Behandlung von Problemen bei der Bereitstellung von Betriebssystemabbildern mit USB-Geräten

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Letzte Aktualisierung – März 2008

Wenn Sie versuchen, Windows über die Configuration Manager 2007-Betriebssystembereitstellung mit Startmedien auf einem USB-Laufwerk bereitzustellen, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

Wenn Sie versuchen, Windows über Configuration Manager 2007-Startmedien auf einem USB-Laufwerk bereitzustellen, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:

„Windows konnte nicht gestartet werden, da ein Festplattenkonfigurationsproblem vorlag. Vom ausgewählten Startdatenträger konnte nicht gelesen werden. Überprüfen Sie Startpfad und Datenträgerhardware. Informieren Sie sich in der Windows-Dokumentation über die Hardwarefestplattenkonfiguration, und entnehmen Sie den Hardwarereferenzhandbüchern zusätzliche Informationen.“

Dies wird verursacht, wenn die BOOT.INI-Datei, die von Windows für die Bestimmung des korrekten Startgeräts verwendet wird, falsch geschrieben ist und das USB-Gerät als Startgerät angibt. Wenn der Computer neu gestartet wird, nachdem das USB-Gerät entfernt wurde, kann Windows das Startgerät nicht finden und stoppt mit der oben angegebenen Fehlermeldung. Dies liegt daran, dass Windows nach der Bestimmung der BOOT.INI-Reihenfolge das USB-Gerät erkennt und an erster Stelle in der Startreihenfolge anzeigt. Da das USB-Laufwerk erst entfernt werden kann, nachdem der Rechner mit dem neuen Betriebssystem gestartet wurde, kann das USB-Laufwerk nicht vor dem Erstellen der BOOT.INI-Datei entfernt werden, um die korrekte Reihenfolge sicherzustellen.

Dieses Problem kann gelöst werden, indem der Startvorgang der Windows-Vorinstallationsumgebung (WinPE) von der Festplatte ausgeführt wird, bevor die Konfiguration des Betriebssystems abgeschlossen und versucht wird, einen Neustart mit dem abschließenden Betriebssystem durchzuführen. Hierfür wird ein Tasksequenzschritt hinzugefügt, mit dem der Rechner in die WinPE gestartet wird. In diesem Schritt wird die WinPE vom USB-Laufwerk auf die Festplatte geschrieben und anschließend diese Position als Startposition eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt kann der Rechner von der Festplatte neu gestartet werden. Mit den folgenden Schritten wird erläutert, wie dieser Schritt aktiviert wird.

noteHinweis
Wenn Sie eine Tasksequenz mit dem Tasksequenzerstellungs-Assistenten erstellen, wird der Schritt Neustart mit Windows PE ausführen als erster Schritt der Sequenz eingefügt. Mit diesem Schritt wird sichergestellt, dass die Tasksequenz in WinPE gestartet wird. Wenn auf dem Zielrechner bereits Windows ausgeführt und er von Configuration Manager 2007 verwaltet wird, wird die Ausführung dieses Tasks auf dem Rechner begonnen, WinPE auf der Festplatte geladen und der Rechner in der WinPE neu gestartet. Wenn der Zielrechner von einem USB-Laufwerk gestartet wird, befindet sich das Startbetriebssystem bereits in der WinPE. Die Bedingung, die dem Schritt („_SMSTSInWinPE equals ‘false’“) zugewiesen ist, führt in diesem Fall dazu, dass dieser Schritt übersprungen und die Tasksequenz weiterhin von dem USB-Gerät ausgeführt wird. Durch das Hinzufügen einer weiteren Bedingung zu diesem Schritt kann das System die WinPE vom USB-Gerät auf die Festplatte laden und von der Festplatte starten.

Erstellen eines Tasksequenzschritts ohne dem Tasksequenzerstellungs-Assistenten

So erstellen Sie einen Tasksequenzschritt ohne den Tasksequenzerstellungs-Assistenten

  1. Wenn Sie die Tasksequenz nicht mit dem Assistenten erstellt oder den Schritt Neustart mit Windows PE ausführen gelöscht haben, können Sie eine Sequenz folgendermaßen erstellen:

    1. Wählen Sie in der gewünschten Tasksequenz den ersten Schritt aus, und klicken Sie auf Hinzufügen > Allgemein > Computer neu starten. Auf diese Weise wird der neue Schritt nach dem ausgewählten Schritt hinzugefügt. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Nach oben, um diesen Schritt in der Liste ganz nach oben zu verschieben.

    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Optionen, und klicken Sie anschließend auf Bedingung hinzufügen > Tasksequenzvariable.

  2. Geben Sie im Dialogfeld Tasksequenzvariable den Namen _SMSTSInWinPE in das Feld Variable ein.

  3. Wählen Sie ist gleich im Dropdownfeld Bedingung aus.

  4. Geben Sie false in das Feld Wert ein.

  5. Klicken Sie auf OK, um die neue Bedingung anzuzeigen.

  6. Klicken Sie auf Übernehmen oder OK, um den neuen Schritt zu speichern.

So fügen Sie dem Tasksequenzschritt die zusätzliche Bedingung hinzu

So fügen Sie dem Tasksequenzschritt die zusätzliche Bedingung hinzu

  1. Wählen Sie den Schritt Neustart mit Windows PE ausführen (oder den Namen des Schritts, den Sie mit der vorherigen Vorgehensweise erstellt haben) aus.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Optionen, und klicken Sie anschließend auf Bedingung hinzufügen > Tasksequenzvariable.

  3. Geben Sie im Dialogfeld Tasksequenzvariable den Namen _SMSTSLaunchMode in das Feld Variable ein.

  4. Wählen Sie ist gleich im Dropdownfeld Bedingung aus.

  5. Geben Sie UFD in das Feld Wert ein.

  6. Klicken Sie auf OK.

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com
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