Bestimmen der Methode zur Betriebssystembereitstellung

Letzte Aktualisierung: Oktober 2010

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Betriebssystemabbild mithilfe von Configuration Manager 2007 bereitzustellen. In den folgenden Tabellen werden einige Voraussetzungen und Überlegungen zur Installation beschrieben, die von der angewendeten Methode der Betriebssystembereitstellung für den Configuration Manager 2007-Standort abhängig sind.

PXE-initiierte Betriebssystembereitstellungen

 

Abhängigkeiten Vorteile Nachteile Referenz
  • PXE-Dienstpunkt-Standortrolle

  • Installation der Windows-Bereitstellungsdienste

  • Firewallportkonfiguration

  • Diese Methode ist geeignet, wenn keine Benutzer am Bereitstellungszielcomputer oder in den Datencenterumgebungen vorhanden sind.

  • Optionale PXE-Ankündigungen erfordern einen Benutzereingriff.

  • DHCP-Überlegungen, wenn auf gleichem Standort wie PXE-Dienstpunkt-Standortrolle

Planen von durch PXE initiierten Betriebssystembereitstellungen

Von startbaren Medien initiierte Betriebssystembereitstellungen

 

Abhängigkeiten Vorteile Nachteile Referenz
  • Auf einem verfügbaren Verteilungspunkt muss eine geeignete Abbildarchitektur zur Verfügung stehen.

  • Diese Methode ist für Betriebssystembereitstellungen auf Computern ohne Betriebssystem geeignet.

  • Die Medien können aus Sicherheitsgründen mit einem Kennwort geschützt werden.

  • Die startbaren Medien müssen an dem Configuration Manager 2007-Standort verwendet werden, an dem die Medien erstellt wurden.

Bereitstellen eines Betriebssystemabbilds mithilfe von Medien

Von eigenständigen Medien initiierte Betriebssystembereitstellungen

 

Abhängigkeiten Vorteile Nachteile Referenz
  • Mediensatz auf USB-Flashlaufwerk, CD oder DVD mit den erforderlichen Installationsdateien.

  • Verwenden Sie diese Methode für Computer, die mit dem Configuration Manager 2007-Standort über eine Verbindung mit geringer Bandbreite verbunden sind.

  • Es ist keine Verbindung mit dem Configuration Manager 2007-Standort erforderlich.

  • Die Medien sollten aus Sicherheitsgründen mit einem Kennwort geschützt werden.

  • Alle erforderlichen Installationsdateien müssen auf den Medien enthalten sein.

  • Alle erforderlichen Gerätetreiber müssen auf den Medien enthalten sein.

  • Es kann kein Ablaufdatum auf den Medien festgelegt werden.

Bereitstellen eines Betriebssystemabbilds mithilfe von Medien

Parallele Betriebssystembereitstellungen

 

Abhängigkeiten Vorteile Nachteile Referenz
  • Zustandsmigrationspunkt-Standortrolle

  • Sie müssen eine Computerzuordnung zwischen dem Quell- und Zielcomputer erstellen.

  • Durch die Verwendung der Zustandsmigrationspunkt-Standortrolle kann der Benutzerzustand gespeichert und auf dem neuen Computer wiederhergestellt werden.

  • Der Zustandsmigrationspunkt muss zum Speichern des Benutzerzustands über ausreichend verfügbaren Festplattenspeicher verfügen.

Durchführen einer Seite-an-Seite-Betriebssystembereitstellung

Erstellen einer Computerzuordnung für eine Seite-an-Seite-Migration

Verwalten des Benutzerzustands

Von Configuration Manager 2007 initiierte Betriebssystembereitstellungen

 

Abhängigkeiten Vorteile Nachteile Referenz
  • Der Bereitstellungszielcomputer muss ein Configuration Manager 2007-Client sein.

  • Sie können ein Betriebssystemabbild bereitstellen, ohne zusätzliche Medien zu erstellen.

  • Eine Verbindung mit dem Configuration Manager 2007-Standort ist erforderlich.

  • Die Bereitstellungszielcomputer müssen Configuration Manager 2007-Clients sein.

Bereitstellen von Betriebssystemabbildern auf einem Computer

Erfassen eines Abbilds von einem Referenzcomputer mithilfe von „Medien erfassen“

Betriebssystembereitstellung mit vorab bereitgestellten Medien

 

Abhängigkeiten Vorteile Nachteile Referenz
  • Auf einem verfügbaren Verteilungspunkt muss eine geeignete Abbildarchitektur zur Verfügung stehen.

  • Ermöglicht das Vorabladen eines Betriebssystemabbilds in einer Fabrik oder in einem Staging Center.

  • Beschleunigt die Bereitstellungszeit vor Ort.

  • Verwendet aktuelle Tasksequenzen, um Bereitstellungen zu ermöglichen, die stets auf dem neuesten Stand sind.

  • Die Medien können aus Sicherheitsgründen mit einem Kennwort geschützt werden.

  • Eine Verbindung mit dem Configuration Manager 2007-Standort ist erforderlich.

  • Vorab bereitgestellte Medien müssen an dem Configuration Manager 2007-Standort verwendet werden, an dem die Medien erstellt wurden.

Bereitstellen von Betriebssystemabbildern auf einem Computer

Erfassen eines Abbilds von einem Referenzcomputer mithilfe von „Medien erfassen“

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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