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Anmerkungen zu dieser Version von System Center Essentials 2010

Letzte Aktualisierung: Juli 2010

Betrifft: System Center Essentials 2010

Die folgenden Anmerkungen enthalten wichtige Informationen und Erläuterungen zu bekannten Problemen mit Microsoft System Center Essentials 2010.

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Bekannte Probleme

Installation und Konfiguration

Problem: Möglicherweise können Sie domänenbasierte Gruppenrichtlinien nicht mit dem Assistenten für die Konfiguration von Essentials konfigurieren, wenn in der betroffenen Computerumgebung ein mehrere AD DS-Gesamtstrukturen (Active Directory Domain Services, Active Directory-Domänendienste) übergreifendes Vertrauensverhältnis eingerichtet ist und Sie auf dem Server mit einem Benutzerkonto aus der als vertrauenswürdig eingerichteten Gesamtstruktur angemeldet sind, Sie nun jedoch versuchen, die Konfiguration der domänenbasierten Gruppenrichtlinie im Assistenten für die Konfiguration von Essentials mit anderen Anmeldeinformationen durchzuführen.

Ursache: Die Verwendung des Assistenten für die Konfiguration von Essentials in einer Computerumgebung mit einem mehrere AD DS-Gesamtstrukturen übergreifenden Vertrauensverhältnis führt, in Kombination mit der Verwendung anderer Anmeldeinformationen, häufig zu einem Fehler.

Problemumgehung: Melden Sie sich mit einem Konto, das sich in der gleichen Gesamtstruktur wie der Verwaltungsserver befindet, beim System Center Essentials 2010-Verwaltungsserver an, und starten Sie dann den Assistenten für die Konfiguration von Essentials.

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Problem: Möglicherweise befinden sich die Datenbankdateien von Virtual Machine Manager (VMM) und Windows Server Update Services (WSUS) nach der Installation nicht in dem bei der Installation ausgewählten Datenverzeichnis.

Ursache: Wenn Sie System Center Essentials 2010 unter Einsatz einer Remoteinstanz von SQL Server installieren und das Datenbank-Standardverzeichnis von SQL Server ändern, werden die Datenbankdateien von Virtual Machine Manager (VMM) nicht in das neue Standardverzeichnis von SQL Server verschoben. Dies hat keine Auswirkungen auf die Funktionalität.

Die Datenbank von Windows Server Update Services (WSUS) wird immer im SQL Server-Standardverzeichnis gespeichert, einem Unterverzeichnis im Installationsverzeichnis von SQL Server. Wenn Sie das Datenbank-Standardverzeichnis in SQL Server ändern, speichert WSUS die Datenbank trotzdem im ursprünglichen Datenbank-Standardverzeichnis von SQL Server weil WSUS keinen Parameter für die Verwendung eines anderen, vom Standard abweichenden, Datenbankspeicherorts bietet. Dies hat keine Auswirkungen auf die Funktionalität.

Problemumgehung: Die VMM-Datenbankdateien befinden sich im ursprünglichen SQL Server-Standardverzeichnis, einem Unterverzeichnis im SQL Server-Installationsverzeichnis; beispielsweise, D:\Programmdateien\Microsoft SQL Server\MSSQL10.instance3\MSSQL\Data.

Die WSUS-Datenbankdateien befinden sich im SQL Server-Standardverzeichnis, einem Unterverzeichnis im SQL Server-Installationsverzeichnis; beispielsweise D:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10.instance3\MSSQL\Data.

CautionVorsicht
Wenn Sie sich entschließen sollten, die Datenbankdateien zu verschieben, verschieben Sie nur die Dateien mit den Erweiterungen „mdf“ und „ldf“, jedoch nicht die Datenbanken. Die Datenbanken müssen im gleichen SQL Server-Unterverzeichnis bleiben.

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Problem: Die Installation kann fehlschlagen, wenn Sie einen Remotedatenbankserver verwenden und die DNS-Suffixliste (Domain Name System) auf dem Essentials 2010-Verwaltungsserver abgelegt ist.

Ursache: Der Servername der Remotedatenbank kann nicht aufgelöst werden, wenn die DNS-Suffixliste nicht korrekt geordnet ist.

Problemumgehung: Ordnen Sie die DNS-Suffixliste auf dem Verwaltungsserver so, dass der Servername der Remotedatenbank aufgelöst wird.

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Problem: Wenn Sie ein Upgrade von System Center Essentials 2007 mit Virtual Machine Manager (VMM) durchführen, Ihnen weniger Speicherplatz zur Verfügung steht, als für die Installation von VMM (2,5 GB) benötigt wird und Ihre VMM-Installation sich auf einem anderen Server befand, wird der Upgradevorgang zwar fortgesetzt, VMM wird während des Upgrades jedoch nicht installiert.

Ursache: Beim Upgradevorgang wird VMM auf dem gleichen Laufwerk wie Essentials 2010 installiert. Wenn der verfügbare Speicherplatz auf einem Laufwerk nicht ausreicht, wird VMM nicht installiert.

Problemumgehung: Geben Sie nach Abschluss des Upgradevorgangs den erforderlichen Festplattenspeicherplatz (2,5 GB) auf dem Laufwerk mit Essentials 2010 frei, und fügen Sie dann die Virtualisierungsverwaltung hinzu, indem Sie die Essentials 2010-Installation über Software starten.

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Problem: Es können Fehler beim Essentials 2010-Setup während der Installation der Voraussetzungen auftreten, wenn für das System oder die Gebietsschemaeinstellungen des Benutzers eine andere Sprache als für das Betriebssystem konfiguriert wurde.

Problemumgehung:

  1. 1. Möglichkeit: Installieren Sie SQL Server manuell gemäß den Anweisungen im Bereitstellungshandbuch zu System Center Essentials 2010.

  2. 2. Möglichkeit: Ändern Sie die System- und Gebietsschemaeinstellungen des Benutzers so, dass die Betriebssystemssprache von Windows verwendet wird.

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Problem: Bei Durchführung einer Remotedatenbankinstallation von Essentials 2010 wird ggf. nach 105 Minuten eine Zeitüberschreitung gemeldet und das Setup aufgrund eines Fehlers des System Center-Datenzugriffsdiensts abgebrochen.

Ursache: Dieses Problem ist im Normalfall darauf zurückzuführen, dass die Remoteinstanz des Microsoft SQL Server-Diensts mit einem Domänenbenutzerkonto ausgeführt wird.

Problemumgehung: Melden Sie sich beim Essentials-Verwaltungsserver an, und stellen Sie mithilfe des Snap-Ins „Dienste“ von Microsoft Management Console sicher, dass der System Center-Datenzugriffsdienst (Dienstname „OMSDK“) ausgeführt wird. Wenn der SQL Server-Dienst unter einem Domänenbenutzerkonto ausgeführt wird, ändern Sie die Einstellung des Diensts so, dass er unter einem lokalen Systemkonto oder einem Netzwerkdienstkonto ausgeführt wird, und starten Sie das Essentials 2010-Setupprogramm neu.

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Problem: Bei der Installation von Essentials 2010 mit dem Feature „Berichte“ auf einem Computer, auf dem eine Instanz von SQL Server ausgeführt wird, deren Name einen Unterstrich (_) enthält, schlägt die Installation des Features fehl.

Ursache: Der Unterstrich (_) wird bei der Benennung von SQL Server Reporting Services (SSRS) nicht unterstützt.

Problemumgehung: Geben Sie der betroffenen Instanz von SQL Server einen neuen Namen ohne Unterstrich (_). Wiederholen Sie dann die Installation der Essentials 2010-Berichtfunktion.

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Problem: Bei der Installation von Essentials 2010 mit dem Feature „Berichte“ auf einem Computer mit einer für den integrierten SharePoint-Modus konfigurierten Instanz von SQL Server Reporting Services schlägt die Installation des Features fehl.

Ursache: Die Installation von Essentials 2010-Berichte über eine für den integrierten SharePoint-Modus konfigurierte Instanz von SQL Server Reporting Services wird nicht unterstützt.

Problemumgehung: Suchen Sie eine Instanz von SQL Server Reporting Services, die nicht für den integrierten SharePoint-Modus konfiguriert ist, und wiederholen Sie die Installation des Features „Berichte“ unter Einsatz dieser Instanz.

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Problem: Wenn Internetinformationsdienste (IIS) nach Microsoft .NET Framework 2.0 auf einem Computer installiert wurde, muss Microsoft ASP.NET 2.0 vor der Installation von Essentials 2010 erneut registriert werden.

Problemumgehung: Führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie das Eingabeaufforderungsfenster.

  2. Öffnen Sie an der Eingabeaufforderung folgendes Verzeichnis: %WINDIR%\Microsoft.net\Framework\V2.0.50727.

  3. Geben Sie aspnet_regiis.exe –i ein, um ASP.NET 2.0 erneut zu registrieren.

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Problem: Eine Erstellung oder ein Upgrade von Datenbanken auf komprimierten Laufwerken durch SQL Server 2008 ist nicht möglich.

Problemumgehung: Installieren Sie die Essentials-Datenbanken auf einem unkomprimierten Laufwerk.

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Problem: Wenn ein Benutzer mit Administratorberechtigung auf dem Essentials-Verwaltungsserver kein SQL Server-Administrator ist und sich beim Essentials-Verwaltungsserver anmeldet, um die Essentials-Berichtfunktion zu deinstallieren, wird die gewünschte Deinstallation nicht durchgeführt. Darüber hinaus wird die folgende Fehlermeldung in der Protokolldatei „SCE_ReportingMSI.log“ gespeichert: "ConnectDatabase: Failed to initialize database connection. Error Code: 0x80040E4D. Additional Error Description: Login failed for user".

Problemumgehung: Stellen Sie sicher, dass der Benutzer, der die Deinstallation der Essentials-Berichtfunktion durchführt, über die Berechtigungen als Computer-Administrator und als SQL Server-Administrator verfügt.

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Problem: Wenn sich ein Benutzer mit lokalen Administratorberechtigungen für den Essentials-Verwaltungsserver beim Essentials-Verwaltungsserver anmeldet, um Essentials 2010 zu deinstallieren, wird die gewünschte Deinstallation nicht durchgeführt.

Problemumgehung: Zur Deinstallation von Essentials 2010 müssen Sie als Domänenbenutzer angemeldet sein und zusätzlich über die Berechtigungen eines lokalen Administrators verfügen.

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Problem: Es kann vorkommen, dass der Domänencontroller einer vertrauenswürdigen Domäne die Richtlinieneinstellung der mit Essentials 2010 verwalteten Computer nicht anerkennt. Dieses Problem tritt zum Beispiel in folgendem Szenario auf:

  1. Es wird eine Domäne A und die untergeordnete Domäne B erstellt, und als Domänenfunktionsebene wird „Windows Server 2003“ festgelegt.

  2. Essentials 2010 wird auf einem Computer in Domäne A installiert und die Richtlinie für verwaltete Computer bereitgestellt.

  3. In Domäne B werden die System Center Essentials-Richtlinien für alle Computer und für verwaltete Computer verknüpft.

  4. Auf allen Computern in den Domänen A und B werden Agents bereitgestellt.

  5. Ergebnis: Der Domänencontroller in Domäne B nimmt die Richtlinie für verwaltete Computer nicht an.

Problemumgehung: Konfigurieren Sie auf dem Domänencontroller eine lokale Richtlinie, die auf den Essentials 2010-Verwaltungsserver verweist.

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Problem: Nach der Ausführung des Assistenten für die Konfiguration von Essentials dauert es u. U. zwei Stunden oder länger, bis die Windows-Firewall auf den Computern in Ihrer Domäne mithilfe der Gruppenrichtlinie konfiguriert ist. Je nach Konfiguration Ihres Standorts kann es sogar noch länger dauern, bis die Richtlinieneinstellung in der ganzen Domäne repliziert wurde. Es können bis zu 24 Stunden vergehen, bevor die Firewall auf allen Computern in der Domäne ordnungsgemäß konfiguriert ist. Wenn Sie den Assistenten für Computer- und Geräteverwaltung vor Abschluss dieser Zeit ausführen, um nach Computern zu suchen, kann es passieren, dass einige Computer nicht gefunden werden, weil ihnen von der Gruppenrichtlinie noch nicht die richtigen Richtlinieneinstellungen zugewiesen wurden.

Problemumgehung: Melden Sie sich nach Ausführung des Konfigurationsassistenten für Essentials bei einem Zielcomputer an, und führen Sie den folgenden Befehl über die Befehlszeile aus, um die Anwendung der Gruppenrichtlinie zu erzwingen:

gpupdate /force

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Problem: Eine Installation von Essentials 2010 auf einem Server mit der Standardwebsite zugewiesenem selbstsignierten Zertifikat ist nicht möglich.

Problemumgehung: Entfernen Sie vor der Installation von Essentials 2010 auf dem Server das selbstsignierte Zertifikat. Ordnen Sie das selbstsignierte Zertifikat nach Beendigung des Setupprogramms dann wieder der Standardwebsite zu.

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Problem: Wenn das Essentials 2010-Setupprogramm kurz nach einem Neustart ausgeführt wird, schlägt die Voraussetzungsprüfung möglicherweise bei Prüfung der Ausführung des WinRM-Diensts (Windows Remote Management, Windows-Remoteverwaltung) fehl.

Problemumgehung: Warten Sie 30 Sekunden, und klicken Sie dann auf Erneut prüfen, damit der WinRM-Dienst ausreichend Zeit zum Starten hat und die Voraussetzungsprüfung erfolgreich abgeschlossen wird.

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Problem: Virtual Machine Manager (VMM) unterstützt die Deinstallation mit der Option Daten beibehalten nicht; beim Essentials 2010-Deinstallationsvorgang bleibt die VMM-Datenbank nicht erhalten.

Ursache: VMM unterstützt das Beibehalten von Datenbanken während eines über die Befehlszeile eingeleiteten Deinstallationsvorgangs nicht.

Problemumgehung: Speichern Sie eine Sicherheitskopie der VirtualManagerDB an einem sicheren Speicherort, bevor Sie Essentials 2010 deinstallieren und wieder installieren.

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Problem: Bei der Umwandlung einer Evaluation Edition von Essentials 2010 in eine Kaufversion werden die im Installationsordner des Virtualization Management-Hostagents gespeicherten Softwarelizenzbedingungen von Microsoft für die Evaluation Edition nicht durch die Lizenzbedingungen für die Kaufversion ersetzt.

Problemumgehung: Entfernen Sie nach der Umstellung auf eine Kaufversion von Essentials 2010 den Host für virtuelle Maschinen und legen Sie den Host neu fest. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf Computer, um einen Host zu entfernen. Klicken Sie im Navigationsbereich Computer auf Alle Windows-Server, markieren Sie den zu entfernenden Server, und klicken Sie dann auf Host entfernen. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf Computer, um einen Host festzulegen. Klicken Sie im Navigationsbereich Computer auf Alle Windows-Server. Klicken Sie im Bereich Tasks unter Computergruppe auf Host festlegen, und folgen Sie dann den Anweisungen des Assistenten.

Vorgänge

Problem: Einige der Hilfe-Verknüpfungen auf den Übersichtsseiten in Essentials 2010 öffnen möglicherweise keine Hilfe-Seite.

Problemumgehung: Informationen, die in der Hilfe nicht enthalten sind, finden Sie im Bereitstellungshandbuch zu System Center Essentials 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=180738) und dem Betriebshandbuch zu System Center Essentials 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=180739).

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Problem: Beim Start der Essentials-Konsole erscheint das Problemberichte und -lösungen-Dialogfeld oder das Dr. Watson-Dialogfeld. In dem Dialogfeld wird gemeldet, dass die Ereignisprotokolldatei voll ist.

Ursache: Das Ereignisprotokoll ist voll, und es ist auf manuelle Pflege eingestellt. (Dies ist die Standardeinstellung bei Computern auf Windows XP-Basis mit installierter Essentials-Konsole).

Problemumgehung: Ändern Sie die Ereignisprotokolleinstellung so, dass der automatische Ereignisrollover zugelassen wird, oder löschen Sie das Ereignisprotokoll, und starten Sie die Konsole dann neu.

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Problem: Es kann passieren, dass der Essentials-Verwaltungsserver nicht sofort nach dem Bereitstellen der Gruppenrichtlinie einen Inventarbericht erstellt.

Problemumgehung: Wenn nach dem Bereitstellen der Gruppenrichtlinie auf dem Essentials-Verwaltungsserver im Bereich Computer der Status Unbekannt angezeigt wird, starten Sie den Essentials-Verwaltungsserver neu, damit automatisch die richtige Konfiguration für die Übermittlung von Inventar durchgeführt wird.

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Problem: Wenn Sie die Essentials-Konsole unter Windows Server 2008 auf dem Essentials-Verwaltungsserver oder auf einer Remotekonsole ausführen und versuchen, über einen der Links unter Schlüsselkonzepte und Videos mit Anleitungen in der Konsole ein Video anzuzeigen, kann es passieren, dass das Video nicht geöffnet wird.

Problemumgehung: Windows Media Player ist zwar Teil des Windows Server 2008-Features „Desktopdarstellung“, wird aber nicht in jedem Fall standardmäßig installiert. Sie können dieses Feature bei Bedarf über den Server-Manager installieren.

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Problem: Der Inhalt von Bereichen, Assistenten und Eigenschaftenseiten von Essentials 2010 wird nicht korrekt angezeigt.

Ursache: Wenn Sie die Schriftgröße in Windows auf 120 DPI eingestellt haben, wird der Text in der Essentials-Konsole nicht korrekt angezeigt.

Problemumgehung: Ändern Sie die Schriftgröße auf 96 DPI (Standardeinstellung), und wählen Sie eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768.

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Problem: Beim Speichern von Einstellungen auf der Seite Eigenschaften von Essentials 2010 bleibt das Dialogfeld Speicherung wird durchgeführt... möglicherweise in verwaistem Zustand geöffnet. Dies führt zu einem erhöhten Speicherbedarf und Leistungsproblemen in Essentials.

Problemumgehung: Öffnen Sie den Task-Manager, beenden Sie den Vorgang Microsoft.SystemCenter.Essentials.UI.Console.exe, und starten Sie die Essentials-Konsole dann erneut.

Virtualization Management

Problem: Beim Rechtsklick auf eine laufende virtuelle Maschine, die auf einem Hostserver mit Windows Virtual Server ausgeführt wird, erscheint ein Kontextmenü, das jedoch nach einigen Sekunden wieder ausgeblendet wird.

Problemumgehung: Dieses Problem tritt nur bei Hostservern auf, auf denen Virtual Server ausgeführt wird. Auf einem Hostserver mit Windows Server 2008 mit aktivierter Hyper-V-Funktion kommt es nicht zu diesem Problem.

Verwaltung von Software und Updates

Problem: Möglicherweise wird bei Anzeige der Einzelheiten zu einem Sicherheitsupdate im Bereich Updates festgestellt, dass die Gesamtzahl der Computergruppen (im Folgenden „y“) bei x/y Gruppen für die Installation genehmigt und x/y Gruppen für die Deinstallation genehmigt von der tatsächlichen im Bereich Computer angezeigten Anzahl von Computergruppen abweicht.

Ursache: Aufgrund eines bekannten Problems ist die hier angezeigte Zahl um 1 zu hoch.

Problemumgehung: Das Problem wird in einer zukünftigen Programmversion oder mit einem Service Pack behoben.

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Problem: Im Arbeitsbereich Updates können Sie bei Anzeige der Updateübersicht im Bereich Aufgaben einen Assistenten starten, der Sie durch den Vorgang zum Herunterladen von Katalogen und zum Empfangen von Updates von Microsoft-Partnern führt. Wenn Ihre Computerumgebung das Bereitstellen von Anmeldeinformationen für einen Proxyserver erfordert, schlagen Updates fehl, und Fehler 407 Proxyauthentifizierung ist erforderlich wird angezeigt.

Ursache: Der Assistent zum Importieren des Updatekatalogs unterstützt die Bereitstellung von Anmeldeinformationen für einen Proxyserver nicht.

Problemumgehung: Verwenden Sie einen Webbrowser, um zum Katalog zu navigieren und diesen herunterzuladen, z. B. über FTP (File Transfer Protocol). Importieren Sie den heruntergeladenen Katalog mit dem Assistenten zum Importieren des Updatekatalogs.

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Problem: Eventuell ist es nicht möglich, ein Softwarepaket mit einer oder mehreren Datei(en) zu erstellen, deren Größe 500 Megabyte (MB) pro Datei übersteigt.

Ursache: Die Ursache hierfür ist ein bekanntes Problem mit dem Betriebssystem, das bei der Gültigkeitsprüfung großer digital signierter Dateien auftritt.

Problemumgehung: Installieren Sie Hotfix 888303 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=103458).

Computerverwaltung

Problem: Nach Durchführung eines Upgrades von Windows Server 2003 auf Windows Server 2008 auf verwalteten Computern wird der System Center Management-Dienst auf den Agents für diese Computer nicht gestartet.

Problemumgehung: Löschen Sie den Standardwert für den folgenden Registrierungsschlüssel und starten Sie den System Center Management-Dienst neu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\HealthService\Parameters\SecureStorageManager

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Problem: Es kann vorkommen, dass durch das Deaktivieren des Druckerspoolers auf einem verwalteten Computer die Inventarsammlung auf diesem Computer unbeabsichtigt ebenfalls deaktiviert wird.

Ursache: Die Inventarsammlung erfolgt über WMI-Abfragen (Windows Management Instrumentation, Windows-Verwaltungsinstrumentation). Wenn der Druckerspooler nicht ausgeführt wird, schlagen diese WMI-Abfragen möglicherweise fehl.

Problemumgehung: Vermeiden Sie es, auf verwalteten Computern den Druckerspooler zu deaktivieren.

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Problem: Auf Computern, auf denen ein Agent installiert ist, enthält das Ereignisprotokoll u. U. die Ereignisse mit den IDs 2011 und 20012. Diese Ereignisse werden aufgezeichnet, wenn der Agent versucht, eine Verbindung zu einem Dienstverbindungspunkt in Active Directory herzustellen. Die Protokollierung dieser Ereignisse erfolgt, weil der Agent über Funktionen verfügt, die in dieser Version von Essentials nicht verwendet werden. Die Ereignisse haben keine Auswirkungen auf die Funktionalität.

Problemumgehung: Für dieses Problem gibt es keinen Umgehungsvorschlag.

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Problem: Die Lösungsschritte für eine Warnung beziehen sich auf die OperationsManager-Datenbank und nicht auf die System Center Essentials-Datenbank.

Ursache: Viele Management Packs werden sowohl für System Center Essentials als auch für Operations Manager geschrieben. Bei Bezugnahme auf die Datenbank ist bei einigen Management Packs nur der Name der OperationsManager-Datenbank angegeben.

Problemumgehung: Wenn Sie Schritte bearbeiten, in denen auf die OperationsManager-Datenbank Bezug genommen wird, wenden Sie die Schritte unverändert auf die System Center Essentials-Datenbank an.

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Problem: Bei Schritten zur Lösung von Warnungen wird möglicherweise der Stammverwaltungsserver genannt und nicht der Essentials-Verwaltungsserver.

Ursache: Viele Management Packs werden sowohl für Operations Manager als auch für Essentials geschrieben.

Problemumgehung: Wenn Sie Schritte bearbeiten, in denen auf den Stammverwaltungsserver Bezug genommen wird, wenden Sie die Schritte unverändert auf den Essentials-Verwaltungsserver an.

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Problem: Beim Assistenten für die Computer- und Geräteermittlung kommt es bei der Suche nach den spezifizierten Computern oder Geräten bei Aufnahme der Suchaufgabe in die Warteschlange nicht zu einer Zeitüberschreitung.

Problemumgehung:

  1. Schließen Sie die Essentials-Konsole.

  2. Starten Sie den System Center Management-Dienst im Service-Manager neu. Klicken Sie dazu auf Start, auf Ausführen, geben Sie services.msc in das Textfeld ein, und klicken Sie dann auf OK.

  3. Starten Sie die Dienste System Center Data Access und System Center Management neu.

  4. Starten Sie die Essentials-Konsole, und führen Sie den Assistenten für die Computer- und Geräteermittlung erneut aus.

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Problem: Nachdem Sie einen Agent auf einem Computer installiert haben, schlägt die Installation der Zertifikate möglicherweise fehl, auch wenn die Installation scheinbar erfolgreich abgeschlossen wurde.

Problemumgehung: Öffnen Sie „SetupSCE[x].log“ und „SCECert[x].log“, um zu überprüfen, ob die Zertifikate installiert wurden. Ist dies nicht der Fall, befolgen Sie die Anweisungen unter Installieren der System Center Essentials 2010-Konsole auf einem Remotecomputer zum Vorbereiten eines Computers für die Verwaltung mit der Essentials-Konsole unter der lokalen Gruppenrichtlinie. Hier wird beschrieben, wie Sie die Zertifikate manuell installieren.

Berichterstattung

Problem: Bei Verwendung von SQL Server Express wird bei einigen Berichten möglicherweise ein großer weißer Bereich zwischen Berichtskopf und Inhalt angezeigt. Bei Betrachtung mit der Standardausgabe von SQL Server auf einem Essentials-System werden Berichte als Diagramm dargestellt.

Bei Berichten wird alles mit Ausnahme der Diagramme korrekt dargestellt. Diagramme in den folgenden Berichten erscheinen als leerer weißer Bereich:

  • Warnungsprotokollierungslatenz

  • Downtime-Zeiträume

  • Häufigste Warnmeldungen

  • Häufigste Ereignisse

  • Leistung

  • Leistungsdetails

  • Leistung der obersten Instanzen

  • Leistung der obersten Objekte

Ursache: Das im Bericht verwendete Diagrammsteuerelement kann in SQL Server Express nicht angezeigt werden.

Problemumgehung: Für dieses Problem gibt es keinen Umgehungsvorschlag.

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Problem: Bei Ausführung eines Berichts nach der Installation wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt: "Bericht konnte nicht initialisiert werden." Hiervon sind die folgenden, auf den Übersicht-Seiten verfügbaren Berichte betroffen:

  • Hardwareinventur-Zusammenfassung

  • Softwareinventur-Zusammenfassung

  • Gruppensoftwarebereitstellung

  • Gruppenupdatebereitstellung

  • Status von wichtigen/Sicherheitsupdates von Microsoft

Ursache: Der Vorgang der Veröffentlichung des Berichts in SQL Server Reporting Services (SSRS) dauert noch an.

Problemumgehung: Warten Sie, bis der Bericht veröffentlicht ist, bevor Sie den Bericht durchführen. Berichte stehen ca. eine Stunde nach Abschluss der Installation von Essentials 2010 zur Verfügung.

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Problem: Der tägliche Integritätsbericht von Essentials 2010 wird ohne grafische Elemente geladen.

Ursache: Der Computer, auf dem der Bericht ausgeführt wird, hat keinen Zugang zum Internet.

Problemumgehung: Sorgen Sie dafür, dass der Computer, auf dem der tägliche Integritätsbericht ausgeführt wird, in der Lage ist, auf das Internet zuzugreifen.

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