Bewährte Methoden für Forefront Security für Exchange Server – Transportscan

 

Gilt für: Forefront Security for Exchange Server

Letzte Änderung des Themas: 2008-02-04

In diesem Abschnitt werden die Auswirkungen der verschiedenen Optionen auf Transportscans erläutert.

Forefront Security für Exchange Server ist darauf ausgelegt, redundantes Scannen möglichst zu vermeiden. Wenn eine E-Mail also transportiert wird (eingehend, ausgehend oder intern), wird die Nachricht nur vom ersten Transportknoten (Edge oder Hub) gescannt. Dort wird dann auch der Antivirentransportstempel ergänzt. Nachfolgende Knoten beachten den Transportstempel und scannen die Nachricht nicht noch einmal. Es empfiehlt sich, dass auf allen Transportknoten die gleichen Scanmodule und Abweichungseinstellungen verwendet werden.

Wenn der Antivirentransportstempel deaktiviert ist (durch Deaktivieren der Einstellung Leistung durch Überspringen von bereits auf Viren gescannten Nachrichten optimieren - Transport unter Allgemeine Optionen), werden Nachrichten (eingehend, ausgehend oder intern) von jedem Transportscanauftrag auf jedem Transportknoten (Edge oder Hub) gescannt. Nutzen Sie diesen Modus, wenn Sie je nach Serverfunktion mit unterschiedlichen Modulen scannen möchten.

Es gilt als positives Verhalten im Umgang miteinander über das Internet, wenn Sie ausgehende Nachrichten auf Viren scannen. Darüber hinaus können Sie sich so vor der rechtlichen Verantwortung schützen, sollte ein infizierter PC in Ihrer Organisation versuchen, einen Virus zu versenden (ein verbreitetes Verhalten von Würmern).

 
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