Volume Activation 2.0 Übersichtshandbuch

für

Windows Vista® und Windows Server® 2008

Microsoft Corporation

Veröffentlicht: März 2008

Zusammenfassung

Durch die Volumenaktivierung wird der Aktivierungsvorgang für Volumenlizenzkunden automatisiert und verwaltet. Dieses Dokument richtet sich an IT-Implementierer und Entscheidungsträger, die eine Einführung in die Produktaktivierung, die Volumen-lizenzierung und Volume Activation 2.0 benötigen.

Auf dieser Seite

Produktaktivierung
    Aktivierungsrichtlinie
    Warum ist die Aktivierung erforderlich?
    Trägt die Aktivierung zum Datenschutz bei?
Aktivierungsoptionen
    Einzelhandel
    Originalgerätehersteller (OEM)
    Volumenlizenzierung
Modelle von Volume Activation 2.0
    Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS)
    Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK)
Was geschieht, wenn Systeme nicht aktiviert werden?
    Aktivierungszeitraum
    Ablauf des Aktivierungszeitraums
Product Keys
Zusammenfassung
Nächste Schritte

Produktaktivierung

Als Produktaktivierung wird der Vorgang der Überprüfung von Software beim Hersteller bezeichnet. Bei der Aktivierung wird überprüft, ob es sich um Original-software handelt und ob der Product Key nicht manipuliert wurde. Der Vorgang ist mit der Aktivierung von Kreditkarten oder neuen Mobiltelefonen vergleichbar. Bei der Aktivierung wird eine Beziehung zwischen dem Product Key der Software und einer bestimmten Installation dieser Software auf einem Gerät hergestellt.

Aktivierungsrichtlinie

Früher war eine Aktivierung für Microsoft® Windows® nur für Microsoft-Software erforderlich, die im Einzelhandel und bei Originalgeräteherstellern (OEMs) erworben wurde. Über Volumenlizenzprogramme erworbene Betriebssystemlizenzen mussten nicht aktiviert werden. Zudem war es mit den verfügbaren Aktivierungsmethoden schwierig, die mit Volumeneditionen von Microsoft-Software ausgelieferten Product Keys zu kontrollieren. Aus diesem Grund konnten Product Keys für Volumen-editionen von Windows XP und Windows Server 2003 leicht manipuliert werden und wurden so zur am häufigsten raubkopierten Software. Tatsächlich sind über 80 % der Windows XP-Piraterie darauf zurückzuführen, dass für Volumenlizenzkunden ausgegebene Product Keys versehentlich offengelegt wurden. Im Bestreben, Abhilfe zu schaffen, führte Microsoft eine neue Aktivierungsrichtlinie für Windows Vista® und Windows Server 2008® ein.

Gemäß der Microsoft-Richtlinie müssen alle Editionen der Betriebssysteme Windows Vista und Windows Server 2008 aktiviert werden. Dies gilt auch für im Rahmen eines Volumenlizenzprogramms erworbene Editionen. Diese Anforderung gilt für die Ausführung von Windows auf physikalischen und auf virtuellen Computern. Volume Activation 2.0 (VA 2.0) besteht aus einer neuen Gruppe von Tools, die Kunden bei der Erfüllung dieser neuen Anforderung unterstützen. Durch diese Tools wird die Aktivierung auf Computern automatisiert, auf denen Volumeneditionen von Windows Vista und Windows Server 2008 ausgeführt werden.

Hinweis:   Volume Activation 2.0 ist Bestandteil der Microsoft Software Protection Platform (SPP). SPP trägt zur Bekämpfung der Softwarepiraterie bei, schützt die Verbraucher vor den Risiken nicht lizenzierter Software und erleichtert Volumenlizenzkunden die Verwaltung ihrer Softwarebestände. Weitere Informationen zu SPP finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=107548 (möglicherweise in englischer Sprache).

Warum ist die Aktivierung erforderlich?

