Das FSC-Diagnosetool

 

Gilt für: Forefront Security for Exchange Server

Letzte Änderung des Themas: 2008-07-22

Supporttechniker benötigen normalerweise eine Vielzahl an Informationen zu Forefront Security für Exchange Server (FSE) und den Exchange-Server, auf dem es ausgeführt wird, um ein Problem genau zu diagnostizieren. Diese Informationen umfassen Angaben zur FSE-Version, zu Versionen von Drittanbieter-Scanmodulen, Registrierungseinstellungen und FSE-Datenbanken. Die Zusammenstellung dieser Konfigurationsinformationen ist aufwändig und kann die eigentliche Problembehandlung behindern.

Mit dem Forefront Security-Diagnosetool (FSCDiag) wird der Vorgang automatisiert, und alle erforderlichen Daten werden in einer Datei zusammengestellt, die zu Microsoft hochgeladen werden kann, um Ihnen das Erfassen dieser Informationen zu erleichtern. Im Microsoft Hilfe- und Supportcenter erfahren Sie, wo Sie die Datei hochladen können.

Entsprechend Ihrer Anfragen können mit dem Forefront Security-Diagnosetool einige oder alle der folgenden Informationen erfasst werden:

  • FSE-Dateiversionen

  • Exchange-Dateiversionen

  • FSE-Registrierungsschlüssel

  • FSE-Datenbankdateien

  • FSE-Archivdateien

  • FSE-Programmprotokolldatei

  • Windows-Ereignisprotokolldateien

  • Dr. Watson-Protokolldatei

  • User.dmp-Datei

  • FSE-Installationsprotokolldatei

  • FSE-Hotfix-Installationsprotokolldatei

  • Exchange-Datei agents.config

Sie können das Forefront Security-Diagnosetool im Modus ohne Eingabeaufforderung (Standardeinstellung) ausführen und alle möglichen Informationen zusammenstellen. Sie können das Tool auch im interaktiven Modus oder im Konsolenmodus ausführen. Bei der Ausführung im interaktiven Modus wird für jede Option eine Eingabeaufforderung angezeigt. Bei der Ausführung im Konsolenmodus können Sie mit Befehlszeilenschaltern angeben, welche Informationen erfasst werden sollen. Nach der Ausführung des Tools werden die ausgewählten Daten in einer Datei erfasst und komprimiert, um zu Microsoft hochgeladen werden zu können.

HinweisHinweis:
Der Konsolenmodus ist nur verfügbar, wenn Sie SP1 Rollup 3 oder höher installiert haben.
So führen Sie das Forefront Security-Diagnosetool aus
  1. Führen Sie das Programm im Modus ohne Eingabeaufforderung, im interaktiven Modus oder im Konsolenmodus aus.

    So führen Sie das Programm im Modus ohne Eingabeaufforderung aus: Navigieren Sie zum Forefront Security für Exchange Server-Installationsordner (Standard: C:\Programme(x86)\Microsoft Forefront Security\Exchange Server), und starten Sie FSCDiag.exe. Das Programm wird in einem Eingabeaufforderungsfenster ausgeführt. Sie können das Programm auch an einer Eingabeaufforderung ausführen, indem Sie zum Microsoft Forefront Security/Exchange Server-Installationsordner navigieren und Folgendes eingeben:

    FSCDiag

    So führen Sie das Programm im interaktiven Modus aus: Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zum Microsoft Forefront Security/Exchange Server-Installationsordner, und geben Sie Folgendes ein:

    FSCDiag /i

    Für jedes Element wird eine Eingabeaufforderung angezeigt. Geben Sie Ja oder Nein ein, und drücken Sie nach jeder Antwort die EINGABETASTE.

    So führen Sie das Programm im Konsolenmodus aus: Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zum Microsoft Forefront Security/Exchange Server-Installationsordner, und geben Sie Folgendes ein:

    FSCDiag /c / switch1 / switch2 / switch3

    Sie müssen /c angeben. Das bedeutet, dass Sie das Tool im Konsolenmodus ausführen. Sie können beliebig viele Schalter angeben. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für die Syntax, die zum Erfassen der Forefront-Dateiversionen und der Forefront-Registrierungsschlüssel verwendet wird:

    FSCDiag.exe /c /ver Forefront /reg Forefront

    Um die möglichen Schalterkombinationen anzuzeigen, die Sie verwenden können, geben Sie FSCDiag /? ein, bevor Sie das Programm ausführen.

  2. Wenn Sie das Programm ausgeführt haben, sammelt das Tool die angeforderten Informationen und komprimiert die Ergebnisse in einer neuen Datei im Ordner Log\Diagnostics im FSE-Installationsverzeichnis. Der Dateiname, der aus dem Namen des Servers abgeleitet wird, das Datum und die Uhrzeit haben das folgende Format:

    Format: ForefrontDiag-<Servername>-<Datum>-<Uhrzeit>.zip

    <Datum> hat das Format JJJJMMTT

    <Uhrzeit> hat das Format SS.MM.ss (wobei SS die 24-Stunden-Uhr darstellt)

    Beispiel: C:\Programme(x86)\Microsoft Forefront Security\Exchange Server\Log\Diagnostics\ForefrontDiag-Server1-20051210-17.50.27.zip

  3. Im Microsoft Hilfe- und Supportcenter erfahren Sie, wo Sie die komprimierte Datei hochladen können.

  4. Laden Sie die komprimierte Datei zu Microsoft hoch.

 
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