Verwenden von Windows PowerShell mit FSE

 

Gilt für: Forefront Protection for Exchange

Letzte Änderung des Themas: 2010-01-22

Windows PowerShell ist die Windows-Befehlszeilenshell, die speziell für Systemadministratoren entwickelt wurde. Die Shell umfasst eine interaktive Eingabeaufforderung und eine Skriptumgebung, die einzeln oder zusammen verwendet werden können. Windows PowerShell basiert auf der Microsoft .NET Common Language Runtime (CLR) und .NET Framework. Die Shell akzeptiert .NET-Objekte und gibt solche zurück.

Windows PowerShell ist eine Befehlszeilenshell und eine aufgabenbasierte Skripttechnologie, die IT-Administratoren umfassende Kontrolle bietet und die Automatisierung von Systemverwaltungsaufgaben ermöglicht, um die Produktivität der Administratoren zu erhöhen. Windows PowerShell enthält zahlreiche Hilfsprogramme zur Systemverwaltung, konsistente Syntax- und Namenskonventionen und eine bessere Navigation in allgemeinen Verwaltungsdaten (z. B. die Registrierung, der Zertifikatspeicher oder die Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)). Windows PowerShell schließt auch eine intuitive Skriptsprache ein, die speziell für die IT-Verwaltung entwickelt wurde.

Dieser Abschnitt bietet eine Einführung in die folgenden Elemente von Windows PowerShell: Sprache, Befehle ("Cmdlets" genannt), Anbieter und Verwendung von Objekten.

Weitere Informationen zu Windows PowerShell finden Sie unter Windows PowerShell.

Windows PowerShell hebt sich durch die folgenden Eigenschaften von anderen Shells ab:

  • Windows PowerShell verarbeitet keinen Text. Stattdessen werden Objekte auf der Grundlage der .NET-Plattform verarbeitet.

  • Windows PowerShell enthält eine Vielzahl integrierter Befehle mit einer einheitlichen Schnittstelle.

  • Im Gegensatz zu anderen Shells wird nicht für jedes Tool ein anderer Parser verwendet, sondern alle Shellbefehle verwenden denselben Befehlsparser. Dadurch ist das Erlernen der Befehle viel einfacher.

  • Sie müssen die vertrauten Tools nicht aufgeben. Sie können in Windows PowerShell weiterhin die herkömmlichen Windows-Tools wie .NET und "Reg.exe" verwenden.

Windows PowerShell kann mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Microsoft-Produkten verwendet werden, einschließlich Microsoft Forefront Protection 2010 für Exchange Server (FPE).

Windows PowerShell ist ein Tool, das Sie neben der grafischen Benutzeroberfläche und eventuell von Ihnen erstellten VBScript-Skripts verwenden können. Windows PowerShell ergänzt VBScript und andere Verwaltungstechnologien. Sie können Windows PowerShell statt des Forefront Protection 2010 für Exchange Server Administrator Console verwenden, am besten eignet sich die Anwendung jedoch für spezialisierte wiederkehrende Aufgaben.

Windows PowerShell unterstützt eine vollständig interaktive Umgebung. Wenn Sie einen Befehl an der Eingabeaufforderung eingeben, wird der Befehl verarbeitet, und die Ausgabe wird im Shellfenster angezeigt. Sie können die Ausgabe eines Befehls an eine Datei oder einen Drucker oder mithilfe des Pipelineoperators (|) an einen anderen Befehl senden.

Mit Windows PowerShell wird das Konzept von Cmdlets eingeführt (ausgesprochen "Command-let"). Ein Cmdlet ist ein einfaches Befehlszeilentool, das in der Shell integriert ist und eine einzelne Funktion ausführt. Obwohl Sie Cmdlets einzeln verwenden können, wird deren Leistungsfähigkeit besonders sichtbar, wenn Sie diese einfachen Tools kombiniert einsetzen, um komplexe Aufgaben auszuführen. Windows PowerShell enthält über Hundert Kern-Cmdlets. Es gibt ungefähr 80 Cmdlets für FPE.