Fälschungen, also nicht lizenzierte Software, stellen ein großes Problem für die Softwarebranche dar. Laut einer kürzlich von der Business Software Alliance durchgeführten Studie wurden 35 % aller 2006 weltweit auf PCs installierten Softwareprodukte illegal beschafft. Obwohl die finanziellen Auswirkungen für Softwarehersteller und -anbieter schwerwiegend sind, hat die Verbreitung nicht lizenzierter Software auch Folgen, die über finanzielle Schäden für die Software-hersteller hinausgehen. Viele Verbraucher, die eine nicht lizenzierte Kopie von Microsoft-Software erwerben, werden unwissentlich Opfer eines Verbrechens. Außerdem wird nicht lizenzierte Software in zunehmendem Maße als Mittel für die Verbreitung von Viren und Malware eingesetzt, die ahnungslose Benutzer der Gefahr der Beschädigung oder des Verlusts von persönlichen oder geschäftlichen Daten und des Identitätsdiebstahls aussetzen.

Hinweis:   Weitere Informationen zur Studie der Business Software Alliance finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=110330 (möglicherweise in englischer Sprache).

Trägt die Aktivierung zum Datenschutz bei?

Alle von Microsoft verwendeten Methoden der Aktivierung sind auf den Schutz der Benutzerdaten ausgerichtet. Die bei der Aktivierung gesendeten Daten können nicht zum Computer oder Benutzer zurückverfolgt werden. Anhand der gesammelten Daten wird überprüft, ob Sie über eine legal lizenzierte Kopie der Software verfügen. Die Daten werden außerdem für statistische Analysezwecke zusammengefasst. Microsoft verwendet diese Informationen nicht, um Sie zu identifizieren oder sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen. So werden bei der Onlineaktivierung z. B. Informationen wie die Softwareversion, die Sprache und der Product Key sowie die IP-Adresse und Informationen zur Hardware des Geräts gesendet. Die IP-Adresse wird ausschließlich zum Überprüfen des Standorts der Anforderung verwendet. Der Grund dafür ist, dass bestimmte Editionen von Windows, z. B. Windows Vista Starter Edition, nur in bestimmten Zielmarktregionen aktiviert werden können.

Aktivierungsoptionen

Sie können Lizenzen für Windows Vista und Windows Server 2008 über einen von drei grundlegenden Vertriebskanälen erwerben: OEM, Einzelhandel oder Volumen-lizenzierung. Für jeden Vertriebskanal gelten besondere Methoden der Aktivierung. Da Organisationen ihre Betriebssysteme über einen beliebigen der drei Vertriebs-kanäle beziehen können, steht Ihnen eine Kombination von Aktivierungsmethoden zur Verfügung.

Einzelhandel

Im Einzelhandel erworbene Windows Vista- und Windows Server 2008-Produkte werden einzeln lizenziert und genauso aktiviert wie im Einzelhandel erworbene Versionen von Windows XP und Windows Server 2003. Mit jeder erworbenen Kopie erhält der Käufer einen auf der Produktverpackung angegebenen Produkt Key, der während der Installation des Produkts eingegeben wird. Anhand dieses Product Keys wird nach Abschluss der Betriebssysteminstallation die Aktivierung vom System abgeschlossen. Die Aktivierung kann online oder telefonisch erfolgen.

Originalgerätehersteller (OEM)

Die meisten OEMs verkaufen Systeme mit einem Standardbuild von Windows Vista oder Windows Server 2008. Für die OEM-Aktivierung ordnen Systemhersteller Windows der Firmware (BIOS) des physikalischen Systems zu. Dieser Schritt wird vor dem Versand der Systeme an den Kunden ausgeführt, sodass der Endbenutzer keine weiteren Maßnahmen ergreifen muss. Diese Methode der Aktivierung wird als OEM Activation 2.0 bezeichnet.

OEM Activation 2.0 gilt so lange, wie der Kunde das vom OEM bereitgestellte Abbild auf einem System verwendet. Wenn Sie ein angepasstes Abbild erstellen möchten, können Sie diesem das vom OEM bereitgestellte Abbild zugrunde legen. In anderen Fällen müssen Sie eine andere Aktivierungsmethode verwenden.

Hinweis:   Bestimmte Editionen von Windows, z. B. Windows Vista Enterprise, sind nur über den Kanal der Volumenlizenzierung erhältlich. Die OEM-Aktivierung gilt für über OEM-Kanäle erworbene Systeme, auf denen Windows installiert ist.

Volumenlizenzierung

Die Microsoft-Volumenlizenzierung bietet angepasste, auf die Größe und Kauf-gewohnheiten Ihres Unternehmens zugeschnittene Programme. In diesen Programmen werden einfache, flexible und kostengünstige Lösungen angeboten, mit denen Sie Ihre Lizenzen problemlos verwalten können. Volumenlizenzkunde werden Sie, indem Sie einen Volumenlizenzvertrag mit Microsoft schließen. Es gibt nur zwei legale Möglichkeiten, eine vollständige Windows-Desktoplizenz für ein neues Computersystem zu erwerben. Die erste und wirtschaftlichste Möglichkeit nutzen Sie, wenn die Software vom Hersteller des Computersystems vorinstalliert wird. Die andere Möglichkeit ist der Erwerb einer Paketversion im Einzelhandel. Microsoft-Volumenlizenzierungsprogramme wie die Open-Lizenzierung, die Select-Lizenzierung und die Enterprise-Verträge decken nur Windows-Upgrades ab, bieten jedoch keine vollständige Windows-Desktoplizenz. Wenn für die Computersysteme eine vollständige Windows-Desktoplizenz erworben wurde, kann ein Windows-Volumenlizenzvertrag erworben und zum Bereitstellen von Versionsupgraderechten verwendet werden. Weitere Informationen zur Volumenlizenzierung finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=107548 (möglicherweise in englischer Sprache).

Modelle von Volume Activation 2.0

Mit VA 2.0 können Volumenlizenzkunden den Aktivierungsvorgang so automati-sieren, dass er für die Endbenutzer transparent ist. VA 2.0 gilt für Systeme, die unter ein Volumenlizenzprogramm fallen. Es handelt sich dabei ausschließlich um ein Tool für die Aktivierung, das in keinerlei Verbindung zur Rechnungsstellung für Lizenzen steht. VA 2.0 stellt zwei verschiedene Modelle für die Durchführung von Volumenaktivierungen zur Verfügung, nämlich Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS) und Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK). Mit KMS können Organisationen Systeme im eigenen Netzwerk aktivieren, wohingegen mit MAK Systeme einmalig mit den gehosteten Aktivie-rungs-diensten von Microsoft aktiviert werden. Kunden können zum Aktivieren von Systemen in ihrer Umgebung einen der Schlüsseltypen oder beide verwenden.

Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS)

Mit KMS können Sie Aktivierungen im lokalen Netzwerk durchführen, wobei es nicht erforderlich ist, für die Produktaktivierung von den einzelnen Computern eine Verbin-dung mit Microsoft herzustellen. KMS ist ein einfacher Dienst, für den kein dediziertes System erforderlich ist und der problemlos zusammen mit anderen Diensten auf einem System gehostet werden kann. Standardmäßig stellen Volumen-editionen von Windows Vista und Windows Server 2008 eine Verbindung mit einem System her, das als Host für den KMS-Dienst fungiert, um die Aktivierung anzufordern. Der Endbenutzer muss keinerlei Maßnahme ergreifen.

Für KMS ist eine Mindestanzahl physikalischer Computer in einer Netzwerk-umgebung erforderlich. Für die Aktivierung von Windows Server 2008 müssen mindestens fünf (5) physikalische Computer vorhanden sein, für die Aktivierung von Windows Vista-Clients mindestens fünfundzwanzig (25). Diese Mindestanzahlen, auch als Aktivierungsschwellenwerte bezeichnet, sind so festgelegt, dass sie von Unternehmenskunden problemlos erreicht werden können. Weitere Informationen zu Aktivierungsschwellenwerten finden Sie im Volume Activation 2.0-Planungshandbuch.

