Neuigkeiten in Configuration Manager 2007

Letzte Aktualisierung: April 2011

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

ImportantWichtig
Dieser Abschnitt richtet sich an Benutzer, die bereits mit Systems Management Server (SMS) 2003 vertraut sind und sich über die neuen Funktionen in Microsoft System Center Configuration Manager 2007 informieren möchten. Wenn Ihnen Configuration Manager 2007 noch nicht bekannt ist, lesen Sie zunächst Grundlagen von Configuration Manager 2007. Wenn Sie Configuration Manager 2007 noch nicht bereitgestellt haben, lesen Sie Übersicht über Planung und Bereitstellung von Configuration Manager und Planen und Bereitstellen von Clients für Configuration Manager 2007. Nach der Installation des Standorts finden Sie unter Configuration Manager 2007: Features ausführliche Informationen zum Bereitstellen und Verwenden jedes Features sowie zu dessen Problembehandlung.

Einige Aspekte von Configuration Manager 2007 haben sich gegenüber SMS 2003 kaum geändert, andere dagegen sehr. Es wurden zahlreiche neue Features hinzugefügt und einige entfernt.

Die folgenden Features sind neu in Configuration Manager 2007:

  • Verwaltung gewünschter Konfigurationen

  • Netzwerkzugriffsschutz für den Configuration Manager

  • Wake-On-LAN

Die folgenden Features waren zuvor nur in Feature Packs verfügbar, sind jetzt jedoch im Produkt selbst enthalten:

  • Verwaltung mobiler Geräte

  • Betriebssystembereitstellung

  • Assistent zum Übertragen von Standorteinstellungen

  • Tool zum Verwalten von Standortkonten (MSAC)

  • Asset Intelligence

Die folgenden Features wurden im Vergleich zu SMS 2003 stark geändert:

  • Sicherung und Wiederherstellung

  • Softwareupdates

Die folgenden Features wurden verbessert, ihre Funktionsweise ähnelt jedoch noch stark der in SMS 2003:

  • Die Administratorkonsole

  • Sammlungen

  • Softwareverteilung

  • Softwaremessung

  • Remotetools

Die folgenden Features wurden nicht oder nur geringfügig geändert:

  • Ermittlung

  • Inventur

  • Abfragen

  • Berichterstattung

Die grundlegende Standortinfrastruktur wurde nicht geändert. Es gibt noch immer primäre und sekundäre Standorte. Das neue Softwareverteilungsfeature „Zweigverteilungspunkt“ macht das Erstellen einiger untergeordneter Standorte in Ihrer Hierarchie jedoch möglicherweise überflüssig. Die Kommunikation zwischen Standorten wird weiterhin über Sender und Adressen konfiguriert, wobei in Configuration Manager 2007 Sender jedoch nur auf primären oder sekundären Standortserversystemen installiert werden können. Zur Unterstützung neuer Features wurde eine Reihe neuer Serverrollen hinzugefügt. Configuration Manager 2007 unterstützt jetzt das Hosten der Standortdatenbank auf einer gruppierten virtuellen SQL Server-Instanz sowie auf benannten Instanzen unterstützter SQL Server-Installationen.

noteHinweis
Eine Liste der unterstützten SQL Server-Versionen finden Sie unter Von Configuration Manager unterstützte Konfigurationen.

In SMS 2003 gab es zwei Clienttypen, in Configuration Manager 2007 gibt es jedoch nur einen Clienttyp, der dem erweiterten SMS 2003-Client ähnelt. Einige der Clientbereitstellungsmethoden wurden geändert und andere entfernt. Die neue Methode „Clientinstallation über Softwareupdatepunkt“ ermöglicht die Nutzung Ihrer Softwareupdateinfrastruktur zur Bereitstellung von Configuration Manager 2007-Clients.