Ein Cmdlet ist ein spezialisierter Befehl zur Bearbeitung von Objekten in Windows PowerShell. Cmdlets erkennen Sie an ihrem Namensformat: ein Verb und ein Substantiv, die durch einen Bindestrich (-) getrennt sind, z. B. "Get-Help", "Set-FseSignatureUpdate" oder "Set-FseRealtimeScan".

Hinweis Hinweis:
Obwohl Großschreibung verwendet wird, um die Cmdlet-Namen besser lesbar zu machen, wird die Groß-/Kleinschreibung bei Windows PowerShell nicht beachtet.

In Windows PowerShell sind die meisten Cmdlets einfach. Zum Beispiel rufen Get-Cmdlets nur Daten ab, und die Set-Cmdlets legen nur Daten fest oder ändern diese.

Auch wenn es auf den ersten Blick möglicherweise nicht zu erkennen ist, arbeiten Sie in Windows PowerShell mit .NET-Objekten. Mit zunehmender Erfahrung werden Sie die Vorteile der Objektverarbeitung besser verstehen und bewusst mit den Objekten arbeiten.

Technisch gesehen ist ein .NET-Objekt eine Instanz einer .NET-Klasse, die aus Daten und zugeordneten Operationen besteht. Sie können sich ein Objekt als Dateneinheit mit Eigenschaften (wie Merkmale und Methoden) vorstellen. Hierbei handelt es sich um Aktionen, die für das Objekt ausgeführt werden können.

Wenn Sie beispielsweise einen Dienst in Windows PowerShell abrufen, verwenden Sie eigentlich ein Objekt, das diesen Dienst darstellt. Wenn Sie Informationen über einen Dienst anzeigen, zeigen Sie die Eigenschaften des zugehörigen Dienstobjekts an. Wenn Sie einen Dienst starten, verwenden Sie eine Methode des Dienstobjekts.

Alle Objekte desselben Typs verfügen zwar über dieselben Eigenschaften und Methoden, aber jede Instanz eines Objekts kann verschiedene Werte für die Eigenschaften aufweisen. So verfügt beispielsweise jedes Dienstobjekt über eine Name- und eine Status-Eigenschaft. Jeder Dienst kann jedoch einen eigenen Namen und Status aufweisen.

Sie können die Ergebnisse mithilfe des Pipelineoperators (|) von einem Cmdlet (links vom Operator) an ein anderes (rechts vom Operator) senden. Um herauszufinden, welche Objekttypen ein Cmdlet abruft, verwenden Sie das Cmdlet "Get-Member", das Informationen zu Objekten oder Auflistungen von Objekten abruft. Senden Sie die Ergebnisse eines Get-Befehls mit dem Pipelineoperator (|) an "Get-Member". So werden z. B. mit dem folgenden Befehl die vom Befehl "Get-Service" abgerufenen Objekte an "Get-Member" gesendet.

Get-Service | Get-Member

Dies gibt Informationen zum Dienstobjekt zurück, beispielsweise die folgenden:

     TypeName: System.ServiceProcess.ServiceController
Name                      MemberType    Definition
----                       ----------   ----------
Name                      AliasProperty Name = ServiceName
add_Disposed              Method        System.Void add_Disposed(EventHandler value)
Close                     Method        System.Void Close()
Continue                  Method        System.Void Continue()
...

Wenn Sie die Werte aller Eigenschaften eines bestimmten Objekts suchen möchten, senden Sie die Ergebnisse eines Get-Befehls mit einem Pipelineoperator (|) an den Befehl "Format-List" oder "Format-Table". Die Format-Cmdlets werden verwendet, um die Ausgabe besser lesbar zu machen. Weitere Informationen finden Sie unter Formatieren der Ausgabe. Verwenden Sie den Parameter "-property" des Format-Cmdlets mit dem Wert "all" (*). Geben Sie beispielsweise zum Suchen aller Eigenschaften des Zeitplandiensts Folgendes ein:

get-service schedule | format-list -property *

Dies gibt die Informationen zu den Eigenschaften in einem Listenformat zurück, z. B.:

Name                : Schedule
CanPauseAndContinue : True
CanShutdown         : True
CanStop             : True
DisplayName         : Task Scheduler
DependentServices   : {}
MachineName         : .
ServiceName         : Schedule
ServicesDependedOn  : {RpcSs}
ServiceHandle       : SafeServiceHandle
Status              : Running
ServiceType         : Win32ShareProcess
Site                :
Container           :

Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung von Objekten liegt in der leichteren Übergabe der Ausgabe eines Befehls an einen anderen Befehl als Eingabe. Dies bezeichnet man auch als Pipelining.

Während für die Kommunikation oft Zeichenfolgen bearbeitet werden müssen, um die Ausgabe von einem Format in ein anderes zu konvertieren und um Titel und Spaltenüberschriften zu entfernen, stellt Windows PowerShell ein neues interaktives Modell bereit, das nicht auf Text basiert, sondern auf Objekten. Das bedeutet, dass das Cmdlet, das ein Objekt erhält, direkt und ohne weitere Konvertierungen oder Verarbeitungsschritte auf dessen Eigenschaften und Methoden zugreifen kann. So muss nicht erst die Position der Daten in der Ausgabe berechnet werden o. ä. Stattdessen kann direkt auf die Namen von Eigenschaften und Methoden des Objekts verwiesen werden.

Im folgenden Beispiel wird das Ergebnis des Befehls "ipconfig" an den Befehl "Findstr" übergeben. Der Pipelineoperator (|) sendet das Ergebnis des Befehls links vom Operator an den Befehl rechts vom Operator. Sie müssen weder Zeichenfolgen bearbeiten noch Positionen von Daten berechnen.

PS> ipconfig | findstr "Address"
        IP Address. . . . . . . . . . . . : 172.28.21.5
        IP Address. . . . . . . . . . . . : 172.30.160.225

Wenn Sie immer wieder bestimmte Befehle oder Befehlsfolgen ausführen oder eine Reihe von Befehlen für eine komplexe Aufgabe entwickeln, empfiehlt es sich, die Befehle nicht einzeln an der Eingabeaufforderung einzugeben, sondern in einer Datei mit der Erweiterung ".ps1" zu speichern und diese Befehlsdatei (ein so genanntes "Skript") auszuführen.

Neben der interaktiven Oberfläche bietet Windows PowerShell auch eine vollständige Skriptunterstützung. Sie können ein Skript ausführen, indem Sie den Namen des Skripts an der Eingabeaufforderung eingeben. Die Angabe der Erweiterung ".ps1" ist optional.

Beispielsweise sind diese Zeichenfolgen äquivalent:

        c:\test\testscript.ps1
        c:\test\testscript
Hinweis Hinweis:
Sie müssen immer den vollqualifizierten Pfad zu der Skriptdatei angeben, auch wenn sich das Skript im aktuellen Ordner befindet. Wenn Sie auf den aktuellen Ordner verweisen möchten, geben Sie den Ordnernamen ein, oder verwenden Sie stattdessen einen Punkt (.). Beispiel:
        .\testscript.ps1
Wichtig Wichtig:
Obwohl Skripts sehr nützlich sind, können sie gleichzeitig auch zur Verbreitung von bösartigem Code verwendet werden. Daher können Sie über die Sicherheitsrichtlinie in Windows PowerShell festlegen, welche Skripts ausgeführt werden dürfen und ob diese über eine digitale Signatur verfügen müssen. Um unnötige Risiken zu vermeiden, ist es in keiner der Sicherheitsrichtlinien in Windows PowerShell zulässig, ein Skript durch Doppelklicken auf dessen Symbol auszuführen. Weitere Informationen erhalten Sie mit folgendem Befehl:
        Get-help about_signing

Windows PowerShell enthält auch eine leistungsfähige Skriptsprache, mit der Sie sowohl einfache als auch komplexe Skripts erstellen können. Die Skriptsprache bietet beispielsweise Unterstützung für Schleifen, Bedingungen, Flusskontrolle und Variablenzuweisungen.

So starten Sie Windows PowerShell vom Startmenü aus
  • Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

    • Wenn FPE nicht installiert ist, klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme und auf Windows PowerShell 1.0, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell.