Damit die KMS-Aktivierung bei Volumenlizenzeditionen von Windows Vista verwen-det werden kann, muss auf den Computern von einem OEM ein qualifizierendes Betriebssystem vorinstalliert worden sein und im BIOS eine Windows-Markierung enthalten sein.

Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK)

MAK wird für eine einmalige Aktivierung mit den gehosteten Aktivierungsdiensten von Microsoft verwendet. Computer können mithilfe von MAK auf die folgenden Arten aktiviert werden: Die erste Methode ist die MAK-unabhängige Aktivierung, bei der jeder Computer für die Aktivierung einzeln eine Verbindung mit Microsoft herstellen muss. Die Aktivierung kann über das Internet oder telefonisch erfolgen. Die zweite Methode ist die MAK-Proxyaktivierung. Dabei ruft ein als MAK-Proxy fungierender Computer Aktivierungsinformationen von mehreren Computern im Netzwerk ab und sendet dann für diese eine zentralisierte Aktivierungsanforderung. Die MAK-Proxyaktivierung wird mithilfe von VAMT (Volume Activation Management Tool, Volumenaktivierungs-Verwaltungstool) konfiguriert.

Was geschieht, wenn Systeme nicht aktiviert werden?

Die Aktivierung soll für die Benutzer transparent sein. Wenn die Aktivierung nicht unmittelbar nach der Installation des Betriebssystems erfolgt, stehen unter Windows Vista und Windows Server 2008 für einen beschränkten Zeitraum, den Aktivierungszeitraum, sämtliche Funktionen des Betriebssystems zur Verfügung. Der Aktivierungszeitraum beträgt bei Windows Vista dreißig, bei Windows Server 2008 sechzig Tage. Nach Ablauf des Aktivierungszeitraums wird die erste veröffentlichte Version von Windows Vista in den Modus mit eingeschränkter Funktionalität (Reduced Functionality Mode, RFM) versetzt, was bei Windows Vista Service Pack 1 (SP1) und Windows Server 2008 nach Ablauf des anfänglichen Aktivierungszeitraums nicht der Fall ist. Wenn diese Produkte nicht aktiviert werden, wird der Benutzer wiederholt durch Benachrichtigungen an die Aktivierung erinnert. Weitere Informationen zu RFM finden Sie im Volume Activation 2.0-Planungshandbuch.

Aktivierungszeitraum

Während des anfänglichen Aktivierungszeitraums werden wiederholt Benachrichti-gungen angezeigt, dass das System aktiviert werden muss. Während dieses Aktivierungszeitraums kann das Betriebssystem aktiviert werden. Einmal täglich, nämlich während der Anmeldung, wird der Benutzer durch eine Benachrichtigung an die Aktivierung des Betriebssystems erinnert. Sowohl während des sechzig-tägigen als auch während des dreißigtägigen Aktivierungszeitraums bleibt dieses Verhalten bis zum dritten Tag vor Ablauf des Aktivierungszeitraums unverändert. An den ersten beiden dieser letzten drei Tage des Aktivierungszeitraums wird die Benachrichtigung alle vier Stunden angezeigt. Am letzten Tag wird die Benachrichti-gung immer zur vollen Stunde angezeigt. Der Benachrichtigungsprozess ist in Abbildung 1 dargestellt.

Abbildung 1: Zeitachse für Benachrichtigungen während des anfänglichen dreißigtägigen Aktivierungszeitraums
Cc303274.Cc303274_Volume_Activation_20_Overview-New_image001(de-de,TechNet.10).jpg

Ablauf des Aktivierungszeitraums

Nach Ablauf des anfänglichen Aktivierungszeitraums oder nach einem Fehler bei der Aktivierung wird der Benutzer unter Windows Vista SP1 und Windows Server 2008 immer wieder daran erinnert, dass das Betriebssystem aktiviert werden muss. Während dieser Zeit wird bis zur Aktivierung des Betriebssystems auf dem Desktop eine Benachrichtigung angezeigt. Wenn diese Anzeige erscheint, wird der Desktop-hintergrund schwarz. Während dieses Zeitraums stehen den Benutzern Features des Typs „Nur Originalsoftware“, z. B. Aero®, Windows Defender und ReadyBoost™, weiterhin zur Verfügung, allerdings werden von Windows Update bereitgestellte optionale Updates erst nach der Aktivierung des Systems verfügbar.

