Entscheiden über die Notwendigkeit eines benutzerdefinierten Firmware-Abbilds vom Computerhersteller

Letzte Aktualisierung: Oktober 2009

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Wenn Sie die Computer, die Sie mit Configuration Manager 2007 SP1 und höher out-of-band verwalten möchten, noch nicht erworben haben, überlegen Sie, ob Sie vom Computerhersteller ein benutzerdefiniertes Firmwareabbild benötigen.

noteHinweis
Die Angaben in diesem Thema gelten nur für Configuration Manager 2007 SP1 und spätere Versionen.

Computer, die sich für die Out-of-Band-Verwaltung eignen, weisen BIOS-Erweiterungen mit Optionen auf, wie Aktivierung von Serial over LAN (SOL) und IDE-Redirect und Einrichten von Werten (z. B. eines Zertifikatfingerabdrucks einer Stammzertifizierungsstelle, der während der AMT-Bereitstellung verwendet wird).

Überprüfen Sie, welche BIOS-Erweiterungen Ihr Computerhersteller anbietet, und entscheiden Sie, ob Sie ein benutzerdefiniertes Firmware-Image benötigen, mit dem Optionen aktiviert oder deaktiviert und die von Ihnen gewünschten Werte festgelegt werden.

Im Folgenden finden Sie einige typische Beispiele für die Notwendigkeit eines benutzerdefinierten Firmware-Images.

  • Sie möchten eine alternative externe Zertifizierungsstelle zum Ausstellen des AMT-Bereitstellungszertifikats festlegen oder eine eigene interne Zertifizierungsstelle dafür verwenden.

    noteHinweis
    Wenn Sie eine eigene interne Zertifizierungsstelle verwenden möchten, müssen Sie den Zertifikatfingerabdruck der Stammzertifizierungsstelle bereitstellen. Weitere Informationen zu den dafür erforderlichen Schritten finden Sie unter Suchen des Zertifikatfingerabdrucks des internen Stammzertifikats für die AMT-Bereitstellung.

  • Das standardmäßige Firmware-Image aktiviert Serial over LAN (SOL) und IDE-Redirect, jedoch dürfen Computer in Ihrem Unternehmensnetzwerk diese besonders privilegierten Verwaltungsoptionen nicht unterstützen, um den internen Sicherheitsrichtlinien zu entsprechen. Weitere Informationen zu SOL (Serial over LAN) und zur IDE-Umleitung finden Sie unter Übersicht über die Out-of-Band-Verwaltung.

  • Das standardmäßige Firmware-Image unterstützt die Umgehung des BIOS-Kennworts nicht. Sie möchten diese Option allerdings beim Starten oder erneuten Starten von Computern im Out-of-Band-Betrieb mit der Out-of-Band-Verwaltungskonsole einsetzen können.

  • Der Name des Bereitstellungsservers lautet im standardmäßigen Firmware-Image „Bereitstellungsserver“, jedoch sollten Sie entweder einen anderen Namen oder die IP-Adresse des Servers verwenden, der als Host für die Out-of-Band-Dienstpunktrolle dienen wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Entscheiden, ob ein Alias für den Out-of-Band-Dienstpunkt im DNS registriert werden soll.

  • Sie möchten für den AMT-basierten Computer ein anderes MEBx-Kennwort als den Standardwert Admin verwenden.

Wenn Sie der Meinung sind, dass ein benutzerdefiniertes Firmware-Image von Vorteil ist, setzen Sie sich bezüglich verfügbarer BIOS-Erweiterungen mit Ihrem Computerhersteller oder -lieferanten in Verbindung.

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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