    • Wenn FPE installiert ist, klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme und auf Microsoft Forefront Server Security, und klicken Sie dann auf Forefront-Verwaltungsshell.

So starten Sie Windows PowerShell in einem Eingabeaufforderungsfenster (cmd.exe)
  • Geben Sie in einer Eingabeaufforderung den Befehl powershell ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE:

So zeigen Sie die Parameter, die Sie beim Starten von Windows PowerShell verwenden können
  • Geben Sie in einer Eingabeaufforderung den Befehl Powershell -? ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE:

Da die Windows PowerShell-Konsole sich ähnlich wie eine Eingabeaufforderungskonsole verhält, können Sie alle Befehlszeilenprogramme (z. B. "ipconfig") in der Windows PowerShell-Konsole starten. Sie können über die Windows PowerShell-Konsole sogar VBScript-Skripts und Batchdateien ausführen. Geben Sie wie bei jeder anderen Konsole auch einfach den Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

Im Windows PowerShell-Fenster können Sie mit dem Cmdlet "Get-Help" nach Hilfe suchen.

So verwenden Sie das Cmdlet "Get-Help"
  • Um das Cmdlet "Get-Help" in einer Windows PowerShell-Eingabeaufforderung zu verwenden, geben Sie gethelp ein, und drücken Sie dann EINGABETASTE.

So zeigen Sie eine Liste aller Windows PowerShell-Konzepte an
  • Um eine Liste aller Windows PowerShell-Konzepte anzuzeigen, geben Sie get-help about_* ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

So rufen Sie Hilfe zu einem Konzept auf
  • Um Hilfe zu einem Konzept aufzurufen, geben Sie "about_" gefolgt von dessen Namen ein. Geben Sie beispielsweise get-help about_wildcard ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

So zeigen Sie alle Cmdlets an, die Ihnen zur Verfügung stehen
  • Um alle Cmdlets anzuzeigen, die Ihnen zur Verfügung stehen, geben Sie get-command ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    HinweisHinweis:
    Mit dem Cmdlet "Get-Command" können nicht nur Cmdlets, sondern auch andere in Windows PowerShell verfügbare Befehle und Befehlselemente abgerufen werden, z. B. Aliase, Funktionen und ausführbare Dateien.
So rufen Sie Hilfe zu einem bestimmten Cmdlet auf
  • Jedes Cmdlet verfügt über eine Hilfedatei, auf die Sie im Windows PowerShell-Fenster zugreifen können. Um Hilfe zu einem bestimmten Cmdlet aufzurufen, geben Sie get-help Cmdlet-Name ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Geben Sie beispielsweise Folgendes ein, wenn Sie die Hilfe zu "Set-FseSignatureUpdate" aufrufen möchten:

get-help Set-FseSignatureUpdate

So rufen Sie ausführliche Hilfeinformationen zu einem bestimmten Cmdlet auf
  • Für alle Cmdlets stehen ausführliche Hilfeinformationen zur Verfügung, einschließlich einer Erklärung der einzelnen Parameter und eines oder mehrerer Beispiele. Um ausführliche Hilfeinformationen zu einem bestimmten Cmdlet aufzurufen, geben Sie get-help Cmdlet-Name -detailed ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Geben Sie beispielsweise Folgendes ein, wenn Sie ausführliche Hilfeinformationen zu "Set-FseSignatureUpdate" aufrufen möchten:

        get-help Set-FseSignatureUpdate

So zeigen Sie nur die Beispiele für ein bestimmtes Cmdlet an
  • Um nur die Beispiele für ein bestimmtes Cmdlet anzuzeigen, geben Sie get-help Cmdlet-Name -examples ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Geben Sie z. B. Folgendes ein, um nur die Beispiele für "Set-FseSignatureUpdate" anzuzeigen:

get-help Set-FseSignatureUpdate -examples

So zeigen Sie nur einen bestimmten Parameter an
  • Um nur einen bestimmten Parameter anzuzeigen, geben Sie get-help Cmdlet-Name -parameter Parametername ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Wenn beispielsweise nur die Hilfe für den ScheduleStart-Parameter des Cmdlets "Set-FseSignatureUpdate" angezeigt werden soll, geben Sie Folgendes ein:

get-help Set-FseSignatureUpdate -parameter ScheduleStart

So zeigen Sie eine Liste aller Cmdlets an, die über ein gemeinsames Verb verfügen
  • Um eine Liste aller Cmdlets anzuzeigen, die über ein gemeinsames Verb verfügen, geben Sie das Verb gefolgt von einem Bindestrich (-) und einem Sternchen (*) ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

So zeigen Sie beispielsweise eine Liste aller Set-Cmdlets an:

get-help set-*

Einige Cmdlets verfügen über Parameter, die mit einem Bindestrich (-) beginnen, sodass Sie verschiedene Optionen angeben können. Das Cmdlet "Set-FseSignatureUpdate" verfügt z. B. über mehrere Parameter. Dazu gehören: "Engine", "ScheduleStart" und "EnableSchedule". Viele Cmdlets verfügen nicht über Parameter. In der Regel ist bei Set-Cmdlets die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass sie über Parameter verfügen.

Alle Cmdlets unterstützen Parameter, die als allgemeine Parameter bezeichnet werden. Dies sind beispielsweise "Verbose", "Debug" und "ErrorAction". Dieses Feature stellt eine einheitliche Schnittstelle für Windows PowerShell bereit. Geben Sie Folgendes ein, um eine Beschreibung der allgemeinen Parameter zu erhalten:

        get-help about_commonparameters

Viele der Set-Cmdlets verfügen über Parameter, mit denen Sie durch die Angabe von "true" oder "false" Bedingungen aktivieren bzw. deaktivieren können. In Windows PowerShell wird dem booleschen "true" oder "false" ein Dollarzeichen ($) vorangestellt.

Wenn z. B. die Scanmoduldefinitionen bei jedem Start des Forefront-Diensts aktualisiert werden sollen, dann legen Sie den Parameter "-UpdateAtStartup" von "SetFseSignatureOptions" wie folgt auf "true" fest:

        Set-FseSignatureOptions -UpdateAtStartup $true

Sie können die Ausgabe in mehreren Formaten abrufen, indem Sie die Anforderung über eine Pipe an eines der optionalen Format-Cmdlets übergeben, die in der Tabelle aufgeführt sind.

Cmdlet Funktion

format-list

Formatiert die Ausgabe als Liste, in der jede Eigenschaft in einer eigenen Zeile steht.

format-table

Formatiert die Ausgabe als Tabelle mit Spalten.

format-wide

Formatiert die Ausgabe als breite Tabelle, in der nur eine Eigenschaft jedes Objekts angezeigt wird.

format-custom

Formatiert die Ausgabe auf Grundlage der Ansichten in einer PX1XML-Datei.

Weitere Informationen zu den einzelnen Optionen erhalten Sie mit dem Cmdlet "Get-Help". Beispiel:

        Get-help format-list

FPE unterstützt die folgenden Cmdlets. Zur einfacheren Suche werden sie nach Funktion gruppiert.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung geplanter Scans.

Cmdlet Funktion

Set-FseScheduledScan

Legt die Konfiguration des geplanten Scans fest.

Get-FseScheduledScan

Ruft die Konfiguration des geplanten Scans ab.

Start-FseScheduledScan

Startet sofort einen Scan des Postfachspeichers.

Stop-FseScheduledScan

Hält einen aktiven Scan des Postfachspeichers an.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung von Echtzeitscans.

Cmdlet Funktion

Set-FseRealtimeScan

Legt die Konfiguration des Echtzeitscans fest.

Get-FseRealtimeScan

Ruft die Konfigurationseinstellungen des Echtzeitscans ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung von Transportscans.

Cmdlet Funktion

Set-FseTransportScan

Legt die Konfiguration des Transportscans fest.

Get-FseTransportScan

Ruft die Konfigurationseinstellungen des Transportscans ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung bedarfsgesteuerter Scans.

Cmdlet Funktion

Set-FseOnDemandScan

Legt die Konfiguration des bedarfsgesteuerten Scans fest.

Get-FseOnDemandScan

Ruft die Konfigurationseinstellungen des bedarfsgesteuerten Scans ab.

Start-FseOnDemandScan

Startet den bedarfsgesteuerten Scan.

Stop-FseOnDemandScan

Beendet den bedarfsgesteuerten Scan.

Suspend-FseOnDemandScan

Hält den aktiven bedarfsgesteuerten Scan an.

Resume-FseOnDemandScan

Setzt einen angehaltenen bedarfsgesteuerten Scan fort.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets für die Arbeit mit Filterlisten.

Cmdlet Funktion

New-FseFilterList

Erstellt eine neue Filterliste.

Get-FseFilterList

Ruft Filterlisten ab.

Set-FseFilterList

Ändert die Eigenschaften einer Filterliste.

Clear-FseFilterList

Löscht alle Einträge in einer Filterliste.

Remove-FseFilterList

Löscht eine Filterliste.

Add-FseFilterListEntry

Fügt einer vorhandenen Filterliste ein oder mehrere Elemente hinzu.

Remove-FseFilterListEntry

Entfernt mindestens ein Element aus einer Filterliste.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets für die Filterung während des geplanten Scans.

Cmdlet Funktion

Set-FseScheduledFilter

Aktiviert einen Filter, konfiguriert ihn und ordnet ihn dem geplanten Scanauftrag zu.

Get-FseScheduledFilter

Ruft die für den geplanten Auftrag konfigurierten Filter ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets für die Filterung während des Echtzeitscanauftrags.

Cmdlet Funktion

Set-FseRealtimeFilter

Aktiviert einen Filter, konfiguriert ihn und ordnet ihn dem Echtzeitscanauftrag zu.

Get-FseRealtimeFilter

Ruft die für den Echtzeitscanauftrag konfigurierten Filter ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets für die Filterung während des Transportscans.

Cmdlet Funktion

Set-FseTransportFilter

Aktiviert einen Filter, konfiguriert ihn und ordnet ihn dem Transportscanauftrag zu.

Get-FseTransportFilter

Ruft die für den Transportscanauftrag konfigurierten Filter ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets für die Filterung während des bedarfsgesteuerten Scans.

Cmdlet Funktion

Set-FseOnDemandFilter

Aktiviert einen Filter, konfiguriert ihn und ordnet ihn dem bedarfsgesteuerten Scanauftrag zu.

Get-FseOnDemandFilter

Ruft die für den bedarfsgesteuerten Scan konfigurierten Filter ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Verwaltung von Modulen.

Cmdlet

Funktion

Set-FseEngineManagement

Konfiguriert modulspezifische Einstellungen.

Get-FseEngineManagement

Ruft modulspezifische Einstellungen ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung von Definitionsupdates.

Cmdlet Funktion

Set-FseSignatureOptions

Legt die Optionen für Definitionsupdates fest.

Get-FseSignatureOptions

Ruft die Einstellungen für Definitionsupdates ab.

Set-FseSignatureUpdate

Legt den Zeitplan zum Aktualisieren von Moduldefinitionen fest.

Get-FseSignatureUpdate

Ruft die Zeitpläne zum Aktualisieren von Moduldefinitionen ab.

Start-FseSignatureUpdate

Startet sofort ein Definitionsupdate.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung verschiedener Einstellungen.

Cmdlet Funktion

Set-FseAdvancedOptions

Legt die erweiterten Optionen fest.

Get-FseAdvancedOptions

Ruft die erweiterten Optionen ab.

Set-FseLoggingOptions

Legt die Protokollierungs- und Diagnoseoptionen fest.

Get-FseLoggingOptions

Ruft die Protokollierungsoptionen ab.

Set-FseTracing

Legt die Ablaufverfolgungsoptionen fest.

Get-FseTracing

Ruft die Ablaufverfolgungsoptionen ab.

Get-FseExchangeManagementStatus

Gibt an, ob die Antispamfunktionen verfügbar sind.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zum Abrufen von Vorfällen und unter Quarantäne gestellten Datensätzen.

Cmdlet Funktion

Get-FseIncident

Ruft Datensätze aus der Vorfalldatenbank ab.

Remove-FseIncident

Entfernt ein Element aus der Vorfalldatenbank.

Set-FseIncidentOptions

Legt die Vorfalldatenbankoptionen fest.

Get-FseIncidentOptions

Ruft die Vorfalldatenbankoptionen ab.

Get-FseQuarantine

Ruft Datensätze aus der Quarantänedatenbank ab.

Export-FseQuarantine

Speichert unter Quarantäne gestellte Elemente auf einem Datenträger.

Remove-FseQuarantine

Löscht Elemente aus der Quarantänedatenbank.

Send-FseQuarantine

Sendet ein Element, das unter Quarantäne gestellt wurde, an die angegebenen Empfänger.

Set-FseQuarantineOptions

Legt die Quarantänedatenbankoptionen fest.

Get-FseQuarantineOptions

Ruft die Quarantänedatenbankoptionen ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Konfiguration von Benachrichtigungen.

Cmdlet Funktion

Set-FseNotification

Legt Benachrichtigungswerte fest.

Get-FseNotification

Ruft Benachrichtigungswerte ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung von Berichten.

Cmdlet Funktion

Get-FseReport

Ruft statistische Berichte zu FPE-Aktivitäten ab.

Clear-FseReport

Setzt einen Bericht zu FPE-Aktivitäten zurück.

Get-FseSpamReport

Ruft einen Spamblockierungsbericht ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zum Abrufen von Forefront-Produktinformationen.

Cmdlet Funktion

Get-FseProductInfo

Ruft Server- und Forefront-Produktinformationen ab.

Set-FseLicensing

Legt die erforderlichen Lizenzierungsparameter für FPE fest.

Get-FseLicensing

Ruft den aktuellen Lizenzstatus des Produkts ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zum Importieren und Exportieren von Konfigurationseinstellungen.

Cmdlet Funktion

Import-FseSettings

Importiert die Konfigurationseinstellungen aus einer XML-Datei.

Export-FseSettings

Exportiert die Konfigurationseinstellungen in eine XML-Datei.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung von erweiterten Optionen für Tests und die Problembehandlung.

Cmdlet Funktion

Set-FseExtendedOption

Legt eine erweiterte Option fest.

Get-FseExtendedOption

Ruft den Wert einer erweiterten Option ab.

New-FseExtendedOption

Erstellt eine neue erweiterte Option.

Remove-FseExtendedOption

Löscht eine erweiterte Option.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung von Antispameinstellungen.

Cmdlet Funktion

Set-FseSpamContentFilter

Legt die Konfigurationsoptionen für den Spaminhaltsfilter fest.

Get-FseSpamContentFilter

Ruft die Einstellungen für den Spaminhaltsfilter ab.

Set-FseSpamFiltering

Aktiviert oder deaktiviert die Forefront-Spamfilterung.

Get-FseSpamFiltering

Ruft den Status der Spamfilterung ab.

Set-FseSpamConnectionFilter

Legt Konfigurationsoptionen für die DNS (Domain Name System)-Sperrliste (DNSBL) fest.

Get-FseSpamConnectionFilter

Ruft Konfigurationsoptionen für die Forefront-DNSBL ab.

Get-FseSpamAgentLog

Ruft Protokolldatensätze für alle Spam-Agents ab.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Steuerung von Rückläufereinstellungen.

Cmdlet

Funktion

Set-FseBackscatterFilter

Konfiguriert den Antirückläufer-Agent.

Get-FseBackscatterFilter

Ruft die Einstellungen des Antirückläufer-Agents ab.

New-FseBackscatterKeys

Generiert einen neuen Satz von Rückläuferschlüsseln.

Die folgende Tabelle enthält Cmdlets zur Überprüfung der Integrität des Systems.

Cmdlet

Funktion

Get-FseHealth

Ruft die aktuelle Integrität des FSE-Systems ab.

 
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