Arbeitsblatt zur Ermittlungsplanung

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Letzte Aktualisierung des Themas: August 2008

Sie sollten sich vor dem Ausfüllen dieses Arbeitsblatts mit den Ermittlungsmethoden und -einstellungen vertraut machen. Lesen Sie dazu die entsprechenden Abschnitte in der Configuration Manager 2007-Onlinehilfe.

Beachten Sie beim Planen die folgenden Richtlinien.

 

Ermittlungsplanung Erforderliche Beispieldaten, sofern zutreffend und nach Standort Gesammelte Daten

Active Directory-Systemermittlung Bei der Active Directory-Systemermittlung werden Details über den Computer abgerufen, wie der Computername, der Name des Active Directory-Containers, die IP-Adresse und der Active Directory-Standort. Für jeden in Active Directory ermittelten Computer wird ein Ermittlungsdatensatz (Data Discovery Record, DDR) erstellt.

Active Directory-Container und Speicherort (lokale Domäne, lokale Gesamtstruktur, benutzerdefinierte LDAP- oder GC-Abfrage) Abfragezeitplan

Active Directory-Systemgruppenermittlung Die Active Directory-Systemgruppenermittlung funktioniert nur bei Systemen, die bereits ermittelt und dem lokalen primären Standort und anderen direkten untergeordneten sekundären Standorten zugewiesen sind. Die Active Directory-Systemgruppenermittlung steht für sekundäre Standorte nicht zur Verfügung. Wenn eine Ressource ermittelt und dem ConfigMgr-Standort zugewiesen wird, werden mithilfe der Active Directory-Systemgruppenermittlung andere Ermittlungsmethoden erweitert, indem Details wie die Organisationseinheit, globale Gruppen, universelle Gruppen und verschachtelte Gruppen abgerufen werden.

Active Directory-Container und Speicherort (lokale Domäne, lokale Gesamtstruktur, benutzerdefinierte LDAP- oder GC-Abfrage) Abfragezeitplan

Active Directory-Benutzerermittlung Mithilfe der Active Directory-Benutzerermittlung werden Benutzer und die Benutzergruppen ermittelt, denen sie angehören. Bei der Active Directory-Benutzerermittlung werden mehr Informationen zu Active Directory-Domänen als bei der Windows-Benutzerkontenermittlung oder der Windows-Benutzergruppenermittlung zurückgegeben, und sie verwendet weiterhin diese Domänen, wenn Sie sie in den einheitlichen Modus versetzen.

Active Directory-Container und Speicherort (lokale Domäne, lokale Gesamtstruktur, benutzerdefinierte LDAP- oder GC-Abfrage) Abfragezeitplan

Netzwerkermittlung Die Netzwerkermittlungsmethode kann so konfiguriert werden, dass die Topologie Ihres Netzwerks sowie potenzielle Clientcomputerinformationen ermittelt werden. Mithilfe einer Abfrage an angegebene Netzwerkrouter ruft die Netzwerkermittlung Informationen zur Netzwerktopologie und den verwendeten Routern ab. Durch die ermittelten Routerinformationen bzw. die angegebenen Informationen zur IP-Adressenlease des Microsoft DHCP-Servers kann die Netzwerkermittlung auch potenzielle Clientcomputerinformationen ermitteln, z. B. IP-Adresse und Betriebssystemversion.

noteHinweis
Die gesammelten Topologieinformationen sind von der Anzahl der Routerhops abhängig, die in den Eigenschaften der Netzwerkermittlung auf der Registerkarte „SNMP“ angegeben sind. Wenn Sie über ein umfangreiches Netzwerk verfügen, sollten Sie die Anzahl der zu durchsuchenden Routerhops begrenzen, um den Netzwerkverkehr zu verringern. Es wird eine Anzahl von maximal 5000 potenziellen Clients pro Ermittlung empfohlen.

Bei Configuration Manager 2007 SP1-Standorten mit installiertem Out-of-Band-Dienstpunkt werden zusätzlich die Verwaltungscontroller für die Out-of-Band-Verwaltung ermittelt. Weitere Informationen finden Sie unter Ermitteln von Computern mit Verwaltungscontrollern.

Art der Ermittlung (Topologie, Topologie und Client, Topologie, Client, Clientbetriebssystem), zu durchsuchende IP-Subnetze und Microsoft DHCP-Servernamen zur Abfrage

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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