Entscheidungshilfe für die Aktivierung von BITS an einem Verteilungspunkt

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Letzte Aktualisierung – März 2008

Das Aktivieren von BITS (Background Intelligent Transfer Service) auf einem Microsoft System Center Configuration Manager 2007-Verteilungspunkt bietet sich an, um die Bandbreite beim Herunterladen von Inhalt von einem Standardverteilungspunkt auf einen Configuration Manager 2007-Client zu steuern. Wenn ein Computer Daten von einem BITS-fähigen Verteilungspunkt herunterlädt und dabei unterbrochen wird, kann der Download an der Unterbrechungsstelle fortgesetzt werden, auch wenn der Clientcomputer eine Verbindung mit einem anderen Verteilungspunkt herstellt.

Auf einem BITS-fähigen Verteilungspunkt müssen Internetinformationsdienste (IIS) installiert und WebDAV aktiviert sein, wodurch die Angriffsfläche auf dem Computer vergrößert wird. Zudem kann dies zu einem höheren Verwaltungsaufwand führen. Wenn Sie BITS jedoch nicht aktivieren, verwenden Clients, selbst im einheitlichen Modus, zum Herunterladen von Inhalt immer Server Message Blocks (SMB). Im einheitlichen Modus sollten Sie BITS aktivieren, damit Clients Inhalt über HTTPS herunterladen können. Im gemischten Modus sollten Sie BITS auf Verteilungspunkten aktivieren, damit Downloads für Clients problemloser ablaufen.

BITS muss aktiviert werden, wenn der Configuration Manager 2007-Verteilungspunkt die folgenden Clients unterstützen muss:

  • Clients für mobile Geräte

  • Internetbasierte Clients

Wenn Sie Zweigverteilungspunkte verwenden werden, müssen Sie über mindestens einen BITS-fähigen Standardverteilungspunkt verfügen, von dem Inhalt heruntergeladen wird.

ImportantWichtig
Sie müssen WebDAV manuell auf BITS-fähige Verteilungspunkte unter Windows Server 2008 herunterladen und dort installieren und konfigurieren. Zudem müssen Sie gegebenenfalls in der Datei „applicationHost.config“ den Abschnitt „requestFiltering“ bearbeiten, wenn Ihre Pakete blockierte Erweiterungen aufweisen. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Windows Server 2008 für Standortsysteme.

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
Anzeigen: