorte eingegeben werden.

SQL Server-Clusterunterstützung

Configuration Manager 2007 unterstützt das Hosten der Standortdatenbank auf einer gruppierten SQL Server-Instanz, die für Aktiv/Passiv oder für die Failoverunterstützung konfiguriert ist. Der SQL-Cluster muss vor Beginn des Configuration Manager 2007-Setups konfiguriert werden. Eine gruppierte SQL Server-Instanz kann während der Configuration Manager 2007-Installation für primäre Standorte eingegeben werden.

Unterstützung der SQL Server-Datenbankreplikation

Die SQL Server-Datenbankreplikation kann zur Steigerung der Leistung auf dem Configuration Manager 2007-Standortdatenbankserver verwendet werden. Wenn Sie planen, die SQL Server-Datenbankreplikation zu implementieren, stellen Sie sicher, dass Sie zum Hosten der replizierten Tabellen einen Server bereitstellen, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Indem Sie einen Serverlocatorpunkt oder einen Verwaltungspunkt konfigurieren, können Sie eine Verbindung mit dem SQL Server-Computer (auf dem die Standortdatenbankreplikation gehostet wird) anstelle des Configuration Manager 2007-Standortdatenbankservers herstellen. Weitere Informationen zum Konfigurieren der SQL Server-Datenbankreplikation finden Sie unter Konfigurieren der SQL Server-Standortdatenbankreplikation.

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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