Product Keys

VA 2.0 hat keine Auswirkungen darauf, wie Volumenlizenzkunden ihre Product Keys erhalten. Sie können MAK- und KMS-Schlüssel auf der VLSC-Webseite (Volume Licensing Service Center) unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=107544 oder telefonisch bei einem Aktivierungscallcenter erhalten. Partner mit Dienst-anbieter-Lizenzvertrag (Service Provider License Agreement, SPLA) können die Schlüssel nur telefonisch bei einem Aktivierungscallcenter erhalten. Kunden in den Vereinigten Staaten wählen die Nummer 1-888-352-7140. Kunden in anderen Ländern wenden sich bitte an ihr lokales Supportcenter. Die Telefonnummern aller Aktivierungscenter weltweit finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=107418 (möglicherweise in englischer Sprache). Halten Sie bei einem Anruf beim Supportcenter Ihren Volumenlizenz-vertrag und den Kaufnachweis bereit.

Volumenlizenzkunden können sich jederzeit auf der VLSC-Webseite anmelden, um ihre KMS-Schlüsselinformationen anzuzeigen. Die VLSC-Website enthält auch Infor-mationen zum Anfordern und Verwenden von MAK-Schlüsseln. Weitere Informa-tionen zu MAK- und KMS-Schlüsseln, u. a. zum Erhöhen der Anzahl zulässiger Aktivierungen, finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=74008 (möglicherweise in englischer Sprache).

Zusammenfassung

Als Produktaktivierung wird der Vorgang der Überprüfung von Software beim Hersteller bezeichnet. Bei Microsoft ist die Aktivierung für Windows Vista und Windows Server 2008 unabhängig davon erforderlich, wie die Software erworben wurde. Früher war für Windows-Lizenzen, die im Einzelhandel und bei Original-geräteherstellern (OEMs) erworben wurden, die Aktivierung erforderlich. Die Aktivierung ist nun auch für Volumenlizenzkunden erforderlich.

VA 2.0 wurde entwickelt, damit Volumenlizenzkunden den Aktivierungsvorgang so automatisieren können, dass nur wenige oder gar keine Auswirkungen für End-benutzer entstehen. VA 2.0 bietet Volumenlizenzkunden zwei Modelle zum Aktivieren von Windows Vista und Windows Server 2008. Das KMS-Modell ist auf die Aktivierung von Systemen durch Herstellen einer Verbindung mit einem lokal verwalteten Netzwerkdienst ausgelegt. Beim MAK-Modell müssen die Systeme zur Aktivierung entweder einzeln oder über einen Proxy eine Verbindung mit Microsoft herstellen. VA 2.0 hat weder Auswirkungen auf den Lizenzvertrag zwischen Volumenlizenzkunden und Microsoft noch auf die Art und Weise, in der diese Product Keys für Volumenlizenzen erhalten. Mit ein wenig Planung kann VA 2.0 in den Windows-Bereitstellungsplan einer Organisation integriert werden.

Nächste Schritte

Dieses Handbuch bietet eine Einführung in die Volumenaktivierung für IT-Implemen-tierer und Entscheidungsträger. Es ist Teil der Hauptdokumentation zu VA 2.0. Alle Handbücher zu VA 2.0 können Sie auf der Website mit den technischen Anleitungen zu Volume Activation unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=75674 (möglicherweise in englischer Sprache) anzeigen und herunterladen.

Neben der Hauptdokumentation zu VA 2.0 stehen zahlreiche weitere Ressourcen und Tools für die Planung und Implementierung von VA 2.0 zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=107415 (möglicherweise in englischer Sprache).

Herunterladen Windows Vista® und Windows Server® 2008

Anzeigen: