Configuration Manager und Namensauflösung

Letzte Aktualisierung: März 2009

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Damit Configuration Manager 2007-Clients im Intranet die Computernamen von Standortsystemen in IP-Adressen auflösen können, kann WINS oder DNS verwendet werden. DNS ist die empfohlene Lösung, da sie Sicherheitsfeatures zum Schutz vor Namensauflösungsangriffen und einen robusten verteilten Dienst bietet.

Die meisten Features in Configuration Manager können WINS oder DNS für die Namensauflösung verwenden. In den folgenden Szenarien müssen Sie für die Namensauflösung DNS verwenden; WINS kann nicht verwendet werden.

  • Configuration Manager-Clients, die im Internet verwaltet werden, müssen mithilfe von Internet-DNS-Servern vollständig qualifizierte Domänennamen (FQDNs) internetbasierter Standortsysteme in IP-Adressen auflösen. Weitere Informationen zur internetbasierten Clientverwaltung finden Sie unter Übersicht über die internetbasierte Clientverwaltung.

  • Wenn der Standort im gemischten Modus ausgeführt wird und sich Clients in einer anderen Domäne als der des Standortservercomputers befinden, müssen Sie bei Verwendung der Standardgenehmigungsoption Computer in vertrauenswürdigen Domänen automatisch genehmigen (empfohlen) den Verwaltungspunkt mit einem FQDN konfigurieren. Clients benötigen DNS, um diesen FQDN aufzulösen.

  • Wenn Sie die Out-of-Band-Verwaltungsfeatures von Configuration Manager 2007 SP1 verwenden, ist für die gesamte Namensausauflösung DNS erforderlich. WINS können Sie in diesem Fall nicht verwenden. Weitere Informationen zur Out-of-Band-Verwaltung finden Sie unter Übersicht über die Out-of-Band-Verwaltung.

Obwohl Sie für Standortsysteme im Configuration Manager möglicherwiese eine Mischung aus Kurznamen und FQDNs verwenden können, erleichtern Sie bei Verbindungsproblemen von Clients die Problembehandlung erheblich, wenn Sie nur ein Benennungssystem verwenden.

WINS

Wenn Sie für Ihr Standortsystem keine FQDNs verwenden, können kurze Computernamen (NetBIOS-Namen) mit WINS in IP-Adressen aufgelöst werden.

Neben der Namensauflösung kann WINS zudem dafür erforderlich sein, dass Clients die folgenden Configuration Manager-Dienste finden:

  • Verwaltungspunkte (Standard oder mit Netzwerklastenausgleich)

  • Serverlocatorpunkt

noteHinweis
Weitere Informationen zum Suchen von Verwaltungspunkten und Serverlocatorpunkten mithilfe von WINS finden Sie unter Configuration Manager und Dienstsuche (Standortinformationen und Verwaltungspunkte).

Auch wenn Sie für Ihre Standortsysteme Kurznamen verwenden, können Sie dennoch DNS für Namensauflösungen verwenden, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:

  • Ihre Configuration Manager-Hierarchie befindet sich in nur einer Domäne.

  • Ihre Configuration Manager-Hierarchie umfasst mehrere Domänen, aber alle Clients sind mit einem DNS-Suchsuffix konfiguriert, sodass ein Client in einer Domäne einen Servernamen in einer anderen Domäne auflösen kann.

noteHinweis
Weitere Informationen zum Suchen von Verwaltungspunkten und Serverlocatorpunkten mithilfe von WINS finden Sie unter Configuration Manager und Dienstsuche (Standortinformationen und Verwaltungspunkte).

DNS

Wenn Sie für Ihre Standortsysteme FQDNs verwenden, müssen FQDN-Servernamen mithilfe von DNS in IP-Adressen aufgelöst werden.

Neben der Namensauflösung kann DNS zudem dafür erforderlich sein, dass Clients ihren Standardverwaltungspunkt finden, wenn der Configuration Manager für die Veröffentlichung in DNS konfiguriert ist.

noteHinweis
Weitere Informationen zum Suchen eines lokalen Verwaltungspunkts mithilfe von DNS finden Sie unter Configuration Manager und Dienstsuche (Standortinformationen und Verwaltungspunkte).

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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