In SMS 2003 gab es zwei Sicherheitsmodi, Configuration Manager 2007 hingegen bietet das Äquivalent zum erweiterten Sicherheitsmodus von SMS 2003. Es gibt jedoch zwei Standortmodi, den einheitlichen Configuration Manager 2007-Modus und den gemischten Configuration Manager 2007-Modus. Auch wenn die Standortmodi nicht mit den Sicherheitsmodi von SMS 2003 zusammenhängen, berücksichtigen sie dennoch die Sicherheit Ihrer Configuration Manager 2007-Umgebung. Der einheitliche Modus ist Voraussetzung für die Unterstützung der internetbasierten Clientverwaltung, einem neuen Feature zum Verwalten von Clients, die nicht direkt mit Ihrem Standort verbunden sind.

In SMS 2003 wird das lokale Subnetz des Standortservers beim Setup des Standorts automatisch als Standortgrenze verwendet. In Configuration Manager 2007 wird während des Setups keine Standardgrenze erstellt, und Sie müssen die Grenze für einen Standort nach Abschluss des Setups manuell erstellen. In SMS 2003 gibt es Standort- und Roaminggrenzen, aber in Configuration Manager 2007 gibt es nur einen Grenztyp, und dieser entspricht den Roaminggrenzen in SMS 2003. Computer werden Configuration Manager 2007-Standorten entsprechend den von Ihnen in der Configuration Manager-Konsole konfigurierten Standortgrenzen zugewiesen. Grenzen können durch IP-Subnetze, Active Directory-Standortnamen, ein IPv6-Präfix oder IP-Bereiche definiert werden.

In SMS 2003 handelte es sich bei Roaminggrenzen entweder um lokale oder Remoteroaminggrenzen. Bei der Erstellung von Configuration Manager 2007-Grenzen müssen Sie stattdessen festlegen, ob die Grenze für eine langsame oder unzuverlässige oder für eine schnelle (LAN) Netzwerkverbindung verwendet wird. Während des Upgrades werden vorhandene Remoteroaminggrenzen zu langsamen Grenzen und lokale Roaminggrenzen zu schnellen (LAN) Grenzen.

In SMS 2003 war kein Upgrade von der Bewertungs- zur Vollversion möglich. Configuration Manager 2007 hingegen unterstützt das Upgrade. Bei dem Upgrade einer Evaluierungsversion (SMS 2003 oder Configuration Manager 2007) muss ein vollständiger Setupvorgang unter Verwendung der neuen Installationsquelldateien abgeschlossen werden.

In SMS 2003 ist der Standardstandortcode in den Eigenschaften der Clientpushinstallations-Methode bei der Installation von Clients auf „Automatisch“ festgelegt. In Configuration Manager 2007 ist der Standardstandortcode für die Installation von Clients mithilfe der Clientpushinstallations-Methode auf den Standortcode des primären Standorts festgelegt.

In Configuration Manager 2007 werden Zustandsmeldungen vonConfiguration Manager 2007 -Clients gesendet. Dies erfolgt mithilfe eines neuen, in das Produkt integrierten Meldungssystems, mit dem Clients „Prüfpunkte“ wichtiger Zustandsänderungen senden können. Zustandsmeldungen unterscheiden sich von Statusmeldungen. Statusmeldungen enthalten Informationen zum Komponentenverhalten und Datenfluss. Zustandsmeldungen hingegen stellen einen Snapshot des Zustands eines Prozesses zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung.

Configuration Manager 2007 unterstützt auch vollständig qualifizierte Domänennamen (FQDNs) und IPv6.

noteHinweis
Obwohl der Produktname offiziell geändert wurde, wurden einige Programmierelemente in Configuration Manager 2007 nicht geändert, um den neuen Namen widerzuspiegeln. Beispielsweise wird der SMS-Anbieter weiterhin so genannt, da eine Namensänderung bei Kunden, die WMI-Skripting verwenden, zu Problemen mit der Abwärtskompatibilität führen würde. Zahlreiche Statusmeldungen beziehen sich weiterhin auf SMS, da sie auch auf einen untergeordneten SMS 2003-Standort zutreffen können. Die Namen von Diensten, Dateinamen, Namen freigegebener Ordner und Configuration Manager 2007-Gruppen enthalten weiterhin die Abkürzung SMS.

In diesem Abschnitt werden folgende Themen behandelt:

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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